Die vier schlimmsten Sünden der Wirecard-Anleger

Daheim ist es nicht am schönsten. Eine Aktie ist kein Fußballclub. Du hast keine Ahnung. Und ein Pferd ist viel zu wenig.
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Wirecard
(c) Georg Schober / Wirecard
jungesgeld
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  • Der Skandal rund um Wirecard hat die kleine deutsche Aktienszene ins Mark getroffen.
  • Auf Zeit.de hat der Journalist Dominik Drutschmann seine eigene Wirecard-Geschichte aufgeschrieben. sie dient als Vorlage für diesen Artikel.
  • Erster Tipp: Vermeide Home Bias.
  • Zweitens: Vermeide Finanz-Sekten.
  • Drittens: Gib Dich nicht dem Irrglauben hin, gut informiert zu sein.
  • Viertens: Setze nicht alles auf ein einziges Pferd.

Der Skandal rund um Wirecard hat die kleine deutsche Aktienszene ins Mark getroffen. Wie konnte es passieren, dass so viele Kleinanleger in diese Falle getappt sind? Auf Zeit.de hat der Journalist Dominik Drutschmann seine eigene Wirecard-Geschichte aufgeschrieben. Es ist ein sehr schöner, ehrlicher und aufschlussreicher Artikel geworden. Drutschmann gebührt Respekt dafür, so offen mit seinem Anlagefehler umzugehen. Und er beschreibt treffend, wie es zu dem Desaster kommen konnte:

Dann kam Corona. Und mit dem Virus die Langeweile. Aufträge wurden verschoben oder abgesagt. Ich hatte zu viel Zeit und ein bisschen Geld auf dem Konto. Mein Bruder – businessbegabter als ich – riet mir, das „T-Trauma“ zu überwinden und mein Geld anzulegen. Wer – gerade als Freiberufler – im Alter nicht verarmen will, der sollte in Aktien investieren. Eine These, die auch Politiker wie Friedrich Merz oder Christian Lindner vertreten. Mein Bruder hatte einen Tipp: Wirecard. Aus Deutschland – dem Land der Bargeldfetischisten – kommt ein Fintech, das zum globalen Player in einem riesigen Wachstumsmarkt aufsteigt. Seit 2018 galt Wirecard als der Star im Dax. Ich tauchte ein in eine Welt aus Charts, Kursanalysen und Ad-hoc-Mitteilungen. Meine Twitter-Timeline veränderte sich, YouTube schlug mir Videos vor mit Titeln wie „10 Gründe, warum man die Wirecard-Aktie jetzt auf dem Zettel haben sollte“. Ich kaufte 66 Aktien des Fintechs zu knapp 120 Euro das Stück.

Hier sind die vier schlimmsten Sünden der Wirecard-Anleger. Herr Drutschmann möge mir verzeihen, dass ich seinen wirklich tollen Artikel als Vorlage nutze.

Home Bias: Daheim ist es nicht am schönsten!

Das „T-Trauma“ aus Drutschmanns Artikel ist natürlich die Telekom-Aktie, die Anfang des Jahrtausends als „Volksaktie“ unters deutsche Volk gebracht wurde. Ein Desaster, das nach dem Crash 2002 viele für immer vom Kapitalmarkt vertrieb. Bei beiden Titeln wurde ein typisches Verhalten ausgenutzt, das schon Millionen von Anlegern ins Unglück gestürzt hat: Home Bias.

Der Begriff beschreibt das Phänomen, dass wir gerne Aktien von Unternehmen aus unserer Region oder aus unserem Land kaufen. Weil wir uns einbilden, sie zu kennen. Weil wir ständig von ihnen hören – in den Medien, im Büro, auf Familienfesten. Diese trügerische Nähe führt dazu, dass wir unser Wissen über ein Unternehmen massiv überschätzen. Auch strategisch ist es ungut: Wir sind sowieso von der konjunkturellen Lage in der Heimat abhängig. Wenn wir unser Portfolio allzu national ausrichten, multiplizieren wir unser Risiko.

