4 Gründe, warum Tractive regelmäßig bei Arbeitgeber-Rankings vorne ist

Das Paschinger Scaleup Tractive holt sich regelmäßig Top-Platzierungen in verschiedenen Arbeitgeber-Rankings (bei Kununu). Wir haben nachgefragt, woran das liegen könnte.
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Tractive - warum ist das Scaleup so gut bei Arbeitgeber-Rankings?
(c) Tractive: Das Team
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„Die Lage ist für Pendler sicherlich nicht ganz ideal“, schreibt ein Mitarbeiter des Paschinger Scaleups Tractive als einzigen Punkt unter „contra“ in seiner Kununu-Bewertung, eine anderer schreibt „none“.
Auf der Arbeitgeber-Bewertungs-Plattform steht das Haustier-Tracker-Unternehmen glänzend da.
Tractive gewinnt ein Kununu-Ranking nach dem anderen
2019 folgten Platz 1 im Ranking „bester Kollegenzusammenhalt“ und im Ranking „modernste Unternehmenskultur“ sowie Platz 3 im Ranking „Beste Work-Life-Balance“.
„Selbstverständlich ist die Struktur mit 80 Personen nicht mehr ident mit jener von 15 Personen, aber die Grundmessage von flacher Hierarchie, und ‚jeder kann und soll seine Meinung einbringen‘ herrscht zum Glück noch immer bei Tractive.
Im ersten Interview geht es mehr um Soft Skills, ob die Person ins Team passt, und um Motivation.

„Die Lage ist für Pendler sicherlich nicht ganz ideal“, schreibt ein Mitarbeiter des Paschinger Scaleups Tractive als einzigen Punkt unter „contra“ in seiner Kununu-Bewertung, eine anderer schreibt „none“. Auf der Arbeitgeber-Bewertungs-Plattform steht das Haustier-Tracker-Unternehmen glänzend da. Ein Mitarbeiter bewertete es mit „Genügend“, vier mit „Gut“ und ganze 113 mit „Sehr Gut“. Und auch Bewerber machten fast durchwegs positive Erfahrungen – ein mal „Genügend“, 15 mal „Sehr Gut“. Ein Kommentar auf Kununu dazu: „Keine Verbesserungsvorschläge – bester Prozess den ich bisher kennenlernen durfte“.

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Tractive gewinnt ein Kununu-Ranking nach dem anderen

Diese Bewertungen schlagen sich auch in Rankings der Plattform durch. 2018 holte man den zweiten Platz beim  „Best Workplace Award“ in der Kategorie mittlere Unternehmen. 2019 folgten Platz 1 im Ranking „bester Kollegenzusammenhalt“ und im Ranking „modernste Unternehmenskultur“ sowie Platz 3 im Ranking „Beste Work-Life-Balance„.

Was also macht Tractive so speziell?

1. Flache Hierarchie trotz Wachstum

In vielen Unternehmen geht der „Startup-Spirit“ im Wachstum verloren. Nicht so – folgt man Mitarbeiter-Bewertungen auf kununu – bei Tractive. „Selbstverständlich ist die Struktur mit 80 Personen nicht mehr ident mit jener von 15 Personen, aber die Grundmessage von flacher Hierarchie, und ‚jeder kann und soll seine Meinung einbringen‘ herrscht zum Glück noch immer bei Tractive. Dazu schauen wir im Management, dass unsere Türe immer offen steht und auch ein Ohr für die Anliegen der Mitarbeiter haben. Zusätzlich gibt es regelmäßige Mitarbeiterumfragen und Feedback-Gespräche“, erklärt CFO Wolfgang Reisinger gegenüber dem brutkasten (das Interview wurde im Rahmen der Recherchen zur Cover-Story des neuen brutkasten-Print-Magazins geführt, das am kommenden Sonntag erscheint).

2. Zuhören mit System

Ab einer gewissen Unternehmensgröße dringt man als „einfacher Mitarbeiter“ nicht mehr unbedingt mit eigenen Ideen durch. Beim Paschinger Scaleup geht man an die Sache mit System heran, um das „überhört Werden“ zu verhindern – auch um den Firmengrundsatz „take responsibility“ ernstzunehmen. „Bei uns gibt es Möglichkeiten für jeden Mitarbeiter – egal ob Praktikant oder Führungskraft – sowohl fachlichen Input als auch organisatorischen Input zu übermitteln, der dann vom Produkt- oder HR-Team mit dem Management besprochen wird. Jeder dieser Vorschläge wird kommentiert, sodass, auch wenn wir den Vorschlag nicht umsetzen bzw. umsetzen können, es zumindest eine Erklärung gibt, warum er nicht umgesetzt wird“, erklärt Reisinger.

3. Zu Entscheidungen stehen

Weniges ist im Job so deprimierend, wie mit voller Motivation an etwas zu arbeiten, dass dann aufgrund neuer Bedenken abgeblasen wird. Selbiges will man bei Tractive verhindern. „Ein wesentlicher Leitsatz bei uns ist ‚Disagree and Commit‘. Jeder soll seine Bedenken und seine Meinung zu Beginn äußern, dann wird eine Entscheidung getroffen. Sobald die Entscheidung getroffen ist, muss jeder dazu stehen“, sagt Wolfgang Reisnger.

