Neue Startup Labs am Vienna Bio Center eröffnet

Im Vienna Bio Center wurden auf 1100 Quadratmetern die Startup Labs eröffnet. Hier werden Lösungen gegen Krankheiten wie Krebs und Corona erforscht.
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(c) Stefan Mey
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  • Österreich hat sich unter anderem bereits mit dem Vienna Bio Center einen internationalen Ruf in der medizinischen Forschung erarbeitet, insgesamt erwirtschaften allein in Wien 554 LifeSciences-Unternehmen mit 37.500 Mitarbeitern pro Jahr einen Umsatz von rund 12,2 Millionen Euro.
  • In den Startup Labs des Vienna Bio Center wird nun auf insgesamt 1100 Quadratmeter jungen Forschungsunternehmen die Infrastruktur bereitgestellt, damit diese unter anderem neue Krebstherapien und Medikamente gegen Pandemien wie Covid-19 entwickeln.
  • Insgesamt stehen am Vienna Bio Center 60 Laborarbeitsplätze und 30 Büroarbeitsplätze zur Verfügung.
  • Gerhard Hirczi, Leiter der Wirtschaftsagentur Wien, erklärt im Rahmen der Eröffnung gegenüber dem brutkasten, dass die reguläre Miete in den Startup Labs zwar teurer sei als ein herkömmliche Büros – aber günstiger als wenn man sich die gesamte Labor-Infrastruktur selbst mieten muss.

Man muss auf dem Mond gelebt haben, wenn man in den vergangenen Monaten nicht bemerkt hat, dass derzeit die Stunde der BioTech-Startups schlägt. Viele von ihnen entwickeln neue Methoden und Medikamente, um die Menschheit gegen aktuelle und kommende Pandemien zu rüsten – was sich wiederum zuletzt auch in diversen Investments widerspiegelte. Österreich hat sich unter anderem bereits mit dem Vienna Bio Center einen internationalen Ruf in der medizinischen Forschung erarbeitet, insgesamt erwirtschaften allein in Wien 554 LifeSciences-Unternehmen mit 37.500 Mitarbeitern pro Jahr einen Umsatz von rund 12,2 Millionen Euro. Mit der Eröffnung der Startup Labs geht man nun den nächsten Schritt.

Hier wird im dritten Bezirk – nahe der Marxhalle, wo zu „normalen“ Zeiten diverse Großevents stattfinden – auf insgesamt 1100 Quadratmeter jungen Forschungsunternehmen die Infrastruktur bereitgestellt, damit diese unter anderem neue Krebstherapien und Medikamente gegen Pandemien wie Covid-19 entwickeln.

60 Labor- und 30 Büroarbeitsplätze

Insgesamt stehen am Vienna Bio Center 60 Laborarbeitsplätze und 30 Büroarbeitsplätze zur Verfügung. Kernstück ist dabei das sogenannte „Share-Prinzip“: Durch die gemeinsame Nutzung der bereitgestellten Laboreinrichtung mit sterilen Werkbänken, Stickstofftanks, bakteriellen Shakern oder einer Waschküche zur Sterilisation von Labormaterialien können die Startups kostenintensive Investitionen vermeiden. Das spart Zeit und Geld, die Forschenden können so alle Ressourcen direkt in die Entwicklung ihrer Produkte stecken, heißt es vom Vienna Bio Center.

Slideshow: Eindrücke aus den Startup Labs

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„Flatten the Curve“ soll nicht für das BioCenter gelten

Laut Harald Isemann, Kaufmännischer Direktor des Forschungsinstituts für Molekulare Pathologie (IMP) und Vorsitzender des Vienna BioCenters, geht mit den Startup Labs ein lange gehegter Wunsch der BioCenter-Mtarbeiter in Erfüllung.

„In den letzten 10 Jahren verzeichneten wir bereits ein dynamisches Wachstum von einer Handvoll auf aktuell 35 Biotechunternehmen, hier arbeiten fast 1900 Mitarbeiter mit rund 70 unterschiedlichen Nationalitäten“, sagt er: „Mit den Startup Labs sind wir jetzt bestens aufgestellt, diese erfreuliche Entwicklung noch weiter zu beschleunigen.“ Er hoffe hier, dass der Begriff „Flatten the Curve“ nicht für das eigene Wachstum gelte.

Kooperation zwischen öffentlicher Hand und Unternehmen

Der Fokus bei solchen Projekt liegt auf der Kooperation zwischen öffentlicher Hand und etablierten unternehmen, wie Isemann im Rahmen der Eröffnung betont. So ist zum Beispiel Boehringer Ingelheim der Hauptsponsor der Startup Labs und hat im Rahmen des Innovation Prize einem Startup – Proxygen – die Miete am Standort für ein Jahr finanziert.

Proxygen hat ein neuartiges molekulares Prinzip entwickelt, das es erlaubt Proteine, die bisher als nicht therapierbar galten, effizient zu entfernen. Dies wird durch eine besondere Art kleiner Moleküle erreicht, die die natürliche Abbaumaschinerie von Zellen umprogrammieren können, um jene Proteine gezielt abzubauen, die z.B. die Hauptursache für Erkrankungen wie Krebs sind. Damit geht Proxygen in diesem Wissenschaftsfeld neue Wege.

