uugot.it: Stadt Linz wird zum Beta-Tester von Sprachlern-App

Die Linzer Volkshochschulen testen nun fünf Wochen lang die App, mit der Immigranten der Zugang zu heimischen Informationsquellen erleichtert werden soll. Der Linzer Bürgermeister steht persönlich hinter der Kooperation.
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In der Pilot-Phase ausreichend Tester für seine App zu finden, gestaltet sich für Startups immer wieder schwierig. Um sich beim offiziellen Release nicht mit zu vielen Bugs und „Kinderkrankheiten“ zu blamieren, sind sie aber nötig. Das Wiener Sprachlern-Startup uugot.it hat dieses Problem nun mit einer Kooperation gelöst, die wohl auch längerfristig vielversprechend ist. Konkret gibt es eine Zusammenarbeit mit den Volkshochschulen der Stadt Linz. Allen, die dort Deutsch als Fremdsprache lernen, wird die Beta-Version der App vorerst fünf Wochen lang zur Verfügung gestellt.

+++ IT-Manager von Gartner und Yale zu uugot.it nach Wien +++

Linzer Bürgermeister als wichtiger Fürsprecher

(c) uugot.it: Illustration

Linz ist die Heimatstadt von uugot.it-Co-Founder und CEO Philipp Etzlinger. Dort wurde auch die Idee, Fernsehuntertitel für eine Sprachlern-App zu nützen, geboren. TV-Sendungen werden dabei auf das Smartphone oder Tablet gestreamt und mit interaktiven Untertiteln versehen. Der User kann sich dabei nicht verstandene Begriffe simultan übersetzen lassen. Migranten sollen dadurch besseren Zugang zu den Medien und Nachrichten des neuen Heimatlandes bekommen. Nach einem Jahr intensiver Entwicklung in Wien kehrt die Sprachlern-App mit der Kooperation nach Linz zurück. Als wichtiger Fürsprecher wurde Klaus Luger, Bürgermeister der Stadt Linz, gewonnen. Bereits vergangenes Jahr wurde entschieden, die Pilotphase gemeinsam umzusetzen.

Pilotphase gegen „Kinderkrankheiten“

Während des fünfwöchigen Testlaufes wird nun erhoben, wie die Bedienbarkeit der Anwendung weiter optimiert werden kann, welche Inhalte die User besonders ansprechen und welche Funktionen sie möglicherweise vermissen. „Erkenntnisse, die wir aus dem Feedback der Pilotteilnehmer erzielen, lassen wir in unsere zukünftige Entwicklung einfließen, damit wir zum Zeitpunkt der Marktreife den Nutzern einen Service mit hohem Mehrwert und ohne die groben ‚Kinderkrankheiten‘ zur Verfügung stellen können“, sagt Etzlinger.

Bereits mehrere Awards für integratives Potenzial

Aufgrund seines Potenzials für die Integration von Immigranten hat uugot.it bereits mehrere Auszeichnungen erhalten. So erreichte das Startup 2015 den zweiten Platz beim österreichischen Flüchtlings- und Migrations-Award und wurde beim call4Europe Award ausgezeichnet. 2016 gewann uugot.it beim Social Entrepreneurship Call der Wirtschaftsagentur Wien. Im Moment nimmt das Startup am am Creative Media Entrepreneur Programm von Creative Region Upper Austria & Linz und AWS teil.

+++ refugees{code}: Flüchtlinge zu Programmierern machen +++

die Redaktion

Österreichs Führungskräfte wünschen sich Erleichterung bei Steuern – haben aber wenig Hoffnung

Laut einer Befragung von Deloitte nehmen 77 Prozent der Führungskräfte die hiesigen Steuern als "herausfordernd" wahr. Mehr als die Hälfte erwartet sich wenig Verbesserung.
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Die Führungskräfte wünschen sich unter anderem eine Ökologisierung der Steuern. (c) Adobe Stock / prachid

Die Mehrheit der Führungskräfte sieht in Österreich nach wie vor zahlreiche Hürden durch das steuerliche Umfeld. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Beratungsunternehmens Deloitte (n=232). Laut dem „Deloitte Austrian Tax Survey“ erhoffen sich die Führungskräfte jetzt konkrete Maßnahmen im Steuerbereich, allerdings hält sich der Optimismus hinsichtlich künftiger Maßnahmen in Grenzen.

„77 Prozent nehmen das steuerliche Umfeld im Vergleich zu 2019 als unverändert herausfordernd wahr. Dieses Ergebnis unterstreicht, dass es weitere Reformen und strukturelle Maßnahmen zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes braucht. Nur so kann Österreich wirtschaftlich gut durch die Krise kommen“, sagt dazu Herbert Kovar, Partner bei Deloitte Österreich.

Geforderte Maßnahmen für Steuern in Österreich

Drei Viertel der Führungskräfte wünschen sich eine Reduktion der Lohnnebenkosten. Das zeigt auch diese Studie: Demnach wurde von den Unternehmen die Senkung der Lohnnebenkosten als dringendste Forderung zur Entlastung in der aktuellen Krisensituation identifiziert.

Zudem sehen 43 Prozent der Befragten die Vereinfachung des Einkommensteuergesetzes als dringliche Maßnahme für die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes. Im Jahresvergleich ist auch die Ökologisierung des Steuersystems auf der Wunschliste nach oben gewandert.

„Laut Umfrage stimmen 55 Prozent der Unternehmensvertreter für eine umfassende Ökologisierung des Steuersystems. Eine Ökosteuerreform sehen die Unternehmen nicht mehr ausschließlich als Bedrohung, sondern als Chance, durch Lenkungsmaßnahmen gegen den Klimawandel zu steuern. Gleichwohl bedarf es hier eines Moderationsprozesses, um nachteilige wirtschaftliche und soziale Folgen zu vermeiden“, ergänzt Kovar.

Die größten Hürden in punkto Steuern

Laut 74 Prozent der Befragten liegen die größten Unsicherheitsfaktoren vor allem in unklaren oder widersprüchlichen Interpretationen der Regelungen durch die Finanzverwaltung. Häufige Gesetzesänderungen stellen für 61 Prozent eine Schwierigkeit dar. Diese Änderungen erhöhen den organisatorischen Aufwand und mindern gleichzeitig die Planungssicherheit, heißt es. „Die Befragten wünschen sich im Steuerbereich Klarheit und Einfachheit, damit sie sich in diesen herausfordernden Monaten auf die Führung ihres Unternehmens fokussieren können“, sagt Kovar.

Auch die Abwicklung von COVID-19-Hilfspaketen wie Förderungen und Stundungen hat rund 53 Prozent der Befragten auf Trab gehalten. Des Weiteren spielen Compliance-Themen in der derzeitigen Ausnahmesituation nach wie vor eine große Rolle.

Wenig Optimismus in Österreich

Vor dem Hintergrund der Corona-Krise ist mehr als die Hälfte der Unternehmen eher zurückhaltend, was die Erwartungen an die Entwicklung des Standortes betrifft. Die Auswirkungen der Pandemie selbst, aber auch die oftmals noch unzureichende Digitalisierung sowie der Klimawandel bereiten den heimischen Führungskräften neben den klassischen Steuerthemen Kopfzerbrechen.

„Sicherheit und Stabilität sind jetzt das A und O für die Wirtschaftstreibenden. Umso mehr braucht es nun entsprechende klare Maßnahmen, damit der Steuerstandort Österreich in der Krise an Attraktivität gewinnt“, so Kovar abschließend.

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