Tulipans: Nach „2 Minuten 2 Millionen“ österreichweit bei Billa und Merkur

Sie überzeugten Bau-Tycoon Hans Peter Haselsteiner und Markus Kuntke bei "2 Minuten 2 Millionen". Dafür gab es 50.000 Euro Kapital und ein REWE-Ticket. Ein paar Monate nach der Aufzeichnung freuen sich die beiden Gründer nun über den österreichweiten Rollout.
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Tulipans, Keto, 2 Minuten 2 Millionen, Martin Rohla, Leo Hillinger, Katharina Scheider, Hans Peter Haselsteiner, Florian Gschwandtner
(c) tulipans.com - Julia und Leo Tulipan setzen nächsten Schritt nach dem "2min2mio"-Erfolg.
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  • Ab Mai ist somit das Tulipans Ket Granola österreichweit in Merkur- und Billa-Filialen im Innovationsregal zu finden.
  • 35 Kilogramm Zucker pro Jahr isst jeder Österreicher und über 50 Prozent der Menschen sind übergewichtig.
  • Der Unterschied zu anderen Produkten ist, dass Tulipans Keto Granola  ausschließlich aus schonend gebackenen Nüssen und Saaten besteht.
  • „Und macht dennoch satt“, wie Julia und Leo bereits in der Sendung „2 Minuten 2 Millionen“ erklärt haben, „weil es ein echtes Lebensmittel ist“.

Julia Tulipan ist Food-Bloggerin und Autorin („Der Keto Kompass“). Gemeinsam mit Partner Leo konnte sie bei „2 Minuten 2 Millionen“ ein Cash-Investment von Hans Peter Haselsteiner in Höhe von 50.000 Euro für zehn Prozent Firmenbeteiligung ergattern. Zudem erhielten die beiden das REWE Startup-Ticket von Markus Kuntke. Ab Mai ist somit das Tulipans Ket Granola österreichweit in Merkur- und Billa-Filialen im Innovationsregal zu finden.

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Österreicher essen 35 Kilogramm Zucker pro Jahr

„35 Kilogramm Zucker pro Jahr isst jeder Österreicher und über 50 Prozent der Menschen sind übergewichtig. Aber woran liegt es?“, fragt Julia Tulipan, Gründerin von Tulipans. Und sie liefert als Ernährungsexpertin gleich die Antwort: „Der erhöhte Zucker- und Kohlenhydratkonsum ist der Grund. Oft fehlt es Konsumentinnen und Konsumenten an der Zeit für die Essenszubereitung“, heißt es in einer Aussendung dazu. Es muss schnell gehen und so wird tendenziell zu den falschen Lebensmitteln gegriffen, wissen die Gründer. Deshalb gebe es Tulipans (ehemals naehrsinn), das mit seinem Low-Carb-Knuspermüsli zuckerarme Lebensmittel-Alternativen anbietet.

Tulipans setzt auf Nüsse und Saaten

Das Müsli gibt es in den zwei Geschmacksrichtungen Nuss- oder Kakao-Crunch. Dabei setzt das Gründer-Duo ausschließlich auf Nüsse, Kokosnuss und Saaten, echte Gewürze und einen natürlichen Zuckerersatz, ohne zugesetztem Zucker.  Zudem besteht das Produktportfolio noch aus einer Haselnuss-Kakao-Creme und Keto-Coffee.

Ketogene Ernährung half Tulipans-Gründerin

Die Gründer sind seit mehr als 20 Jahren ein Team. Julia Tulipan hatte selbst über 15 Jahre lang mit ihrer Gesundheit und ihrem Gewicht zu kämpfen gehabt. Mit der ketogenen (eine kohlenhydratlimitierten, protein- und energiebilanzierten und deshalb fettreichen Form der diätetischen) Ernährung habe sie „ihre Gesundheit wieder zurückerobert“, sagt sie. Begeistert von dieser Ernährungsweise möchten die Founder nun auch anderen Menschen den „Einstieg in ein zuckerfreies Leben“ vereinfachen.

 Hillinger, Gschwandtner, Schneider, Haselsteiner, Rohla, Kuntke, Zech, REWE, Startup
(c) tulipans.com – Seit zwei Dekaden ein Erfolgsduo: Julia und Leo Tulipans mit ihrem Keto Granola.

