„WeAreDevelopers Live Week“ bringt Developer von 25. bis 29. Mai online zusammen

Als Ersatz für den WeAreDevelopers World Congress 2020 in Berlin findet die WeAreDevelopers Live Week von 25. bis 29. Mai online statt. Das Speaker-Lineup ist online ebenso interessant wie bei den Offline-Events.
/wearedevelopers-live-week/

Zusammenfassung aus

Zusammenfassung ein

WeAreDevelopers Live Week
© WeAreDevelopers
kooperation
Der Summary Modus bietet einen raschen
Überblick und regt zum Lesen mehrerer
Artikel an. Der Artikeltext wird AI-basiert
zusammengefasst mit der Unterstützung
des Linzer-Startups Apollo AI.

  • WeAreDevelopers ist neben der eigenen Entwickler-Jobplattform der Developer-Community vor allem aufgrund der großformatigen Events bekannt, die jährlich tausende Developer miteinander vernetzen.
  • Wegen des Coronavirus wandern viele Aspekte nun in die digitale Welt.
  • So wurde im April die Video-Plattform „WeAreDevelopers Live“ gestartet, auf der Developer aus der ganzen Welt ihr Wissen per Live-Videos im Rahmen von Vorträgen, Workshops und Diskussionsrunden an andere Developer weitergeben.
  • Zudem findet wegen der großen Enttäuschung über die Verschiebung des WeAreDevelopers World Congress (Berlin) von 25. bis 29.  Mai eine einwöcghige Online-Konferenz statt – mit einem ebenfalls recht beeindruckenden Programm und Speaker-Lineup.
  • Auf der Online-Konferenz finden außerdem Business-Talks zu technologischen und gesellschaftspolitischen Wirtschaftsthemen rund um die Corona-Krise statt.

WeAreDevelopers ist neben der eigenen Entwickler-Jobplattform der Developer-Community vor allem aufgrund der großformatigen Events bekannt, die jährlich tausende Developer miteinander vernetzen. Bedingt durch die Coronakrise fallen derartige Offline-Veranstaltungen derzeit aus – weshalb das Startup nun zunehmend in der Online-Welt aktiv ist.

WeAreDevelopers Live mit lehrreichen Videos

So wurde im April die Video-Plattform „WeAreDevelopers Live“ gestartet, auf der Developer aus der ganzen Welt ihr Wissen per Live-Videos im Rahmen von Vorträgen, Workshops und Diskussionsrunden an andere Developer weitergeben.

+++Zum Event-Kalender des brutkasten+++

„Mit WeAreDevelopers Live verschmelzen wir die WeAreDevelopers-Events mit unserem Job-Portal und schaffen nachhaltig wertvolle Inhalte für Software-Entwickler – entweder live oder einfach jederzeit on-demand“, so die Co-Founder Thomas Pamminger, Sead Ahmetovic und Benjamin Ruschin: „Wir etablieren damit ein Netflix für Developer. Seit vier Jahren können Developer auf der ganzen Welt die Videos unserer Veranstaltungen online abrufen, einige dieser Videos haben mehr als 500.000 Views. Der logische nächste Schritt war die Etablierung einer Video-Plattform von Entwicklern für Entwickler.“

WeAreDevelopers Live Week von 25. bis 29. Mai

Zudem findet wegen der großen Enttäuschung über die Verschiebung des WeAreDevelopers World Congress (Berlin) von 25. bis 29.  Mai eine einwöcghige Online-Konferenz statt – mit einem ebenfalls recht beeindruckenden Programm und Speaker-Lineup.

Die WeAreDevelopers Live Week bietet mehr als 50 Vorträge. Zu den Speakern gehören unter anderem John und Brenda Romero, Lee Boonstra (Google/Dialogflow), Martin Wezowski (Futurist & Chief Designer, SAP), Tanmay Bakshi, Eric Steinberger (CEO, Climate Science), Adam Klein (500Tech), Jimmy Song (“Programming Bitcoin”), Uri Goldshtein, und Alex Waldherr.