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Bei Wirecard hat sich der Home Bias besonders perfide zur Geltung gebracht. In der deutschen Heimat haben Medien und auch die Finanzaufsicht der Firma lange die Stange gehalten. In einer Art nationalem Schulterschluss sind die Behörden sogar gegen die „Financial Times“ vorgegangen, als die wiederholt auf Missstände hingewiesen hat. Selbst die Spekulation gegen die Aktie (aus heutiger Sicht eine hervorragende Idee) wurde kurzerhand verboten. Das dürfte bei vielen Kleinanlegern ein trügerisches Gefühl der Sicherheit erzeugt haben. Die Rolle der deutschen Finanzaufsicht BaFin in diesem Skandal wird uns deshalb noch lange beschäftigen.

Die Wiresekte: Eine Aktie ist kein Fußballclub

Jahrelang gab es Journalisten und Anleger, die Zweifel an Wirecard hatten. Und jahrelang wurden sie diffamiert und mundtot gemacht. Auch von tausenden Fans, die sich in Foren und auf Social Media lauthals zu Wirecard bekannt haben. Kritiker wurden zum Teil einer großen Verschwörung, Zweifel war nicht erlaubt. Dieses sektenartige Verhalten wurde durch die Skandale und Hausdurchsuchungen nur angefeuert. Genauso durch die Auftritte des Gurus Markus Braun.

Wir haben schon geschrieben: Verliebe dich niemals in eine Aktie! Aber man muss dazu sagen: Tritt erst recht keiner Kapitalmarktsekte bei! Solches Verhalten kennen wir sonst vor allem aus den obskuren Ecken des Krypto-Marktes, aber auch der Aktienmarkt ist davor nicht gefeit, wie es aussieht.

Die Infoillusion: Du hast keine Ahnung!

Zeit-Journalist Drutschmann hatte den Wirecard-Tipp von seinem Bruder. Das ist schon ein Alarmsignal. Aber es wurde noch schlimmer. „Ich tauchte ein in eine Welt aus Charts, Kursanalysen und Ad-hoc-Mitteilungen. Meine Twitter-Timeline veränderte sich, YouTube schlug mir Wirecard-Videos vor“, schreibt er.

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Das Internet und Smartphones ermöglichen Kleinanlegern einen Zugang, den sie vor 20 Jahren bei der Telekom-Aktie nie hatten. Stundenlang kann man Berichte lesen, Charts analysieren und Videos schauen. Aber das ist vor allem eines: sinnlos. Natürlich sollte man sich informieren, was man kauft. Aber wer glaubt, sich auf der Couch mit dem iPad einen Informationsvorsprung erarbeiten zu können, lebt in einer Traumwelt. Und wer seine Trades auf Basis von selbsterstellten Chartanalysen tätigt, ist überhaupt dem Größenwahn verfallen. Think about it: Würdest du dein eigenes EKG interpretieren? Oder darf das doch der Kardiologe machen? Natürlich gibt es Ausnahmen, Talente und Glückspilze. Aber wenn schon die große Mehrheit der professionellen Anleger den Markt langfristig nicht schlagen kann, dann gilt das erst recht für Kleinanleger.

Diversifikation: Ein Pferd ist viel zu wenig!

Wer nur eine Aktie hält, spielt Lotto. Es braucht dutzende, besser hunderte Titel, um innerhalb des Aktienportfolios breit genug aufgestellt zu sein. Die wissenschaftliche Evidenz ist eindeutig: Indexfonds (meist ETFs) sind für den Kleinanleger die einzige brauchbare Alternative zum Sparbuch. Auch Warren Buffet, einer der erfolgreichsten aktiven Investoren aller Zeiten, empfiehlt Kleinanlegern den Griff zum Indexfonds. Das ist es auch, wovon Politiker wie Merz und Lindner reden, wenn sie Aktien als Altersvorsorge preisen.

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Und das ist nur der Aktien-Teil des Portfolios. Für einen ausgeglichenen Mix braucht es noch Anleihen bzw. Spareinlagen. Viele Anleger mischen außerdem Immobilien, Gold, Silber und Kryptowährungen dazu. Die Suche nach dem perfekten Portfolio läuft seit Jahrzehnten. In jedem Fall gilt: Diversifikation ist König! Der Stall muss gut bestückt sein. Wer sein Geld auf ein Pferd setzt, geht ein viel zu hohes Risiko ein.


