Website-Content, der wirklich funktioniert: Checkliste für die On-Page Optimierung

Wer Website-Traffic erhalten und seine Online-Ziele erreichen will, der sollte auf Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Conversionrateoptimierung (CRO) setzen. Diese Checkliste hilft dabei.
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Tamara Zimmermann von otago erklärt SEO
Tamara Zimmermann von otago gibt der Community des brutkasten nützliche SEO-Tipps. (c) otago
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zusammengefasst mit der Unterstützung
des Linzer-Startups Apollo AI.

  • Selbst die besten Texte nützen wenig, wenn sie nicht gefunden werden. Und auch die schönste Website macht wenig Sinn, wenn sie keine Conversions bringt.
  • Hier helfen Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Conversionrateoptimierung (CRO) – am besten geht beides Hand in Hand.
  • Bevor es an die Optimierung geht, müssen ein paar Hausaufgaben erledigt werden: Welche Menschen möchte man mit welcher Art von Content erreichen? Wie könnte danach gesucht werden? Für welche Suchbegriffe und Keywords möchte man sichtbar sein? Und was sollen die User schlussendlich auf der Seite tun?
  • Wenn diese Fragen geklärt sind und man ein klares Bild im Kopf hat, wohin die Content-Reise gehen soll, kann es an die On-Page Optimierung gehen.
  • Hier gibt es unzählige Hebel, die man ziehen kann.

Selbst die besten Texte nützen wenig, wenn sie nicht gefunden werden. Und auch die schönste Website macht wenig Sinn, wenn sie keine Conversions bringt. Aber wie müssen Inhalte gestaltet werden, damit sie einerseits Traffic auf die Seite bringen und andererseits auch die gesetzten Ziele erreichen kann? Zwei Stichworte: Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Conversionrateoptimierung (CRO) – am besten geht beides Hand in Hand.

Der Startschuss zu besseren Inhalten

Bevor es an die Optimierung geht, müssen ein paar Hausaufgaben erledigt werden: Welche Menschen möchte man mit welcher Art von Content erreichen? Wie könnte danach gesucht werden? Für welche Suchbegriffe und Keywords möchte man sichtbar sein? Und was sollen die User schlussendlich auf der Seite tun?

Wenn diese Fragen geklärt sind und man ein klares Bild im Kopf hat, wohin die Content-Reise gehen soll, kann es an die On-Page Optimierung gehen. Hier gibt es unzählige Hebel, die man ziehen kann. Die folgende Checkliste beinhaltet die wichtigsten Grundpfeiler, die beachtet werden sollten.

On-Page SEO und CRO – Basic Checkliste

  1. Metadaten optimieren
    Die Metadaten „Title“ und „Description“ können im CMS der Website gesetzt werden. Google nutzt sie häufig für die Darstellung der Suchergebnisse:

Title und Description sollten wichtige Keywords und Suchphrasen beinhalten und so geschrieben sein, dass User gerne klicken. Ein Call to Action oder wesentliche Vorteile des Angebots sind meist gute Klicktreiber.

Hinweis: Metadaten nicht mit den Meta-Keywords verwechseln. Die waren für Google früher wichtig, sind es aber heute nicht mehr!

  • Passendes Contentformat wählen

Google ist ein Matchmaker zwischen Angebot (die Inhalte im Internet) und Nachfrage (die Suchanfragen der User). Welche Art von Content aus Sicht von Google ein guter Treffer ist hängt von unterschiedlichen Faktoren ab, z.B. der Suchintention der User. Um ein Gefühl dafür zu bekommen, welches Contentformat für welche Suchanfrage für Google matcht, kann man einfach mal selbst die Keywords googeln und die Suchergebnisse genauer analysieren. Sind eher Produktseiten von Onlineshops sichtbar oder Ratgeberartikel? Whitepaper? Checklisten? Videos? 

  • Content optimieren

Am Beginn der Contenterstellung steht die Frage: Für wen schreibe ich und mit welchen Keywords suchen diese Personen? Diese Keywords und passende Synonyme sollten dann unbedingt im Text eingesetzt werden. Aber wichtig: Neben Keywords ist vor allem auch der Nutzen für die User relevant. Auch die Textlänge kann eine Rolle spielen. Wie lang ein guter SEO-Text ist, hängt von vielen Faktoren ab. Als Faustregeln gelten: das Thema sollte so umfassend wie nötig abgedeckt werden. Und – Qualität vor Quantität.

