Sechsstelliges Investment für YouTube-Marketing-Startup tubics aus Wien

Das auf "SEO für YouTube" spezialisierte Startup tubics holt sich ein sechsstelliges Investment. Damit soll Machine Learning ausgebaut, das Team erweitert und die Internationalisierung vorangetrieben werden.
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Das tubics Team
Das tubics Team © tubics
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SEO für Websites ist mittlerweile zur Selbstverständlichkeit geworden. Dass man auch Videos für Suchmaschinen optimieren kann und sollte, ist für viele immer noch neu“, sagt Matthias Funk, Co-Founder und CPO von tubics. Sein Unternehmen bietet genau hier eine Lösung an: Das Wiener Startup unterstützt Unternehmen und Influencer dabei, ihre Videos auf YouTube und via Google besser auffindbar zu machen. Zu den Kunden gehören Unternehmen wie Erste Group, L’Oreál oder Österreich Werbung. „Der noch junge Markt ist für uns zugleich Herausforderung und Chance. Das bisher ungenutzte Potential ist jedenfalls riesig“, sagt Funk.

+++Alle Investments im Investment Ticker+++

Mit dieser Ansicht ist er nicht alleine, wie das aktuelle Investment zeigt. Denn das im Jahr 2017 von Funk gemeinsam mit Claudia Eder (CEO) und Matthias Posch (CTO) gegründete Startup hat nun eine Seed-Finanzierung im mittleren 6-stelligen Bereich abgeschlossen. Neben den bisherigen Business Angels, die sich ebenfalls an der neuen Runde beteiligten, zählen nun auch die Unternehmer Gert und Helge Fahrnberger, Florian Wassel sowie Bernhard Stieger zu den Gesellschaftern.

tubics im brutkasten-Test

Der brutkasten hat tubics einem Kurz-Test unterzogen. Es handelt sich dabei um ein Freemium-Modell, das Tool selbst läuft im Browser. Hat man sich angemeldet und der Plattform die Berechtigungen zum Verwalten des YouTube-Kontos gegeben, so kann man gleich loslegen. Der User sieht ein Dashboard, auf dem ihm ein „Score“ zwischen 0 und 100 angezeigt wird, der die allgemeine Performance des eigenen YouTube-Accounts ranked – ähnlich dem, wie man es von Social Media Tools wie Kloot kennt.

Außerdem bekommt der User Troubleshoooting-Empfehlungen, allen voran zu den Beschriftungen der Videos. Im Stil des WordPress-Plugins Yoast gibt es hier ein Ampel-System, das etwa warnt, wenn die Beschreibung zu kurz ist, keine externen Links vergeben wurden und es zu wenig Keywords gibt – eben zu den Keywords gibt die Software auch selbst entsprechende Empfehlungen.

Allgemein ist die Handhabung von tubics selbsterklärend und sehr intuitiv. Wir haben im Test ein Video optimiert – in den ersten Stunden gab es zwar noch keine merkliche Verbesserung der Zugriffe auf den Clip, allerdings weiß auch jeder halbwegs versierte SEO-Experte: Diese Sportart ist kein Sprint, sondern ein Dauerlauf. Wer Erfolge sehen will, der muss sich in Geduld üben.

tubics auf YouTube: Tipps für mehr Subscriber

Wofür tubics das Investment nutzen wird

Das frische Kapital wird von tubics vor allem in die technische Weiterentwicklung der Software investiert: Via Machine Learning soll der Algorithmus von tubics weiter verbessert werden, wie Matthias Posch, CTO von tubics, betont. „Bisher nutzen wir die uns zur Verfügung stehenden Daten nur zu einem Bruchteil, um unseren Kunden automatisierte Empfehlungen zur Optimierung ihrer YouTube Videos zu liefern“ sagt er: „2020 werden wir weitere Empfehlungstypen generieren, die das vorhandene Potential für das Wachstum an Videoaufrufen noch besser ausnutzen.“

+++Aktuelle Jobs bei tubics+++

Auch das Personal wird weiter aufgestockt: 2019 wurde die Zahl der Mitarbeiter verdoppelt, 2020 soll das Team noch weiter wachsen. „2019 haben wir durch den Markteintritt in die USA und die Etablierung unseres Self-Service Modells einen sehr wichtigen Schritt gemacht. Mittlerweile kommt ein Großteil unserer Kunden und unseres Umsatzes von internationalen Kunden, insbesondere aus den USA“, sagt Claudia Eder, Co-founderin und CEO: „2020 wollen wir diesen Weg weitergehen und unseren Kundenstamm sowohl im Enterprise-Bereich als auch im Self-service Bereich stark ausbauen.“

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Redaktionstipps

die Redaktion

Das sind die Siegerteams von greenstart

„Traivelling“ als das erste Bahnreisebüro für klimafreundliches Reisen, „Green Sentinel“ mit ihrem Verfahren zur Aufbereitung von Klärschlamm und „Rebel Meat“ mit Burgerpatties, die nur aus 50 Prozent Fleisch bestehen: Das sind die Sieger-Teams des fünften Durchgangs des Startup Wettbewerbs greenstart.
/greenstart-sieger-funfter-durchgang/
greenstart
Die drei Siegerteams | (c) Greenstart
kooperation

Am Donnerstag ging für die zehn Finalisten von greenstart, dem Startup Wettbewerb des Klima- und Energiefonds in Kooperation mit dem  Bundesministerium für Klimaschutz (BMK), der aktuelle Durchgang zu Ende. Bei der  virtuellen Preisverleihung wurden die drei Gewinner-Teams prämiert.

Dieses Jahr  konnten sich die Startups Green Sentinel, Traivelling und Rebel Meat über den  Titel „greenstar 2020“ sowie über ein Preisgeld von je 15.000 Euro freuen.

Der  Wettbewerb für nachhaltige Business-Ideen geht laut den Initiatoren nun erstmals gleich ohne Pause in den nächsten Durchgang, denn schon ab heute (bis 8. März 2021,  12 Uhr) können grüne Startups wieder ihre nachhaltigen Ideen unter  www.greenstart.at einreichen.

Die TOP-10 Startups

Im letzten halben Jahr konnten alle TOP-10 Startups ihre Geschäftsideen mit Workshops, Coachings und Expertenberatung erfolgreich weiterentwickeln und von der finanziellen Unterstützung des Programms profitieren – der brutkasten berichtete.

Die zehn  Startups stellten sich anschließend erneut einer Fachjury und einem Online Voting, bei dem die Öffentlichkeit für ihre Favoriten-Teams stimmen konnte. 

Die drei Siegerteams

Das Team von Rebel Meat hilft mit ihren Bio Burgerpatties bestehend aus 50 Prozent Fleisch und 50 Prozent hochwertigen Pilzen, Hirse  und Gewürzen, den Fleischkonsum zu reduzieren – ohne auf das Fleischerlebnis  verzichten zu müssen – mehr über Rebel Meat könnt ihr hier lesen.

Rebel Meat | (c) greenstart

Eine Alternative zu Reisen mit dem Flugzeug bietet das  Vater-Sohn-Gespann von Traivelling, die mit ihren Ticketpaketen  klimaschonende Bahnreisen in Europa und sogar bis nach Asien ermöglichen – mehr über Traivelling könnt ihr hier lesen.

Traivelling | (c) greenstart

Das  Green Sentinel-Team hat ein neuartiges Verfahren entwickelt, mit welchem  werthaltige Produkte aus Klärschlamm gewonnen und wiederaufbereitet werden  können – mehr über Green Sentinel könnt ihr hier lesen.

Green Sentinel | (c) greenstart

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11.10.2019

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