Echtes Lebensmittel

Der Unterschied zu anderen Produkten sei, dass Tulipans Keto Granola ausschließlich aus schonend gebackenen Nüssen und Saaten besteht. Es wird zu Gänze auf Soja und künstliche Süßstoffe verzichtet und sei besonders gut verträglich, wie die Gründer betonen. Das Produkt enthält um 80 Prozent weniger Kohlehydrate als vergleichbare Produkte. „Und es macht dennoch satt, weil es ein echtes Lebensmittel ist“, so Julia Tulipan.


⇒ Tulipans

Redaktionstipps

die Redaktion

Österreichs Führungskräfte wünschen sich Erleichterung bei Steuern – haben aber wenig Hoffnung

Laut einer Befragung von Deloitte nehmen 77 Prozent der Führungskräfte die hiesigen Steuern als "herausfordernd" wahr. Mehr als die Hälfte erwartet sich wenig Verbesserung.
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Die Führungskräfte wünschen sich unter anderem eine Ökologisierung der Steuern. (c) Adobe Stock / prachid

Die Mehrheit der Führungskräfte sieht in Österreich nach wie vor zahlreiche Hürden durch das steuerliche Umfeld. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Beratungsunternehmens Deloitte (n=232). Laut dem „Deloitte Austrian Tax Survey“ erhoffen sich die Führungskräfte jetzt konkrete Maßnahmen im Steuerbereich, allerdings hält sich der Optimismus hinsichtlich künftiger Maßnahmen in Grenzen.

„77 Prozent nehmen das steuerliche Umfeld im Vergleich zu 2019 als unverändert herausfordernd wahr. Dieses Ergebnis unterstreicht, dass es weitere Reformen und strukturelle Maßnahmen zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes braucht. Nur so kann Österreich wirtschaftlich gut durch die Krise kommen“, sagt dazu Herbert Kovar, Partner bei Deloitte Österreich.

Geforderte Maßnahmen für Steuern in Österreich

Drei Viertel der Führungskräfte wünschen sich eine Reduktion der Lohnnebenkosten. Das zeigt auch diese Studie: Demnach wurde von den Unternehmen die Senkung der Lohnnebenkosten als dringendste Forderung zur Entlastung in der aktuellen Krisensituation identifiziert.

Zudem sehen 43 Prozent der Befragten die Vereinfachung des Einkommensteuergesetzes als dringliche Maßnahme für die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes. Im Jahresvergleich ist auch die Ökologisierung des Steuersystems auf der Wunschliste nach oben gewandert.

„Laut Umfrage stimmen 55 Prozent der Unternehmensvertreter für eine umfassende Ökologisierung des Steuersystems. Eine Ökosteuerreform sehen die Unternehmen nicht mehr ausschließlich als Bedrohung, sondern als Chance, durch Lenkungsmaßnahmen gegen den Klimawandel zu steuern. Gleichwohl bedarf es hier eines Moderationsprozesses, um nachteilige wirtschaftliche und soziale Folgen zu vermeiden“, ergänzt Kovar.

Die größten Hürden in punkto Steuern

Laut 74 Prozent der Befragten liegen die größten Unsicherheitsfaktoren vor allem in unklaren oder widersprüchlichen Interpretationen der Regelungen durch die Finanzverwaltung. Häufige Gesetzesänderungen stellen für 61 Prozent eine Schwierigkeit dar. Diese Änderungen erhöhen den organisatorischen Aufwand und mindern gleichzeitig die Planungssicherheit, heißt es. „Die Befragten wünschen sich im Steuerbereich Klarheit und Einfachheit, damit sie sich in diesen herausfordernden Monaten auf die Führung ihres Unternehmens fokussieren können“, sagt Kovar.

Auch die Abwicklung von COVID-19-Hilfspaketen wie Förderungen und Stundungen hat rund 53 Prozent der Befragten auf Trab gehalten. Des Weiteren spielen Compliance-Themen in der derzeitigen Ausnahmesituation nach wie vor eine große Rolle.

Wenig Optimismus in Österreich

Vor dem Hintergrund der Corona-Krise ist mehr als die Hälfte der Unternehmen eher zurückhaltend, was die Erwartungen an die Entwicklung des Standortes betrifft. Die Auswirkungen der Pandemie selbst, aber auch die oftmals noch unzureichende Digitalisierung sowie der Klimawandel bereiten den heimischen Führungskräften neben den klassischen Steuerthemen Kopfzerbrechen.

„Sicherheit und Stabilität sind jetzt das A und O für die Wirtschaftstreibenden. Umso mehr braucht es nun entsprechende klare Maßnahmen, damit der Steuerstandort Österreich in der Krise an Attraktivität gewinnt“, so Kovar abschließend.

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