Vytal: Idee zum Verpackungs-Startup durch Büro-Mülleimer

Sven Witthöft und Tim Breker haben bei der "Höhle der Löwen" ihr Startup Vytal und damit ein digitales Mehrwegsystem mit eigenen Leihschalen für Take-Away- und Lieferessen vorgestellt und Georg Kofler als Investor gewonnen. Nun wird das Partnernetzwerk ausgebaut.
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Vytal, DHDL, Breker, Bowle, Verpackungsbowle, Sven Witthöft
(c) Vytal - Das Vytal-Team hofft mit ihrer Idee der Leihschalen alsbald ein deutscher Exportschlager zu werden.
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  • Die Idee zu ihrem „Verpackungssharing“ für Take Away und Lieferessen, kam den beiden durch einen Büromülleimer, wie der Gründer erklärt.
  • „Sven, Fabian und ich haben uns in unserem früheren Job als Unternehmensberater kennengelernt. Dort haben wir häufig Essen bestellt oder mitgenommen, um am Schreibtisch zu speisen. Für drei Kollegen und zwei Mahlzeiten am Tag reicht ein normaler Büromülleimer nicht aus, um den Einwegverpackungsmüll zu entsorgen.
  • Bei der Suche nach Lösungen waren das Team schnell beim Thema Mehrweg, den sie bald als ökonomisch und ökologisch sinnvoller als Einweg verstanden.
  • Danach entstand Vytal.

Es war ein Poker in der „Höhle der Löwen“: Formel 1-Weltmeister Nico Rosberg und Medienprofi Georg Kofler wollten zusammen 25 Prozent Anteile an Vytal haben. Die Gründer Tim Breker und Sven Witthöft, wollten aber für die geforderten 450.000 Euro „nur“ 12,5 Prozent abgeben. Diese Standhaftigkeit verschreckte den Rennfahrer, ließ aber den Alt-Löwen „zubeißen“.

Deal hält

„Ja, wir haben uns vor den Kameras den Handschlag gegeben und sind auch so zusammengekommen. Der Deal hat gehalten“, bestätigt Breker auf Nachfrage, ob das vor den Kameras ausgemachte Geschäft gehalten hat.

Nachfrage nach bestelltem Essen gestiegen

Nun geht es daran, das Investment smart zu investieren: „Mit dem Kapital finanzieren wir den weiteren Ausbau des Vytal-Partnernetzwerks und verbessern die Nutzererfahrung unserer Apps für Partner und Nutzer. Wir machen Mehrweg so einfach und bequem wie Einweg. Durch Corona ist die Nachfrage nach Mitnahmeessen stark gestiegen und wir konnten das Vytal-Ökosystem um viele Partner, Betriebsrestaurants und Unternehmenskunden ergänzen“, so Breker weiter.

Die Idee zu ihrem „Verpackungssharing“ für Take Away und Lieferessen kam den beiden durch einen Büromülleimer, wie der Gründer erklärt.

Der Mülleimer im Büro

„Sven, Fabian und ich haben uns in unserem früheren Job als Unternehmensberater kennengelernt. Dort haben wir häufig Essen bestellt oder mitgenommen, um am Schreibtisch zu speisen. Für drei Kollegen und zwei Mahlzeiten am Tag reicht ein normaler Büromülleimer nicht aus, um den Einwegverpackungsmüll zu entsorgen. Das hat uns extrem gestört“, sagt Breker.

(c) Vytal – Die Bowlen von Vytal können mittels App und QR-Code in Partner-Betrieben mitgenommen und danach auch zurückgebracht werden.

Bei der Suche nach Lösungen waren das Team schnell beim Thema Mehrweg, den sie bald als ökonomisch und ökologisch sinnvoller als Einweg verstanden.

Pfandsysteme scheitern an geringer Systemeffizienz

„Insbesondere wenn das verpackte Produkt frisch ist und die Transportwege weniger als ca. 200 Kilometer betragen. Die Herausforderung, an der bisherige Pfandsysteme scheitern, ist die geringe Systemeffizienz. Der Pfandbetrag ist eine Hürde für den Kunden, sich für Mehrweg zu entscheiden und motiviert anschließend nicht zu einer möglichst schnellen Rückgabe“, so Breker weiter.

