Nächste Edition der WeAreDevelopers Live Week startet am 30. November

Die nächste WeAreDevelopers Live Week findet von 30. November bis 4. Dezember statt - mit Fokus auf Österreich.
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WeAreDevelopers Live Week
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  • Die Tech-Jobplattform WeAreDevelopers veranstaltet von 30. November bis 4. Dezember die WeAreDevelopers Live Week – Vienna Edition.
  • Auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer warten mehr als 30 Talks und Workshops aus den Bereichen Scale Data & Big Data, JavaScript & Typescript, Quality Assurance & Security, Software Architecture & API Design und UX & No Code.
  • Jeder Tag widmet sich einem Themenbereich – so können sich Teilnehmerinnen und Teilnehmer je nach Interesse für einen oder mehrere Tage kostenfrei registrieren.
  • Neben Talks und Workshops wird im Rahmen der WeAreDevelopers Live Week Österreich und Wien als Tech-Standort unter die Lupe genommen.
  • Wien ist nach Berlin der zweitgrößte deutschsprachige Tech-Hub und dementsprechend attraktiv sowohl für IT-Talente als auch für Tech-Konzerne und -Startups.

Die Tech-Jobplattform WeAreDevelopers veranstaltet von 30. November bis 4. Dezember die WeAreDevelopers Live Week – Vienna Edition. Die virtuelle Konferenz findet inzwischen zum dritten Mal statt. Es warten fünf Thementage mit Tech-Talks, Coding-Sessions und Hands-on-Workshops. Für die virtuelle Konferenz konnte die Stadt Wien und die Wirtschaftsagentur Wien als Partner gewonnen werden. 

Die Programm-Schwerpunkte

Auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer warten mehr als 30 Talks und Workshops aus den Bereichen Scale Data & Big Data, JavaScript & Typescript, Quality Assurance & Security, Software Architecture & API Design und UX & No Code. Jeder Tag widmet sich einem Themenbereich – so können sich Teilnehmerinnen und Teilnehmer je nach Interesse für einen oder mehrere Tage kostenfrei registrieren. Die Anmeldung erfolgt online unter diesem Link

Die Speaker der WeAreDevelopers Live Week

Zu den Speakern zählen etwa Michael Ionita, CTO von Walls.io, Christoph Ruggenthaler von Kapsch BusinessCom, Julian Storz von MongoDB, Stijn Polfliet von New Relic und Niklas Heidloff von IBM. Frau Bundesministerin Dr. Margarete Schramböck (Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort) wird die virtuelle Konferenz eröffnen.

Schwerpunkt auf Österreich und Wien

Neben Talks und Workshops wird im Rahmen der WeAreDevelopers Live Week Österreich und Wien als Tech-Standort unter die Lupe genommen. Wien ist nach Berlin der zweitgrößte deutschsprachige Tech-Hub und dementsprechend attraktiv sowohl für IT-Talente als auch für Tech-Konzerne und -Startups.

Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) und der Außenwirtschaft Austria findet als Teil der Internationalisierungsoffensive go-international ein Startup-Wettbewerb während der Live Week statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können virtuell mit den Startups mitfiebern, wer das Rennen macht. 

„Eigentlich würden wir gerade in den Vorbereitungen für unseren physischen Wien-Kongress stecken, mit unseren Live-Formaten haben wir eine wertvolle virtuelle Alternative geschaffen, die wir unserer Developer-Community kostenfrei bieten können“, so die WeAreDevelopers-Gründer Thomas Pamminger, Sead Ahmetovic und Benjamin Ruschin.

