Shades Tours gewinnt Social Startup Initivative found! 2018

Dass sich soziales Engagement und Unternehmertum nicht gegenseitig ausschließen, beweist die Social Startup Initiative found! heuer zum zweiten Mal. Nach einer sechsmonatigen Inkubationsphase stehen nun die diesjährigen Gewinner fest. Shades Tours holt "Gold", "Silber" geht an More Than One Perspective.
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(c) cochic photography. vlnr: Fatima Almukhtar (Deloitte), Barbara Koren (SHADES TOURS), Anna Kohl (Deloitte), Perrine Schober (SHADES TOURS), Sandra Djordjevic (Deloitte)
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Im Rahmen des Projekts found! unterstützen Deloitte und Impact Hub Vienna Startups mit spannenden Geschäftsideen im sozialen Bereich. Hierbei liegt der Fokus auf Unternehmen, die Geflüchteten eine berufliche Perspektive bieten und somit zu einer gelungenen Integration beitragen. Anfang diesen Jahres – der Brutkasten berichtete – wurden aus zahlreichen Bewerbungen sechs Finalisten ausgewählt, die sechs Monate lang mit ExpertInnen an ihren Businessplänen arbeiteten. Bei den Finalisten handelt es sich um More Than One Perspective, Shades Tours, Topfreisen, Habibi & Hawara’s Bazaar, Kattunfabrik und Chance Giving Chance Living 4 Refugees.

„Gold“ für Shades Tours bei found!

Nach der sechsmonatigen Inkubationsphase fanden die finalen Pitches der Social Startups statt. Den ersten Platz belegt das Startup Shades Tours, das Stadtführungen zu dringenden gesellschaftlichen Themen wie Obdachlosigkeit und Asyl anbietet. Das Besondere dabei: Die Führungen werden von betroffenen Personen selbst durchgeführt. „Das Interesse an unseren Touren steigt stetig und wir sind gemeinsam mit unseren Guides voller Herzblut bei der Sache. Der erste Platz bei found! ermöglicht uns einen weiteren Ausbau unseres jungen Unternehmens“, sagt Perrine Schober, Gründerin von Shade Tours.

More Than One Perspective holt „Silber“

Der zweite Platz geht an More Than One Perspective. Dieses Startup bereitet gut ausgebildete Flüchtlinge mittels Workshops, Coaching und Mentoring auf den österreichischen Arbeitsmarkt vor und vermittelt sie an ein passendes Unternehmen. In Zukunft werde man verstärkt mit Blended Learning, also der Kombination aus klassischen Workshops und Online-Kursen setzen, um noch mehr Talente mit Fluchthintergrund zu erreichen, erzählt  Lisa-Maria Sommer, Co-Founderin von More Than One Perspective.

(c) cochic photography: (vlnr): Haia Haddad (MTOP), Amela Poglitsch (Deloitte), Klara Fasching (Deloitte), Lisa-Maria Sommer (MTOP), David Günther (Deloitte), Julian Richter (MTOP), Nina Poxleitner (MTOP), Lisa Wewerka (MTOP), Milica Sundic (Deloitte)

„Businesspläne sind unternehmerisch gut durchdacht, bringen sozialen Mehrwert“

Bernhard Gröhs, CEO von Deloitte Österreich, gratuliert den beiden Gewinner-Startups: „Die Gewinner-Start-ups können sehr stolz auf sich sein. Ihre Businesspläne sind nicht nur unternehmerisch gut durchdacht, sondern bringen auch sozialen Mehrwert.“ Shades Tours erhält ein Preisgeld von 15.000 Euro. Das Team von More Than One Perspective kann sich über eine Unterstützung in Höhe von 10.000 Euro freuen. Außerdem erhalten beide jeweils 50 Pro Bono-Beratungsstunden. Aber auch die anderen vier Finalisten gehen nicht leer aus; sie bekommen eine rechtliche Beratung im Wert von 1000 Euro .