Vytal mit Nachhaltigkeitsreporting

Daher möchte Vytal mit seinem digitalen System Nutzer motivieren die Schalen schnell zurückzubringen. Über eine App ist es möglich per QR-Code sich in Partner-Betrieben seine Speisen in der Bowle mitzunehmen und sie danach auch zurückzubringen. Zudem haben im Vytal-Ökosystem alle Teilnehmer volle Transparenz mittels „Nachhaltigkeitsreporting“ über den eingesparten Plastikmüll.

Kosteneinsparung als Partner

Den Gründern war es wichtig für alle Teilnehmer ihrer Vision ökonomische und ökologische Anreize übereinander zu bringen. Restaurants, Betriebsrestaurants und Supermärkte sollen als Vytal-Partner mit jeder Nutzung Einwegverpackungsmüll und -kosten einsparen können.

Unternehmenskunden mit Rückgabeboxen sollen dagegen ihren Mitarbeitern den Essenskonsum ohne Einwegverpackungsmüll und mit gutem Gewissen, sowie eine bequeme Rückgabe ermöglichen.

Keine Vorleistung verlangt

„Im Vytal-System müssen Gastronomen erstmal nicht in Vorleistung gehen, um von uns hochwertige Verpackungen zu bekommen. Das ist vor allem wichtig, weil für Gastronomen alle Pfandverpackungen, die sie im Lager haben, Kapital binden, das sie nicht ausgeben können und das zusätzlich auch noch einem Diebstahl-Risiko ausgesetzt ist“, erklärt Breker den Gedankengang, den er und sein Team hatten.

Er fährt fort: „Zudem zahlen sie für Vytal auch keinen monatlichen Festbetrag zur Systemteilnahme, sondern nur dann, wenn sie unsere Verpackungen auch benutzen. So können auch kleinere Betriebe mit wenig Mitnahmeessen gut am System teilnehmen.“

Keine Umverteilung der Pfandeinnahmen

Ein weiterer großer Vorteil sei, dass im Hintergrund keine Pfandeinnahmen umverteilt werden müssen: „In einem Pfandsystem wäre es so, dass der Laden, bei dem viele Boxen zurückgebracht werden, viel Bargeld auszahlt, welches er dann von den Läden zurückbekommen muss, die diese Boxen ausgegeben und von ihren Kunden dafür Pfand erhalten haben. In unserem System können Gastro-Partner auch kurz vor Ladenschluss, wenn ihre Kasse schon zu ist, noch viele Vytal-Boxen zurücknehmen, da sie lediglich digital zurückgescannt werden“, erklärt Breker.

Auch die Kunden würden von diesem digitalen System profitieren, da sie beim Einkauf kein Pfand vorstrecken müssen. „Die Rückgabe an Rückgabestationen wird erst dadurch möglich, dass kein Pfand zurückbezahlt werden muss. Wir sind also für den Kunden ein kostenloses System, was auch so lange kostenlos bleibt, wie sich der Nutzer umweltfreundlich verhält“, sagt Breker.

Psychologische Incentives von Vytal

Der Kunde zahle nur, wenn die Vytal nicht rechtzeitig zurückgebracht wird. Mental wären das dann aber echte Kosten, so der Gründer weiter, weil das Geld – anders als beim Pfand – noch nicht als bereits ausgegeben verbucht wurde. „Dass dieses psychologische Incentive zur Rückgabe funktioniert und wir so dem Kunden helfen sich umweltfreundlich zu verhalten, sehen wir in unseren Zahlen. Über 98% unserer Schalen kommen fristgerecht zurück“, weiß Breker.

App motiviert und erinnert

Durch die digitale App erinnert und motiviert das Startup die User die Gefäße schnellstmöglich zurückzubringen.

„Unsere Vytals werden tatsächlich mehr als zehnmal genutzt, so dass wir eine im Vergleich zu Einweggeschirr positive Ökobilanz nachweisen können. Dank unseres digitalen Systems können wir sogar ganz genau nachvollziehen, wie häufig eine Vytal genutzt wird und wie viel Verpackungsmüll durch unser System insgesamt eingespart wurde. In analogen Pfandmodellen wäre das undenkbar“, vergleicht Breker das Pfandsystem.

