Seasonax: Bei diesem Wiener Startup holt sich Bloomberg Insights zu Aktien

Saisonalität bei Aktien und anderen Finanzinstrumenten ist ein altbekanntes Phänomen. Doch diese ist viel komplexer und vielschichtiger, als oftmals angenommen, wie das Wiener Startup Seasonax seinen Kunden zeigt.
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Seasonax: Das Founder/Gesellschafter-Team (vlnr.): Dimitri Speck, Tea Muratovic und Christoph Zenk
(c) Seasonax: Das Founder/Gesellschafter-Team (vlnr.): Dimitri Speck, Tea Muratovic und Christoph Zenk
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  • Auf Basis eines von Mitgründer Dimitri Speck entwickelten Algorithmus, zeigt Seasonax nicht nur die auf das Jahr bezogene Saisonalität – sprich: eine Angabe, wann sich Kaufen und Verkaufen üblicherweise auszahlen – für unterschiedliche Finanzinstrumente.
  • Auch für Intraday-Trading gibt es eine Funktion, die zeigt, zu welchen Uhrzeiten Aktien und Co üblicherweise zulegen oder an Wert verlieren.
  • Diese Muster können User der 2018 gelaunchten Web-App des Startups selbst ergründen.
  • „Aufgrund unseres Aufbaus erlauben wir Nutzern schnell und einfach, visuell Saisonalitäten zu identifizieren, und bieten die Tools, um zu evaluieren ob sie stabil sind, einem Trend folgen, Ausreißer in bestimmten Jahren beinhalten oder ähnliches“, erklärt Zenk.
  • Mit der Web-App gelang in den vergangenen Monaten eine massive Umsatzsteigerung.
  • Die Lösung des Wiener Startups ist auch bei Bloomberg und Thomson Reuters integriert, die so ihre Nutzer mit genaueren Informationen zur Saisonalität versorgen.

„Wenn man heute über Saisonalität spricht, dann kennen die meisten Anleger so Aussprüche wie ’sell in may and go away‘, oder auch die X-Mas-Rallye. Das sind gängige, bekannte Muster. Dass Saisonalität aber tatsächlich pro Aktie, Währung oder Rohstoff existieren, ist kaum bekannt“, sagt Christoph Zenk, Co-Founder des Wiener Startups Seasonax.

Auf Basis eines von seinem Mitgründer Dimitri Speck entwickelten Algorithmus, zeigt Seasonax nicht nur die auf das Jahr bezogene Saisonalität – sprich: eine Angabe, wann sich Kaufen und Verkaufen üblicherweise auszahlen – für unterschiedliche Finanzinstrumente. Auch für Intraday-Trading gibt es eine Funktion, die zeigt, zu welchen Uhrzeiten Aktien und Co üblicherweise zulegen oder an Wert verlieren.

Saisonale Charts von Seasonax: Mehr als nur Durchschnittswerte

Über das einfache Errechnen von Langzeit-Durschnittswerten geht das System weit hinaus, wie Christoph Zenk erklärt: „Dimitri Speck hat unseres Wissens weltweit als Erster einen Algorithmus für tag- und preisgenaue saisonale Charts entwickelt. Davor gab es nur Näherungen wie beispielsweise Diagramme mit Monatsbalken. Die Schwierigkeiten reichen vom geometrischen Mittel bis hin zu Kalenderanomalien“. Viele Wettbewerber würden auch heute nur unpräzise Charts bieten. Denn man müsse auch beachten, dass die Algorithmen selbst nur ein Teil der Lösung seien. „Es geht natürlich auch darum, wie historische Daten integriert und auch bereinigt werden. Hier muss man diverse Absicherungen mit einfließen lassen“, so Zenk.

Warum Gold und Silber eine unterschiedliche Saisonalität aufweisen

Während man sich die Saisonalität bestimmter Aktien recht leicht herleiten kann, etwa einen Anstieg bei Sportartikelherstellern vor ihrer Hauptsaison, gebe es häufig auch komplexere Muster und Überraschungen, erläutert der Seasonax-Gründer: „Man würde etwa davon ausgehen, dass in der Gaming-Industrie gerade das Jahresende bzw. Weihnachten Saisonalitäten generiert. Beim Spiele-Hersteller Activision ist die stärkste Phase aber August bis September“. Auch bei Edelmetallen gebe es überraschende Verschiebungen. „So würde man wohl erwarten, dass Gold und Silber ähnliche Saisonalitäten haben könnten. Dem ist aber nicht so. Dadurch, dass Silber verarbeitet wird, sind die stärksten Zukäufe am Anfang und Ende des Jahres, was den Preis treibt. Gold steigt dagegen bereits ab der zweiten Jahreshälfte“, so der Gründer.