Über den Autor

Niko Jilch ist Wirtschaftsjournalist, Speaker und Moderator. Nach acht Jahren bei der „Presse“ ging er Ende 2019 zum Thinktank „Agenda Austria“, wo er als wissenschaftlicher Mitarbeiter die Bereiche „Geldanlage und digitale Währungen“ abdeckt, sowie digitale Formate aufbaut, etwa einen neuen Podcast. Twitter: @jilnik

Redaktionstipps

Michael Hirschbrich

Klimaschutz ist auch eine Frage der Eigenverantwortung

Ist die Klimarkrise wieder nur mediale Panikmache, so wie vorherige Krisen? Mic Hirschbrich wagt anlässlich des Klimavolksbegehrens eine persönliche Betrachtung.
/klimavolksbegehren/
Heute ist der letzte Tag, um das Klimavolksbegehren zu unterzeichnen. (c) beigestellt / Adobe Stock / jozsitoeroe
Heute ist der letzte Tag, um das Klimavolksbegehren zu unterzeichnen. (c) beigestellt / Adobe Stock / jozsitoeroe
deinewelt

Meine heutige Kolumne wird ausnahmsweise persönlicher als sonst. Ich werde nicht darüber schreiben, was der Klimawandel bewirkt, denn dafür gibt es Berufenere. Ich schreibe heute lieber über uns davon „betroffene Menschen“ und wie wir mit dem Thema umgehen.

Vielleicht haben Sie Argumente wie die folgenden ja schon mal gehört, sich darüber geärgert oder sie selbst vorgebracht:

Weder wüssten wir genau, wie sich das Klima entwickelt, dazu sei es viel zu komplex und zu wenig exakt erforscht. Noch seien die Horror-Szenarien, die Aktivisten je an die Wand malten, jemals so eingetreten. An einem heißen Sommertag erscheine ein Klimawandel-Panik-Artikel nach dem anderen, bei Regenwetter oder zu Corona-Zeiten sei das Problem plötzlich inexistent, keine einzige Fernseh-Diskussion dazu.

Dann ist da noch das Problem, das auftritt, wenn man schon ein paar Jahrzehnte leben durfte: Man ist es gewohnt, mit etwas medial konfrontiert und emotional aufgewühlt zu werden, um am Ende zu lernen, dass es dann ganz anders kommt als befürchtet.

Also alles halb so wild, oder diesmal doch anders?

Saurer Regen, versiegendes Öl, gefährliches Ozon und eine verstrahlte Zukunft

Ich erinnere mich noch, als ob es heute wäre. Ich schaute als Teenager Nachrichten und darin erklärte man uns eindringlich: „Es ist 5 nach 12“. Ich erinnere mich auch noch an die bedrohliche Uhr, die man dazu einblendete. Die Wälder seien so geschädigt vom sauren Regen, durch Industriegifte, es würde zu einem enormen Waldsterben führen, mit verheerenden Folgen für Mensch und Umwelt. Ich hatte Panik. Es war überall Thema, in der Schule, allen Medien und in der Familie. Unsere Aufmerksamkeit und Empathie wurden regelrecht in Beschlag genommen. Und, es kam völlig anders. Einige Jahre später muss ich Freunde sogar daran erinnern, denn es ist längst vergessen, was uns damals so aufwühlte und Angst machte.