Auf der Online-Konferenz finden außerdem Business-Talks zu technologischen und gesellschaftspolitischen Wirtschaftsthemen rund um die Corona-Krise statt. Als Speaker nehmen Entscheider aus dem öffentlichen und privaten Sektor an dem virtuellen Event teil, unter anderem Bundesministerin Margarete Schramböck (Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort), Staatsministerin Dorothee Bär (deutsche Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin und Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung), Marc Walder (Gründer von digitalswitzerland & CEO von Ringier AG), Antonella Mei-Pochtler (Sonderbeauftragte des Bundeskanzlers, Leiterin Strategiestab ThinkAustria), Thomas Arnoldner (CEO, A1 Telekom Austria Group), Michael Zettel (Country Managing Director, Accenture Austria), Henrietta Egerth (Geschäftsführerin, Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft), Bernhard Sagmeister (Geschäftsführer, Austria Wirtschaftsservice), Christine Catasta (Chairman & Senior Partner, PwC), Oliver Blüher (Country Manager DACH, Slack) und Achim Kaspar (COO, Verbund).

der brutkasten als Partner der WeAreDevelopers Live Week

Der brutkasten ist Medienpartner der WeAreDevelopers Live Week und begleitet das Event unter anderem über eine spezielle Page, die das Programm übersichtlich auflistet und einen Live-Stream der Sessions bietet.

==> zum Live-Stream und Programm

==> mehr über das Event

Redaktionstipps

Momcilo Nikolic

Not in Gods Name-Gründer Karakas zu Terror: „Es braucht Prävention nicht Deradikalisierung“

IconZ-Gründer Alexander Karakas engagiert sich seit Jahren, den interreligiösen Dialog bei Jugendlichen zu fördern und ihnen mit seinem Verein "Not in Gods Name" mittels "Role Models" Perspektiven abseits von Gewalt aufzuzeigen. Gemäß der Corona-Richtlinien arbeitet er jetzt online und findet klare Worte im Kampf gegen den Terror.
/not-in-gods-name-grunder-karakas-zu-terror-es-braucht-pravention-nicht-deradikalisierung/
Not in Gods Name, NIGN, Terror, Prävention, Deradikalisierung, Jugendliche, Anschlag, Schulen, Kampfsport, Karakas
(c) NIGN - IconZ-Gründer Alexander Karakas, Projektpartner Avi Malaev und Mikael Özen, einer der Helden der Terrornacht von Wien vor der Gedenkstätte in der Innenstadt.

„Jetzt ist es auch bei uns passiert“. Immer wenn dieser Satz fällt, sinkt die Stimmlage des Sprechenden ab, so als ob man sich erst bewusst machen muss, was tatsächlich geschehen ist. So auch beim Gründer des Kommunikationsunternehmens IconZ, Alexander Karakas, der einst das InsureTech-Startup FeelsLikeHome gegründet und verkauft hat. Und sich heute neben seinem „Daily Job“ Jugendlichen mit seinem Verein „Not in Gods Name“ (NIGN) widmet und dabei vor allem versucht, ihnen Perspektiven im Leben, abseits von Gewalt, zu zeigen.

Neue Ansätze gebraucht

Der Terroranschlag in Wien entlockt Karakas Aussagen, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind und die seine Erfahrungen mit Jugendlichen und deren Radikalisierung widerspiegeln. Was er allerdings on the record sagt, ist, dass es im Kampf gegen der Terror andere Ansätze braucht: „Meiner Ansicht nach ist Prävention möglich, Deradikalisierung kaum.“

Not in Gods Name gegen das Fahrwasser von Manipulierern

Er weiß, dass in den Gefängnissen radikalisiert wird, denn sogenannte einsitzende „Gefährder“ haben Zeit, die sie nutzen, um zu manipulieren. „Es ist schlimm, aber manche Jugendliche kommen wegen einer ‚blödsinnigen‘ Aktion, wie einem Handyraub, ins Gefängnis und haben gar nichts mit der Terror-Szene zu tun. Dort geraten sie dann ins Fahrwasser jener, die sie für ihre Zwecke missbrauchen wollen. Das wollen wir verhindern“, sagt Karakas.

Mike Tyson besser als Sebastian Kurz?

Sein Verein „Not in Gods Name“ – der vom Bundeskanzleramt gefördert wird – versucht mit „Role Models“, vorrangig aus dem Kampfsport-Bereich, Jugendliche zu erreichen. „Wenn alle österreichischen Spitzenpolitiker zugleich in eine Schule kommen würden und den Kindern und Heranwachsenden sagen würden, ‚Gewalt ist keine Lösung‘, hätte das nicht annähernd soviel Wirkung, wie wenn Mike Tyson das tut“, hat er bereits vor zwei Jahren dem brutkasten erzählt. Und er hält noch immer an dieser Prämisse fest.

