WeAreDevelopers launcht neue Developer-Hiring-Lösung Talent Solutions

Die Developer-Plattform WeAreDevelopers gibt auf dem HR Inside Summit in Wien den Launch seiner neuen Developer-Hiring-Lösung Talent Solutions bekannt. Ziel ist es, Unternehmen in Zeiten des Fachkräftemangels mit präzisen Talent-Vorschlägen beim Recruiting von Entwicklern zu unterstützen.
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WeAreDevelopers - neue Online-Stellenbörse für Developer-Jobs
(c) Tamás-Künsztler. Die WeAreDevelopers Gründer Sead Ahmetovic, Benjamin Ruschin und Thomas Pamminger.
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Die Developer-Plattform WeAreDevelopers gibt auf dem HR Inside Summit in Wien den Launch seiner neuen Developer-Hiring-Lösung Talent Solutions bekannt. Ziel ist es, Unternehmen in Zeiten des Fachkräftemangels mit präzisen TalentVorschlägen beim Recruiting von Entwicklern zu unterstützen. Talent Solutions von WeAreDevelopers soll Unternehmen aktiv dabei helfen, passende Talente für ihre offenen Developer-Positionen zu finden. Dabei erhalten Firmen monatlich fünf Kandidatenvorschläge, die an den zu besetzenden Developer-Stellen interessiert sind und deren Profile den Anforderungen des Unternehmens entsprechen.

+++ WeAreDevelopers World Congress geht nach Berlin +++

Talent Solutions: „Schneller und günstiger als Headhunter“

Im Anschluss daran entscheiden die Unternehmen selbst, mit welchen Kandidaten sie in Kontakt treten und wen sie zu einem Vorstellungsgespräch einladen möchten. Die Lösung eignet sich vor allem für mittelständische und große Unternehmen, die zehn oder mehr Entwickler pro Jahr einstellen möchten. Aktuell sind zehntausende Developer-Profile auf der Plattform verfügbar. „Der Fachkräftemangel in der IT-Branche spitzt sich immer weiter zu. Die richtigen Talente zu finden, stellt die HR-Abteilungen zunehmend vor große Herausforderungen“, sagt Thomas Pamminger, Chief Product Officer & Mitgründer von WeAreDevelopers. „Mit Talent Solutions bieten wir Unternehmen die Möglichkeit, gezielt mit Entwicklern in Kontakt zu treten, die an einem neuen Job interessiert und zudem passgenau auf das Stellenprofil der jeweiligen Firma zugeschnitten sind. Dies erfolgt auch deutlich schneller und günstiger als mit einem Headhunter.“

WeAreDevelopers Talent Solutions startet in Berlin, München, Wien, Amsterdam und Barcelona

Die Beta-Version von Talent Solutions wurde sowohl von Bestands- als auch Neukunden nach Angaben von WeAreDevelopers erfolgreich getestet, die durch den Einsatz bereits die richtigen Developer-Talente für ihre Unternehmen finden konnten. Aktuell ist die Lösung in Berlin, München, Wien, Amsterdam und Barcelona verfügbar und soll zukünftig weiter ausgebaut werden. „Wir haben Talent Solutions genutzt, um Entwickler für unsere offenen Backend- und Frontend-Stellen zu finden. Das Team von WeAreDevelopers hat dabei hervorragende Arbeit geleistet und unsere Wünsche und Anforderungen an die Kandidaten für einen erfolgreichen Einstellungsprozess detailliert berücksichtigt“, sagt David Boutellier, Co-Head of Drug Development bei Kaia Health. „Während der gesamten Zeit hatten wir die volle Kontrolle und konnten unsere eigenen Prozesse reibungslos in das Bewerbungsverfahren einbinden.“

(PA/red)

Martin Pacher

Regierung möchte 91 Millionen Euro in Forstpaket investieren

Die österreichische Bundesregierung präsentierte im Vorfeld des zweiten Tages der Regierungsklausur ein 91 Millionen Euro schweres Forstpaket. Neben Wiederaufforstungsaktionen sollen Mittel auch für Forschung und Entwicklung sowie eine Offensive für Bauen mit Holz bereitgestellt werden.
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Forstpaket
(c) BKA / Aigner

Die österreichische Bundesregierung berät seit Montag im Rahmen der zweitägigen  Regierungsklausur über das geplante Konjunkturpaket und die Arbeitslosenhilfe. Bereits gestern wurden erste Details zur Investitionsprämie, Verlustrücktrag, Fixkostenzuschuss, Eigenkapitalfonds und Kreditmoratorium präsentiert – der brutkasten berichtete.