4. Die richtigen Leute für das richtige Team

Um an jene Team-Player als Mitarbeiter zu kommen, die für Kultur und Arbeitsklima notwendig sind, hat Tractive derzeit drei HR-Mitarbeiter, die eng mit dem Management zusammenarbeiten. „Im Recruiting-Prozess gibt es eine zweistufige Interviewphase. Im ersten Interview geht es mehr um Soft Skills, ob die Person ins Team passt, und um Motivation. Dieses Interview führt immer eine Person aus dem HR Team gemeinsam mit mir. Im zweiten Interview wird dann verstärkt auf die fachliche Qualifikation eingegangen“, erzählt Reisinger. Dabei stellt er klar: „Aus meiner Sicht darf man keine Kompromisse wie etwa ‚wir brauchen aber unbedingt jemanden in dem Bereich‘ eingehen, weil das auf lange Sicht nicht gut gehen wird. Sollte sich herausstellen, dass jemand nicht ins Team passt, dann ist es essentiell, dass man sich von dieser Person schnell trennt. Es handelt sich zwar um eine unangenehme Situation und zu Beginn ist man da vielleicht etwas überfordert, aber es sendet das richtige Signal an die restlichen Teammitglieder und in der Regel steigt die Motivation im Team dadurch“.

⇒ Bewertungen auf kununu

⇒ zur Page des Scaleups

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Martin Pacher

So möchte Audi den Konkurrenz-Kampf mit Tesla gewinnen

Der Automobilhersteller Audi hat eine neue Technologie-Taskforce namens "Artemis" ins Leben gerufen, um Elektroautos mit hoch-automatisierten Antriebssystemen schneller auf den Markt zu bringen. Dadurch soll der Rückstand zu Tesla aufgeholt werden.
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Audi
Der neue Vorsitzende des Vorstands der AUDI AG Markus Duesmann | (c) Audi AG

Mehr Agilität und Schnelligkeit im Entwicklungsprozess von Elektroautos, dieses Ziel hat sich der neue Audi-CEO Markus Duesmann gesteckt. Duesmann leitet seit 1. April die Geschicke des Ingolstädter Autobauers, der Teil des Volkswagenkonzerns ist. In diesem ist Duesmann unter anderem Vorstand für Forschung und Entwicklung. Geht es nach seinen Plänen soll Audi im Bereich Elektro-Mobilität und autonomen Fahren an vorderster Front mitmischen und den Rückstand zu Tesla aufholen.

+++ zum Fokus-Channel: Mobilität +++ 

Neue Einheit „Artemis“

Damit dies gelingt, hat Duesmann zwei Monate nach seinem Antritt als neuer CEO bei Audi eine neue Technologie-Taskforce namens Artemis ins Leben gerufen. Ziel ist die beschleunigte Entwicklung neuer E-Auto-Modelle.

Unterstützung dafür kommt unter anderem von der im Volkswagen Konzern angesiedelten Tochtergesellschaft car-Software.org. Sie wurde 2019 gegründet und bündelt die Softwareentwicklung des Konzerns.

Das Projektteam von Artemis soll laut Audi „große Freiheitsgrade erhalten“ und „global vom Hightech-Hub INCampus in Ingolstadt bis an die Westküste der USA arbeiten“.

Der geplante IN-Campus in Ingolstgadt | (c) AUDI AG
Der geplante IN-Campus in Ingolstgadt | (c) AUDI AG

Fertigstellung des INCampus bis 2023

Beim INCampus handelt es sich um einen eigenen Technologiepark, der 60 Hektar groß ist und bis 2023 in einem Joint Venture mit der Stadt Ingolstadt fertigstellt werden soll. Die Grundsteinlegung erfolgte bereits 2019. Nach Fertigstellung soll der Campus über ein eigenes Rechenzentrum mit 8000 Servern, eine Ideenfabrik für Innovationen im Bereich autonomes Fahren und ein Fahrsicherheitszentrum verfügen.

Detail am Rande: Der Technologiepark entsteht auf der Fläche des ehemaligen Raffineriegeländes von Bayernoil. Die Umwandlung des Geländes steht somit gewollt oder ungewollt symbolhaft für Audis Ambitionen, den Konzern vom Zeitalter der fossilen Brennstoffe ins Hightech-Zeitalter überzuführen.

Ex-Apple Produktentwickler mit an Bord

Auch in der Personalbesetzung möchte der Ingolstädter Autobauer neue Wege gehen. Chef der neu geschaffenen Einheit Artemis wird kein geringerer als Alex Hitzinger, der drei Jahre bei Apple im Silicon Valley tätig war. Dort baute er die Produktentwicklungs-Einheit für autonome Fahrzeuge auf.

Erst 2019 holte ihn der Volkwagen-Konzern mit an Bord, wo er unter anderem am Konzeptfahrzeug ID.BUZZ mitarbeitete. Dabei handelt es sich um einen elektrisch angetriebenen VW-Mini-Bus, der 2022 auf den Markt kommen soll.

Vor seiner Zeit bei Apple und VW war Hitzinger jahrelang als Entwickler im Motorport tätig und wurde bei Ford/Cosworth jüngster Chefentwickler in der Formel 1.

Synergien für Volkswagen-Konzern

Die neu geschaffene Einheit „Artemis“ soll jedoch nicht nur die Innovationen bei Audi vorantreiben. Wie es in einer Aussendung heißt, soll Artemis eine Blaupause für künftige, agile Entwicklungen von Automobilien im gesamten Volkswagen Konzern sein. Der Volkswagen Konzern hat sich unlängst eine Elektro Offensive auferlegt. Bis 2029 sind 75 neue E-Modelle geplant.

Der erste Auftrag für die neu geschaffene Technologie-Taskforce „Artemis“ steht jedenfalls schon. Demnach soll unter der Führung von Hitzinger ein „hocheffizientes Elektroauto“ entwickelt werden, das bereits 2024 auf die Straße kommen soll. Abschließend heißt es: „Das Kreativteam wird außerdem ein weitreichendes Ökosystem um das Auto herum schaffen und so ein neues Geschäftsmodell für die gesamte Nutzungsphase entwerfen.“


=> zur Page des Autobauers

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