Tourismus-Startup-Ibindo: Vater von Gründer chattete irrtümlich mit Liebeskummer-Bot

Die Worldtravela-Gründer Daniel Haas und Stefan Romstorfer haben ein neues Projekt. Mit Ibindo haben die beiden gemeinsam mit Michael Brayer eine Online-Plattform entwickelt, mit der Vermieter von Ferienwonungen, Appartments oder Privatzimmern ihre Gästeblätter digital erfassen und verwalten können. Gründer Haas spricht über die Vorteile der Entbürokratisierung der Tourismusbranche und erklärt, warum sein Vater irrtümlicherweise an einen Liebeskummer-Bot geriet.
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(c) Ibindo - Das NÖ-Startup Ibindo möchte die Bürokratie für Vermieter mittels ihrer Plattform vereinfachen.
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  • Die Worldtravela-Gründer Daniel Haas und Stefan Romstorfer haben gemeinsam mit Co-Founder Michael Breyer das Startup Ibindo gegründet, damit Vermieter von Ferienwohnungen, Appartments oder Privatzimmern ihre Gästeblätter digital erfassen und verwalten können.
  • Dies soll laut den Foundern Stunden an Zeit einsparen und den ganzen Erfassungsprozess – von den gesetzlich vorgeschriebenen Gästeblätter, der Nächtigungsstatistik bishin zur Ortstaxe – simplifizieren.
  • „All diese Punkte werden vielerorts noch händisch erstellt und in stundenlanger Arbeit zusammen gezählt“, erklärt Haas.
  • Bei der Lösung von ibindo wird ein einfacher Link zu einem Online-Formular vorab an die Gäste geschickt.
  • Am Monatsende wird dann auf Knopfdruck die Nächtigungsstatistikgeneriert und ein Vermieter kann diese als PDF oder Excel Datei an seine Gemeinde oder das Magistrat in Wien schicken.

Die Worldtravela-Gründer Daniel Haas und Stefan Romstorfer haben gemeinsam mit Co-Founder Michael Brayer das Startup Ibindo gegründet, damit Vermieter von Ferienwohnungen, Appartments oder Privatzimmern ihre Gästeblätter digital erfassen und verwalten können. Dies soll laut den Foundern Stunden an Zeit einsparen und den ganzen Erfassungsprozess – von den gesetzlich vorgeschriebenen Gästeblätter, der Nächtigungsstatistik bishin zur Ortstaxe – simplifizieren.

Problem Zettelwirtschaft

„All diese Punkte werden vielerorts noch händisch erstellt und in stundenlanger Arbeit zusammen gezählt“, erklärt Haas. „Voriges Jahr war ich frustriert, dass ich für meine kleine Ferienwohnung keine passende digitale oder Onlinelösung für das Ausfüllen der Gästeblätter finden konnte. Ich musste immer extra zu der Wohnung fahren um dort dann die Personen zu empfangen. Die Zettelwirtschaft war enorm. Da fasste ich den Entschluss es einfach selbst umzusetzen – mit Stefan und Michael fand ich dann das perfekte Team dafür.“

Ibindo: PDF oder Excel für Gemeinde

Bei der Lösung von Ibindo wird ein einfacher Link zu einem Online-Formular vorab an die Gäste geschickt. Am Monatsende wird dann auf Knopfdruck die Nächtigungsstatistik
generiert und ein Vermieter kann diese als PDF- oder Excel-Datei an seine Gemeinde oder das Magistrat in Wien schicken. Außerdem muss ein Vermieter eine Nächtigungsabgabe (auch Ortstaxe genannt) an die Gemeinde zahlen. Diese Berechnung nimmt Ibindo dem Vermieter ab.

„In Summe sparen wir pro Unterkunft mehrere Stunden pro Monat, die zurzeit nur für diese Tätigkeiten aufgewendet werden müssen“, erklärt Haas, der weiß, dass als Vermieter auch andere Wege bestehen, an die Sache heranzugehen.

„Andere Software teuer und veraltet“

„Es gibt zwar größere Hotelsoftware-Anbieter, sogenannte PMS (Anm.: Property Management Systeme), aber das war mir zu teuer und oft waren die Lösungen ziemlich veraltet oder boten nicht das, was gesetzlich eigentlich vorgeschrieben ist, wie etwa eine elektronische Signatur“, sagt er.

So erkannte der Jungunternehmer das Potenzial und Problem der Branche und machte sich daran, wie er sagt, eine einfache und gästefreundliche Lösung zu entwickeln.Und Ibindo war geboren.

Worldtravela wird zurückgeschraubt

Sein erstes Startup Worldtravela wird in dieser Zeit etwas zurückgeschraubt, nachdem man das System etwas umgestellt und mit Instagram verbunden hat.

Nun möchte sich Haas vollends auf die Weiterentwicklung von Ibindo konzentrieren. Muss aber zugleich klarstellen, dass es bereits eine Firma mit gleichem Namen gibt, die nichts mit dem heimischen Startup zu tun hat.

Der Vater und der Liebeskummer

Die Plattform ibindo.com ist ein Portal, bei dem Menschen mit Liebeskummer Trost von einem Anti-Liebeskummer-Chatbot bekommen.

