Wiener Immo-Riese Soravia beteiligt sich an PropTech-Startup PriceHubble

Das PropTech PriceHubble sichert sich nach der Checkmyplace-Übernahme unter anderem ein Investment der Soravia Gruppe.
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PriceHubble-CEO Julien Schillewaert. (c) zvg
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  • PriceHubble, ein mittlerweile global aktiv PropTech-Startup, erhält im Rahmen einer Finanzierungsrunde weiteres Kapital.
  • Federführende Investoren sind der Helvetia Venture Fund und Swiss Life.
  • Zudem holt PriceHubble mit der SORAVIA in Österreich und Frank Strauss weitere institutionelle und strategisch relevante Investoren an Bord, heißt es in einer Presseaussendung.
  • PriceHubble wird das frische Kapital in sein globales Wachstum, die weitere Produktentwicklung und den beschleunigten Mitarbeiteraufbau an allen fünf Standorten investieren.
  • Das vor vier Jahren gegründete Unternehmen ist neben dem Heimatmarkt Schweiz auch in Frankreich, Deutschland, Japan und Österreich aktiv.
  • In Österreich hatte PriceHubble vor wenigen Wochen für Aufsehen gesorgt, nachdem man das hiesige ProTech Checkmyplace zu 100 Prozent übernommen hatte.

PriceHubble, ein mittlerweile global aktiv PropTech-Startup, erhält im Rahmen einer Finanzierungsrunde weiteres Kapital. Federführende Investoren sind der Helvetia Venture Fund und Swiss Life. Zudem holt PriceHubble mit der Soravia in Österreich und Frank Strauss (ehem. Vorstandsvorsitzender Deutsche Postbank) weitere institutionelle und strategisch relevante Investoren an Bord, heißt es in einer Presseaussendung. Die Höhe des Investments ist nicht bekannt.

Wofür PriceHubble das Investment verwendet

PriceHubble wird das frische Kapital in sein globales Wachstum, die weitere Produktentwicklung und den beschleunigten Mitarbeiteraufbau an allen fünf Standorten investieren. Das vor vier Jahren gegründete Unternehmen ist neben dem Heimatmarkt Schweiz auch in Frankreich, Deutschland, Japan und Österreich aktiv. Derzeit besteht das Team aus 72 Mitarbeitern. Das Data-Team von PriceHubble ist laut Aussendung „inzwischen eines der grössten in Europa mit Fokus auf Immobilien“.

„Durch die neu gewonnenen Finanzmittel sind wir bestens für die weitere Expansion gerüstet und können unsere europäische Spitzenposition als Proptech für datengetriebene Immobilienbewertungen und Standortanalysen weiter ausbauen“, sagt PriceHubble-Gründer Stefan Heitmann.

Video: Das Geschäftsfeld von PriceHubble

PriceHubble: Wachstum in Europa und Asien

„Wir verzeichnen auch in der durch COVID-19 geprägten Zeit ungebremstes Wachstums in allen Märkten“, kommentiert Markus Stadler, PriceHubble Mitgründer und COO, den aktuellen Geschäftsverlauf. Durch starkes Wachstum in Europa und Asien konnte das Proptech-Unternehmen innerhalb der letzten 12 Monate die Kundenanzahl laut Eigenangabe auf mehrere hundert B2B-Kunden verfünffachen.

PriceHubble kaufte Checkmyplace

In Österreich hatte PriceHubble vor wenigen Wochen für Aufsehen gesorgt, nachdem man das hiesige ProTech Checkmyplace zu 100 Prozent übernommen hatte.

Soravia zählt mit mehr als 600 realisierten Projekten und einem Projektvolumen von über 6,3 Mrd. Euro zu den führenden Immobilien-Projektentwicklern in Österreich, Deutschland und CEE. Mit allen Beteiligungen beschäftigt Soravia rund 2.700 Mitarbeiter.

Michaela Schellner

Billa und myAcker: Startschuss für Billa Regional Box

Dass die Zusammenarbeit von Startups und heimischen Handelsketten auch abseits der Sortimentsgestaltung durchaus vielversprechend ist, beweist der Lebensmittelhändler Billa aktuell anhand eines neuen Shopkonzepts.
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BILLA Regional Box_Baldramsdorf_1
v.l.: (vorne) Kurt Aschbacher (Billa Vertriebsdirektor), Marion Haider (Turnerhof) und Sandro Huter (Huter Honig) sowie (hinten) Patrick Kleinfercher und Christoph Raunig (Gründer myAcker) bei der feierlichen Eröffnung des neuen Billa Regional Box Standortes in Baldramsdorf. © Billa/Patrick Sommeregger-Baurecht

