Uniqa Ventures: „Startup Offensive“ mit zusätzlichen 25 Mio. Euro Kapital

Uniqa Ventures
(c) Gewin Sturm: Uniqa Tower in Wien
Share, if you care
Share on whatsapp
Share on telegram
Share on pocket
Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Artikel versenden
Share on whatsapp
Share on telegram
Share on pocket
Artikel teilen
Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Sponsored Content
Featured Event
Sponsored Job
Der Versicherungskonzern Uniqa investiert seit 2016 in Startups. Fünf Beteiligungen werden derzeit gehalten. Nun wird mit Uniqa Ventures ein eigener VC ausgegründet.

InsureTech, FinTech, HealthTech, Smart Home und Mobility – das sind die Suchfelder, in denen der österreichische Versicherungskonzern bereits seit 2016 nach Startups angelt. Nun will man die Investitionstätigkeit im Rahmen einer „Startup Offensive“ weiter ausbauen. Dazu wird eine eigene Risikokapitalgesellschaft, die Uniqa Ventures GmbH, aus dem Konzern ausgegründet. Sie bleibt eine hundertprozentige Tochter des Versicherers. Das bisherige Kapital werde beim neuen VC gebündelt und um weitere 25 Mio. Euro aufgestockt, heißt es in einer Aussendung.

+++ HealthHubVienna: 10 Startups im Uniqa Tower +++

Risikokapital für Early und Growth Stage Phase

Man wolle den Konzern damit „fit für die Zukunft machen“, wird Uniqa Chief Digital Officer Alexander Bockelmann zitiert. „Uniqa Ventures ist dabei ein wesentlicher Baustein der Gesamtstrategie: Während wir im Kerngeschäfts weiter auf Effizienz und Kundenfokus setzen, eröffnet uns Uniqa Ventures den Zugang zu Zukunftstrends, relevanten Technologien und innovativen Geschäftsmodellen“, erklärt er. Die Leitung hat Andreas Nemeth, inne, der bereits bislang die VC-Aktivitäten verantwortete. Man richte sich an herausragende Unternehmensgründer, die Risikokapital in der Early und Growth Stage Phase für die weitere Skalierung benötigen. Dafür biete man den Zugang zu Kapital sowie Branchenverständnis im Finanzdienstleistungssektor oder dem Gesundheitsbereich.

Uniqa Ventures: Co-Investments mit anderen VCs geplant

Neben dem Ausbau der Direktinvestitionen seien auch Co-Investments und Partnerschaften mit Venture Capital-Investoren geplant, um Synergieeffekte zu nutzen, heißt es weiter. „Besonders für Startups, die in der CEE-Region Fuß fassen wollen, kann Uniqa Ventures durch das starke Netzwerk der Uniqa Insurance Group in der Region helfen, einen entscheidenden Vorteil zu erhalten“. Derzeit hält der Versicherer fünf Startup-Beteiligungen: bsurance, Finabro, Fragnebenan (alle drei aus Österreich), Fincompare (Deutschland) und Twisto (Tschechien). Ein Startup-Anteil wurde bereits wieder verkauft. Das estnische InsureTech Inzmo ging Ende 2017 an die Helvetia – der Brutkasten berichtete.

Interessiert Startups könnten sich über die offizielle Homepage direkt an die Uniqa wenden und Pitchdecks einreichen, heißt es vom Versicherer.

#zusammenstärker durch COVID-19

Unser Ziel ist es Leser, Gründer und Unternehmer mit aktuellen News, Hintergrundinformationen sowie Analysen rund um die österreichische Digital- und Innovationswirtschaft zu versorgen.

Unterstütze unabhängigen und qualitativen Journalismus in Krisenzeiten. Die Unterstützung beginnt schon bei €1 und dauert nur wenige Minuten.

Unterstütze unabhängigen und qualitativen Journalismus in Krisenzeiten. Die Unterstützung beginnt schon bei €1 und dauert nur wenige Minuten.

Entdecke Storypages

Jetzt live

Möchtest du in Zukunft mehr von diesen Artikeln lesen?

Dann melde dich für unseren Newsletter an!

Summary Modus

Uniqa Ventures: „Startup Offensive“ mit zusätzlichen 25 Mio. Euro Kapital