Welche Daten A1 teilt, um Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkungen zu erkennen

Aufgrund diverser Medienerberichten gibt A1 bekannt, welche Daten geteilt werden, um den Umgang mit den Ausgangssperren zu ermitteln.
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Schutzmasken-Pflicht Wachpersonal Ausgangssperre - Wissenschaftler fordern strengere Maßnahmen gegen Coronavirus
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  • In diversen Medienberichten – unter anderem der Kronen Zeitung – war zuletzt zu lesen, dass „ein großes heimisches Telekommunikations-Unternehmen“ der Regierung „auf Eigeninitiative die Bewegungsprofile aller Handynutzer österreichweit von einem bestimmten Tag zur Verfügung“ stellt.
  • In einem Bericht der Futurezone hieß es darauf, dass es sich beim besagten Anbieter um A1 handle.
  • Drei und Magenta könnten die Bewegungsprofile zwar theoretisch auch analysieren, würden dies aber nicht tun.
  • Der Datenschutz ist dabei gewährleistet, weil es sich um anonymisierte Daten von größeren Personengruppen handelt.
  • Diese Technologie wird im auch im regulären Betrieb eingesetzt, um zum Beispiel zu sehen, woher Touristen kommen, die Sehenswürdigkeit A besichtigen und welche Sehenswürdigkeit danach angesteuert wird, heißt es seitens A1.

In diversen Medienberichten – unter anderem der Kronen Zeitung – war zuletzt zu lesen, dass „ein großes heimisches Telekommunikations-Unternehmen“ der Regierung „auf Eigeninitiative die Bewegungsprofile aller Handynutzer österreichweit von einem bestimmten Tag zur Verfügung“ stellt. In einem Bericht der Futurezone hieß es darauf, dass es sich beim besagten Anbieter um A1 handle. Drei und Magenta könnten die Bewegungsprofile zwar theoretisch auch analysieren, würden dies aber nicht tun, heißt es in einem weiteren Bericht der Futurezone.

Datenschutz und Bewegungsanalysen

Doch handelt es sich bei dieser Bereitstellung von Bewegungsdaten um einen Verstoß gegen die DSGVO, also gegen den geltenden Datenschutz? A1 äußert sich diesbezüglich in einer offiziellen Stellungnahme.

+++News, Daten und Initiativen zum Coronavirus+++

„A1 bietet gemeinsam mit Invenium, einem Spin Off der TU Graz, Bewegungsanalysen an, die aus vollständig anonymisierten Daten mittels Algorithmen errechnet werden“, heißt es da: „Mit diesen Daten ist es möglich, die Bewegungsströme von Menschengruppen (in 20er-Schritten) zu visualisieren.“

Die Lösung sei vollständig DSGVO-konform und TÜV geprüft, heißt es von A1: „Es ist durch diese Analysen nicht möglich, auf einzelne Personen zu schließen, es können lediglich Bewegungsströme in 20er Schritten analysiert werden (zB. kann nicht ausgesagt werden, dass 3 Personen von A nach B gehen. Es kann ausgesagt werden, dass sich „bis zu 20 Personen“ bewegen. Ab 21 Personen „bis zu 40“, usw.)“

Tracking durch Mobilfunker im Alltag

Diese Technologie wird im auch im regulären Betrieb eingesetzt, um zum Beispiel zu sehen, woher Touristen kommen, die Sehenswürdigkeit A besichtigen und welche Sehenswürdigkeit danach angesteuert wird, heißt es seitens A1.

Die gewonnenen Erkenntnisse transformieren zudem die Art und Weise Städte zu bauen, Verkehr zu planen und Standorte wirtschaftlich zu nutzen, heißt es außerdem auf der Website von Invenium zu den Anwendungsszenarien: „Wir setzen auf hochmoderne Algorithmen, leistungsfähige Big-Data Technologien und künstliche Intelligenz, um aus Millionen von Datenpunkten Insights werden zu lassen. Vollständig anonymisiert und unter Berücksichtigung strengster Datenschutzrichtlinien.“

A1: Technologie ist jahrelang erprobt

Laut A1 werden Technologien dieser Art europaweit von einer Vielzahl an Unternehmen angeboten, sie sind bereits jahrelang erprobt. „A1 stellt diese Analysen in Krisenzeiten relevanten staatlichen Stellen zum Wohle der Allgemeinheit zur Verfügung“, heißt es dazu abschließend vom Telekommunikationsunternehmen.

Invenium selbst führt als Partner neben A1 auch zum Beispiel das Institut für Straßen- und Verkehrswesen an der TU Graz an. Hier arbeitet man gemeinsam daran, neueste wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Verkehrsplanung in die Produkte und Dienstleistungen von Invenium zu integrieren.

Ausgangsbeschränkungen wegen Coronavirus

Wegen des Coronavirus herrschen in Österreich seit 16. März Ausgangsbeschränkungen, die von der Polizei kontrolliert und auch in manchen Fällen mit Strafen geahndet werden. Die Bürgerinnen und Bürger sollen das eigene Haus oder die eigene Wohnung nur in Ausnahmefällen verlassen – etwa, wenn man einer systemerhaltenden Arbeit nachgeht oder um anderen Menschen zu helfen.

Redaktionstipps

die Redaktion

Überblick: Das sind Österreichs ClimateTech-Startups

Glacier und der Green Tech Cluster haben gemeinsam eine Übersicht zu Österreichs ClimateTech-Startups erstellt.
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EcoTech GreenTech CleanTech ClimateTech
(c) Adobe Stock/AGUS

Mit der Gründung des GreenTech-Startups Glacier ziert Andreas Tschas nicht nur das Cover des aktuellen brutkasten-Printmagazins – das neu gegründete Unternehmen engagiert sich auch bereits, um mehr Bewegung in die heimische EcoTech-Szene zu bringen. So hat man nun gemeinsam mit dem Green Tech Cluster eine Landscape relevanter ClimateTech-Startups veröffentlicht.

Die ClimateTech Landcaspe von Glacier und dem Green Tech Cluster.

Unterteilt ist die Map in die Bereiche „Food & Agriculture“, „Energy“, „Mobility“, „Manufacturing & Industry“, „Buildings & Infrastructure“ sowie „Circular & More“. Hier findet sich bekannte Namen wie Too Good To Go und Rebel Meat (beide in „Food & Agriculture“), twingz und EET („Energy“), Carployee und ummadum („Mobility“), Refurbed, Das Merch und Meine Wollke („Manufacturing & Industry“), Helioz („Buildings & Infrastructure“) sowie Atmos und Glacier selbst („Circular & More“). Hinzu kommen aber auch neue Namen, welche der Öffentlichkeit bisher weniger bekannt sind.

Startups können sich in Formular eintragen

Die Erstversion ist nun online, aber natürlich noch nicht vollständig. Daher haben Glacier und der Green Tech Cluster einen Aufruf gestartet, laut dem sich Startups melden sollen, die auf der Climate Tech Landscape vertreten sein sollen. Unter folgendem Link können sich Startups eintragen: https://forms.gle/PFLuufStABeXqPhq8 

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