VERBUND Innovation Challenge 2017: Neun Finalisten aus sieben Ländern

Verbund hatte für seine Innovation Challenge drei konkrete Aufgaben definiert. Bewerbungen aus 12 Ländern sind eingegangen. Nun stehen neun Finalisten fest.
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Mit seiner Verbund Innovation Challenge sucht Österreichs größter Stromanbieter Verbund nach Lösungen für drei Herausforderungen des Konzerns. Die Tochterunternehmen Verbund Hydro Power, Austrian Power Grid und Verbund Solutions definierten dazu jeweils eine spezifische Challenge-Aufgabe – der Brutkasten berichtete. „Wir haben die Kollegen in den Kraftwerken, den Warten, beim Übertragungsnetz und in den Innovationsabteilungen gefragt: ‚Welche Lösungen wünscht ihr euch? Welche Anwendung würde eure Arbeit und eure Prozesse einfacher und besser machen?'“, erklärte Verbund-Innovationschef Gerhard Gamperl dazu im Brutkasten-Interview.

+++ Verbund Innovation Challenge: “Von einem Kundenverhältnis bis zu einer Beteiligung ist alles vorstellbar” +++

26 Bewerber aus 12 Ländern

Bewerben konnten sich Startups, Forschungsteams, Universitätsinstitute und KMUs bis Mitte Juli. Nun wurden die neun Finalisten – drei pro Challenge-Aufgabe – präsentiert. Mit über 50 Interessenten hätte es Gespräche gegeben, heißt es von Verbund. Am Ende haben 26 Kandidaten aus zwölf verschiedenen Ländern ihre Bewerbungen eingereicht. Die neun Finalisten kommen aus sieben verschiedenen Ländern. Neben drei österreichischen Unternehmen kamen Bewerber aus Argentinien, Deutschland, Großbritannien, Portugal, Serbien und Spanien ins Finale. Der Pitch der Finalisten fand bereits statt. Die Gewinner werden auf der Verbund-Energiekonferenz „energy2050“, vom 27. bis 29. September 2017 in Fuschl am See präsentiert.


Die Finalisten


Verbund Hydro Power: Neuronale Netze für Talsperrenanalyse

Die Verbund Hydro Power Challenge suchte nach Möglichkeiten der Analyse und Vorhersage des Verhaltens von Talsperren bei Speicherkraftwerken durch neuronale Netze. Ins Finale kamen das Unternehmen Vodena, das Forschungs-Spin-Off CIMNE und das Laboratório Nacional de Engenharia Civil.

 

Vodena ist ein serbisches Unternehmen, das eine autonome Software zur Analyse des Verhaltens von Staudamm-Mauern, auf Basis von künstlichen neuronalen Netzwerken, entwickelt hat. Im Bild: Boban Stojanovic

 

 

Das spanische Forschungs-Spin-Off CIMNE ist ein internationales Center, das sich mit numerischen Forschungsmethoden im Ingenieurswesen beschäftigt. Im Bild: Fernando Salazar

 

 

Als Dritter Finalist präsentierte das Laboratório Nacional de Engenharia Civil Nationale, eine portugiesische Forschungsanstalt für Bauingenieurswesen, ihr Projekt. Im Bild: Juan Mata

 

 


Austrian Power Grid: Vertonung von Big Data

Durch den immer komplexer werdenden Betrieb von elektrischen Netzen steigen die Menge an Informationen und Daten und der damit verbundene Aufwand zur Datenanalyse. Im Rahmen der Austrian Power Grid Challenge sollten Möglichkeiten erarbeitet werden, große Datenmengen in akustische Form zu transferieren und so für das menschliche Gehör wahrnehmbar zu machen. Ins Finale schafften es die Bewerber der Leeds Beckett University, des Unternehmens Groves Sound Branding GmbH und die Kandidaten des ITeDA Mendoza Instituts.

 

Die Teilnehmer der englischen Leeds Beckett University sind Teil der Echochroma New Music Research Group, welche die Entwicklung kompositioneller Sprache vorantreibt. Im Bild: Kingsley Ash

 

 

Das deutsche Unternehmen Groves Sound Branding GmbH ist im Bereich der Kommunikation mit Sound und Musik tätig. Im Bild: John Groves, Christoph Groß-Fengels und Nikolas Reichardt

 

 

Das argentinische ITeDA Mendoza Institute befasst sich mit der Erkennung von Astroteilchen. Im Bild: Wanda Diaz Merced

 

 


Verbund Solutions: Lösungen für Prosumer

Verbund Solutions suchten in ihrer Challenge nach Möglichkeiten der dezentralen Optimierung für Energiekunden – sowohl für Privatkunden (Prosumer), als auch für Betriebe. Ins Finale kamen drei österreichische Unternehmen: Seensy, E2T und 3F Solar Technologies GmbH.

