In 115 Städten in 60 Ländern ist das 2009 gegründete Founder Institute bereits vertreten. Potenzielle Unternehmensgründer sollen hier im Rahmen eines weltweit identen Curriculums auf ihre zukünftige Tätigkeit vorbereitet werden. Nun möchte das Funder Institute auch einen Sitz in Österreich etablieren.

Internationale Ausrichtung

An einem Abend pro Woche sollen die Teilnehmer während des 14wöchigen Semesters unterschiedliche Kurse rund um das Thema Unternehmensgründung besuchen. Danach steht den Absolventen das internationale Netzwerk des Founder Institutes zur Verfügung. Weil das Institute auf der ganzen Welt den selben Ausbildungsprozess bietet, seien internationale Ausrichtung und Vernetzung gewährleistet.

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Hauptsache kreativ

Bevor das Programm startet, findet ein Auswahlprozess statt. Gesucht werden hauptsächlich Gründer und Jungunternehmer in der Ideenphase aus den Bereichen Technologie, IT, ICT und FinTech. Auch Personen mit nichtdeutscher Muttersprache sind angehalten, sich zu bewerben. Zu Beginn soll durch einen Eignungstest festgestellt werden, wer am besten in das Programm passt. „Kreativität“ lautet hier das Stichwort. Nach Abschluss des Test wird ein Stipendium für das Kursprogramm vergeben. Normalerweise betragen die Kosten 1000 Euro.

Aufgebaut von Unternehmern

Zum Kennenlernen gibt es drei Kick-Off-Veranstaltungen, bei der das Programm und die Mentoren vorgestellt werden. Diese Veranstaltungen sind kostenlos, und finden am 4.4, 18.4. und 4.5. jeweils ab 18.30 statt.

Mit Unterstützung vom Headquarter in Palo Alto (USA) sind seit Jänner drei österreichische Unternehmer damit beschäftigt, das Founder Institute aufzubauen. Mehdi Khaled ist Healthcare Entrepreneur und war bereits als Mentor in Tunis im Einsatz. Roland Moser ist neben seiner unternehmerischen Tätigkeit auch Startup-Consultant. Ingrid Winkler wird den Startups mit ihrer Erfahrung als Marketingberaterin zur Seite stehen.