Zwei Wiener Helden bei „Not in Gods Name“

In den NIGN-Workshops und -Trainings werden Jugendliche mit unterschiedlichen kulturellen und religiösen Wurzeln daher mit Vorbildern, meist aus der Sportwelt, zusammengebracht. Zu ihnen zählen auch Mikail Özen und Recep Gültekin – die „Helden von Wien“, die in der Terrornacht zwei Menschen aus der Schusslinie des Attentäters gerettet haben.

„Mikail Özen und Recep Gültekin sind türkischstämmige Wiener. Beide haben großen Mut und Anteilnahme gezeigt. Jetzt überlegen wir, sie zukünftig bei unseren Schulbesuchen einzubinden“, so Karakas, der in diesem Sinne auch auf weitere Problematiken hinweist, die nicht im Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit stehen. Und die man adressieren müsse.

Scharia-Polizei und Mädchen-Jeans

„In der Szene gibt es eine ‚Scharia-Polizei‘ und Kommunikation in WhatsApp-Gruppen. Mädchen werden zum Ziel, wenn sie Jeans tragen. Da muss man sagen: Diese Leute sind in Wien fehl am Platz. Wien ist offen und pluralistisch“, meint der Gründer und möchte mit diesen Aussagen auf einen Kernpunkt hinaus: „Man muss Kinder früher abholen.“

Mit Not in Gods Name „in Gefängnisse rein“

„Irgendjemand hat in dem Bereich versagt. Es hat nicht funktioniert. Bei Kindern zwischen acht und zehn Jahren ist es noch möglich, sie zu erreichen, später kaum noch“, erklärt Karakas in Bezug auf den Wiener Attentäter, meint damit aber nicht, dass man die Arbeit bei älteren Jugendlichen einstellen darf. „Wir müssen auch in Gefängnisse rein. Dorthin, wo die Gefahr, dass Jugendliche radikalisiert werden, besonders groß ist“.

Politik am Zug

Deshalb möchte NIGN künftig nicht nur an Schulen, sondern auch verstärkt dort tätig sein, wo es benötigt wird. Ein erstes Pilotprojekt in der JVA Gerasdorf bei Wien hat bereits stattgefunden. Nun soll mehr folgen. Die Verantwortlichen, die das ermöglichen könnten, haben die Pläne von „Not in Gods Name“ bereits am Tisch liegen. Nun liege der Ball bei der Politik.

Editor’s Coice – die aktuelle Folge des brutkasten-Podcasts

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.
Möchtest du in Zukunft mehr von diesen Artikeln lesen?

Dann melde dich für unseren Newsletter an!

Leselisten zum Schmökern

Neueste Nachrichten

„WeAreDevelopers Live Week“ bringt Developer von 25. bis 29. Mai online zusammen

22.05.2020

WeAreDevelopers Live Week
© WeAreDevelopers

Als Ersatz für den WeAreDevelopers World Congress 2020 in Berlin findet die WeAreDevelopers Live Week von 25. bis 29. Mai online statt. Das Speaker-Lineup ist online ebenso interessant wie bei den Offline-Events.

Summary Modus

„WeAreDevelopers Live Week“ bringt Developer von 25. bis 29. Mai online zusammen

  • WeAreDevelopers ist neben der eigenen Entwickler-Jobplattform der Developer-Community vor allem aufgrund der großformatigen Events bekannt, die jährlich tausende Developer miteinander vernetzen.
  • Wegen des Coronavirus wandern viele Aspekte nun in die digitale Welt.
  • So wurde im April die Video-Plattform „WeAreDevelopers Live“ gestartet, auf der Developer aus der ganzen Welt ihr Wissen per Live-Videos im Rahmen von Vorträgen, Workshops und Diskussionsrunden an andere Developer weitergeben.
  • Zudem findet wegen der großen Enttäuschung über die Verschiebung des WeAreDevelopers World Congress (Berlin) von 25. bis 29.  Mai eine einwöcghige Online-Konferenz statt – mit einem ebenfalls recht beeindruckenden Programm und Speaker-Lineup.
  • Auf der Online-Konferenz finden außerdem Business-Talks zu technologischen und gesellschaftspolitischen Wirtschaftsthemen rund um die Corona-Krise statt.

Es gibt neue Nachrichten

Auch interessant