Kosten und Nutzen der Startup Labs

Gerhard Hirczi, Leiter der Wirtschaftsagentur Wien, erklärt im Rahmen der Eröffnung gegenüber dem brutkasten, dass die reguläre Miete in den Startup Labs zwar teurer sei als ein herkömmliche Büros – aber günstiger als wenn man sich die gesamte Labor-Infrastruktur selbst mieten muss.

Allgemein, so die Initiatoren, haben die Labs den großen Vorteil, dass sie mit den Startups mitwachsen können. „Durch die Bereitstellung dieser modernsten Infrastruktur können sich die Startup Teams sofort auf ihre Kernaufgaben konzentrieren und damit schneller durchstarten“, sagt dazu zum Beispiel auch der Wiener Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke.

Neun Startups in den Startup Labs

Zum Start sind insgesamt neun Startups in die Startup Labs des Vienna Bio Center eingezogen. Diese sind:

  • a:head bio: Das Spin-Off des IMBA (Institut für Molekulare Biotechnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften) erforscht mittels menschlicher Gehirnorganoide neue Therapien zur Behandlung von Gehirnerkrankungen.
  • Ablevia
  • G.ST Antivirals: Das Spin-Off der Medizinischen Universität Wien entwickelt Therapien gegen respiratorische Viren, u.a. besteht eine Kooperation mit Takeda zur Erforschung von Therapien gegen COVID19.
  • Miti Biosystems: Miti Biosystems entwickelt eine Plattform für die Entdeckung therapeutisch nutzbarer polyzyklischer Peptide.
  • MyeloPro: Das Startup entwickelt Immuntherapien zur Behandlung von seltenen Bluterkrankungen und besitzt exklusiv eine Lizenz vom CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin, um mutierte Formen des Proteins Calreticulin (CALR) als therapeutisches Ziel zu nutzen.
  • Pregenerate
  • Proxygen: Das Spin-Off des CeMM (Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften) entwickelt innovative Wirkstoffe, welche die zelluläre Recycling-Maschinerie nutzen um krankheitsrelevante Proteine gezielt abzubauen.
  • THT Biomaterials: Das Startup etabliert eine humanmaterial-basierte Plattformtechnologie für die Forschung mit Zellkulturen.
  • QUANTRO Therapeutics GmbH: Das Spin-Off von IMBA und IMP identifiziert und entwickelt völlig neuartige Wirkprinzipien und Arzneistoffe zur Behandlung von Krebs und anderen Krankheiten auf Basis einer hochinnovativen eigenen Technologieplattform.

die Redaktion

Bitpanda startet offiziell in Spanien

Das Wiener Scaleup Bitpanda startet mit seiner Handelsplattform für Kryptowährungen und Edelmetalle in Spanien. Für den Launch setzt das Unternehmen nicht nur auf digitales Marketing, sondern auch auf physische Außenwerbung in den Städten Madrid und Barcelona.
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Bitpanda
Eric Demuth, Co-Founder und CEO, möchte nun mit Bitpanda in Spanien durchstarten | (c) Adobestock / Twitter-Account Eric Demuth

Der Wachstums- und Expansionskurs des Wiener Scaleups Bitpanda setzt sich fort. Nach dem offiziellen Launch der Trading-Plattform in Frankreich Anfang Mai, erfolgte nun auch der Start in Spanien.

Zum Launch heißt es in einem Blog-Post des Unternehmens: „Bitpanda wird bereits tagtäglich von tausenden spanischen Nutzern verwendet und ab sofort sind all unsere Services auch auf Spanisch verfügbar.“ Dies umfasst auch Bitpanda Pro, den Helpdesk sowie den offiziellen Blog.

+++ Mehr zum Thema Blockchain & Krypto +++

Schrille 360-Grad-Kampagne

Den Einstieg in den spanischen Markt leitet – ähnlich wie in Frankreich – eine schrille Werbe-Kampagne ein. Sie trägt den Slogan: „El que más beneficio saca de tu dinero, no eres tú.“ (zu Deutsch: „Du allein kannst nicht das Meiste aus deinem Geld herausholen“) Das Unternehmen möchte damit die „finanzielle Selbstbestimmung“ potentieller Kunden ansprechen.

Bitpanda CEO Eric Demuth setzt dabei mit seinem Team auf eine 360-Grad-Kampagne. Neben digitaler Werbung, soll auch physische Außenwerbung in den Städten Madrid und Barcelona zum Einsatz kommen.

Bitpanda auf Wachstumskurs

Derzeit zählt das Unternehmen in Europa laut eigenen Angaben rund 1,2 Millionen Nutzer. In der Coronakrise konnten trotz gefallener Bitcoin-Kurse Höchstwerte bei Neuregistrierungen, aktiven Nutzern und dem Trading-Volumen erzielt werden. Letzteres betrug im März 2020 rund 220 Millionen Euro. Mehr zu den Hintergründen könnt ihr hier lesen.


=> zur Page des Unternehmens

Archiv: Die Finanzwelt in der Coronakrise

*Disclaimer: Die Bitpanda GmbH ist zu 3,9849 % an der Brutkasten Media GmbH beteiligt.

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