WeAreDevelopers starten Podcast zu “HR Excellence”

WeAreDevdelopers starten einen eigenen Podcast zum Thema HR. Dort kommt unter anderem Georg Hauer von N26 zu Wort.
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Benjamin Ruschin, Managing Director, WeAreDevelopers
Benjamin Ruschin, Managing Director, WeAreDevelopers – (c) Tamas Künsztler
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  • Konkret erscheint der neue WeAreDevelopers Podcast ab sofort zweimal im Monat und richtet sich maßgeblich an Entscheider aus den Bereichen General Management, HR, Marketing und IT als Inspiration für erfolgreiches People Management.
  • Im Rampenlicht des Podcasts stehen Unternehmer, Startup-Gründer und Experten aus Unternehmen, die sich aufgrund ihrer unkonventionellen HR-Methoden einen Wettbewerbsvorteil geschaffen haben.

„People Operations bzw. HR wird oft als eine Support-Funktion im Unternehmen gesehen. Das ist falsch. HR ist Chefsache. Die Entscheider an der Spitze des Unternehmens, und alle beteiligten Mitarbeiter, sind gefordert, die besten Skills – die hellsten Köpfe – ins Unternehmen zu holen und gemeinsam mit ihnen Großartiges zu leisten“, sagt Benjamin Ruschin, Geschäftsführer von Co-Founder von WeAreDevelopers: Daher hat WeAreDevelopers einen neuen Podcast gestartet, in dem Entscheider aus herausragenden Unternehmen darüber sprechen, „wie man mit smarter People Operations Unicorns aufbauen und die Weltmarktführerschaft erobern kann“.

N26 zu Gast im Podcast

Eines dieser Unicorns ist N26: Auf das Konto der Bank gehen mehr als 1.500 Mitarbeiter, knapp $800 Millionen an Investitionen und eine Bewertung von 3,5 Milliarden Euro – und das in nur sieben Jahren. Mit dem Ziel, die weltweit führende mobile Bank zu werden, hat N26 eine High-Performance-Workforce aufgebaut und mithilfe einer unkonventionellen People Management-Strategie kluge Köpfe ins Unternehmen geholt, wie es in der Presseaussendung heißt.

N26 zeigt daher laut WeAreDevelopers, „wie intelligente People Operations – auch HR genannt – ein Unternehmen zum Erfolg katapultieren kann“. Daher wird unter anderem N26 DACH-Chef Georg Hauer darüber sprechen, „wie man mit smarter People Operations Unicorns aufbauen und die Weltmarktführerschaft erobern kann“, sagt Ruschin.

WeAreDevelopers-Podcast kommt zweimal pro Monat

„Der Erfolg eines Unternehmens hängt maßgeblich von einem Faktor ab: Schaffe ich es, die besten Talente reinzuholen, sie zu halten und ihre Fähigkeiten bestmöglich einzusetzen? Wir wollen von den Besten lernen, wie das geht. Wie macht man Unternehmen durch großartige People Operations erfolgreich?“, erläutert Ruschin die Beweggründe für den Launch des neuen Formats.

Konkret erscheint der neue WeAreDevelopers Podcast ab sofort zweimal im Monat und richtet sich maßgeblich an Entscheider aus den Bereichen General Management, HR, Marketing und IT als Inspiration für erfolgreiches People Management. Im Rampenlicht des Podcasts stehen Unternehmer, Startup-Gründer und Experten aus Unternehmen, die sich aufgrund ihrer unkonventionellen HR-Methoden einen Wettbewerbsvorteil geschaffen haben.

die Redaktion

Corona-Kurzarbeit wird in Österreich reformiert

Die Sozialpartner haben sich auf eine Verlängerung und Reformierung der Corona-Kurzarbeit geeinigt. Neuerungen gibt es etwa bei der Arbeitszeit.
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Corona-Kurzarbeit in Österreich
(c) Adobe Stock: Sonja Birkelbach

Die Sozialpartner haben sich auf eine Verlängerung und Reformierung der Corona-Kurzarbeit in Österreich geeinigt. Dadurch soll Rechts- und Planungssicherheit geschaffen, sowie Bürokratie abgebaut werden.

Verlängerung der Kurzarbeit um bis zu drei Monate

Die Coronavirus-Kurzarbeit  war zunächst mit drei Monaten befristet, nun kann sie um bis zu drei Monate verlängert werden.

Die Vereinbarung gilt ab 1.6. laut Angaben der Wirtschaftskammer für:

  • Erstanträge mit Beginn der Kurzarbeit ab 1.6. (oder später) sowie
  • alle Verlängerungsanträge mit Fortsetzung der Kurzarbeit ab 1.6. (oder später) ab dem 4. Kurzarbeitsmonat.

Keine Behaltepflicht bei Kurzarbeit

Auch soll der Beschäftigungsstand zwar gehalten werden, zugleich sieht die Vereinbarung aber Lockerungen vor: Zum Beispiel entfällt  mit Zustimmung der Gewerkschaft oder des AMS-Regionalbeirats die Behaltepflicht nach der Kurzarbeit.

Die Arbeit auf Abruf ist laut der neuen Regelung explizit verboten: Wenn Arbeitgeber höhere Arbeitszeiten benötigen, müssen sie dies mindestens drei Tage zuvor bekannt geben.

Das Verfahren zu Kurzarbeit in Österreich

Die WKO listet auf der eigenen Website punktuell die Vorgangsweise bei Beantragung der Kurzarbeit auf.

  • Unternehmen schließen die neue Kurzarbeitsvereinbarung mit Betriebsrat/Mitarbeitern ab. Sie müssen sie nicht den Sozialpartnern übermitteln oder deren Zustimmung einholen.
  • Unternehmen übermitteln die abgeschlossene Vereinbarung direkt dem AMS, indem sie im Zuge der Begehrensstellung über das eAMS-Konto diese hochladen und gleichzeitig den Erst- oder Verlängerungsantrag stellen.
  • Die Wirtschaftskammer stimmt den Vereinbarungen pauschal zu. Das AMS informiert den ÖGB, der sich die Prüfung der Vereinbarungen binnen 48 Stunden vorbehält.
  • Bestehen kein Einwand des ÖGB und keine Mängel, bewilligt das AMS den Antrag. Ansonsten ergeht ein Verbesserungsauftrag an das Unternehmen.

Bezahlung bei Kurzarbeit

Mit welchem Einkommen können Mitarbeiter nun rechnen, wenn ihr Arbeitgeber sie für Kurzarbeit anmeldet? Auch hierzu gibt es auf der Website der WKO konkrete Angaben. Demnach bleibt die Nettoersatzrate von 80/85/90 Prozent. Wenn in einem Monat mehr geleistet wird, als es diesem Nettoeinkommen entspricht, steht ein entsprechend höherer Lohn zu – also 100 Prozent vom Nettogehalt, wenn zum Beispiel im dritten Monat wieder hundert Prozent gearbeitet wurde.

Die Arbeitszeit bei Kurzarbeit

Generell muss die Arbeitszeit während der Kurzarbeit zwischen 10 und 90 Prozent der Arbeitszeit vor der Kurzarbeit liegen, sie kann aber auch einige Wochen ganz entfallen.

Um das Hochfahren der Wirtschaft zu erleichtern, kann der Arbeitgeber nun unter bestimmten Voraussetzungen eine höhere Arbeitszeit anordnen als grundsätzlich im Rahmen der Kurzarbeit vereinbart, heißt es seitens der WKO. Die Unternehmen müssen dazu künftig nicht mehr die Sozialpartner im Fall einer Arbeitszeitveränderung verständigen.

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