Tesla machte im letzten Quartal trotz Coronakrise einen Gewinn

Tesla hat am 22.7. nach Börsenschluss seine Bilanz präsentiert. Trotz Coronakrise schreibt der Autobauer wieder einen Gewinn.
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So soll die neue Tesla-Gigafactory in Berlin aussehen
So soll die neue Tesla-Gigafactory in Berlin aussehen (Rendering). (c) Tesla
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  • Der US-Autobauer Tesla hat gestern nach Börsenschluss die Bilanz zu dem Quartal präsentiert, das am 30. Juni 2020 geendet ist.
  • Nun konnte das Unternehmen hinter CEO Elon Musk erneut mit guten Zahlen punkten.
  • Im Vorfeld der Bilanzpräsentation haben Analysten laut einem Bericht von finanzen.net damit gerechnet, dass sich die Earnings per Share (EPS) auf durchschnittlich -0,137 USD je Aktie belaufen werden, es also zu einem Verlust kommen würde.
  • Beim Umsatz lagen die Erwartungen von zwölf Analysten zuletzt bei 5,15 Milliarden Dollar, dieser legte indes auf  6,35 Milliarden US-Dollar zu.
  • Die Tesla-Aktie hatte zuletzt einen regelrechten Höhenflug verzeichnet – und davon profitiert auch CEO Elon Musk, wie unter anderem das Handelsblatt berichtet.

Der US-Autobauer Tesla hat gestern nach Börsenschluss die Bilanz zu dem Quartal präsentiert, das am 30. Juni 2020 geendet ist. Die Präsentation wurde mit Spannung erwartet, zumal Teslas Aktie zuletzt einen regelrechten Höhenflug erlebt hatte. Nun konnte das Unternehmen hinter CEO Elon Musk erneut mit guten Zahlen punkten.

Demnach erwirtschaftete Tesla im Quartal von April bis Juni 2020 einen Überschuss in Höhe von 104 Millionen Dollar (90,85 Mio. Euro). Somit hat Tesla über zwölf Monate hinweg schwarze Zahlen geschrieben. Im gleichen Quartal des Vorjahres hatte der Elektroauto-Pionier noch einen Verlust geschrieben. Und das trotz der Coronakrise. Diesbezüglich heißt es seitens Tesla, dass man in auf das Produktionsniveau vor der Krise zurückgelehrt sei. Die Fabrik in Fremont war das halbe Quartal geschlossen gewesen.

Neue Fabriken – auch in Deutschland

Tesla betont in diesem Kontext auch, dass man nun neue Fabriken baut – darunter auch im deutschen Brandenburg, sowie in Shanghai und Fremont. „In Deutschland, einem unserer größten europäischen Märkte, schreitet der Bau der Gigafactory Berlin weiter voran“, heißt es dazu seitens Tesla: „Während wir neue Fabriken bauen, arbeiten wir weiter am Fabrik- und Produktdesign zur Verbesserung von Effizienz, Kosten und Technologie.“ Eine weitere Gigafactory entsteht in Shanghai.

Tesla-Bilanz über den Erwartungen der Analysten

Tesla übertrifft damit auch die Erwartungen der Analysten. Im Vorfeld der Bilanzpräsentation haben Analysten laut einem Bericht von finanzen.net damit gerechnet, dass sich die Earnings per Share (EPS) auf durchschnittlich -0,137 USD je Aktie belaufen werden, es also zu einem Verlust kommen würde. Nun liegt der Gewinn bei 50 Cent je Aktie. Im Vorjahr waren es noch -1,120 USD je Aktie gewesen. Beim Umsatz lagen die Erwartungen von zwölf Analysten zuletzt bei 5,15 Milliarden Dollar, dieser legte indes auf  6,35 Milliarden US-Dollar zu.

Tesla-Aktie steigt – Elon Musk profitiert

Die Tesla-Aktie hatte zuletzt einen regelrechten Höhenflug verzeichnet – und davon profitiert auch CEO Elon Musk, wie unter anderem das Handelsblatt berichtet. Zum Stichtag 21. Juli erreichte Tesla über den Zeitraum der vergangenen sechs Monate einen Börsenwert von 150 Milliarden Dollar. Dadurch wurde eine Aktien-Option ausgelöst, die Musk Anspruch auf satte 2,1 Milliarden US-Dollar beschert. Dieser bezieht kein festes Gehalt, sondern wird ausschließlich in Form von Optionscheinen bezahlt, sofern gewisse Vorgaben erfüllt sind.

Dominik Perlaki

Cleanvest: Sechsstelliges Investment für nachhaltige Fonds-Plattform aus Wien

Cleanvest (ESG Plus) holt für seine geplante Deutschland-Expansion ein sechsstelliges Investment, das durch den Covid-Startup-Hilfsfonds verdoppelt wird.
/cleanvest-investment/
Armand Colard von Cleanvest
(c) der brutkasten: Cleanvest-Gründer Armand Colard

Das Wiener Startup ESG Plus hat mit seiner Plattform Cleanvest, mit der Fonds auf Nachhaltigkeit gescreent werden können, wie viele andere auch, eine schwierige Zeit hinter und auch vor sich. „Ich sollte eigentlich seit Wochen durch Deutschland touren und neue Kunden akquirieren“, erzählt Gründer Armand Colard. Denn eigentlich hätte am 16. März ein Investment-Vertrag unterschrieben werden und ab da voller Fokus auf die geplante Deutschland-Expansion gelegt werden sollen.

