Wiener Startup Bikemap gewinnt Burda FitTech-Competition

Bikemap hat beim Fittech-Summit am 10. Juli den Pitch-Contest beim Burda Bootcamp gewonnen und dabei den Hauptpreis von einer Millione Euro Mediavolumen einheimsen können.
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Bikemap
(C) Flo Hagena für Hubert Burda Media - Bikemap CEO Matthias Blazanovic und sein Team gewinnen den Pitch-Contest beim FitTech-Summit in München.
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Beim ersten FitTech Summit Europas, der in München stattfand und vom zu Hubert Burda Media gehörenden „Burda Bootcamp“ veranstaltet wurde, kamen mehr als 800 Teilnehmer aus der ganzen Welt. Neben Keynotes, Interviews und Podiumsdiskussionen rund um die FitTech-Welt gab es eine Pitch-Competition, an der insgesamt zehn Startups teilnahmen. Vor einer vierköpfigen Jury, bestehend aus Jens Pippig (Managing Director, ProSiebenSat.1 Accelerator), Philipp Walter (Head of Marketing DACH, Under Armour), Camilla Dolan (Principal, Burda Principal Investments) und Peer-Gunnar Simon (Director Tech Industry Team Bavaria, HypoVereinsbank), konnte sich das Wiener Startup Bikemap durchsetzen und eine Million Euro Mediavolumen mit nach Hause nehmen.

+++ Fitapp: Bereits über 2,5 Mio Downloads für Grazer Startup +++

Bikemap: 1,3 Millionen User

Für die Radfahr-Online-Community hat dieser Sieg eine immense Bedeutung, wie Head of Marketing Astrid Koger dem Brutkasten erzählt. „Wir sind die führende digitale Plattform für Fahrrad-Routen und -Karten, und mit 1,3 Millionen Usern weltweit erfolgreich. Deutschland ist ein fahrradverrücktes Land, und die Stadtregierungen leisten Großes für den Fahrradverkehr. Es macht uns stolz, mit unserer Vision im Bereich Personal Mobility auf so große Resonanz gestoßen zu sein. Hubert Burda Media, PwC, Under Armour, Bundesland Bayern – große Namen haben uns das Vertrauen geschenkt, dafür sind wir dankbar. Für unser kleines Team ist so ein Erfolg natürlich eine riesige Motivation und macht Hunger auf mehr“ sagt sie.

Micro-Mobility als „Trillion-Dollar-Market“

Den Sieg einfahren konnte Bikemap, weil ihr Unternehmen über das einfache Dasein einer Plattform hinausgehe, so Koger. „Unser starker Fokus auf Fahrradkarten und -Routen Intelligence hat die Jury überzeugt. Personal und Micro-Mobility ist ein Trillion-Dollar-Market“, erklärt sie.

(C) Flo Hagena für Hubert Burda Media – Micro-Mobility und Fitness war eines der großen Themen beim FitTech-Summit in München.

Next Step: Südhalbkugel

Durch das Medienvolumen erwartet sich das Unternehmen einen deutlichen Schub, was die User-Base und Markenbekanntheit betrifft. „Unsere User haben wir bisher ohne einen Cent Marketing erreicht“, berichtet Koger. Die nächsten Ziele lägen darin, das saisonale Geschäft auf die Südhalbkugel auszudehnen (bisher hat Bikemap in Taiwan rund 70.000 User). Produktseitig möchte das Startup den Service für zahlreiche Plattformen wie Garmin, Polar, Apple Watch und Wear OS öffnen, um möglichst viele Radler zu erreichen. „Natürlich sind wir immer auf der Suche nach Kooperationspartnern, die mit uns gemeinsam die Zukunft der Personal- und Micro-Mobility gestalten möchten“, so Koger.

Das Event selbst hat bei den Veranstaltern für Zufriedenheit gesorgt. „Wir haben schon immer in die Zukunft geschaut. Bereits vor 20 Jahren habe ich erkannt, dass das Internet die Welt revolutionieren wird. Mit dem FitTech Summit gehen wir in einen neuen Bereich, der europaweit noch nicht besetzt ist“, sagt Verleger Hubert Burda. Und Natalia Karbasova, Head of Burda Bootcamp fügt an: „FitTech ist eines der aktuell meistdiskutierten Themen in der Fitness-Branche. Ich freue mich, dass wir bei der erfolgreichen Premiere unseres FitTech Summit in München so viele vielversprechende Startups, große Investoren und namhafte Firmen zusammenbringen konnten“.

