SpoonCatcher: Kochlöffel-Halter momentan nur auf persönliche Anfrage erhältlich

Der SpoonCatcher von Petro Vincentic möchte nicht die Küche revolutionieren. Dafür aber das Kochen erleichtern. Mit dem Kochlöffel-Halter, der direkt an einem Topf angebracht werden kann, sollen unliebsame Flecken bei der Essenszubereitung der Vergangenheit angehören.
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SpoonCatcher, Kochlöffel-Halter, Kochlöffelhalter, Kochlöffel, Kochbesteck
(c) PULS 4/Gerry Frank - Petro Vincentic stellt seinen SpoonCatcher bei "2 Minuten 2 Millionen" der breiten Öffentlichkeit vor.
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Manchmal sind Erfindungen so derart einfach, sodass man sich fragen möge, wieso kam keiner vorher drauf. So ein Fall ist der SpoonCatcher von Petro Vincentic. Dabei handelt es sich um einen Kochlöffelhalter, der direkt auf einem handelsüblichen Topf – auch mit Deckel – angebracht werden kann.

SpoonCatcher übers Kontaktformular erhältlich

Der Behälter besteht aus hitzebeständigem und lebensmitteltauglichem Silikon und ist spülmaschinengeeignet. Der SpoonCatcher wird in Deutschland produziert und ist aktuell nur auf persönliche Anfrage über das Kontaktformular erhältlich. Momentan sind die SpoonCatcher in den Farben rot, grün und weiß erhältlich. Der Preis für ein Einzelstück beträgt rund acht Euro – ein dreier Set in allen Farben knapp 20 Euro.

Investor gesucht

Erfinder Vincentic versucht mit der Einfachheit und Funktionalität seiner Erfindung, bei der er lästiges Kleckern auf Kochflächen verhindern will, Dienstag Abend in der Startup-Show „2 Minuten 2 Millionen“ sein Glück in Form eines Investors zu finden. Andere Startups, die pitchen: Kumari, Halo Kinderjacke, s’Fachl und Do-Du-Bag.

die Redaktion

Deliveroo plant Mega-Börsengang in London

Der Essenslieferdienst hat eine Bewertung von 10 Milliarden US-Dollar ins Auge gefasst. Es wäre der größte Börsengang am britischen Aktienmarkt seit mehreren Jahren.
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Der Essenslieferdienst Deliveroo strebt eine 10-Mrd.-Dollar-Bewertung an.
Der Essenslieferdienst Deliveroo strebt eine 10-Mrd.-Dollar-Bewertung an. | Foto: shopblocks (Lizenz: Creative Commons Attribution 2.0 Generic)

10 Mrd. US-Dollar – diese Bewertung peilt der britische Essenslieferdienst Deliveroo bei seinem geplanten Börsengang in London an, wie die Financial Times unter Berufung auf Insider berichtete. Wird die angepeilte Marktkapitalisierung erreicht, wäre es – gemessen an der Bewertung – der größte Börsengang am britischen Aktienmarkt seit mehreren Jahren. Offiziell bestätigen wollte das Unternehmen die Zahl nicht.

Deliveroo ist zuletzt im Jänner bei einer Finanzierungsrunde mit 7 Mrd. Dollar bewertet worden – was eine Verdoppelung gegenüber vorangegangenen Investitionsrunde aus 2019 war. Diese war von Amazon als Lead-Investor angeführt worden.

Nicht schlecht für ein Unternehmen, das noch kein Geschäftsjahr mit einem Nettogewinn abgeschlossen hat. Die im vergangenen Dezember öffentlich gewordenen Geschäftszahlen für 2019 zeigten einen Verlust von knapp 318 Mrd. britischen Pfund (umgerechnet rund 370 Mrd. Euro) – womit er sich gegenüber dem Jahr zuvor um rund ein Drittel ausgeweitet hatte. Der Umsatz dagegen stieg 2019 um 62 Prozent auf 772 Mrd. Pfund (896 Mrd. Euro).

Bei der Ankündigung des Börsengangs gab Deliveroo nun bekannt, im Pandemie-Jahr 2020 gewachsen zu sein – und davon „mehr als sechs Monate auf der operativen Ebene profitabel“ gewesen zu sein.

Zur Einordung der geplanten Bewertung: Der zweite große, an der Londoner Börse notierte Essenslieferdienst – Just Eat Takeaway.com, zu dem etwa Lieferando gehört – ist aktuell mit knapp 14 Mrd. Dollar etwas höher bewertet. Der in Frankfurt notierte deutsche Konkurrent Delivery Hero – in Österreich unter der Marke Mjam aktiv – ist an der Börse derzeit sogar umgerechnet rund 26 Mrd. Dollar wert. Der letzte größere Börsengang in London war jener des Kosmetik- und Konsumgüterhändlers The Hut Group, der am ersten Handelstag im vergangenen September einn Börsenwert von 7 Mrd. Dollar erreichte.

Das 2013 gegründete Deliveroo ist nach eigenen Angaben in 800 Städten in 12 Ländern aktiv. Aus Deutschland hat sich das Unternehmen 2019 zurückgezogen, in Österreich ist es ebenfalls nicht aktiv. Das Netzwerk des Unternehmens umfasst 140.000 Restaurants, 111.000 Fahrer liefern Bestellungen aus. Das genaue Datum des Börsengangs ist noch nicht bekannt.

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23.02.2021

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