Aktuell verfügt das Startup über 270 Partner in allen großen deutschen Städten. In Österreich gibt es mit FIT Smartfood einen Partner in Salzburg.

Schon in Salzburg und bald in Wien

„Auch aus Wien haben uns schon einige Anfragen erreicht. Die Vytal-App wird also zeitnah auch für österreichische Kunden außerhalb von Salzburg nutzbar sein“, verspricht der Gründer.

Deutscher Exportschlager zu sein als Ziel

Das Ziel von Vytal ist es in fünf Jahren das Betriebssystem für pfandfreie Mehrwegsysteme und der internationale Exportschlager aus Deutschland zu sein. Die Gründer möchten die jahrzehntelange Mehrwegerfahrung in Deutschland nutzen, um weltweit Verpackungsmüll zu vermeiden. Dazu bringen sie Restaurants, Kantinen, Lebensmittelmärkte, Lieferdienste mit Konsumenten und Unternehmenskunden auf einer Technologie-Plattform zusammen.

Gesellschaft gefordert

„Mit unserer Vytal-App machen wir die Verpackungseinsparungen und Umwelteffekte transparent und helfen allen Beteiligten, sich nachhaltig zu verhalten. Experten gehen davon aus, dass der Konsum von To-Go-, Mitnahme- und Lieferessen in den nächsten Jahren noch deutlich steigen wird und als Gesellschaft müssen wir diese Entwicklung dringend von steigenden Verpackungsmüllbergen trennen“, sagt Breker: „Convenience und Nachhaltigkeit darf sich nicht länger ausschließen – mit Vytal machen wir für unsere Partner und Nutzer nachhaltiges Verhalten bequem.“

Martin Pacher

HR-Future Night: Das erwartet die Teilnehmer

Am 5. November findet die HR-Future Night statt. Veranstalter Stephan Poschik, Gründer und CEO der Corporate Health Consulting GmbH, hat uns im Vorfeld mehr über die inhaltlichen Schwerpunkte der Veranstaltung erzählt.
/hr-future-night-2020-interview/
HR Future Night
Stephan Poschik | (c) CHC GmbH
kooperation

Corporate Health Consulting und Moveeffect veranstalten gemeinsam am 5. November die HR-Future Night. Im Rahmen der Online-Veranstaltung wird den Teilnehmern Input von internationalen Top-Experten und HR-Verantwortlichen geboten. Zudem gibt es Praxisbeispiele, Diskussionsrunden und Breakout-Sessions für Networking.

Im Vorfeld der HR-Future Night haben wir mit Veranstalter Stephan Poschik, Gründer und CEO der Corporate Health Consulting GmbH, über die inhaltlichen Schwerpunkte der HR Future Night gesprochen. Zudem geht Poschik im Interview auf die Bedeutung von Mitarbeiterengagement ein.


Warum organisiert ihr die HR Future Night und welche Zielgruppe wollt ihr damit ansprechen?

Wir haben in den letzten Monaten eine sehr große Verunsicherung im HR Bereich in den Unternehmen beobachten können – insbesondere wie sie mit der Corona-Krise am besten umgehen sollen und wie sie weiterhin ihre Mitarbeiter unterstützen können. 

Personalverantwortliche sind seit Monaten in einer sehr herausfordernden Situation. Durch Corona sind sie mit extrem vielen Themen und äußeren Einflüssen beschäftigt, mit denen sie zuvor noch nie zu tun hatten und auf die sie niemand vorbereitet hat.

Bisher mussten sie sich Aktivitäten und Projekte ausdenken, um die Mitarbeiter „näher zusammenrücken“ zu lassen und plötzlich müssen sie um jeden Preis Kontakte einschränken und vermeiden – ganze Abteilungen ins Home-Office schicken, Quarantäne-Fälle koordinieren, Kurzarbeit abrechnen und Contact Tracing betreiben.

Gleichzeitig wurde ihnen gleich zu Beginn des Jahres das Budget gestrichen und trotzdem sollen sie jetzt für eine funktionierende Organisation und eine wertschätzende Firmenkultur sorgen. Hier die Übersicht und den Fokus zu verlieren ist also nahezu vorprogrammiert. 

