Wiener Startup myClubs übernimmt Grazer Workout Deals

Das Wiener Startup myClubs konzentrierte sich mit seinen Sportmitgliedschaften bisher auf den urbanen Raum. Für die Eroberung der ländlichen Gebiete wurde nun der erste Schritt gesetzt. Mit dem Zusammenschluss mit dem steirischen Sport-Startup Workout Deals soll myClubs auch anorganisch wachsen.
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Wiener Startup MyClubs übernimmt ihm Rahmen eines Asset Deals den Grazer Startup Workout Deals. Die Übernahme fügt sich gut in die Regionalisierungsstrategie von MyClubs ein und sorgt für ihr anorganisches Wachstum in den Bundesländern.
(c) MyClubs. Workout Deals Gründer Matthias Ruhri und MyClubs Founder & CEOTobias Homberger.
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Das Wiener Startup myClubs bietet mit einer Mitgliedschaft Zugang zu über 600 Sportanbietern in Österreich und der Schweiz. In Österreich haben sie über 350 Sportanbieter in Wien, Salzburg, Linz, Graz, Klagenfurt und Innsbruck im Netzwerk. Das Angebot beinhaltet verschiedene Yogastudios, CrossFitboxen, Kletterhallen und diversee andere Sportanbieter in einem eigenen Mitgliedschaftsmodell. Das heißt konkret: Kunden kaufen eine myClubs Mitgliedschaft und können dann ohne Extrakosten Sportaktivitäten bei den unterschiedlichsten Anbietern buchen. Workout Deals aus Graz trat bisher als Sportvermittlungsplattform mit einer Discount-Karte für ausgewählte Sportanbieter auf.

Nun werden die Kräfte gebündelt: myClubs übernimmt ihm Rahmen eines Asset Deals das Grazer Startup Workout Deals. Die Übernahme fügt sich gut in die Regionalisierungsstrategie von myClubs ein und sorgt für anorganisches Wachstum in den Bundesländern.

+++Millionen-Investment für Sport-Startup +++

Workout Deals wird Teil von myClubs

Trotz der Unterschiede können beide Startups auf eine wichtige Gemeinsamkeit zurückgreifen: Beide verfügen über ein großes Netzwerk an Partnern in der Yoga- und Fitnessszene Österreichs. „Wir haben die starke Entwicklung von myClubs in den letzten Monaten verfolgt und stehen auch persönlich schon länger in Kontakt. Im aktuellen Marktumfeld sehen wir für unsere Sportanbieter und Kunden ein größeres Potenzial durch eine Integration in die myClubs Plattform“, äußert sich Workout Deals Gründer Matthias Ruhri zur Übernahme. Der Unternehmer fokussiert sich ab sofort vollumfänglich auf den Company Builder des Grazer Beteiligungsunternehmen Up to Eleven (Nuki, Instahelp, Logoshuffle), den er bereits heute leitet. Matthias Ruhri hier im Brutkasten Livestream Interview.

+++Hansi Hansmann steigt bei Sportnetzwerk ein+++

Start in Niederösterreich und Vorarlberg

Mit der Ausweitung auf Niederösterreich und Vorarlberg ist nun der Startschuss für eine Angebotserweiterung im ländlichen Raum gefallen. „Für unseren Roll-Out in Oberösterreich, Kärnten und der Steiermark bietet uns die Übernahme von Workout Deals und die Intergration ihrer bestehender Anbieter zusätzliches Wachstumspotenzial. Mit Workout Deals können wir unser Angebot effektiv um zahlreiche interessante Sportstudios erweitern“, so myClubs Founder & CEO Tobias Homberger. Tobias Homberger hier im Brutkasten Livestream Interview.

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die Redaktion

Austria Limited: Versprechen mit vielen Fragezeichen

Die angekündigte neue Gesellschaftsform Austria Limited hat nicht nur Anhänger. Die Argumente in der Diskussion sind sehr unterschiedlich gelagert.
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Austria Limited - brutkasten Roundtable
(c) Adobe Stock / somartin / Stanislau

Viele Jahre lang gab es von mehreren Playern der Startup-Szene, darunter etwa den großen Organisationen AustrianStartups, aaia und AVCO, die Forderung, eine besonders für Startups geeignete neue Gesellschaftsform zu schaffen. Diese oft als „AG Light“ bezeichnete Rechtsform sollte unter anderem deutlich weniger bürokratisch in der Handhabung sein und Anteilsübertragung und Mitarbeiterbeteiligung erheblich vereinfachen. Diesen Sommer war es soweit: Der Bundeskanzler persönlich kündigte die Schaffung der „Austria Limited“ an.

Austria Limited, oder doch GmbH-Reform? Und was dann?

Doch damit ist die Diskussion nicht beendet – im Gegenteil. Denn noch ist es ein Versprechen mit vielen Fragezeichen. Dass in Wirklichkeit noch überhaupt nichts beschlossene Sache ist, wurde spätestens klar, als Justizministerin Alma Zadić kürzlich Vertreter der Startup-Szene zu einem informellen Austausch zum Thema einlud. Dort ging es nicht nur um die unterschiedlich ausgeprägten Wünsche an die Austria Limited, sondern generell um den anstehenden Reformbedarf im Gesellschaftsrecht. Im Anschluss stellte sie Ministerin auch im brutkasten-Gespräch klar, das noch nichts fix ist und nun Experten – „mit Hochdruck“ – am Zug sind. Tatsächlich steht noch eine weitere Option im Raum: Die Adaptierung der bestehenden Kapitalgesellschaftsformen GmbH und AG.

Diese Variante wird von verschiedenen Playern aus sehr unterschiedlichen Gründen favorisiert. Ins Treffen geführt wird etwa, dass eine neue Gesellschaftsform nicht ausreichend Rechtssicherheit bieten würde, weil viele Fragen zunächst noch nicht ausjudiziert wären. Andere Reform-Befürworter glauben schlicht nicht daran, dass die Schaffung einer Austria Limited in absehbarer Zeit tatsächlich realistisch wäre. Während die einen gerne gar keine allzu großen Änderungen sehen würden, hätten die anderen gerne eine grundlegend neue Struktur, die eben auch die bestehenden Kapitalgesellschaftsformen betrifft. Andernfalls „drohe“ die Austria Limited nicht halten zu können, was sie verspricht. Sprich: Es gibt auch große Differenzen bei den inhaltlichen Wünschen zu einer möglichen Reform.

Breites Spektrum der Dikussion beim brutkasten Roundtable

Dieses sehr diverse Spektrum der Diskussion zwischen (Langzeit-)Befürwortern mit unterschiedlichen Vorstellungen sowie konservativen und progressiven Kritikern will der brutkasten in einem Roundtable zur Austria Limited am 28. Oktober um 18:30 abbilden. Dabei sollen mögliche Lösungswege und Kompromisse für die Startup-Szene herausgearbeitet werden.

Es diskutieren Michael Umfahrer, Präsident der Österreichischen Notariatskammer, Keyvan Rastegar, Gründer der Wiener Wirtschaftskanzlei RPCK Rastegar Panchal, Sonja Bydlinski, Leiterin der Abteilung für Unternehmens- und Gesellschaftsrecht im Justizministerium, Philip Vondrak, Co-Founder und Partner bei Grama Schwaighofer Vondrak Rechtsanwälte und Laura Egg, Geschäftsführerin der aaia.

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