„Dabei handelt es sich um eine deutsche GmbH mit einem ganz anderen Geschäftsbereich“, erklärt Haas und fügt schmunzelnd hinzu: „Lustigerweise hat sich mein Vater mit diesem Chatbot eine Zeit unterhalten, weil er dachte, das wäre unser Startup.“

Keine Probleme wegen gleicher Namen

Bisher gibt es wegen der Namensgleichheit keine Probleme, die Marke „Ibindo“ ist von beiden Seiten nicht registriert, und es gibt laut Haas überhaupt keine Überschneidungen. „Zudem wissen wir nicht, ob die aktiv sind. Ich habe versucht, wen zu erreichen, erfolglos. Die Letzte Aktivität unseres deutschen Counterparts datiert vom September 2019.“

die Redaktion

Hypermotion 2020: Future-Logistics-Event mit Edward Snowden als Keynote-Speaker

Die Hypermotion 2020 ist ein hybrides Online/Offline-Event, das am 10. bis 12. November stattfindet. Als Speaker sind unter anderem Edward Snowden und Marc Elsberg bestätigt.
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Edward Snowden und Marc Elsberg sprechen auf der Hypermotion 2020.
Edward Snowden und Marc Elsberg sprechen auf der Hypermotion 2020. © S. Fischer Verlag
kooperation

Wie wird wohl das Verkehrssystem der Zukunft aussehen? Auf der Hypermotion der Messe Frankfurt vom 10. bis 12. November dreht sich alles um das Thema neue Mobilität, Logistik und digitale Transformation. In einem Mix aus Messe, Konferenz und Workshops bringt die Hypermotion alle Verkehrsträger zusammen, um gemeinsam neue Geschäftsmodelle für Verkehr und Transport zu finden – dieses Jahr sowohl live vor Ort in Frankfurt als auch digital mit neuen Features wie Livestreaming, Matchmaking, Chat-Funktion und vielem mehr.

Edward Snowden und Marc Elsberg als Speaker

Die Teilnehmer können sich auf ein vielseitiges Konferenzprogramm freuen. Keynote-Speaker sind u.a. Whistleblower Edward Snowden zum Thema „Datenschutz in Mobilität und Logistik nach Corona“ und Bestseller-Autor Marc Elsberg, der in seinen internationalen Bestellern realistische Zukunfts- und Bedrohungsszenarien entwirft.

Eine der Stages auf der Hypermotion in Frankfurt. (c) Hypermotion
Eine der Stages auf der Hypermotion in Frankfurt. (c) Hypermotion

Der 6. Deutsche Mobilitätskongress sowie die smc:smart mobility conference widmen sich dem Thema zukünftige Mobilität in Bezug auf unsere Klimaziele und Digitalisierung. Die EXCHAiNGE fokussiert sich auf Best Practices in der Supply Chain und erwartet hochkarätige Keynotes von Ilse Henne, CTO thyssenkrupp Material Services, und Dr. Patric Spethmann, COO Marc O’Polo.

Die Logistics Digital Conference sowie die scalex conference thematisieren Innovationen im Warentransport und der City Logistik. Und das Hypermotion-Lab stellt disruptive Konzepte im Bereich Urban Air Mobility, Smart Logistics und digitale Infrastruktur vor. Experten diskutieren den Einsatz von Satellitensystemen, innovativen Drohnentechnologien und die Nutzung neuer Technologien in der Warenproduktion. Hier sind Newcomer, Weiterdenker, Startups und etablierte Corporates gefragt.

Video: Die Highlights der Hypermotion

Highlights in der Ausstellung mit LEVC, Rinspeed & Co

Wer die Veranstaltung persönlich besucht, kann sich zusätzlich auf eine Ausstellung mit neuen Fahrzeugkonzepten freuen. Da ist z. B. die Rinspeed AG, die mit dem „MetroSnap“ ein automatisiertes und modulares Mobilitätssystem präsentiert, das je nach Bedarf Menschen oder Waren transportiert. LEVC – the London Electric Vehicle Company ist Hersteller der ikonischen schwarzen Londoner Taxis. Nun will das Unternehmen im Logistik-Bereich expandieren und neue Märkte mit neuen Produkten erschließen. Auf der Hypermotion wird LEVC den neuen Elektro-Van VN5 vorstellen.

Auf dem Messegelände der Hypermotion stellen auch Startups aus. (c) Hypermotion
Auf dem Messegelände der Hypermotion stellen auch Startups aus. (c) Hypermotion

Ebenfalls anzutreffen ist ONO, die mit ihrem ONO PAT (Pedal Assisted Transporter) eine emissionsfreie Lösung für den Warentransport in Städten bieten. Software-gestützte Lösungen werden u.a. von Anbietern wie Arealcontrol GmbH, Globalmatix AG und Vitronic vorgestellt. Des Weiteren lädt der Micro Mobility Parcours zu Testfahrten von Kleinstfahrzeugen wie E-Scooter, E-Roller und Lastenräder ein.

Zudem begrüßt das bfp FORUM, das parallel zur Hypermotion stattfindet, in seiner Ausstellung u.a. folgende Unternehmen: Hyundai Motor Deutschland GmbH,  Volvo Car Germany GmbH, VW Nutzfahrzeuge. Gemeinsam präsentieren die Hypermotion und das bfp FORUM über 100 ausstellende Unternehmen aus den Bereichen Mobilität, Logistik, Transport und Fuhrparkmanagement.

Hypermotion-Teilnahme auch online möglich

In diesem Jahr findet die Hypermotion erstmals hybrid statt. Somit kann man mit dem Hypermotion-Ticket auch digital teilnehmen, inklusive neuer Networking-Tools und Livestreaming. Falls man doch einen Blick auf die Ausstellungen werfen, Geschäftspartner in Frankfurt direkt treffen oder eine Testfahrt auf dem Micro Mobility Parcours machen möchte, hat man beim Kauf eines Tagestickets auch die Möglichkeit, an einem der drei Messetage persönlich vorbeizuschauen.

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