die Redaktion

Klarna startet Girokonto in Deutschland – auch in Österreich geplant

Der Zahlungs- und Shopping-Service Klarna bietet ab heute in Deutschland ein Girokonto an. Zum Klarna-Konto kommt eine Visa-Debitkarte, die auch mit Google Pay und Apple Pay verbunden werden kann.
/klarna-startet-girokonto-in-deutschland-auch-in-osterreich-geplant/
Alibaba Group steigt über Alipay bei Klarna ein
(c) Klarna - Klarna-CEO Sebastian Siemiatkowski (li.): "Es gibt noch eine Menge Verbesserungspotenzial wie wir Finanzen verwalten."

Viele Unternehmen im Finanzsektor, insbesondere traditionelle Banken, hatten bisher mit den Veränderungen zu kämpfen, die Digitalisierung mit sich bringt. Nach aktuellen Informationen der Deutschen Bundesbank sei die Zahl der Bankfilialen wieder auf das Niveau der 1950er Jahre zurückgefallen. Über 70 Prozent der Deutschen wickeln heutzutage ihre Bankgeschäfte über das Internet ab, wie eine Studie des Bitkom von 2019 zeigt. Dabei seien ihnen digitale Services ihrer Bank wichtiger, als die Bekanntheit einer Marke. Diese Entwicklung zeigt einen zunehmenden Wandel, der sich vor allem in den Bedürfnissen der Kunden manifestiert. Und Klarna scheint darauf zu reagieren.

Bald auch in Österreich

Kunden des Zahlungs-Service können mit dem neuen Girokonto in Zukunft ihre alltäglichen Ausgaben zusätzlich in der App verfolgen, kategorisieren und analysieren. Zusätzlich zum Klarna-Konto kommt eine Visa-Debitkarte, die auch mit Google Pay und Apple Pay verbunden werden kann. Das Angebot wird zunächst einer begrenzten Anzahl von Nutzern zur Verfügung stehen. Diese Testphase möchte das Unternehmen nutzen, um intensiv Feedback zu sammeln und zu integrieren. In den kommenden Monaten wird das Girokonto dann schrittweise für alle Klarna-Kunden in Deutschland ausgerollt. Mittelfristig soll es auch in Österreich an den Start gehen. Schon jetzt ist klar: Der Schritt ist auch eine Ansage in Richtung der Challenger-Banken N26 und Revolut.

Auch Sparziele setzen möglich

Mit dem Launch verfolgt Klarna das Ziel, seinen Kunden ein umfassendes End-to-End-Erlebnis zu bieten, wie sie mitteilen: Alles vom „Einkaufen bis hin zum Tracken, Verwalten und Planen der eigenen Ausgaben“. Kurz: Alle Finanzaktivitäten an einem Ort. Zudme wird es ein Feature geben, bei dem deutsche User sich in der Klarna-App Sparziele setzen können, was in Schweden bereits Anfang des Jahres eingeführt wurde.

Klarna-CEO: „Banken kommen nicht nach“

„Wir wollen unseren Verbrauchern beim Shopping und Verwalten ihrer Ausgaben eine noch bessere User Experience bieten“, sagt Klarna-CEO Sebastian Siemiatkowski. „Es gibt noch eine Menge Verbesserungspotenzial für die Art und Weise, wie wir aktuell unsere Finanzen verwalten und Geld sparen. Nutzer erwarten nahtlose, intuitive und transparente Dienstleistungen, um ihre täglichen Bedürfnisse zu erfüllen. Viele traditionelle Banken kommen dem allerdings noch nicht nach. Mit Klarna Banking bündeln wir Shopping und Banking in einer App und bieten den Verbrauchern die Möglichkeit ihre Bankgeschäfte genauso unkompliziert zu erledigen, wie sie mit Klarna einkaufen.“

Archiv: Interview mit Robert Buenick, General Manager DACH Klarna

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