(C) Flo Hagena für Hubert Burda Media – Rund 800 Besucher waren beim FitTech-Summit in München vor Ort.

Diese Startups komplettieren das Podest

Auf Platz zwei des Events landete „Mommymove“, ein Startup, das sich auf Fitness für Frauen nach der Schwangerschaft konzentriert. Platz drei erreichte „Fitfox“, eine Plattform, die die Suche nach lokalen Fitnessstudios erleichtert. Zudem wurde während der Pitch-Competition der Puls der Teilnehmer getrackt. Manuel Perez Prada von „Mommymove“ ließ sich in dieser Situation nicht aus der Ruhe bringen, hatte den ruhigsten Puls und wurde dafür mit dem „Coolness Award“ und einer Pulsuhr von Polar ausgezeichnet.


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die Redaktion

Stopp Corona-App nutzt jetzt Google-Apple-Schnittstelle für „automatischen Handshake“

Die von Accenture Österreich entwickelte Stopp Corona-App des Roten Kreuzes war zwar eine der ersten ihrer Art in Europa. Bislang hatte sie jedoch eine erhebliche Hürde, die mit dem jüngsten Update beseitigt wurde.
/stopp-corona-app-google-apple-schnittstelle-automatischer-handshake/
Stopp Corona-App
(c) Österreichisches Rotes Kreuz

Bereits Ende März präsentierte das Rote Kreuz die erste Version seiner von Accenture Österreich entwickelte „Stopp Corona-App“. Es folgten heftige öffentliche Diskussionen zu Datenschutzaspekt, vor allem als Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka laut über eine verpflichtende Nutzung nachdachte. Dabei stellten mit einer Prüfung des Codes der App betraute Experten und Datenschutz-NGOs mehrmals ein gutes Attest aus und bekrittelten nur kleine Mängel, die schnell behoben wurden. wurde der Code auch Open Source gestellt.

+++ Coronavirus: Alle News, Daten und Hintergründe +++

Doch die Download-Zahlen wollten bislang nicht so recht in die Gänge kommen. Während das erst kürzlich gelaunchte (ebenfalls massiv umstrittene) deutsche Pendant bereits bei rund 13 Millionen Usern steht, liegt die Stopp Corona-App derzeit bei 680.000 – also etwa halb so viel, auf die Gesamtbevölkerungen der beiden Länder hochgerechnet.

Das soll der automatische Handshake bringen

Ein großes Hemmnis der österreichischen App war bislang die eingeschränkte Funktion des „automatischen Handshakes“. Über diesen bietet die App die Möglichkeit, Kontakte – etwa mit jemandem, neben dem man (mindestens 15 Minuten) in einem öffentlichen Verkehrsmittel gesessen ist – völlig anonym zu erfassen um dann, wenn einer der beiden Personen der App einen Verdachts- oder bestätigten Corona-Fall meldet, Alarm zu schlagen. Im Gegensatz zum derzeitigen Prozedere, in dem infizierte Personen ein Kontaktprotokoll erstellen müssen und nachweisliche Kontakte dann informiert werden, ist die App also präziser, weil sie auch Fremde erfasst, schneller, weil sie bereits bei Verdacht informiert und vor allem anonymer.

Stopp Corona-App: Google-Apple-Schnittstelle eingerichtet

Doch bislang funktionierte der automatische Handshake nur bei Android-Geräten. Das ändert sich nun mit dem jüngsten Update. Denn nun nutzt man die bereits vor einiger Zeit präsentierte (und als nahezu historisch gefeierte) Schnittstelle, die Google und Apple eigens für diesen Zweck eingerichtet haben. In einer Aussendung des Roten Kreuzes dazu heißt es: „Der automatische digitale Handshake zwischen Geräten mit aktivierter Stopp Corona-App funktioniert nun auf allen Smartphones mit den Betriebssystemen Android (ab Version 6 mit Bluetooth Low Energy – BLE) von Google und iOS (ab Version 13.5) von Apple. Dazu müssen auf dem Smartphone Bluetooth und der Zugriff auf die Schnittstelle des Betriebssystems aktiviert sein, Standortdaten werden nicht erfasst. Die App läuft danach im Hintergrund und funktioniert sogar im Energiesparmodus, muss dazu aber von der Akku-Optimierung des Herstellers ausgenommen sein“. Auch neu ist, dass die App nun international heruntergeladen werden kann. Hier gehe es vor allem um den Sommertourismus, heißt es vom Roten Kreuz.

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