Talent Garden vergibt 21 Stipendien für die Innovation School

Ab Oktober 2020 werden bis zu 200 Personen wieder an der Talent Garden Innovation School teilnehmen. Mit Stipendien erspart man sich die Kurskosten.
/talent-garden-innovation-school-2020/

Zusammenfassung aus

Zusammenfassung ein

Die Talent Garden Innovation School
Für die Talent Garden Innovation School 2020 werden Stipendien vergeben. © Talent Garden
hr
Der Summary Modus bietet einen raschen
Überblick und regt zum Lesen mehrerer
Artikel an. Der Artikeltext wird AI-basiert
zusammengefasst mit der Unterstützung
des Linzer-Startups Apollo AI.

  • Die Talent Garden Innovation School in Wien spezialisiert sich auf die am Arbeitsmarkt stark gefragten Bereiche Programmieren, User Experience Design, Growth Marketing sowie Data Analysis und Digital HR.
  • Derzeit findet alle Kurse zu 100 Prozent online statt.
  • Mit 21 Stipendien kann man sich die Kurskosten ersparen.
  • Einzige Voraussetzung für die Teilnahme am Auswahlverfahren für das Stipendium ist eine Bewerbung bis 21. August.
  • Eine Jury vergibt anhand der eingereichten Projekte drei Stipendien pro Kurs.
  • Die sieben Kurse starten im Oktober 2020, angeboten werden drei „Bootcamps“ im Vollzeit-Format sowie vier berufsbegleitende „Programs“.

Die Talent Garden Innovation School in Wien spezialisiert sich auf die am Arbeitsmarkt stark gefragten Bereiche Programmieren, User Experience Design, Growth Marketing sowie Data Analysis und Digital HR. Derzeit findet alle Kurse zu 100 Prozent online statt. Damit sind nicht nur die vermittelten Fähigkeiten krisensicher, sondern auch das Kursformat selbst, heißt es von Talent Garden.

„Die letzten Monate haben auch uns als digital-affines Unternehmen wieder einmal aufs Neue gezeigt, was Flexibilität wirklich bedeutet“, sagt dazu Stefan Bauer, Director der Talent Garden Innovation School in Wien: „Innerhalb kürzester Zeit haben wir unser Kursangebot nicht nur digitalisiert, sondern zudem auch noch neue Teilzeit-Kurse entwickelt.“

21 Stipendien für Talent Garden Innovation School

Ab Oktober 2020 werden bis zu 200 weitere Menschen an den Kursen teilnehmen. Und 21 von ihnen haben die Möglichkeit, die Kurskosten mit einem Stipendium zu decken, was einem Gesamtbetrag von über 80.000 Euro entspricht.

Einzige Voraussetzung für die Teilnahme am Auswahlverfahren für das Stipendium ist eine Bewerbung bis 21. August. Eine Jury vergibt anhand der eingereichten Projekte drei Stipendien pro Kurs.

Die Formate der Talent Garden-Kurse

Die sieben Kurse starten im Oktober 2020, angeboten werden drei „Bootcamps“ im Vollzeit-Format sowie vier berufsbegleitende „Programs“. Die intensiven Online Bootcamps (CodeMaster, Growth and Digital Marketing, UX Design) finden Montag bis Freitag statt und dauern 12 Wochen. Die flexibleren Online Programs sind auch für Berufstätige geeignet, die sich in den Bereichen Business Data Analysis, Digital HR, Growth Marketing oder UX/UI Design freitagnachmittags und samstagvormittags weiterbilden wollen.

Im neuen Online-Format werden unterschiedliche Lernelemente vereint. So gibt es nicht nur aufgezeichnete Video-Lektionen, sondern auch eine Mischung aus Live Teaching Sessions, Praxisprojekten, Vorträgen von Expertinnen und Experten und informellem Networking.

Die Bewerbung für die Kurse erfolgt direkt über die Website der Talent Garden Innovation School. Die Bewerbungsfrist für die Stipendien läuft noch bis 21. August 2020, außerdem sind limitierte Frühbucherrabatte verfügbar.

die Redaktion

Voting: Welches dieser 10 Uni-Spinoffs hat das größte Potenzial?

