Linzer SquareOneFoods investiert in Tuben-Marmelade-Startup Marmetube

Die auf Food & Beverage spezialisierte Linzer Beteiligungsgesellschaft SquareOneFoods investiert sechsstellig in das Hamburger Startup Marmetube und sichert sich 13 Prozent am Unternehmen.
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Linzer SquareOneFood investiert in Marmetube
Die Marmetube-Gründer Daniel Hutschenreuter und Max Ehmig (c) Marmetube (bearbeitet)
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zusammengefasst mit der Unterstützung
des Linzer-Startups Apollo AI.

Das Hamburger Startup Marmetube der Gründer Max Ehmig und Daniel Hutschenreuter verkauft, wie der Name nahelegt, Marmelade (rechtlich korrekt: Fruchtaufstrich) aus der Tube. Durch die Aluminium-Tube werde das Produkt optimal vor Oxidation, Licht und „dem Buttermesser der Mitbewohner“ geschützt, argumentiert das Startup. Vor allem beim Campen oder „auf der Parkbank“ sei das Produkt gut einsetzbar. Damit überzeugte man nun auch die auf Food & Beverage spezialisierte Linzer Beteiligungsgesellschaft SquareOneFoods.

+++ Archiv: Square One Foods: Dieses Jahr 5 Investments in Food- & Drink-Startups +++

Millionenumsatz im zweiten Jahr

Diese kaufte, wie nun bekanntgegeben wurde für einen nicht näher ausgeführten sechsstelligen Betrag 13 Prozent des Unternehmens. Es ist die siebte Beteiligung von SquareOneFoods. Ausschlaggebend dürften dabei auch die Wachstumszahlen von Marmetube gewesen sein. Im Sommer 2018 in den Markt gestartet verbuchte man bis Jahresende rund 160.000 Euro Umsatz. Dieses Jahr soll der zehnfache Betrag erreicht werden.

Marmetube vor Expansion in 6 Länder

Von 30 Supermärkten zum Start kam man bislang auf mehr als 2500 nur in Deutschland mit Listungen etwa bei Rewe und Edeka. In den kommenden Wochen sollen weitere rund 1000 Verkaufsstellen hinzukommen, heißt es vom Startup. Über die Kette Kaufland werde das Produkt noch diesen August in Polen, Rumänien, Bulgarien, Kroatien, Tschechien und der Slowakei verfügbar sein. Wann ein etwaiger Verkaufsstart in Österreich vorgesehen ist, ist derzeit noch nicht bekannt.

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Redaktionstipps

die Redaktion

Marry Icetea: scheinbar doch kein Potenzmittel sondern beruhigend

Im vergangenen Herbst brachte das Grazer Startup Marry the berried ice tea GmbH seine zweite Sorte Barry mit dem schwer nachvollziehbaren Claim auf den Markt, das Getränk sei aphrodisierend. Inzwischen gab es einen Schwenk im Marketing und eine Listung bei Spar.
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Die Marry Icetea-Gründer Xiaoao Dong und David Prott
(c) Paul Pichler: Die Marry Icetea-Gründer Xiaoao Dong und David Prott

„Die sogenannte ‚Blaue Klitorie‘ gilt als pflanzliches Aphrodisiakum und Potenzmittel“, schrieb die Marry the berried ice tea GmbH aus Graz im vergangenen Herbst in einer Aussendung zum Release ihrer zweiten Eistee-Sorte „Barry“. Der Tee aus den Blüten ebendieser „blauen Klitorie“ bildet, neben Brombeer-Saft, die Basis des Getränks aus dem Hause Marry Icetea. Die Zusammensetzung des Getränks ist nach wie vor gleich. Bloß sind einige Monate später auf der Page des Startups weder Angaben zur angeblichen aphrodisierenden und potenzfördernden Wirkung zu finden, noch die Bezeichnung „blaue Klitorie“.

+++ Alles zum Thema 2 Minuten 2 Millionen +++

Anchan statt Klitorie, beruhigend statt Potenzmittel

Stattdessen nutzt das Startup für die Pflanze nun ihren thailändischen Namen „Anchan“ und schreibt ihr eine stressreduzierende Wirkung (laut ayurvedischer Medizin) zu. Dieser Schwenk im Marketing ist durchaus nachvollziehbar. Denn wie der brutkasten bereits beim Release im Herbst berichtete, finden sich zumindest in einer Web-Recherche keine Hinweise auf eine aphrodisierende Wirkung der Pflanze, oder gar einen Einsatz als Potenzmittel. Der Name kommt von einer entfernten optischen Ähnlichkeit der blauen Blüte mit dem weiblichen Geschlechtsorgan. Die nun angeführte beruhigende Wirkung ist hingegen eine sehr weit verbreitete Zuschreibung. Barry wird somit ein Gegenpart zu Marry, dem ersten Eisteee des Startups, der eine aufputschende Wirkung haben soll.

Blaue Klitorie - Aphrodisiakum und Potenz-Mittel?
Die Blüte der Blauen Klitorie – (c) Ton Rulkens – wikimedia commons

Marry Icetea bundesweit bei Spar und diese Woche bei 2 Minuten 2 Millionen

Die neue Auslegung dürfte der Nachfrage keinen Abbruch getan haben – im Gegenteil. Inzwischen kann man Marry Icetea in vielen Supermärkten kaufen. Kürzlich erfolgte eine bundesweite Listung bei Spar sowie eine Listung bei Metro. Diese Woche wird ein Auftritt des Grazer Startups bei 2 Minuten 2 Millionen ausgestrahlt. Ob es gelungen ist, nach Spar über das Rewe-Startup-Ticket auch noch bei Billa, Bipa und Merkur gelistet zu werden, wir sich am Dienstagabend zeigen.

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