Sicherheitslücke: Amazon Key liefert direkt in die Wohnung- und wurde gehackt

Amazon Key wurde von Amazon erst kürzlich vorgestellt. Das System erlaubt es ausgewählte Personen wie Familienmitglieder oder Amazon-Lieferanten, auch ohne Wohnungsschlüssel in die eigenen vier Wänden hinein zu lassen. Doch das System wurde gehackt.
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Amazon, Blue Origin, Jeff Bezos, Space, SpaceX
c) Amazon: Per Video kann man den Boten beobachten, der das Paket in die eigenen vier Wände liefert.
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Erst Ende Oktober stellte Amazon ein neues Liefersystem für seine Prime Kunden vor. In 37 US-Städten können sich Prime-Nutzer seit Anfang November Pakete kostenlos direkt in die eigene Wohnung liefern lassen – ohne dafür in den eigenen vier Wänden warten zu müssen. Mit „Amazon Key“ kann man einem ausgewählten Personenkreis auch remote Zugang zur Wohnung ermöglichen. Das soll vor allem auch Lieferungen erleichtern.

App, Cam und smartes Türschloss

Amazon Key besteht aus drei Teilen: einer App, einem smarten Türschloss und einer Kamera. “Amazon Key gibt Kunden ein gutes Gefühl, denn sie wissen, dass ihre Bestellungen sicher geliefert wurden und auf sie zu Hause warten“, so Amazons Vizepräsident Peter Larsen zum Start von Amazon Key. Den Eingang der Lieferung können die Nutzer dabei direkt am Smartphone beobachten.

Kamera kann gehackt werden

Ganz ausgereift scheint das System allerdings noch nicht zu sein. Denn wie das Online-Portal MIT Technology Review berichtet, scheinen IT-Forscher vom Rhino Security Lab nun eine Sicherheitslücke gefunden zu haben. Über diese kann man das System erfolgreich hacken und die Kamera einfach ausschalten, bzw. „einfrieren“. Dann sieht der Nutzer zwar immer noch das Standbild von der eigenen Wohnung, was aber tatsächlich in der Wohnung passiert, wird nicht übertragen.

Hier ein Video darüber, wie Amazon Key im besten Fall funktioniert:

Weiterführende Links: Amazon Presse, MIT Technology Review,

Stefan Mey

Network Slicing funktioniert auch schon ohne 5G-Netz

A1 und Nokia ermöglichen gemeinsam Network Slicing für die ÖBB. So kann dort die kritische Infrastruktur in einem eigenen Netz betrieben werden.
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Railjet in der Landschaft: Braucht Network Slicing
© ÖBB/Harald Eisenberger

Unter Network Slicing versteht man, dass bestimmte Teile eines Mobilfunknetzes für ausgewählte Anwendungen – also zum Beispiel Rettungsdienste oder kritische Infrastruktur – reserviert werden. Dieses Feature wurde bisher vor allem der 5G-Technologie zugeschrieben, welche in Österreich derzeit ausgerollt wird. Nun zeigt A1 aber – als erster Mobilfunkanbieter weltweit – gemeinsam mit dem Technologiepartner Nokia, dass dies für die ÖBB Infrastruktur AG auch schon mit dem bestehenden 4G-Netz möglich ist.

Wie das 4G Network Slicing funktioniert

Das 4G&5G Network Slicing wurde von Nokia im Februar 2020 angekündigt, in Österreich findet es nun seine Anwendung. Dabei ist innerhalb eines physischen Netzwerks jeder sogenannten „Slice“ ein isoliertes End-to-End-Netzwerk, das für spezifische Anwendungen genutzt werden kann – ohne externe Einflüsse. Die Lösung kann über ein Software-Update in bestehende 4G- und später auch in 5G-Netze eingespielt werden.

Wofür die ÖBB Network Slicing verwendet

Für die ÖBB ist es wichtig, durch integrierte Mobilität kundenfreundlicher sowie noch umweltfreundlicher und obendrein auch wettbewerbsfähiger zu werden. Bei letzterem Aspekt spielt vor allem Kostenreduktion eine Rolle, welche wiederum durch Digitalisierung erreicht werden soll, wie Johann Pluy (Mitglied des Vorstands, ÖBB-Infrastruktur AG) erläutert. Kabel sollen durch Mobilfunk ersetzt werden, digitale Zwillinge sollen Real-Time-Ortung ermöglichen und die Wartung effizienter machen. Alleine in einer Weiche sind heutzutage rund 40 Sensoren eingebaut, und es werden in Informationen in Echtzeit zwischen Triebfahrzeug und ÖBB-Steuerungszentrale übertragen.

All diese Technologien brauchen wiederum ein stabiles Netz, um störungsfrei funktionieren zu können. Und hier wiederum hilft der Network Slice. „So wird ein Teil des Netzwerks nur für den Betrieb der kritischen ÖBB-Infrastruktur reserviert“, sagt A1-CEO Marcus Grausam.

Als Cloud hinter dem Projekt kommt das A1-Rechenzentrum zum Einsatz. Das Surferlebnis der Fahrgäste in den Zügen soll unter dem Network Slicing nicht leiden, da die Kapazitäten regelmäßig an den Bedarf angepasst werden.

Weitere Projekte mit Network Slicing geplant

„Wir wollen Österreich digitalisieren, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten“, sagt Grausam im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz: Vor allem die vergangenen Monate hätten die Wichtigkeit dieses Vorhabens gezeigt.

Dieses Projekt mit der ÖBB ist wiederum lediglich ein erster Schritt. „Aufbauend darauf werden wir auch weitere Use Cases vorbereiten und exekutieren“, kündigt, Peter Wukowits (Geschäftsführer Nokia Österreich), an.

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