Voting. Beim S&B Award 2020 des Rudolf Sallinger Fonds treten zehn Teams mit auf Forschung basierenden Business-Ideen gegeneinander an. Der brutkasten vergibt einen Sonderpreis (5000 Euro Mediavolumen), dessen Gewinner hier ermittelt wird.
/s-b-award-2020-voting/
S&B Award 2020 - Voting: Welches Spinoff hat das größte Potenzial?
(c) fotolia.com - REDPIXEL
kooperation

Die heimischen Universitäten, Fachhochschulen und Forschungseinrichtungen bringen laufend spannende Startups hervor und fördern diese über zahlreiche Programme. Nicht wenige der erfolgreichsten Jungunternehmen des Landes haben ihren Ursprung in der Forschung. Es sind nicht immer die öffentlichkeitswirksamsten Business-Ideen, die von akademischen Spinoffs kommen. Häufig sind es jedoch jene, die das größte Potenzial aufweisen. Und solche, die in ihrem Bereich wirklich nachhaltige Veränderungen hervorrufen. Genau diese Innovationen sollen beim S&B Award 2020 des Rudolf Sallinger Fonds vor den Vorhang geholt werden, der am 7. Oktober vergeben wird.

Voting zum brutkasten-Sonderpreis beim S&B Award 2020

Beim S&B Award 2020 schafften es zehn Spinoff-Teams in Finale. Neben dem Hauptpreis – 20.000 Euro Cash und weitere Unterstützungsleistungen – vergibt auch der brutkasten einen Sonderpreis. Der Gewinner von 5000 Euro Mediavolumen wird mit diesem Voting ermittelt (Kurzbeschreibungen und Videos zu allen Finalisten unterhalb). Herangezogen werden alle Stimmen, die bis Montag, 5. Oktober 2020 um 12:00 Uhr abgegeben werden:

Voting läuft bis 5. Oktober (12 Uhr)
Voting zum brutkasten-Sonderpreis des S&B Award 2020

Das sind die zehn Finalisten des S&B Award 2020

Auch dieses Jahr haben es wieder zehn sehr unterschiedliche Business-Ideen ins Finale geschafft. Hier werden alle kurz (mit Video) vorgestellt:

Albuplatin by P4 Therapeutics – MedUni Wien und Uni Wien

Im Projekt Albuplatin wurde ein Krebstherapeutikum auf Platin-Basis entwickelt. Es handelt sich dabei um eine sogenannte „Prodrug“, die die aktive Verbindung in ungiftiger Form beinhaltet und gezielt an das Plasmaprotein Albumin im Blut des Patienten bindet. Anschließend wird Albuplatin durch die erhöhte Albuminaufnahme von Krebszellen gezielt im Tumorgewebe angereichert und dort selektiv zum aktiven Therapeutikum umgewandelt. P4 Therapeutics, ein Spinoff der Universität Wien und der Medizinischen Universität arbeitet derzeit gemeinsam mit einem Partner aus der Pharmaindustrie daran, die bereits weit fortgeschrittenen präklinischen Untersuchungen abzuschließen und in Folge die erste klinische Studie von Albuplatin erfolgreich durchzuführen.

CarboFeed – BOKU Wien

Im Projekt CarboFeed wurde eine Methode entwickelt, mit der CO2 mit Hilfe einer neuartigen Hefe, zu einem Tierfutterzusatz verarbeitet werden kann. Damit soll CO2 als Rohstoffquelle nachhaltig nutzbar gemacht werden. Die Umwelt soll dabei auch davon profitieren, dass damit keine zusätzlichen landwirtschaftlichen Flächen zur Tierfutter-Produktion gebraucht werden. Zudem soll die Abhängigkeit von Sojaimporten aus Übersee reduziert werden, was Versorgungssicherheit bringen und die entstehenden CO2-Emissionen weiter reduzieren soll.

