Grazer USound launcht bei CES Las Vegas

Das Grazer Unternehmen USound stellt heute bei der größten Consumer Electronics-Messe der Welt seinen auf Halbleiter-Technologie basierenden Mikrolautsprecher vor.
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uSound: Die Co-Founder Jörg Schönbacher, Andrea Rusconi Clerici und Ferrucio Bottoni
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Das Grazer Unternehmen USound machte schon mehrmals auf sich aufmerksam. Ganze zwölf Millionen Euro SeriesA-Finanzierung holte sich die Firma, die einen Mikrolautsprecher auf Halbleiterbasis entwickelt hat, vor einem Jahr. Investiert hat damals eQventure, dessen Geschäftsführer Österreichs Business Angel des Jahres 2017, Herbert Gartner, ist. Diese Konstellation hat einen Hintergrund: Die USound-Founder, Ferrucio Bottoni, Andrea Rusconi Clerici und Jörg Schönbacher waren früher Mitarbeiter in Gartners Unternehmen SensorDynamics, mit dessen 164 Millionen Dollar-Exit dieser den Grundstein zu seiner Investoren-Tätigkeit legte.

+++ Kionix-Gründer: “Zutaten für ein Unicorn sind bei USound da” +++

Nächste Finanzierungsrunde wird verhandelt

Auch die offizielle Präsentation des Produkts findet nun in groß angelegtem Rahmen statt. USound zeigt seinen Mikrolautsprecher bei der CES Las Vegas erstmals einer breiteren Öffentlichkeit. Es ist die größte und bekannteste Consumer Electronics-Messe der Welt. Dort ginge es nun darum, weitere Kunden an Land zu ziehen, sagt Co-Founder Ferruccio Bottoni im Gespräch mit dem Brutkasten. „Wir wollen den Markt auf unser Produkt aufmerksam machen“. Und der Lautsprecher sei schließlich für einen breiten Markt angedacht. Auf Investorensuche sei man bei der CES dagegen nicht. Denn: „Wir sind bereits in Verhandlungen für die nächste Finanzierungsrunde, die primär zur Absicherung des erhöhten Working Capital Bedarfs beim Produktionshochlauf dient.“, verrät Bottoni.

Serienproduktion bereits angelaufen

Das Timing des Präsentationstermins auf der CES ist denkbar gut. Denn die Serienproduktion für die ersten Kunden hat vor kurzem begonnen. Für diese ist USound eine Kooperation mit dem europäischen Halbleiter-Konzern STMicroelectronics (Jahresumsatz 7 Mrd. US-Dollar / 43.500 Mitarbeiter) eingegangen. „STM fertigt die Halbleiter-Komponente der Mikrolautsprecher für uns. Design, Engineering, R&D aber auch die gesamte Steuerung der weltweiten Produktion kommen von USound“, erklärt Bottoni. Die Assemblierung mit den anderen Komponenten des Mikrolautsprechers erfolge im Werk des US-Konzerns Flex in Althofen in Kärnten.

Erste Produkte mit USound-Speakern vor dem Start

Nun werde es auch nicht mehr lange dauern, bis erste Produkte großer Kunden mit USound-Lautsprechern am Markt sichtbar werden. Bei mehreren Abnehmern, bei denen man als OEM-Zulieferer fungiere, sei bereits die Produktion angelaufen. „Es werden zunächst Kopfhörer sein. Später werden auch Smartphones dazu kommen. Um welche Großkunden es sich dabei handelt, darf USound aus vertraglichen Gründen nicht offenlegen”, erklärt Bottoni. Neben der Kooperation mit Großkunden wird das Unternehmen die Mikrolautsprecher über internationale Distributoren auch direkt anbieten. „Kleinere Unternehmen können so unsere Produkte noch im ersten Quartal 2018 kaufen“, sagt Bottoni.

Erstes Unicorn Österreichs?

USound wird gelegentlich als potenzielles erstes Unicorn Österreichs gehandelt (also als Unternehmen mit über einer Milliarde Dollar Bewertung). Das hat zwei Gründe. Erstens ist USound in seinem Feld First Mover. Weltweit kann kein anderes Unternehmen einen funktionierenden Mikrolautsprecher auf Halbleiter-Basis vorweisen. Mit Start der Serienproduktion hat das Grazer Unternehmen also einen massiven Vorsprung zur potenziellen Konkurrenz. Zweitens ist der USound Lautsprecher durch seine Eigenschaften (kleiner, dünner, leichter, weniger Stromverbrauch, keine Wärmeentwicklung, höhere Bandbreite, bessere Tonqualität) für sämtliche Kopfhörer- und Smartphone-Produzenten relevant. Bei geschätzten rund 2,5 Milliarden Smartphone-Nutzern weltweit (laut statista.com – Tendenz steigend) ist der Markt entsprechend riesig.