+++Deine Welt: Das Ende der Globalisierung, wie wir sie kannten+++

Dies geschah nicht nur einmal, sondern ständig. Alarmismus als mediales und politisches Dauerprogramm quasi. Der Club of Rome prophezeite, das Öl der Erde würde bald versiegen und damit die Ökonomien zusammenbrechen. Na servus. Kurz bevor man neue Riesenvorkommen fand. Ein paar Jahre später hieß es, das Ozonloch würde nicht bloß die Schafe in Australien erblinden lassen, sondern auch die Sonnenstrahlung viel gefährlicher für alles Leben machen. Man vermittelte den Eindruck, als würden wir uns in Berg-Stollen zurückziehen müssen, um zu überleben. Und als ich noch ein Kind war, nach dem Unfall mit dem Kernreaktor in Tschernobyl, hat mein Onkel, wegen der permanenten Horror-Nachrichten, einen Atom-Bunker gebaut. Wir haben damit gerechnet, nie wieder so leben zu können wie davor, denn radioaktive Wolken und verstrahltes Essen würden uns ewig begleiten. Unsere Kinder würden womöglich behindert werden, sogar in den Chart-Hits auf Ö3 sang man uns halblustige Lieder dazu vor.

Doch trotz all dieser, sicherlich auch Ihnen bekannten Erfahrungen, denke ich heute grundlegend anders über das Thema.

Eine Begegnung mit Folgen

Es war vor 4 Jahren und ich war auf einem dieser langen Flüge nach San Francisco. An diesem Tag saß, weil es der Zufall so wollte, Graciela Chichilnisky neben mir, die zurück an die Universität Stanford flog, wo sie arbeitete. Sie hatte am Kyoto-Protokoll mitgeschrieben, einem globalen Klimaschutzabkommen, und erzählte mir, weshalb es diesmal ernst würde in Sachen Klimawandel. Neunmalklug trug ich ihr Gründe vor, weshalb ich noch abwartend skeptisch sei, was die besonders verheerenden Folgen des Klimawandels angehe. Sie hörte geduldig zu, erklärte mir ruhig und sachlich, welche klugen Maßnahmen der Regierungen damals dazu führten, dass prophezeite Katastrophen wie das Waldsterben und die FCKW-bedingte Ausweitung des Ozonlochs ausblieben. Sie erläuterte, weshalb der Klimawandel eine völlig andere Problem-Dimension darstelle und man ihn deshalb sehr ernst nehmen müsse.

Weil wir uns gut verstanden, trafen wir uns ein wenig später an der Uni und ich lernte weitere, herausragende Persönlichkeiten der amerikanischen Klimabewegung kennen. Sie erschienen mir unfassbar gebildet in der Sache, ruhig und sachlich im Ton und fest in ihrer Argumentation. Diese Gespräche haben vor allem eines in mir bewirkt: Das Thema Klimawandel ab sofort ernst zu nehmen und aufzuhören, klüger sein zu wollen als führende Experten auf dem Gebiet, nur um mich unbewusst den notwendigen Verhaltensänderungen selbst nicht stellen zu müssen.

Wandel macht Spaß

Wandel, auch im eigenen Verhalten, kann man nicht nur als Chance begreifen, er kann sogar richtig Spaß machen, einen positiv fordern, wenn man ihn mal verinnerlicht. Er inspiriert uns, befruchtet unser Leben, lässt unsere Gehirnzellen glühen und erfordert neue Strategien, um ihn in unser Leben integrieren zu können. Diese Strategien mögen individuell verschieden sein.

Meine lautet in etwa so: Ich kann den Klimawandel selbst nicht hinreichend erklären, aber ich glaube bestimmten Experten, die authentisch und glaubhaft wirken und nehme ihre Empfehlungen und Ratschläge deshalb an. Unser aller klimaschädigendes Verhalten nachhaltig zu verändern ist diesen Experten zufolge alternativlos, somit auch für mich.

Mobilität und Klimawandel: Gehen statt fahren

Beim Thema Mobilität waren meine eigenen Veränderungen bisher am stärksten. Aus etwa 20 Flügen pro Jahr wurden 4, aus rund 30.000 Auto-Kilometern etwa 5.000. Ich gehe seit Jahren täglich 8 bis 14 Kilometer und erledige alle Termine, wenn irgendwie möglich, zu Fuß. Es wurde zum normalsten der Welt. Aus dem einstigen (vermutlich fremdbestimmten) Mantra, ständig mobil und geographisch überall verfügbar sein zu müssen, wurde ein geerdeteres, weniger gehetztes aber überhaupt nicht weniger produktives Leben, ganz im Gegenteil. Und die Flughäfen vermisse ich auch nicht. Ich liebe heute ruhigere und so gut wie autofreie Orte. Unsere oftmals überschätzten „Status-Symbol-Verbrennungsmotoren“ erscheinen mir manchmal schon wie Pferdekutschen, – eh nett anzusehen, aber einfach aus der Zeit. Sie sind zu laut und stinkend, vor allem in den Städten, viel zu viel Platz einnehmend und oft mit fadenscheinigen Argumenten verteidigt.