debubbling by usePAT – TU Wien

usePAT hat sich mit Sonicbubble auf die Messung industrieller Flüssigkeiten spezialisiert. Störende Luftbläschen sollen beim „debubbling“ vom Messpunkt ferngehalten werden, Messungen direkt im Prozess werden möglich, heißt es vom TU Wien-Spinoff. In Folge stünden verlässliche Echtzeitdaten zur Verfügung und Fehlentwicklungen des Prozesses könne unmittelbar entgegengesteuert werden. Genutzt werden soll das nicht nur in der chemischen Produktion sondern etwa auch in den Bereichen Food & Beverages, Pharma, Biotech und Konsumgüterproduktion. Dazu gebe es bereits intensive Gespräche mit Kunden.

Eine Humanmaterial-basierte Plattform Technologie für die Zellkultur-Forschung – BOKU Wien

„3R-Reduce, Refine and Replace animal materials in science!“ – das ist das Motto des BOKU-Spinoffs mit dem etwas sperrigen Namen „Eine Humanmaterial-basierte Plattform Technologie für die Zellkultur-Forschung“ bzw. auf englisch „TheHumanTouch – extracellular Platform Technology“. Im Rahmen des Projekts wurde ein nicht-zelluläres Biomaterial aus der menschlichen Plazenta hergestellt, um es Zellkultur-Forschern, Firmen und später auch Arzneimittelherstellern als Alternative zu Tiermaterial-basierten Produkten anbieten zu können. Das soll in der Zellkultur-Forschung bessere Qualität und Sicherheit bieten.

Endobentall – MedUni Wien

Das Projekt Endobetall entwickelt ein System zur Behandlung einer (Typ A) Aortendissektion (stark vereinfacht: ein Riss in der Hauptschlagader). Bislang brauchte es zur Behandlung eine Not-Operation am offenen Herzen. Mit dem laut Spinoff „minimal invasiven System“, das eine biologische Aortenklappe integriert, soll es Ärztinnen und Ärzten nun möglich sein, diesen akut lebensbedrohlichen Zustand zu behandeln, ohne dass eine spezialisierte Gefäß- und Thoraxchirurgie verfügbar sein muss.

FusariumPrevent by Nourivit Technologies GmbH – BOKU Wien, IFA Tulln

Gegen Pilzkrankheiten, die in der Landwirtschaft enorme Ertragseinbußen und Qualitätsverluste verursachen, kommen üblicherweise Fungizide zum Einsatz. „Diese chemisch synthetische Mittel besitzen aber erhebliche Nebenwirkungen und stellen ein immer größer werdendes Problem für den Anwender und die Natur dar“, heißt es vom Team des Projekts „FusariumPrevent“. Das Team hat mit Hilfe von natürlichen Mikroorganismen und Calcium-Kationen eine biologische Alternative entwickelt, die Pflanzen präventiv gegen Pilzkrankheiten stärkt. Im Unterschied zu chemisch synthetischen Fungiziden hinterließe diese nach der Anwendung keine toxikologisch relevanten Rückstände auf der Pflanze, heißt es vom BOKU und IFA Tulln-Spinoff.

Legendary Vish – BOKU Wien, Universität Göteborg

Das BOKU Wien und Universität Göteborg-Spinoff Legendary Vish hat sich auf die Produktion von pflanzenbasierten Fischersatzprodukten mit einem 3D-Druckverfahren spezialisiert. Im Gegensatz zu untexturierten Konkurrenzprodukten, wie zum Beispiel vegetarischen „Fischstäbchen“, wird es durch die Methode des 3D-Printings ermöglicht, die Konsistenz und das Aussehen von verschiedenen Fischarten, etwa Lachsfilets, detailgetreu nachzustellen. Das soll unter anderem den negativen Auswirkungen der industriellen Fischerei (Überfischung, Meeresverschmutzung) entgegenwirken.

