Voting: Welches dieser Uni-Spinoffs hat das größte Potenzial?

Voting Beim S & B Award 2019 des Rudolf Sallinger Fonds treten zehn Teams mit auf Forschung basierenden Business-Ideen gegeneinander an. Der brutkasten vergibt einen Sonderpreis (5000 Euro Mediavolumen), dessen Gewinner hier ermittelt wird. Das Voting hat am 17.06.2019 um 14:00 Uhr geendet.
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S&B Award 2020 - Voting: Welches Spinoff hat das größte Potenzial?
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Die heimischen Universitäten, Fachhochschulen und Forschungseinrichtungen bringen laufend neue Startups hervor. Nicht wenige der erfolgreichsten Jungunternehmen des Landes haben ihren Ursprung in der Forschung. Es sind nicht immer die auffälligsten Business-Ideen, die von Spinoffs kommen. Häufig sind es jedoch jene, die das größte Potenzial aufweisen. Genau solche sollen beim S & B Award des Rudolf Sallinger Fonds vor den Vorhang geholt werden, der am 19. Juni vergeben wird.

+++ Das sind die Gewinner des S&B-Award 2018 +++

Beim S & B Award 2019 schafften es zehn Spinoff-Teams in Finale. Neben dem Hauptpreis – 20.000 Euro Cash und weitere Unterstützungsleistungen – vergibt auch der brutkasten einen Sonderpreis. Der Gewinner von 5000 Euro Mediavolumen wird mit diesem Voting ermittelt. Herangezogen wird das Ergebnis vom 18.06.2019 um 14:00 Uhr:

 

Das sind die zehn Finalisten des S & B Award 2019:

Albuplatin – MedUni Wien und Uni Wien

Im Projekt Albuplatin wurde ein Krebstherapeutikum auf Platin-Basis entwickelt. Es handelt sich dabei um eine sogenannte „Prodrug“, die die aktive Verbindung in ungiftiger Form beinhaltet und gezielt an das Plasmaprotein Albumin im Blut des Patienten bindet. Anschließend wird Albuplatin durch die erhöhte Albuminaufnahme von Krebszellen gezielt im Tumorgewebe angereichert und dort selektiv zum aktiven Therapeutikum umgewandelt.

Angel Valve Vienna – MedUni Wien

Angel Valve Vienna hat ein Implantat zur Behandlung von Erkrankungen der Mitralklappen im Herz entwickelt. Mit dem minimal invasiven Implantat, das über Katheter eingesetzt wird, kann eine teure und riskante (und daher bei vielen Patienten nicht durchgeführte) Operation am offenen Herzen – wie derzeit gängig – verhindert werden. Damit sollen langfristig mehr Erkrankte behandelt werden und gleichzeitig Kosten im Gesundheitsbereich reduziert werden.

Automold – I.S.T. Austria

Im Projekt Automold wurde eine Methode entwickelt, um den Formenbau im Spritzgussbereich stark zu vereinfachen. Das computergestützte Designwerkzeug erlaubt es, Gussformen automatisiert herzustellen. Das soll eine Reduktion der Kosten und Zeit des Formenbaus auf ein Zehntel ermöglichen. Das soll langfristig die Kleinserienproduktion mittels Spritzguss revolutionieren.

CarboFeed – BOKU Wien

Im Projekt CarboFeed wurde eine Methode entwickelt, mit der CO2 mit Hilfe einer neuartigen Hefe, zu einem Tierfutterzusatz verarbeitet werden kann. Damit soll CO2 als Rohstoffquelle nachhaltig nutzbar gemacht werden. Die Umwelt soll dabei auch davon profitieren, dass damit keine zusätzlichen landwirtschaftlichen Flächen zur Tierfutter-Produktion gebraucht werden.

MagPrint3D

Im Projekt MagPrint3D wurde ein Verfahren entwickelt mit dem magnetische Systeme (additiv) 3D-gedruckt werden können. Zusätzlich wurde ein Simulationsprogramm entwickelt, um die geometrische Form für eine beliebige Magnetisierungsverteilung zu berechnen. Mit dem System soll auch die Auflösung von medizinischen MRT-Anwendungen mittels passgenauen magnetischen Shimmingelementen verbessert werden.

MobiKlon – Management Center Innsbruck

Im Projekt MobiKlon wurde ein neuartiger Trennapparat für Kläranlagen entwickelt, mit dem bestehende Systeme nachgerüstet werden können. Damit sollen Störstoffe wie Glas-, Sand- und Metallpartikel effizienter abgeschieden werden. Das soll zu einer Reduzierung der Betriebskosten von Kläranlagen führen, indem kostenintensive Faulturmreinigungen (durch Spezialtaucher) nicht mehr notwendig sind und der Verschleiß an Anlagenteilen reduziert wird.