+++ zum Fokus-Channel: Impact / Environment +++

91 Millionen Euro für Forstpaket

Am Dienstagvormittag trat die Bundesregierung vor der Regierungsklausur erneut vor die Presse, um weitere Maßnahmen des Konjunkturprogramms anzukündigen. Eine dieser Maßnahmen ist ein 91 Millionen Euro schweres Forstpaket, das der heimischen Forstwirtschaft zu Gute kommen soll.

Im Zentrum des Pakets steht laut Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger die Bekämpfung von Schadholz, das durch einen massiven Borkenkäfer-Befall und die Folgen der Klima- und Biodiversitätskrise verursacht wurde. In den vergangenen Jahren waren vor allem die Bundesländer Niederösterreich, Oberösterreich und Teile der Steiermark besonders betroffen.

+++ Das sind die TOP-10 greenstart Finalisten +++

Mischwald und Forschungstätigkeiten

Bei dem 91 Millionen Euro schweren Forstpaket handelt es sich laut Köstinger um die größte Investition in die Forstwirtschaft in der Geschichte der Zweiten Republik. Die Wiederaufforstung soll laut Köstinger unter anderem durch „klimafitte Mischwälder“ erfolgen.

Zudem sollen Gelder des Pakets auch in Forschungstätigkeiten investiert werden. Als Beispiel nannte sie Forschungstätigkeiten im Bereich der alternativen Energie und Antriebsstoffe. „Wir investieren unter anderem in eine Holz-Gasanlage, um fossiles Gas zu substituieren und mit grünem Gas anzureichern“, so Köstinger.

Die Forstwirtschaft soll darüber hinaus durch eine eigne Holzbau-Offensive gestärkt werden, die einen finanziellen Rahmen von 60 Millionen Euro umfasst. Die konkrete Ausgestaltung diesbezüglich ist allerdings noch offen.

Forstpaket soll Biodiversität stärken

Ebenfalls bei der Pressekonferenz vertreten war Klimaschutzministerin Leonore Gewessler, die auf die Biodiversitätskrise verwies: „Im Forstpaket sind erstmals substantielle Mittel enthalten, die für mehr Biodiversität im Wald sorgen sollen“. Nähere Details sollen noch ausgearbeitet werden.

Zudem sollen weitere Konjukturmaßnahmen für Digitalisierung, Ökologisierung und Regionalisierung laut Gewessler am Nachmittag nach der Regierungsklausur präsentiert werden.

Debatte um Schadholz

Anfang Juni sorgte eine Novelle des Forstgesetzes für Aufregung, die von der Bundesregierung im Mai in Begutachtung geschickt wurde. Der Gesetzesentwurf sieht vor, dass die Landwirtschaftsministerin per Verordnung zwangsweise die Übernahme von Schadholz durch die verarbeitende Industrie vorschreiben kann. Mit der Abnahmepflicht soll so befallenes Holz, das sonst im Wald liegen bleiben würde, weiterverarbeitet werden.

Kritik zur Verordnung kam nicht nur von der Opposition, sondern auch von der Wirtschaftskammer und dem Rechnungshof. So kritisierte die Wirtschaftskammer, dass der Entwurf einen „massiven“ Einfluss auf die Warenfreiheit innerhalb der Europäischen Union hat.

Der Rechnungshof kritisierte hingegen die schwammige rechtliche Ausformulierung des Gesetzes. Laut Rechnungshof sei die Dauer der Zwangsmaßnahme und die Größe der Region nur unzureichend definiert.

Brutkasten-Nachlese zur Regierungsklausur


=> zur Page des Landwirtschaftsministeriums

Video-Tipp: Markus Linder im Hintergrund-Talk: Flatten the Curve: Schaffen wir das auch für die Klimakrise?

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