  • Struktur schaffen

Texte sollen nicht nur inhaltlich interessant, sondern auch fürs Auge schön aufbereitet sein. Alles was Struktur schafft gefällt Usern und Google. Texte sollten immer eine starke Hauptüberschrift haben und können dann mit Zwischenüberschriften sinnvoll gegliedert werden. Tipp: hier vor allem auch an die Keywords denken! Auch Aufzählungen, Listen, Hervorhebungen, wie z.B. Fettdruck – alles was den Text lesbarer macht, ist gerne gesehen.

  • Fokus setzen

Um ein guter Treffer zu sein, sollten Texte immer einen thematischen Fokus haben. Besser unterschiedliche Themen auf jeweils eigenen Unterseiten abdecken, als auf einer Unterseite Kraut-und-Rüben-Content zu produzieren.

  • Call to Action setzen

Wichtig ist nicht nur, dass die Inhalte gefunden werden, sondern dass sie auch ein bestimmtes Ziel erfüllen – z.B. Kontaktanfragen oder Kaufabschlüsse. Ein gut platzierter Call to Action („gratis testen“, „jetzt anfragen“, usw.) zeigt den Usern, was sie tun sollen und führt zu mehr Conversions.

Tipp: wenn E-Mail-Adressen oder Telefonnummern vorkommen, sollten sie immer klickbar sein. Das spart Usern unnötige „Kopierarbeit“ und fördert ebenfalls die Conversionrate.

  • Interne Verlinkung verbessern

Die einzelnen Inhalte sollten auch immer miteinander verbunden werden. Eine durchdachte interne Verlinkung hilft nicht nur den Usern, sondern kann auch das Google-Ranking verbessern. Damit Google auch tatsächlich alle Inhalte finden kann, sollte jede Unterseite zumindest einmal verlinkt sein. Zusätzlich kann man Google zeigen, welche Inhalte besonders wichtig sind. Je häufiger eine Unterseite intern verlinkt wird, desto relevanter wird sie.

Beim Texten sollte darauf geachtet werden, dass Links mit starken Keywords gesetzt werden können. Linktexte wie „hier“ oder „weiterlesen“ dagegen sollten besser vermieden werden.

Tipp: Links aktuell halten! Von Zeit zu Zeit lohnt es sich zu überprüfen, ob die internen (und auch externen) Links tatsächlich noch funktionieren.

  • Page Speed gegenchecken

Neben inhaltlichen Aspekten ist auch eine funktionierende Technik wichtig. Gerade bei der Seitengeschwindigkeit gibt es oft noch Quick Wins. Mit dem kostenlosen Google-Tool Page Speed Insights lässt sich der Page Speed einfach testen – Empfehlungen zur Verbesserung inklusive. Wenn dahingehend noch nicht viel passiert ist, profitiert man meist schon von unkomplizierten Dingen, wie der Optimierung der Bilder (Komprimierung, Dimensionierung). Auch gibt es für Themen wie Caching und Komprimierung hilfreiche Plugins für WordPress und Co., die die Seite auf einfache Art und Weise schneller machen können.

Wer auf der eigenen Website diese acht Basics immer im Auge behält, hat schon einmal viel richtig gemacht. Das wichtigste ist allerdings, den User nicht aus dem Blick zu verlieren. Inhalte, die nur für Suchmaschinen geschrieben sind, werden weder User noch Google glücklich machen. Besser nützliche Inhalte, die gerne gelesen werden anstatt endlosem Keyword-Stuffing ohne Mehrwert!

Über die Autorin: Tamara Zimmermann

Seit 2017 hilft Tamara den otago-Kunden, wie Pfizer und Fronius, dabei, die Suchergebnisse zu erobern. Ihr Know-how gibt sie auch in Workshops und Vorträgen rund um die Themen Suchmaschinenoptimierung und Online Marketing weiter – aktuell online im otago SEO-Dschungel (noch bis zum 9.9.2020).  Ihre Leidenschaft für Usability, Gestaltung und Marketing lassen sie nicht nur ein SEO-Auge auf die Websites ihrer Kunden werfen.

die Redaktion

Lernen von der AWS Community: Das FinTech-Startup Trality setzt auf Infrastructure as Code

Christopher Helf, CTO vom Wiener Krypto-Startup Trality, hat uns erläutert, was seinem Startup die Teilnahme am AWS Activate von Amazon Web Services (AWS) gebracht hat. Zudem erläutert Helf den Mehrwert von "Infrastructure as Code" und was es mit dem AWS TechBeer auf sich hat.
/trality-aws-tech-talk/
Trality
Christopher Helf, CTO & Co-Founder Trality
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Vor mehr als einem Jahr startete das Wiener Startup Trality, das einen Marktplatz für Trading-Bots im Krypto-Bereich entwickelt hat, mithilfe des Startup-Förderprogramms AWS Activate voll durch.