Und schließlich noch die Ölheizung, die haben wir gegen eine moderne Therme ersetzt. Soweit der Beginn der Bemühungen.

Kein Geld für despotische Öl-Regime

Ich motiviere mich bei diesen ersten Veränderungen damit, dass ich körperlich fitter geworden bin und nicht mehr so viel Geld indirekt an despotische Regime überweise, die uns mit Öl beliefern. Es ist doch verrückt, sich politisch für Menschenrechte und Aufklärung stark zu machen, sich quasi in der Weltanschauung über den Humanismus zu definieren, aber die repressivsten Diktaturen der Welt jahrzehntelang mit Öl-Milliarden regelrecht zu fluten.

Das reichste Land der Welt ist heute Katar, eine absolutistische Monarchie, in der die Scharia gilt. Rund 70% des BIP kommen dort von besagten Rohstoffen, der Rest aus Finanz-Anlagen, die man wiederum zuvor aus dem Verkauf der Rohstoffe bezahlte. Sie kennen all die anderen Länder, von denen wir primär unsere Rohstoffe beziehen und denen wir jedes Jahr viele Milliarden überweisen (Österreich gibt etwas über 10 Milliarden Euro für diese Energie-Importe aus).

Schwach bin ich im eigenen Wandel unter anderem noch beim Fleisch (Rindfleisch hat die schlechteste Öko-Bilanz), da suche ich noch dringend einen Weg wie auch allgemein beim Konsum so manch unnötiger, weit gereister Produkte.

Fazit: Klima ist eine Frage der Eigenverantwortung

Ich schreibe Ihnen das alles übrigens nicht, weil ich annehme, bei diesem Thema eine Vorbildwirkung zu haben. Absolut nicht! Vielleicht sind Sie schon viel weiter in Ihrem ganz persönlichen Wandel ihrer Verhaltensmuster oder ähnlich weit. Ich schreibe das aus einem anderen Grund. Es gibt nicht nur schlimme Klimasünder und herausragende Klimaaktivisten, sondern viele Menschen dazwischen, solche vielleicht wie uns beide. Menschen, die ehrlich einen Weg suchen, einen wichtigen Beitrag in dieser Klimakrise zu leisten.

Dieser Wandel in punkto eigenem Klima-Verhalten hat hauptsächlich mit unserer Eigenverantwortung zu tun. Weder müssen wir auf die Politik warten, was zugegeben bequem ist, noch uns auf sie ausreden. Der mächtigste Gestalter in dieser Welt ist der verantwortungsvolle Konsument! Hier können wir sofort und selbständig Dinge verändern und die aus unserer Sicht richtigen Produzenten stärken. Das Klima für die nachfolgenden Generationen lebensfreundlich zu erhalten, ist wahrscheinlich unsere wichtigste Aufgabe.

Das Klimavolksbegehren unterschreiben

Übrigens läuft gerade das Klimavolksbegehren. Heute ist der letzte Tag dafür. Eine gute Zukunft uns allen!


Über den Autor

Mic Hirschbrich ist CEO des KI-Unternehmens Apollo.AI, beriet führende Politiker in digitalen Fragen und leitete den digitalen Think-Tank von Sebastian Kurz. Seine beruflichen Aufenthalte in Südostasien, Indien und den USA haben ihn nachhaltig geprägt und dazu gebracht, die eigene Sichtweise stets erweitern zu wollen. Im Jahr 2018 veröffentlichte Hirschbrich das Buch „Schöne Neue Welt 4.0 – Chancen und Risiken der Vierten Industriellen Revolution“, in dem er sich unter anderem mit den gesellschaftspolitischen Implikationen durch künstliche Intelligenz auseinandersetzt.

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