+++ Herbert Gartner: Mit Syndizierung zum Business Angel des Jahres 2017 +++


⇒ zur Homepage des Unternehmens

Stefan Mey

Investment für 7LYTIX von Raiffeisen Innovation Invest und Mediaprint

Die Mediaprint wird im Rahmen des Investments die KI-Lösung von 7LYTIX verstärkt in das eigene Business integrieren.
/investment-7lytix/
Franziskos Kyriakopoulos , Gründer von 7LYTIX.
Franziskos Kyriakopoulos , Gründer von 7LYTIX. (c) 7LYTIX

Das Linzer Startup 7LYTIX verkündet ein aktuelles Investment. Lead-Investor der Runde ist die Raiffeisen Innovation Invest – eine Beteiligungsgesellschaft der Raiffeisenlandesbank OÖ (RLB OÖ) –, welche bereits zuvor in 7LYTIX investiert hatte. Neu ist nun die Mediaprint Zeitungs- und Zeitschriftenverlag Gesellschaft m.b.H. & Co KG als Investor mit an Bord. Die Höhe des Investments ist nicht bekannt.

+++7lytix und newsadoo: 2 Millionen Euro Investment für Linzer KI-Startups+++

Das von Franziskos Kyriakopoulos 2016 gegründete Startup 7LYTIX optimiert Geschäftsprozesse in Produktion, Supply Chain und Handel mit Künstlicher Intelligenz und Data Science. Mit der Technologie von 7LYTIX  im Bereich der Predictive Analytics konnten bisher Kunden wie Salamander, Deutsche Bahn und Henkel gewonnen reden, für die entsprechende Bedarfs- und Absatzprognosen erstellt werden.

Wie MediaPrint die AI von 7LYTIX nutzen wird

Mit der Beteiligung von MediaPrint an 7LYTIX werden in Zukunft die Absätze von Zeitungsverkäufen prognostiziert und bereits erhobene Daten mithilfe von Algorithmen und Künstlicher Intelligenz verknüpft. Die Erstellung von Absatzprognosen von Belieferungsmengen, Abwanderungsprognosen im Bereich der Abowerbung sowie das Ausspielen personalisierter Empfehlungen in Online-Kundenclubs werden im Bereich Sales & Service der MediaPrint bereits umgesetzt und laufend optimiert. In Zukunft soll es möglich sein, das Kunden- und Kaufverhalten detailliert zu analysieren, auf Kundenbedürfnisse noch besser einzugehen und Handlungsempfehlungen in Echtzeit zu liefern, heißt es in einer entsprechende Presseaussendung.

+++ aktuelle Startup-Investments im brutkasten-Ticker +++

„Die zukunftsweisende Technologie von 7LYTIX wird uns in unserem Kerngeschäft unterstützen und uns dabei helfen, unsere wirtschaftlichen Aktivitäten bereits im Vorhinein zu optimieren. Damit rüsten wir uns für die Zukunft, um unsere Kundenbedürfnisse noch besser zu bedienen“, wird Christoph Niemöller, Geschäftsführer der Mediaprint, in der Presseaussendung zitiert.

„Die Künstliche Intelligenz ist eine maßgebliche Zukunftstechnologie und die Einsatzmöglichkeiten für unser Unternehmen sind vielseitig. Als größtes Printmedienhaus Österreichs möchten wir das große strategische und ökonomische Potential mit den Services der 7LYTIX nutzen“, zeigt sich auch Thomas Kralinger, Geschäftsführer der MediaPrint, zuversichtlich.

Wie 7LYTIX das Investment nutzen wird

„Franziskos Kyriakopoulos hat es in den letzten Jahren mit seinem Team geschafft, Kompetenzen im Bereich der Künstlichen Intelligenz aufzubauen und setzt diese nun treffsicher in den unterschiedlichsten Geschäftsfeldern um. Es freut uns mit der Mediaprint nunmehr einen neuen Partner und Investor für das weitere Wachstum der 7lytix gewonnen zu haben“, heißt es außerdem von Reinhard Schwendtbauer, Vorstand RLB OÖ, zum Investment.

Franziskos Kyriakopoulos, Geschäftsführer von 7LYTIX, über die Weiterentwicklung seines Unternehmens: „Das Investment hat es uns nicht nur ermöglicht uns personell zu verdoppeln, unsere Entwicklung voranzutreiben und souverän durch die Covid-19-Krise zu kommen, sondern verschafft uns natürlich auch die Möglichkeit, weitere Projekte mit nationalen und internationalen Kunden zu entwickeln.“

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