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Doch aus dem Termin wurde aus bekannten Gründen nichts: Genau an dem Tag begann in Österreich der Corona-Lockdown. Es sollte einige Monate dauern, bis der Vertrag schließlich unterzeichnet wurde. Nun ist es spruchreif: Wideford Services aus Wien übernimmt den Lead in einer sechsstelligen Kapitalrunde für Cleanvest, an der sich auch Impact Collective Supporters (ICS) aus Frankfurt beteiligt. Hinter Wideford stehen mit Patrick Pöschl im Lead, sowie Matthias Albert (Vorstand einer österreichischen Privatbank) und Gerald Resch, renommierte Vertreter der österreichischen Fintech- und Bankenszene. Impact Collective wird von Impact-Investoren – allesamt Gründer – betrieben. Darunter sind etwa Florian Meister von Finance in Motion, Hans-Peter Meister von Ifok bzw. Cadmus Group, Harald Roenn, Johannes Pieroth und Sébastien Martin.

„Doppelt die Richtigen“

Colard kommentiert: „Patrick Pöschl kehrt mit uns zurück zu seiner ursprünglichen Expertise im Bereich Sustainable Finance. Alle bei Wideford haben viel Erfahrung, Expertise und Netzwerk in den Bereichen Banking und FinTech. Und Impact Collective investieren nur in Sozialunternehmen, die einen Impact generieren, wo sie aber auch an das Geschäftsmodell glauben. Einige davon sind bestens vernetzt in der deutschen Finanzinidustrie. Sie sind so gesehen doppelt die Richtigen“.

Archiv: So funktioniert Cleanvest

Geld machen ohne die Welt zu zerstören – CLEANVEST im Interview

Geld machen ohne die Welt zu zerstören – CLEANVEST Founder Armand Colard im Live-Talk.

Gepostet von DerBrutkasten am Freitag, 20. September 2019

Covid-Startup-Hilfsfonds: Kapitalrunde für Cleanvest verdoppelt

Das Investment wird durch den Covid-Startup-Hilfsfonds verdoppelt. „Das ermöglicht uns, trotz der widrigen Umstände unsere Expansionspläne umzusetzen“, sagt der Cleanvest-Gründer. Denn man habe den Wachstumskurs in den vergangenen Monaten nicht weiterführen können. „Events waren z.B. in der Kontaktaufnahme sehr wichtig für uns sind komplett flach gefallen. Überhaupt haben wir nur Bestandskunden bearbeitet, weil uns die komplette Akquise für zwei Quartale – zuerst Corona, jetzt der Sommer, ausfällt“, erzählt Colard. Weil man knapp vor dem Lockdown noch mehrere größere Aufträge abgeschlossen habe, habe man zwar niemanden in Kurzarbeit schicken müssen. „Als B2B-unternehmen spürt man die Auswirkungen aber erst mit einer Latenzzeit von einem halben bis einem Jahr – die Abschlüsse können bis zu eineinhalb Jahre dauern. Wenn wir dann vielleicht Leute in Kurzarbeit schicken müssen, gibt es das Angebot eventuell nicht mehr. So gesehen gibt uns das Investment viel Sicherheit“, meint der Cleanvest-Gründer.

Deutschland-Expansion: Markt nicht 10 sondern 18 mal so groß

Nun werde man also die Deutschland-Expansion angehen, wo Cleanvest bereits vor Corona erste Projekte begonnen hat. „Es ist für uns ein besonders relevanter Markt. Denn in unserem speziellen Fall im Bereich Investments, konkret bezogen auf das gesamte investierte Volumen ist der Markt nicht wie so oft zehn, sondern 18 mal so groß wie der österreichische. Wir wollen dort das zwanzigfache rausholen“, sagt Colard. und auch das Nachbarland Schweiz sei mit dem achtfachen Volumen Österreichs besonders relevant und stehe als nächstes auf der Prioritätenliste.

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Doch es liege nun noch einiges an Arbeit vor dem Team, um die Deutschland-Expansion, wie geplant, umsetzen zu können, meint Colard: „Wir müssen für Deutschland unsere Coverage deutlich erhöhen. Derzeit bilden wir insgesamt 4800 Fonds ab, vor kurzem haben wir etwa die Zahl der ETFs auf 1500 erhöht und auch die 100 größten Wikifolios aufgenommen. Um, so wie in Österreich, auch in Deutschland 90 Prozent der relevanten Fonds abzudecken, müssen wir aber auf insgesamt zwischen 10.000 und 12.000 Fonds kommen“. Wenn es gelingt, diese Menge abzubilden, hätte das noch einen weiteren Effekt: „Dann haben wir von der Menge an Daten her die zweitgrößte Fonds-Plattform der Welt und das mit Details zur Nachhaltigkeit, die jetzt schon kein anderer abbildet“, sagt Colard und fügt an: „Das Ziel ist insofern extrem ambitioniert“.

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