NovoArc – TU Wien

„Kapsel statt Spritze“: das ist – sehr eng zusammengefasst – das Ziel des TU Wien-Spinoffs NovoArc. „Viele Wirkstoffe müssen derzeit über Spritzen verabreicht werden, da sie bei oraler Einnahme im Magen zersetzt werden. Zudem werden die Arzneimittel durch deren kurze Aufenthaltszeit im Darm nur teilweise vom Körper aufgenommen. Unsere Technologie hat das Potential, circa 20 Prozent aller Spritzen durch Tabletten zu ersetzen“, heißt es vom Projektteam. Ziel des Teams ist daher die industrielle Produktion von „stabilen Lipiden“ für die Schutzhülle oraler Pharmazeutika, die sich noch nicht im Magen, sondern erst später im Verdauungstrakt auflösen.

Purency – TU Wien

Die Analyse von Mikroplastik (v.a. unter 100 μm) stellt Labore vor ein Software-Problem. Die zu analysierenden Datenmengen sind nämlich extrem groß. Das TU Wien-Spinoff Purency will diese Herausforderung meistern – denn bislang gebe es keine praktikable Methode. „Wir haben über mehrere Jahre ein tiefes Fachverständnis für die Datenanalyse von Mikroplastik erworben, und haben schnelle, präzise und robuste Algorithmen zur Detektion von Mikroplastik entwickelt. Diese erkennen Anzahl, Art und Größe der Partikel“, heißt es vom Team. Das Machine Learning Modell von Purency verarbeite enorme Datenvolumina (Bilder mit 1 Mio. Spektren und 5 GB) in weniger als zehn Minuten auf gewöhnlichen Office-PCs. Dabei würden mehr als 20 Polymerarten erkannt. „Damit ist die Mikroplastik-Analyse skalierbar und der Wasser- und Lebensmittelindustrie wird Risikobewertung, Qualitätskontrolle und Vorbereitung auf erwartete Gesetzgebung ermöglicht“, so das Projektteam.

Viwax – Heilwachs für die Biene – KFU Graz

Wenn ein Bienenvolk von der „Amerikanischen Faulbrut“, einer hochansteckenden Bienenseuche, die die gesamte Brut vernichtet, befallen ist, muss es in Europa verbrannt werden. In anderen Teilen der Erde wird die weltweit verbreitete Krankheit mit Antibiotika behandelt, die große Folgeprobleme verursachen. Auslöser der Krankheit ist ein sporenbildendes Bakterium, gegen das die erwachsenen Bienen aufgrund eines in ihrem Darm vorkommenden Stoffes immun sind. „Hier setzt ein Behandlungskonzept an, das diesen Stoff via Eingießen in Wachs-Mittelwände für die Larven verfügbar macht“, heißt es vom Team Viwax. Nach der gründlichen Beforschung dieses Naturstoffes und seiner Wirkung gegen Faulbrut werde die Methode, für die bereits internationaler Patentschutz bestehe, nun für eine Feldanwendung tauglich gemacht.


Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.
Möchtest du in Zukunft mehr von diesen Artikeln lesen?

Dann melde dich für unseren Newsletter an!

Leselisten zum Schmökern

Neueste Nachrichten

Summary Modus

Talent Garden vergibt 21 Stipendien für die Innovation School

  • Die Talent Garden Innovation School in Wien spezialisiert sich auf die am Arbeitsmarkt stark gefragten Bereiche Programmieren, User Experience Design, Growth Marketing sowie Data Analysis und Digital HR.
  • Derzeit findet alle Kurse zu 100 Prozent online statt.
  • Mit 21 Stipendien kann man sich die Kurskosten ersparen.
  • Einzige Voraussetzung für die Teilnahme am Auswahlverfahren für das Stipendium ist eine Bewerbung bis 21. August.
  • Eine Jury vergibt anhand der eingereichten Projekte drei Stipendien pro Kurs.
  • Die sieben Kurse starten im Oktober 2020, angeboten werden drei „Bootcamps“ im Vollzeit-Format sowie vier berufsbegleitende „Programs“.

Es gibt neue Nachrichten

Auch interessant