Und genau hier setzen wir mit der HR Future Night an. Wir wollen HR-Verantwortliche dabei unterstützen die Krise besser und schneller zu meistern, indem wir ihnen die richtigen Informationen geben, was man in den nächsten Wochen und Monaten im Unternehmen machen kann, um eine stabile Organisation sicher zu stellen.

Welche inhaltlichen Schwerpunkte setzt ihr bei der HR Future Night? 

Uns ist der unmittelbare Praxisbezug am wichtigsten. Aus diesem Grund haben wir ein sehr interaktives Programm zusammengestellt. Dieses wird durch Kurzimpulse, Interviews, eine Diskussionsrunde, ganz viel Best Practice und unsere Breakout Sessions bereitgestellt. Hier ein Überblick über die inhaltlichen Schwerpunkte und Fragestellungen:

  • Wie sieht die unmittelbare Zukunft im HR aus?
  • Welche Rolle spielt die Digitalisierung im HR?
  • Welche Tools funktionieren jetzt und können sofort eingesetzt werden?
  • Wie kann ich meine Fachkräfte halten und ein Abwandern verhindern?
  • Wie kann ich jetzt die besten Fachkräfte rekrutieren?
  • Wie gelingt der Erhalt von Arbeitsplätzen?
  • Welchen Beitrag kann betriebliches Gesundheitsmanagement als Instrument leisten, um erfolgreich durch die Krise zu kommen?
  • Welche Rolle spielen im HR Kommunikation, Vertrauen und Mitarbeiterengagement?

Während der gesamten Veranstaltung besteht die Möglichkeit individuelle Fragen zu stellen. Darüber hinaus haben wir die Möglichkeit geschaffen, dass unsere Teilnehmer untereinander Netzwerken und somit von noch mehr Praxisbezug profitieren können.

Was sollen die Teilnehmer der HR-Future Night konkret mitnehmen? 

Kurz gesagt: Klarheit und Fokus – worauf es in den nächsten Wochen und Monaten ankommt und welche Tools und Werkzeuge funktionieren jetzt und können sofort eingesetzt werden.

Wir haben ein sehr umfangreiches Speakerteam aus nationalen und internationalen Top Experten zusammengestellt. Uns ist es wichtig, dass die brandaktuellen Themen im HR aus den unterschiedlichsten Richtungen beleuchtet und thematisiert werden. Nur wenn man weiß, was wirklich Sache ist, kann man entscheiden, was die richtigen nächsten Schritte im Unternehmen sind. Daher konzentrieren wir uns darauf unseren Teilnehmern genau diese Klarheit und den Fokus zu vermitteln.

Wenn ich dann weiß „Was“ zu tun ist, muss ich als nächstes wissen „Wie“. Und wie bei einem Handwerk benötige ich dazu die richtigen Tools und Werkzeuge. Genau mit diesen werden unsere Teilnehmer ausgestattet.

Du wirst eine Keynote zu Mitarbeiterengagement halten. Worauf wirst du in deiner Keynote eingehen? 

Mitarbeiterengagement ist wesentlich mehr und umfangreicher als die meisten vermuten. Wir sind durch die Corona Krise in Organisationen in eine Situation gekommen, wo ein Paradigmenwechsel für den erfolgreichen Fortbestand von vielen Unternehmen notwendig geworden ist.

Bei erfolgreichem Mitarbeiterengagement der Zukunft müssen wir uns der Frage stellen, wie komme ich vom Shareholder Kapitalismus zum Stakeholder Kapitalismus! Seit Monaten beschäftigen sich renommierte Organisationen wie das World Economic Forum oder auch die Business Roundtables mit dieser Frage. Und es ist genau diese Frage, die zukünftig darüber entscheiden wird, ob ein Unternehmen dauerhaft und nachhaltig erfolgreich wird. Genau dieses Thema wird zu einem der „Wettbewerbsvorteile“ schlechthin werden.

