Alles nur geklaut? US-Konkurrent klagt TikTok auf Patentverletzung

Das chinesische Social Network TikTok gerät in den USA immer mehr unter Druck. Nun klagt auch noch US-Konkurrent Triller auf Patentverletzung.
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Triller klagt TikTok
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  • Gerade wurden die vier Tech-Riesen Google, Apple, Facebook und Amazon vor dem US-Kongress wegen ihrer Methoden zum Ausbau der Marktmacht vorgeführt.
  • Doch eines scheint in den USA trotzdem klar zu sein: Wenn es ein Konkurrent eines der vier Unternehmen dann doch schafft, eine gewisse Größe zu erreichen, dann sollte der doch bitte nicht aus China kommen.
  • Wie TechCrunch berichtet, sieht der deutlich kleinere Konkurrent Triller ein 2015 eingebrachtes und 2017 bewilligtes Patent durch TikTok verletzt.
  • Das Patent beschreibt eine Methode zur Erstellung von Videos, die mit einer Audio-Spur synchronisiert sind.
  • Nicht nur TikTok, sondern auch US-Konkurrenten könnten wegen Verletzung desselben Patents von Triller geklagt werden.
  • So hat auch Instagram mit Reels ein ähnliches Produkt.

Gerade wurden die vier Tech-Riesen Google, Apple, Facebook und Amazon vor dem US-Kongress wegen ihrer Methoden zum Ausbau der Marktmacht vorgeführt. Doch eines scheint in den USA trotzdem klar zu sein: Wenn es ein Konkurrent eines der vier Unternehmen dann doch schafft, eine gewisse Größe zu erreichen, dann sollte der doch bitte nicht aus China kommen. So passiert mit dem sozialen Netzwerk TikTok, dem prinzipiell vorgeworfen wird, mit seinen User-Daten dasselbe zu tun, wie die genannten Konzerne – nur eben von China aus.

Während man seitens der US-Regierung offen darüber spricht, nach Gründen dafür zu suchen, die Video-Plattform verbieten zu können, und entsprechende Untersuchungen gestartet hat, kommt für die Tochter des chinesischen Unternehmens ByteDance nun noch eine weiterer Angriff aus den USA dazu. Wie TechCrunch berichtet, sieht der deutlich kleinere Konkurrent Triller (23 Mio. zu 189 Mio. App-Installationen in den USA) ein 2015 eingebrachtes und 2017 bewilligtes Patent durch TikTok verletzt.

Triller-Klage betrifft Kern-Feature von TikTok

Dieses betrifft ein Kern-Feature der Video-Plattform. Das Patent beschreibt eine Methode zur Erstellung von Videos, die mit einer Audio-Spur synchronisiert sind. Dabei geht es explizit auch um die Möglichkeit, mehrere Videoaufnahmen mit einer Audiospur zu synchronisieren. Genau hier liege der Patentverstoß vor, meint man bei Triller, da TikTok seinen Benutzern etwa in den Lyp-Sync-Videos ermöglicht, mehrere Videos zusammenzufügen, während die gleiche Audiospur verwendet wird. Wie TechCrunch weiter berichtet, verfügt TikTok (damals Musical.ly) allerdings über ein eigenes, 2016 eingebrachtes und 2017 bewilligtes Patent für Lip-Sync-Videos. Gegenüber dem US-Magazin meint man seitens Triller jedenfalls, auch finanziell gut für einen Prozess gegen das chinesische Unternehmen gerüstet zu sein, da man „von einigen der größten Institutionen der Welt“ unterstützt werde.

Nicht nur TikTok, sondern auch US-Konkurrenten könnten wegen Verletzung desselben Patents von Triller geklagt werden. So hat auch Instagram mit Reels ein ähnliches Produkt. Dazu kommen eine Reihe von in Europa wenig bekannten, Triller und TikTok sehr ähnlichen, Plattformen.

die Redaktion

US-Senator Sanders über Elon Musk: „Was für ein Heuchler“

Nach einer Äußerung Elon Musks auf Twitter bezüglich eines angedachten Corona-Hilfsprogramms entlud sich der Zorn des US-Senators und ehemaligen demokratischen Präsidenschaftskandidaten Bernie Sanders auf den Multimilliardär. Der Politiker nannte den Unternehmer erbärmlich und einen Heuchler.
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In den USA haben rund 30 Millionen Menschen ihre Arbeit verloren. Die Regierung schuf das „Cares-Gesetz“, das Menschen durch eine verstärkte Arbeitslosenversicherung unterstützt. Dieser Arbeitslosenbonus von 600 US-Dollar pro Woche (plus die Einmalzahlung von 1200 US-Dollar für jeden), soll nach Businessinsider über zwölf Millionen Personen vor dem Abdriften in die Armut bewahrt haben. Ende Juli läuft das „Stimulus-Paket“ ab, deswegen wird eine Verlängerung der Arbeitslosen-Hilfe in Erwägung gezogen. Etwas, womit Elon Musk nicht einverstanden war. Und dies auf Twitter seinen 74 Millionen Followern kund tat.

Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten. Während businessinsider darauf hinwies, wie hilfreich das erste Corona-Hilfspaket war und betonte, dass von den 44.000 Tesla-Mitarbeitern Tausende auch von der Hilfe profitierten, war US-Senator Bernie Sanders direkter.

Musk steigerte Vermögen um rund 47 Milliarden US-Dollar

Der Demokrat (13 Millionen Follower) nannte Elon Musk „erbärmlich“ und einen „Heuchler“, der in den letzten vier Monaten sein Vermögen um mehr als 46 Milliarden US-Dollar steigern konnte.

Kurz darauf meldete sich der Tesla-Gründer erneut zu Wort und schrieb zu seiner Verteidigung: „Zur Erinnerung, ich bin für ein universelles Grundeinkommen“. Stimuls-Pakete seien an diversen Interessen gebunden – es solle Direktzahlungen an die Menschen geben.

Über 4 Millionen Corona-Infizierte

Insgesamt wurden in den Vereinigten Staaten mehr als vier Millionen US-Amerikaner positiv auf das Corona-Virus getestet. Es gab bisher über 145.000 gemeldete Todesfälle.

US-Präsident Donald Trump hatte lange Zeit die Gefahr von Covid-19 heruntergespielt, Verantwortung abgeschoben und Masken-Kritiker in ihrer Ablehnung unterstützt. Seit letzter Woche jedoch scheint ein Umdenken stattgefunden zu haben – der US-Präsident zeigte sich mit dem Mund-Nasenschutz und rief sogar dazu auf, ihn zu verwenden.

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  • So hat auch Instagram mit Reels ein ähnliches Produkt.

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