Momcilo Nikolic

Bluecode-Gründer Christian Pirkner zu Zahlungsverkehr: „Wir Europäer spielen nicht mit“

Europa befindet sich mitten in einer Phase der Veränderung im Payment-Sektor. Covid-19 forcierte hierzulande kontaktloses Bezahlen, was einen kritischen Blick auf technologische und regulatorische Möglichkeiten im europäischen Ballungsraum nötig macht. Bluecode-Gründer Christian Pirkner, Gerald Gruber, Head of Business Development der niederländischen Bank "bunq" und Martin Sprengseis, Mit-Initiator des Payment-Festival gaben ihre Einsichten zum Zahlungsverkehr ab. Fußend auf einer Studie der Kommunikationsberatung Kraftkinz.
/bluecode-grunder-christian-pirkner-zu-zahlungsverkehr-wir-europaer-spielen-nicht-mit/
Zahlungsverkehr, Pirkner, Gruber, Kraft-Kinz, EPI, EU, Europa, Mastercard, Visa, Payment
(c) Kraftkinz - Experten der Szene besprachen mögliche Lösungen für einen kontinentalen Payment-Verkehr.

Beim Zahlungsverkehr sind andere federführend. Verallgemeinerungen lassen sich in Europa zwar schwer treffen – Payment-Tech und deren Nutzung sind je nach Land unterschiedlich stark ausgeprägt -, doch eines lässt sich festhalten: Die Giganten in diesem Bereich sitzen in den USA und in China. Allerdings hat ein Virus eine Wende eingeleitet und damit Bewegung in eine bisher starre Thematik gebracht. Europa denkt über Lösungen beim Zahlungsverkehr nach.

Verzicht auf Bahrgeld beim Zahlungsverkehr

Vor gut einem Jahr dachte die Masse nicht daran, sich vom geliebten Bargeld zu trennen. Auch wenn es bereits seit geraumer Zeit Lösungen und alternative Zahlungsmöglichkeiten gab, die oft von Startups getrieben waren, so hat erst die Angst vor Ansteckung dazu gesorgt, dass hierzulande immer mehr auf Schein & Münze verzichtet haben.

Experten gehen davon aus, dass bargeldloses Bezahlen nach der Pandemie bleibt, wie es auch aus einer Studie von Kraftkinz hervorgeht (hier zum Download).

Demnach sehen 83 Prozent der Befragten Österreich im Mittelfeld innovativer Zahlungssysteme, während 82 Prozent glauben, das aktuelle Bezahlverhalten werde Post-Covid bleiben – und 85 Prozent für eine europäische Lösung urgieren.

„Lebensblut einer Volkswirtschaft“

Bluecode-Gründer Christian Pirkner nennt Payment „Das Lebensblut einer Volkswirtschaft“ und erkennt, dass aktuell die Leute seltener einkaufen gehen, dafür aber mehr kaufen. Eine weitere, und noch wichtigere Erkenntnis ist dem Gründer zufolge, zu verstehen, wer die Regeln schreibt, wenn kontaktlos und digital bezahlt wird: „Das sind nicht häufig wir Europäer“, sagt er und nennt in einem Atemzug die Big Boys der Branche: Mastercard, Visa, Apple, seit neuestem Google, WeChat und andere. „Wir bestimmen momentan wenig aktiv mit. In Brüssel jedoch tut sich viel“, so Pirkner weiter.

Plan B europäischer Prägung

Die Europäische Union hat die Gunst der Stunde genutzt und sich die Suche nach Alternativen zu den oben genannten Möglichkeiten beim Zahlungsverkehr auf die Fahnen geschrieben. „Es geht darum, einen Plan B zu kreieren. Die bisherigen Produkte sind großartig, doch wir Europäer spielen nicht mit“, sagt Pirkner, der aber einen Hoffnungsschimmer bei dieser Thematik ins Feld führt.

Europaweiter Zahlungsstandard beim Zahlungsverkehr gesucht

Genauer gesagt sind es derer drei. Drei zentrale Projekte, an der die EU werkelt. EPI ist eine europäische Initiative mit dem Ziel, zum neuen europaweiten Zahlungsstandard für alle Arten von Zahlungsvorgängen zu werden. Dazu haben sich 16 große Banken aus Europa zusammengetan und versuchen, so Pirkner, „von Null auf weg ein europäisches Schema zu erschaffen, dass in einer europäischen Karte münden soll.“

Um tatsächlich in naher Ferne einen Brief von der eigenen Bank mit einer solchen Karte zu erhalten, die sich ohne große Komplikationen europaweit nutzen lässt, braucht es laut dem Bluecode-Gründer vor allem Akzeptanz, oder einfacher gesagt, sie muss im Handel funktionieren.