Mit der „Billa Regional Box“ will man Gemeinden ohne Nahversorger auf rund elf Quadratmetern Fläche den Zugang zu über 200 Produkten des täglichen Bedarfs sowie lokalen Schmankerln ermöglichen. Dafür kooperiert man mit dem Kärntner Startup myAcker aus Spittal an der Drau, das Billa die Boxen, die Kassentechnik und die Smartsteuerung zur Verfügung stellt. Das Sortiment gestaltet Billa, myAcker hat sich aber bei der Auswahl lokaler Produzenten in der Nähe miteingebracht. Patrick Kleinfercher, einer der beiden Gründer von myAcker erklärt im Gespräch mit dem Brutkasten: „Wir freuen uns, dass Billa an uns herangetreten ist, künftig noch stärker auf Regionalität setzen will und wir diese Reise mit unserem Know-How begleiten dürfen.“ Co-Gründer Christoph Raunig ergänzt: „Dieser Anspruch sowie der Fokus auf ein möglichst ansprechendes, aber auch einfaches und intuitives Einkaufserlebnis für unsere Kunden verbindet uns mit Billa.“

Lokale Produzenten und barrierefreier Zugang

Dass der Einkauf einfach und unkompliziert abgewickelt werden kann, ist für Billa besonders wichtig, ebenso wie die Unterstützung lokaler Produzenten vor Ort. Billa-Vertriebsdirektor Kurt Aschbacher betont: Mit der Billa Regional Box möchten wir Menschen, die in kleinen Gemeinden ohne unmittelbaren Nahversorger leben, eine schnelle Einkaufsmöglichkeit in Gehweite zur Verfügung stellen. Vor allem wollen wir damit auch regionalen und lokalen Produzenten eine Bühne bieten – ganz besonders kleinen Kärntner Produzenten.“ Den Kunden stehen darüber hinaus Frischwaren wie Brot, Gebäck, Obst, Gemüse und Molkereiprodukte sowie Trockenprodukte wie Honig, Nudeln, Säfte und Tees, aber auch Hygiene- und Reinigungsmittel, Taschentücher, Toilettenpapier und Müllsäcke zur Verfügung.

Um die Boxen allen Altersgruppen unkompliziert und frei zugänglich zu machen, verzichtet Billa auf den Einsatz einer eigenen Smartphone App und führt die Konsumenten im Container mittels Terminal Schritt für Schritt durch den Bezahlvorgang, der in bar oder per Bankomat- bzw. Kreditkarte erfolgen kann. Die Produkte werden über den Barcode selbst gescannt, Personal gibt es vor Ort keines.

Österreichweite Ausrollung geplant

myAcker hat österreichweit bereits neun AckerBoxen im Einsatz, nun kommen mit den Billa Regional Boxen vorerst vier weitere Standorte in Kärnten in den Gemeinden Mörtschach, Flattach, Baldramsdorf und Dellach (alle im Berzirk Spittal an der Drau) hinzu. Der Lebensmittelhändler plant eine österreichweite Ausrollung des Konzepts, über die Investitionskosten halten sich beide Parteien naturgemäß bedeckt.

Auch Kritische Stimmen

Ein Konzept, das aber auch vor Kritik nicht gefeit ist – man würde Direktvermarktern so einen wichtigen Absatzkanal nehmen, lautet einer der Vorwürfe. Außerdem befürchtet die Landwirtschaftskammer Kärnten als Vertretung der Direktvermarkter – das berichtet die Kleine Zeitung – dass Konzerne aufgrund der Hoheit über das Sortiment Lieferanten gegeneinander ausspielen und von diesen Niedrigpreise verlangen könnten. Auch andere Lebensmittelhändler wie etwa Unimarkt mit der Unibox sind vor Kurzem ins Container-Geschäft eingestiegen.

Bei der Rewe International-Tochter Billa weist man diesen Vorwurf zurück und betont die gute Partnerschaft zur Landwirtschaft. Unternehmenssprecher Paul Pöttschacher erklärt: „Die Produkte in den Boxen werden nicht aktioniert, es gibt natürlich auch kein Flugblatt dazu. Wenn lokale Produkte angeboten und abgenommen werden, profitiert auch die Landwirtschaft davon. Gerade in Zeiten, wo Gastroabnehmer fehlen.“ In Summe kooperiert man mit 39 Kleinproduzenten und Bauern aus 26 Ortschaften aus der Umgebung, die sonst nicht die ausreichenden Mengen für eine Listung im LEH aufbringen könnten und so einen zusätzlichen Absatzkanal erhalten würden.

Und auch die Kärntner Gemeinden verteidigen das Konzept. Landesrat Sebastian Schuschnig schildert: „Regionalität und Flexibilität rücken beim Einkauf immer mehr in den Fokus. Kärnten fördert daher den Einsatz und die Vermarktung von regionalen Lebensmitteln und Produkten, um die Wertschöpfung der Produzenten vor Ort zu stärken. Es ist erfreulich, dass in Kärnten nun gemeinsam mit dem Kärntner Start-Up myAcker die ersten Billa Regional Boxen entstehen. Durch ein faires Miteinander gemeinsam mit regionalen Produzenten entstehen neue Absatzformen für regionale Direktvermarkter und Landwirte und ein weiteres Standbein, um die Nahversorgung in der Region zu sichern.“

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