Wiener Startup Danube wagt mit AI-Tool einen Blick in die Zukunft

Die beiden Gründer der äußerst erfolgreichen österreichischen Chemie-Lernapp "Waltzing Atoms" Philipp Wissgott und Klemens Senn haben mit Danube ein neues AI-Vorhersage-Tool entwickelt. Im Wiener Motto am Fluss präsentierten sie heute, Dienstag, Danube am Beispiel einer Live-Vorhersage für die Rückrunde der deutschen Bundesliga. Das Tool soll künftig unter anderem im Bereich des Recruitings zur Anwendung kommen.
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In einer Zeit von Big Data ist es oft schwierig bei der Flut an Daten den Überblick zu behalten. Die beiden Gründer des Wiener AI-Startups Danube Philipp Wissgott und Klemens Senn – auch bekannt als Macher der Chemie-Lernapp „Waltzing Atoms“ – vergleichen es mit der Verschmutzung von Ozeanen, da auch das „Datenmeer“ voller unnötiger Informationen sei. Dies führe dazu, dass Prognosen, die auf AI-basieren, oftmals ungenau seien. Mit einem neu entwickelten AI-Vorhersage-Tool, das die Gründer heute Dienstag im Rahmen einer Pressekonferenz im Wiener Motto am Fluss der Öffentlichkeit präsentierten, wollen sie Prognosen künftig vereinfachen. Das Tool könnte künftig auch im Bereich des Recruitings von Mitarbeitern zur Anwendung kommen.

+++ Wiener Startup “Waltzing Atoms” will digitales Klassenzimmer möglich machen +++ 

Kaum Daten benötigt

Bei Danube handelt es sich aus technischer Sicht um ein AI-Vorhersage-Tool, das auf einem multidimensionalen Sortierungsalgorithmus aufbaut, der Angebot und Nachfrage berücksichtigt. Wie Wissgott und Senn erläutern, begann die Entwicklung von Danube vor zirka sechs Monaten, mit der Idee unfaire Beispiele der Mathematik-Zentralmatura zu erkennen. Dabei sei laut dem Gründer-Duo sehr schnell klar geworden, dass sich die Technologie auch in den Bereichen Sport, Recruiting von Mitarbeitern, sowie in der Entwicklung von Produkten in der Industrie einsetzen lasse. „Wir waren am Anfang selbst von der Anzahl der Anwendungen überrascht“, so Senn, der für technische Umsetzung von Danube verantwortlich ist.

Wie Danube funktioniert

Um mit Danube Daten zu analysieren und Vorhersagen machen zu können, benötigen Nutzer laut den Wissgott und Senn im Unterschied zu Machine-Learning-Anwendungen keine riesengroßen Datensätze, sondern lediglich einen Web-Browser und ein Excel-File. Im Excel-File müssen in Zeilen die Datensätze für die Analyse, sowie die Eigenschaften in Spalten eingetragen werden. Danach interpretiert das Tool die Daten als „virtuelle Aktien“ und simuliert so einen „Aktienhandel“. Vereinfacht gesagt: Eigenschaften, die selten sind, steigen im Wert, während Häufigere sinken. Angebot und Nachfrage bestimmen also die Bewertung eines Datensatzes und somit seine Position in der Vorhersage.

Künftige Anwendungsfelder

Wie Wissgott und Senn betonen, könne die Plattform von jedem ganz einfach über den Webbrowser verwendet werden. Als Test empfehlen die Gründer einfach selbst eine Excel-Tabelle hochzuladen, die beispielsweise Daten von Sportereignissen beinhaltet. Demnach können Nutzer mit Danube in kürzester Zeit vorhersagen, welche Fußballmannschaft das nächste Match gewinnt. Die Basisversion ist kostenlos. Mit dem Tool lassen sich jedoch nicht nur Sportereignisse vorhersagen, sondern es hätte auch im Human-Ressource-Bereich oder der Industrie einen Mehrwert, so die Gründer.


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die Redaktion

RaiConnect: RBI startet neue Premium-App für digitalen analogen Bankbesuch

Die neue RaiConnect-App wurde gemeinsam mit dem US-FinTech Moxtra umgesetzt, das in der ersten Elevator Lab-Ausgabe dabei war.
/raiconnect-app-raiffeisen-bank-international-rbi/
RaiConnect - neue Premium-App der Raiffeisen Bank International (RBI)
Screenshot: RaiConnect-Promo-Video

So wichtig die Digitalisierung für Banken auch in der Customer Experience sein mag – es gibt immer noch Dinge die von Kunden bevorzugt persönlich geklärt werden, oder aus unterschiedlichen Gründen gar nicht rein digital abgehandelt werden können. Das sprichwörtliche Beste aus beiden Welten verbinden will nun die Raiffeisen Bank International (RBI) mit ihrer neuen App RaiConnect, die gemeinsam mit dem Silicon Valley-FinTech Moxtra gebaut wurde.

Virtueller RBI-Filialbesuch – in Kürze auch in Österreich

Die App wurde in Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Ungarn, Kosovo und Albanien bereits gelauncht und soll in Österreich, Rumänien, Belarus und Kroatien in Kürze verfügbar sein. Sie soll als „virtuelle Filiale“ für Premium-Kunden fungieren – konkret derzeit für Einzelpersonen und KMU nach Einladung durch den Berater. „Mittels RaiConnect können Kunden unter Einhaltung höchster Sicherheitsstandards in Verbindung mit ihren Beratern (Relationship Manager) treten, Dokumente austauschen, Videogespräche führen, mittels Bildschirmfreigabe Informationen erhalten und mehr“, heißt es dazu von der Bank.

Die RaiConect-User können dabei die Form der Kommunikation selbst wählen. So können sie, wie in gängigen Messengern, eine geschriebene oder mündliche Nachricht hinterlassen oder ein Live-Meeting per Audio- oder Videochat anfragen. Zusätzlich können mit RaiConnect Dateien und Dokumente ausgetauscht und dokumentiert werden bzw. auch der eigene Bildschirm geteilt werden. Das alles soll nach höchsten Sicherheitsstandards passieren: „Da die Plattform von Moxtra in den letzten acht Jahren in Partnerschaft mit einigen der weltweit führenden Finanzinstitute gestaltet wurde, verfügt RaiConnect über integrierte Verschlüsselung mit den höchsten Sicherheitsstandards sowie rigorose Konformität und Audit-Bereitschaft“, heißt es dazu.

Promo-Video zu RaiConnect:

Moxtra: Teilnehmer im ersten Elevator Lab

Das in Cupertino im Silicon Valley ansässige FinTech Moxtra war 2017/2018 Teilnehmer des ersten Durchgangs des RBI-FinTech-Accelerator-Programms Elevator Lab. Danach folgte ein erfolgreicher Proof of Concept mit einer der RBI-Tochterbanken, bevor RaiConnect jetzt großflächig ausgerollt wird. „Wir leben in einer Welt, in der Mobilgeräte Vorrang genießen. Die Erfahrung des Kunden in der Filiale muss hier der Maßstab sein. Dies ist entscheidend, um mit der Entwicklung der Erwartungen der Kunden Schritt zu halten und neue Kunden zu gewinnen“, sagt Karrtik Rao, zuständig für Strategic Business Solutions bei Moxtra.

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