Kollaboration und Best Case-Fallbeispiele

Dafür wird es aber ein großes Maß an Kollaboration brauchen, das auf einer höheren Ebene als bisher, einer europäischen Ebene, stattfinden muss. Was uns wiederum zum zweiten zentralen EU-Projekt führt, der EMPSA.

Hiebei handelt es sich um einen Ansatz, der die Zusammenarbeit fördern und die Nutzung verschiedener mobiler Zahlungssysteme auf internationaler Ebene ermöglichen soll. Konkret geht es darum, sich jene Länder herzunehmen, die innerstaatlich gute Lösungen beim Zahlungsverkehr haben, weil Banken und Handel gut kollaborieren.

Ähnlich den Telcos

Bisher sind bei dieser Initiative zwölf Länder dabei, darunter Schweden, die Schweiz oder Norwegen. Die Union versucht, als zweiten Weg in Richtung europäischem Payment, mit den einzelnen Lösungen Ähnliches hinzubekommen, wie die Telekommunikationsanbieter mit dem Roaming-Agreement.

„Es geht darum, von einem System mit Echtgeld in ein anderes zu bezahlen“, fasst Pirkner die Vision zusammen: „Europäer müssen die Besten werden beim Kollaborieren.“

„Europa macht es sich selbst schwer“

Dem stimmt Gerald Gruber zu, der mit seiner Außensicht als Head of Business Development der niederländischen Challenger Bank „bunq“ meint, dass wir in Europa mehr Vereinheitlichung besonders im regulativen Bereich brauchen.

„Wir sind mit Niederlassungen in verschiedenen Ländern mit verschiedenen Regeln konrontiert. Wir machen es uns als Europa selbst schwer. Wir brauchen große Räume, die den selben Standard haben“, sagt er. Dafür brauche es ein Zusammenspiel von Banken, Handel und der Politik.

Führende Köpfe müssen verstehen

Dem stimmt auch Martin Sprengseis zu, wenn er sagt, dass Technologien und Chancen von unseren führenden Köpfen verstanden werden müssen. Der Mit-Initiator des Payment Festivals sieht es daher die Aufgabe, auf Innovation und Entwicklungen aufmerksam zu machen: „Um Wissen darüber in Österreich aufzubauen“, wie er sagt.

Das EPC (European Payments Council), um den letzten zentralen Punkt noch aufzugreifen, hat wiederum den Europäischen Zahlungsraum auf der Agenda und widmet sich technischen Fragen.

„Alle bezahlen“

Pirkner ruft dazu auf, dieses essentielle Thema als Ganzes in Österreich stärker zu besetzen und in den breiten Diskurs zu stellen, denn was Menschen alle gemeinsam hätten, ist, dass „alle bezahlen“. Am Ende gehe es darum, wer welchen Endkunden mit welchem Service bespielt.

Der wichtige Begriff hierbei, „Akzeptanz“, beinhaltet in erster Linie die Kooperation von Handel, Banken und anderen Key-Playern der Szene, auf der Metaebene jedoch vor allem den Kunden, nähert man sich der Frage, wie so ein umfangreiches Unterfangen wie eine gesamteuropäische Lösung gelingen kann.

Kunde hat nie Payment als Ziel

Pirkner nennt es die „customer journey“ und fordert einen offensichtlichen Mehrwert: „Für den Kunden ist Payment nie das Ziel, sondern Essen bestellen oder Einkaufen. Die Lösung muss von Anfang bis zum Ende so einfach gestaltet werden, dass der Kunde aus dem Geschäft geht und nicht merkt, dass er bezahlt'“, erklärt Pirkner überspitzt, der darauf hinaus will, dass die Player dem Kunden die Erfahrung geben müssen, dass die neue Lösung besser ist als die alte.

Die brutkasten KMU-Roadshow 2020 geht auch heuer als digitale Eventreihe in die zweite Runde. Unser Leitthema: KMU – Unternehmerische Zukunft gestalten.

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