Mit Trality können private Nutzer Bots sowie Algorithmen für das automatisierte Trading entwickeln, diese übernehmen dann auf Basis der entwickelten Algorithmen den Kauf und Verkauf der Kryptos für den Nutzer.

Mit steigender Bekanntheit der Trading-Plattform von Trality kamen CTO Christopher Helf und sein Team mit dem Management ihrer Infrastruktur aber nicht mehr hinterher. Die Community von Amazon Web Services (AWS) gab ihm den wertvollen Tipp: Infrastructure as Code.

Trality Investment und AWS Activate

Aller Anfang ist schwer – mit der Gründung eines Startups durchläuft man mehrere Phasen die abwechselnd von Herausforderungen, Lernprozessen und Erfolgen geprägt sind. Für Trality startete die Reise im Jahr 2019 mit einem Erfolg, das Wiener FinTech Startup konnte sich ein Investment sichern und so auch AWS Activate in Anspruch nehmen.

Das Programm ermöglicht Startups mittels kostenlosen AWS Activate Credits für das umfangreiche Dienste-Portfolio von Amazon Web Services (AWS) ein solides technisches Fundament für ihr Business aufzubauen.

„Für unseren Start war dieses Programm genau das richtige – wir haben die neuesten Services und Tools aus erster Hand kennengelernt und konnten sie direkt für das Wachstum unseres Unternehmens einsetzen“, erzählt CTO Christopher Helf, der auch im letzten TechTalk Video zu Gast war:

Die Steuerung wurde immer schwieriger

Innerhalb des ersten Jahres von AWS Activate entwickelte sich die Tradingplattform von Trality hervorragend und mit dem guten Geschäftsverlauf wuchs nicht nur die Zahl der angebotenen Features, sondern auch das Team von Trality.

„Am Anfang waren wir zu zweit in der IT und betreuten die Infrastruktur manuell. Doch je größer unser Team wurde und je mehr neue Features wir für unsere Kunden angeboten haben, desto schwieriger wurde es, die Infrastruktur manuell zu warten und auszubauen“, erzählt Christopher Helf.

Auf der Suche nach Ratschlägen tauschte er sich beim „AWS TechBeer“ mit anderen CTOs und Technologie-Entscheidern aus. Das Startup Team von AWS lädt eben diesen Personenkreis regelmäßig zum AWS TechBeer ein, um in kleiner Runde technische, kulturelle aber auch Business bezogene Themen zu behandeln und Know-how zu teilen. Das Format erfreut sich großer Beliebtheit, da die Teilnehmer vom Austausch mit Startup-Kollegen profitieren. Christopher Helf bekam dort den nützlichen Tipp, die Infrastruktur von Trality auf „Infratructure as Code – IaC“ umzustellen. 

Einfachere Rechtevergabe, schnellere Bereitstellung 

„In einem Startup fängt man bei Null an und lernt erst mit der Zeit – wie auch wir es getan haben“, so der CTO. Dies bedeutet, dass die Infrastruktur bis dahin, manuell in der Nutzeroberfläche gepflegt und erweitert wurde. Dies kann aber zu Problemen bei der Sicherheit, Kostenübersicht und einfachen Erweiterbarkeit führen, da jeder Schritt mehrfach per Hand ausgeführt werden muss. Mit Infratructure as Code lassen sich diese Schritte aber automatisieren und damit Fehler und Risiken minimieren. 

Die Vorteile von Infrastructure as Code für Trality

Noch ist der Umbau der Infrastruktur nicht abgeschlossen, doch die Vorteile von Infrastructure as Code liegen für ihn bereits auf der Hand: Es gibt keine unnötigen Kosten, die Sicherheit ist gewährleistet und Trality kann seine Daten nun automatisiert bereitstellen, wie etwa Echtzeit-Informationen aus der Finanzwelt.

„Für mich ist es jetzt einfacher, die Aufgaben ans Team zu verteilen und Nutzerrechte zu vergeben, ohne dass Abstriche bei der Sicherheit gemacht werden müssen. Gleichzeitig können wir die Wartung des Systems einfacher umsetzen und neue Features schneller auf den Markt bringen. Ich kann Infrastructure as a Code jedem Startup nur empfehlen“, so Christopher Helf.

Für den Aufbau der neuen Infrastruktur vertraut Trality auf AWS Cloud Development Kit welches auf AWS CloudFormation aufbaut. 


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Website-Content, der wirklich funktioniert: Checkliste für die On-Page Optimierung

11.08.2020

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