Bei aller Euphorie rund um Startups und Innovation gibt es einen Bereich, der gegen Disruptionen trotz aller Versuche in den meisten Unternehmen resistent ist: Die Digitalisierung der klassischen Büroarbeit. Auf den ersten Blick handelt es sich dabei um einen irrsinnig mühsamen Prozess, auf den keiner Lust hat, der aber gleichzeitig das Rückrat eines jeden Unternehmens ist. Zwar wird Büroarbeit manchmal teildigitalisiert – doch dann handelt es sich um teils veraltete Lösungen, die oft nicht miteinander kommunizieren können. Kurzum: Die Scheu vor Innovation auf diesem Gebiet ist sehr hoch.

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Der Grundtenor lautet gerade bei mittelständischen Unternehmen dabei oft: “Es läuft irgendwie, also bloß nichts angreifen.” Genau an dieser Stelle muss jedoch angesetzt werden, betont Treskon-CEO Thomas Körbler: “Es gibt hier quer über alle Branchen eine große Angst vor Veränderung”, sagt er: “Die rührt aber vor allem vom Nichtwissen her, was mit überschaubarem Aufwand und persönlicher Betreuung für ein großer Komfortgewinn möglich ist.”

inspark.io: Neues Eventformat soll Potenziale aufzeigen

Körbler hat daher gemeinsam mit Gregor Kastner, CEO von TeamOne, das Event inspark.io ins Leben gerufen, das sich diesem Thema widmen wird. “Es geht hier nicht primär um Sales, wie man vordergründig denken könnte, sondern um neue Wege aufzuzeigen und Ängste zu zerstreuen”, sagt Kastner: “Die Büroarbeit steht gerade an der Schwelle zu einer enormen Digitalisierungsschwelle. Es ist nicht die Frage ob, sondern nur wann man sich diesem Thema als Unternehmen stellt. Wie früh man auf den Zug aufspringt und den Fortschritt auf diesem Gebiet zu seinen Gunsten als Wettbewerbsvorteil nützt.”

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Ziel der Veranstaltung ist es laut Körbler, auch den Faktor Mensch bei diesem Transformationsprozess in den Vordergrund zu kehren: “Am Ende geht es immer darum, dass die Mitarbeiter gerne mit dem neuen Setup arbeiten, sich wohl fühlen, es gerne nutzen und auch einen Sinn dahinter sehen”, sagt er: “Gerade auch bei älteren Mitarbeitern, die mitunter weniger technologieaffin sind, ist das ein wichtiger Faktor. Wir wollen das Thema angreifbarer machen, was eigentlich wirklich alles im Zuge des Prozesses passiert.”

Ein wichtiger Teil der Veranstaltung sind daher auch die persönlichen Erfahrungen der Unternehmen, so Körbler weiter: “Sie erzählen selbst von ihrer Ausgangsposition, den Entscheidungsprozessen ihren Hürden, was ihnen das Ganze gebracht hat und wie es ihnen im Rückblick damit geht. Wir wollen das Thema vor allem aus der Praxis heraus ehrlich beleuchten.”

Die erste Auflage von inspark.io findet am 26. September im k47, Wien, statt. brutkasten-CEO Dejan Jovicevic wird das Event moderieren. Geplant ist eine Heynote von Manfred Janele, Unternehmensberater und Coach für Change Management, zum Thema “Der Generationenwandel im Unternehmen”, sowie diverse Customer Insights.

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