So wie wir schon seit Jahren die Kluft immer größer werden sehen, die es zwischen Arm und Reich gibt, so wird die Kluft zwischen attraktivem Arbeitgeber und dem „Rest“ extremst aufgehen. Wenn wir also dafür sorgen wollen, dass wir auch zukünftig die Talente und Fachkräfte in unserem Unternehmen halten können und für neue Talente und Fachkräfte ein attraktiver Arbeitgeber sind – dann bleibt uns gar nichts anderes übrig, als das Thema Mitarbeiterengagement erfolgreich umzusetzen!

Was sind die Erfolgsfaktoren, dass Mitarbeiterengagement erfolgreich in Unternehmen umgesetzt werden kann? 

Kurz gesagt: Kommunikation, Feedback und Vertrauen. In der Präsentation seines neuen Buches Covid-19 The Great Reset spricht Klaus Schwab vom World Economic Forum über die drei Möglichkeiten, wie wir gesellschaftlich nach der Corona Krise weitermachen könnten. Diese drei Punkte gelten umso mehr für Organisationen!

Erstens: Es siegt der Egoismus (oder die Gier nach Ertrag) – wie gut dies den Mitarbeitern tut, haben wir auch vor Corona schon gesehen 

Zweitens: Wir gehen nach der Krise wieder zurück zu dem Handeln vor der Krise – das wird nur nicht funktionieren, denn die Einschnitte und Veränderungen die Corona bisher gebracht hat, sind viel zu gravierend, um sie von der Hand zu weisen und zu ignorieren – unsere alten Systeme funktionieren nicht mehr.

Drittens: Wir lernen daraus – wir bauen ein neues System basierend auf den Learnings und Beobachtungen, um wirklich eine neue resiliente und nachhaltigere Unternehmenskultur mit mehr Inklusion zu schaffen. 

Der Zeitpunkt ist jetzt: Wenn Unternehmen sich erfolgreich auf die Zukunft vorbereiten wollen, müssen sie also jetzt handeln. Denn jetzt entscheidet sich, ob ich das Vertrauen meiner Mitarbeiter verliere, ob sie innerlich kündigen oder ob ich durch die richtige Kommunikation und Feedback Vertrauen aufbaue und so für eine wertschätzende Unternehmens- und Führungskultur sorge, die mein Unternehmen zukunftsfähig macht!

Mitarbeiterengagement und Unternehmenskultur werden nicht durch Obstkörbe und Wasserspender aufgebaut. Auch nicht durch Tischfußballtische oder nette Räumlichkeiten. Mitarbeiterengagement und Unternehmenskultur wird von und durch Menschen geschaffen!

Welche Tools können für Mitarbeiterengagement eingesetzt werden?

Kurzum: Alles was für Kommunikation, Feedback und Vertrauen sorgt! Hier ein paar Beispiele: Kurzbefragungen, Mini-Mitarbeitergespräche, Meetingkulturen (online wie offline), wertschätzendes Remote Leadership, Kurzinterviews, Quick Workshops (online wie offline) oder digitale Tools.

Die Liste ist schier endlos. Und hier liegt auch die Herausforderung. Ich kann nicht einfach die Tools, die ich früher schon genutzt habe, einfach weiter nutzen ohne zu hinterfragen, ob sie noch relevant sind. Ich darf nicht die gleichen Fragen wieder und wieder stellen, die ich vor der Corona-Krise gestellt habe – denn die Situation und Einflussfaktoren haben sich drastisch geändert.

Um hier wirksame Schritte zu setzen, benötige ich eine Strategie und Konzept! Nein, keinen großen langfristigen und behäbigen Fünf-Jahre-Konzernstrategien, die dann irgendwann im Leitbild auf der Homepage landen. Aber im Krisenmanagement kann ich auch nicht einfach drauf losrennen und wahllos Maßnahmen setzten. Genau wie im Krisenmanagement benötige ich ein erfahrenes und schlagkräftiges Team. Und so wie sich auch die Politik zunehmend wieder Fachexperten bedient, tun auch Unternehmen gut daran, sich fachliche Expertise und Erfahrung von Außen zu holen und für einen neutralen Blick zu sorgen.

Mit der gleichen Dringlichkeit, mit der auch die Corona Bedrohung angegangen wird, muss ich auch die Zukunft meiner Mitarbeiter und Organisation bearbeiten. Nur dann wird es dem Unternehmen gelingen stabil durch die Krise und danach gestärkt aus der Krise zu kommen.


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