Truecaller wurde bereits 2009 von Alan Mamedi und Nami Zarringhalam gegründet. Dabei handelt es sich um eine Erfindung, die anfänglich als reine “call screening App” gedacht war. Man kann damit also Telefonnummern zurückverfolgen. Im Laufe der Zeit wandelte sich das Produkt aber in eine “Messaging-App”, die vor allem auf dem indischen Markt fokussiert hat. CEO Alan Mamedi wird auf der Disrupt Berlin 2018 als Keynote-Speaker auftreten und Insights zu seinem Erfolgsweg geben.

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Stockholmer Truecaller als WeChat Indiens?

Mit der Übernahme von Chillr – einer mobilen und Web-Applikation, die es Usern erlaubt per Handy Geld direkt zur Bank zu überweisen – zeigt Truecaller mit Sitz in Stockholm seine Intention, eine Art “WeChat” für Indien werden zu wollen, wie twoeggz berichtet. Mit Stand April diesen Jahres hatte die Plattform täglich über 100 Millionen aktive User. Rund 300 Millionen User waren es insgesamt. Die App ist für Android, iOS, BlackBerry, Symbian,Windows Mobile und fürs Windows Phone verfügbar. Das Unternehmen sicherte sich bislang rund 80 Mio. US-Dollar Investments – ua. von großen Silicon Valley VCs.

Für Schlagzeilen sorgte Truecaller 2013, als es durch die Syrian Electronic Army gehackt wurde. Die Gruppe behauptete auf Twitter nahezu 460 Gigabyte Daten ergattert zu haben. Truecaller versicherte daraufhin, dass keine sensiblen Daten, wie etwa Passwörter oder Kredikarten-Codes betroffen waren. Das schwedische Unternehmen hat unter diesem Vorfall aber kaum gelitten.

Disrupt Berlin 2018: Über 50 Speaker

Mamedi ist auf der Disrupt Berlin 2018 einer von über 50 Speakern, die Besuchern ihre Expertise zur Verfügung stellen werden. Darunter auch Luciana Lixandru, Partner Accel, Brynne Kennedy CEO & Founder Topia und Anne Boden CEO & Founder Starling Bank. Zudem stehen junge Unternehmen und ihre Konzepte im Mittelpunkt des Startup-Events. Auf der “Startup Alley” bekommen hunderte von Early Stage Startups die Möglichkeit, ihre Ideen, Talent und Technologie zu präsentieren.

Battlefield: Wettbewerb mit 50.000 US-Dollar Preisgeld

Gleichzeitig findet der Startup Battlefield Wettbewerb statt, für den sich internationale Unternehmen bewerben konnten. Zu gewinnen gibt es ein Preisgeld von 50.000 US-Dollar und jede Menge Aufmerksamkeit von Medien und InvestorInnen. Alumni des Startup Battlefields (der weltweiten Events) konnten insgesamt bereits über acht Milliarden US-Dollar Kapital aufstellen und legten über 100 Exits hin. Beispielsweise nahmen damalige Startups wie Dropbox, Mint, Yammer und Zenefits am Startup Battlefield teil. Die TechCrunch Disrupt Berlin ist einer von mehreren Ablegern des Haupt-Events in San Francisco.

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HARD FACTS

Wann? 29.-30. November 2018
Wo? Arena Berlin, Eichenstraße 4, 12435 Berlin
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