 

Seensy ist ein Unternehmen aus Wien, das eine Software für effiziente, intelligente Energienutzung in Privat- als auch Gewerbegebäuden entwickelt. Im Bild: Thomas Fiedler

 

 

Das aus Graz stammende Startup E2T hat ein Plug and Play Speichersystem inklusive einer innovativen Version der Net Detection Technology (NDT) konstruiert. Im Bild: Christoph Grimmer, Stephan Weinberger und Florian Gebetsroither

 

 

Die Wiener 3F Solar Technologies GmbH ist Hersteller von Hybridkollektoren und entsprechenden Energiekonzepten.  Im Bild: Alexander Friedrich

 

 


+++ Innovation Challenge: Warum VERBUND Herausforderungen mit innovativen Ansätzen löst! +++

Momcilo Nikolic

Yanu: Ein Bar-Roboter, der auch Witze erzählen kann

Robolab von CEO Alan Adojaan hat mit Yanu die erste autonome Bar-Einheit entwickelt. Der "Bar-Roboter" kann bis zu 100 Drinks in der Stunde mixen. Und laut dem Gründer auch witzig sein.
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(c) Robolab/FB - Robolab-CEO Alan Adojaan und Team präsentieren mit Yanu eine autonome Roboter-Einheit für Bars.

Alan Adojaan hat mit Yanu eine KI- und Roboter-Barkeeper-Einheit entwickelt, die Getränke serviert, per Chatbot-Technologie über eine App Zahlungen abwickelt und mit Kunden kommuniziert – inklusive der Fähigkeit, Witze zu erzählen. Zudem kann die Barkeeper-Einheit 50 Flaschen in einem ‚Take‘ aufnehmen und verfügt über einen Bildschirm, der Bestellungen anzeigt und Kundeninformationen registriert.

Mit Yanu zum „social distancing“

Laut dem estnischen Robolab-Gründer Adojaan ist seine Erfindung zu Zeiten der Corona-Krise essentiell, wenn es um die Öffnung von Geschäften und „social distancing“ geht.

„In diesem neuen Kapitel unserer modernen Welt, in dem verantwortungsbewusstes ‚distancing‘ wichtiger denn je ist, nutzt Yanu die KI-Chatbot-Technologie, um die gesamte ‚Barkeeper-Journey‘ zu bewältigen. Die Annahme von Bestellungen, die Verarbeitung von Zahlungen und das Servieren der Getränke erfolgt effizient und unter Wahrung der sozialen Distanz. Die KI von Yanu wurde mit weltbekannter Cocktail-Expertise entwickelt, kann Cocktail-Vorschläge nach Belieben machen und sogar einen Witz liefern – ein zusätzlicher Vorteil für diejenigen, die alleine nippen“, erklärt Adojaan.

ROS aus Stanford

Laut dem CEO ist die Servicerobotik ein schnell wachsender Sektor – und aktueller denn je. Yanu wird von ROS (Robot Operating System) angetrieben. Dabei handelt es sich um ein Roboter-Framework, das 2007 am „Stanford Artificial Intelligence Laboratory“ im Rahmen des Stanford-AI-Robot-Projektes (STAIR) entwickelt wurde.

Seit 2013 beschäftigt sich das „ROS Industrial Consortium“ mit der Förderung und Unterstützung des Systems für Anwendungen in der Industrierobotik.

150.000 US-Dollar für Yanu

Robolab hat für seinen Bar-Roboter rund eine Million US-Dollar an Kapital aufgestellt. Yanu kann neben der Getränkeherstellung und Kommunikation durch „Kundenidentifizierungsalgorithmen“ auch eine Altersüberprüfung durchführen und ist in drei Farbvariationen, Virgin White, Shadow Black, und Royal Red erhältlich. Kosten: Rund 150.000 US-Dollar.

Yanu: Weltweit erste kontaktlose Roboter Bar

Adojaan fokussiert in seiner Argumentation für den nicht-menschlichen Barkeeper in erster Linie auf die Abstandsregel, die aufgrund der Corona-Krise in vielen Ländern etabliert wurde, weist aber auch darauf hin, dass Yanu die Arbeit von vier Kellnern erledigen kann.

Nicht total den Barkeeper ersetzen

Dennoch beruhigt er und meint, dass es weiterhin nette Bars geben wird, in denen ein menschlicher Barkeeper ein freundliches Wort für den Kunden haben wird. Er möchte sie nicht alle ersetzen :“Wir zielen auf die überfüllten Nachtclubs, in denen der Barkeeper standardmäßig ein Roboter ist“, sagte er 2018 der Plattform „Digital Trends„.

Aktuell arbeitet das Robolab-Team daran, die Nutzung und Entwicklung des gesamten Serviceroboter-Sektors voranzutreiben: „Ideen für andere Bereiche haben wir schon“, so Adojaan.

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