Twisto: Uniqa investiert eine Million Euro in tschechisches FinTech

Uniqa beteiligt sich an einer fünf Millionen Euro Serie A-Runde für das tschechische Startup Twisto, das Payment-Lösungen im E-Commerce anbietet.

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Screenshot: https://www.twisto.cz
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Ganze fünf Millionen Euro konnte das 2013 gegründete tschechische FinTech Twisto in seiner Serie A-Runde aufstellen. Leadinvestor ist die ING Group, die mit vier Millionen Euro den Löwenanteil stemmt. Von der österreichischen Uniqa Insurence Group AG kommt eine Million Euro. Twisto ermöglicht E-Commerce-Kunden einen „Zahlungsaufschub“. Nach Bestellung des Produkts kann Gebührenfrei innerhalb von 15 bis 45 Tagen gezahlt werden. „In Zentral- und Osteuropa haben 38 Prozent der Bevölkerung lediglich einen eingeschränkten Zugang zu Finanzierungsmöglichkeiten und genau hier sehen wir unsere Chance“, erklärt Michal Šmída, Gründer und CEO von Twisto.

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Machine Learning für Festellung der Kreditwürdigkeit

Das FinTech hat im Heimatland Tschechien derzeit etwa 200.000 Kunden in rund 350 Onlineshops und ist dort damit Marktführer in seinem Bereich. Nächstes Jahr wird Twisto nach Polen expandieren. Das technologische Herzstück des Unternehmens ist das unternehmenseigene Risikoanalysetool Nikita, das aus großen Datenmengen Kreditbeschlüsse in Millisekunden analysieren kann. Dazu wird auch Machine Learning eingesetzt. Die Besonderheit: Nikita bewertet die Kreditwürdigkeit und Zahlungsfähigkeit der Konsumenten ohne dabei Einsicht in sensible Kundendaten zu benötigen.

Fünftes Startup-Investment für Uniqa

Twisto ist das fünfte Startup, in das Uniqa investiert: Neben Finabro, einem digitalem Berater für privates Sparen und langfristige Veranlagungen, zählen auch fragnebenan.at, eine Nachbarschaftsplattform, Fincompare eine KMU-Finanzierungsplattform und Inzmo, ein InsurTech für den Verkauf von Versicherungen über mobile Geräte und Online-Portale, zu den Startup-Beteiligungen. „Uniqa ist tief in den Versicherungsmärkten Zentral- und Osteuropas verwurzelt und wird dieses spezielle Know-how im Rahmen dieses Investments einbringen. Unsere Investitionen in Startups und die Kooperation mit ihnen ermöglichen uns tiefe Einblicke in moderne Technologien und Prozesse“, erklärt Thomas Polak, Chief Innovation Officer von Uniqa.

Uniqa: CEE-Region als Kernmarkt

Die CEE-Region ist der Kernmarkt der Uniqa Gruppe. Der Versicherungskonzern, der innerhalb Österreichs mit rund 21 Prozent Marktanteil auf Platz zwei liegt, ist in 15 Ländern in Zentral- und Osteuropa aktiv. In Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Kosovo, Kroatien, Mazedonien, Montenegro, Polen, Rumänien, Russland, Serbien, Slowakei, Tschechien, Ukraine und Ungarn gibt es Vertretungen. Dazu kommen noch die Schweiz und Liechtenstein. Insgesamt hat die Versicherungsgruppe rund 9,6 Millionen Kunden.

+++ Fokus: FinTech+++

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