Pregenerate – TU Wien

Im Projekt Pregenerate wurde ein neuartiges System für die Athritis-Behandlung entwickelt. Basis dafür sind direkt am Knorpel bzw. in Gelenken angebrachte Chips, die den derzeit gängigen Medikamenteneinsatz massiv reduzieren sollen.

Sproof – FH Salzburg

Im Projekt Sproof wurde ein dezentrales System für digitales Dokumentenmanagement entwickelt. Damit kann man digitale Dokumente ausstellen, verwalten und überprüfen. Das kann etwa für digitale Ausweise, Zeugnisse, Frachtpapiere, Zertifikate und dezentrale PKIs genutzt werden. Über die dazugehörige App können die Dokumente auch mobil verwaltet werden.

Staubfrei – BOKU Wien

Im Projekt Staubfrei wurde für die Holzindustrie ein Holzstaub-Filter-System für gängige Absauganlagen auf Basis des triboelektrischen Effekts entwickelt. Dabei wird der Staub gegenpolig aufgeladen wodurch Feinstaub zu Grobstaub wird. Mit dem System sollen neben positiven Effekten auf die Gesundheit der Arbeiter unter anderem der Energieverbrauch von Absauganlagen gesenkt und die Standzeiten der Filtermedien verlängert werden.

VitreaLab – Uni Wien

Im Projekt VitreaLab wurde ein neues Display-System auf Basis von Laser-Dioden entwickelt. Es soll bei besserer Bildqualität einen deutlich niedrigeren Energieverbrauch als gängige Displays bieten.

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die Redaktion

ImmoCheckout: Millioneninvestment für Tiroler PropTech-Startup

Das Startup ImmoCheckout mit Sitz in der Werkstätte Wattens holt sich die Bachmaier Invest GmbH als strategischen Investor an Bord.
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ImmoCheckout - v.l.n.r.: Gründer Benjamin Speckbacher, Investor Thomas Bachmaier, Gründer Stefan Schiessl
v.l.n.r.: Gründer Benjamin Speckbacher, Investor Thomas Bachmaier, Gründer Stefan Schiessl | (c) Christoph Endres

Mit seiner Software-Lösung für den Immobilien-Vertrieb sieht sich das 2018 gegründete Tiroler Startup ImmoCheckout als „die digitale Komplettlösung für die Vermarktung von Immobilienprojekten“. Bei Endkunden will man durch eine „emotionale Darstellung“ punkten. Für die B2B-Kunden biete man ein Komplettsystem. „Durch die digitalen End-to-End Prozesse erleichtern wir mit unserer Lösung zeitraubende,
analoge Abläufe für Bauträger, Makler, Mietverwalter und deren Kunden“, meint Co-Founder Stefan Schiessl.

Strategischer Investor für ImmoCheckout

Nun holte sich das Startup mit Sitz in der Werkstätte Wattens einen strategischen Investor an Bord. Die Münchner Bachmaier Invest GmbH investiert einen nicht näher genannten siebenstelligen Betrag. Eigentümer Thomas Bachmaier gründete im Jahr 2000 thinkproject und entwickelte das Unternehmen zu einem der weltweit führenden Anbieter von Construction Intelligence Lösungen. Er soll neben Kapital seine langjährige Erfahrung beim Aufbau von SaaS-Plattformen und ein weitreichendes Netzwerk in der Bau- und Immobilienbranche in das Unternehmen einbringen.

„Die Digitalisierung des Immobilienvertriebes bietet riesiges Potenzial für Kunden und damit für Lösungen wie ImmoCheckout. Neben den deutschsprachigen Märkten sehe ich auch große Chancen für eine internationale Expansion“, kommentiert der neue Investor. Noch geht es laut Startup aber darum, mit dem neuen Partner das Produkt weiterzuentwickeln und „den österreichischen sowie deutschen Markt konsequent aufzubauen“. Zu den aktuellen Referenzkunden des Startups mit acht Mitarbeitern zählen der Konzern Vivawest in Gelsenkirchen, die Firma Bodner aus Kufstein und die Sparkasse Dachau.

Boomender PropTech-Sektor

Der PropTech-Sektor boomt in den vergangenen Jahren, was durch die Coronakrise tendenziell verstärkt wurde. Zahlreiche weitere Startups biten teils sehr unterschiedliche Lösungen im Bereich. Das wohl herausstechendste ist PlanRadar, das im vergangenen Jahr eine 30 Millionen Euro Serie A-Kapitalrunde an Land ziehen konnte.

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