Screenshot: Seasonax

Seasonax: Starkes Wachstum mit der Web-App, Bloomberg und Thomson Reuters als Partner

Diese Muster können User der 2018 gelaunchten Web-App des Startups selbst ergründen. „Aufgrund unseres Aufbaus erlauben wir Nutzern schnell und einfach, visuell Saisonalitäten zu identifizieren, und bieten die Tools, um zu evaluieren ob sie stabil sind, einem Trend folgen, Ausreißer in bestimmten Jahren beinhalten oder ähnliches“, erklärt Zenk. Dazu versorge man die User noch in Form von Newslettern mit Insights zur Saisonalität verschiedener Finanzinstrumente. Die Nutzer zahlen auf Monats-, Quartals-, oder Jahresbasis eine fixe Gebühr, wobei es Varianten mit unterschiedlichem Funktionsumfang gibt.

Mit der Web-App gelang in den vergangenen Monaten eine massive Umsatzsteigerung. Man wachse trotz Corona von Monat zu Monat weiter, so Zenk. Seit kurzem verzeichne man mehr User aus dem englischsprachigen als aus dem deutschsprachigen Raum. Doch nicht nur einzelne Anleger setzen auf Seasonax. Die Lösung des Wiener Startups ist auch bei Bloomberg und Thomson Reuters integriert, die so ihre Nutzer mit genaueren Informationen zur Saisonalität versorgen.

Wachstumsfinanzierung geplant

Auf diesen Erfolgen will man sich bei Seasonax freilich nicht ausruhen. „Neben dem aktuellen Setup werden wir in Zukunft auch stärker Tradingplattformen, Banken und klassische Portalseiten an uns binden, da Saisonalität in Einzelaktien Geschichten erzählt und Content liefert. Dadurch sind wir eine stetige Quelle interessanter Stories in einem sonst vielleicht nicht ganz so unterhaltendem Segment“, sagt Zenk, „Heute sind wir ein reines Analysetool, das es jedem einzelnen ermöglicht, schnell und einfach quantitative Analysen durchzuführen. Morgen werden wir auf der User Journey länger den User begleiten – wahrscheinlich bis hin zu seinem eigentlichen Trade“.

Um diese Pläne umzusetzen und – wie Zenk erläutert – „unsere Vorreiterrolle in der saisonalen Analyse zu festigen, die Integration in Fremdportale zu forcieren und auch die bereits geplanten zusätzlichen Features für unsere User auszurollen“, wolle man noch dieses Jahr eine Wachstumsfinanzierung durchführen. Damit soll auch die Expansion auf den amerikanischen Markt vorangetrieben werden. Die Investorensuche habe gerade erst begonnen und der Gründer ist optimistisch: „Ich glaube, dass uns viele Entwicklungen in die Hände spielen und wir ein Window of Opportunity haben, das wir nützen müssen“.

die Redaktion

Amazon Prime Day: Förderung für kleine Händler via Rabatt-Aktion

Im Vorfeld des Amazon Prime Day fördert Amazon kleine Händler mit insgesamt 85 Millionen Euro.
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Amazon Prime Day
(c) Amazon

Weihnachten eilt mit großen Schritten, und somit naht auch die Zeit der Shopping-Rabatt-Aktionen. Der Black Friday fällt diesmal auf den 27. November (wie immer der Freitag nach Thanksgiving), und auch für den Amazon Prime Day 2020 steht schon ein Datum fest: Das Shopping-Event beginnt am Dienstag, den 13. Oktober, um 00:01 Uhr und endet am Mittwoch, den 14. Oktober, um 23:59 Uhr für Prime-Mitglieder in diversen Ländern, darunter auch Österreich. Und im Vorfeld des Prime Day hat sich Amazon diesmal eine Rabatt-Aktion überlegt, um vor allem den Umsatz der kleineren Händler anzukurbeln.

KMU-Rabatt-Aktion im Vorfeld des Prime Day

Denn von 28. September bis 12. Oktober erhalten Prime-Mitglieder, die für mindestens 10 Euro Produkte von kleinen und mittleren lokalen Verkaufspartnern bei Amazon.de einkaufen, 10 Euro Guthaben, das sie am Prime Day einsetzen können. Für diese Aktion nimmt Amazon über 85 Millionen Euro in die Hand. So soll es kleinen Händlern vor allem im schwierigen Corona-Jahr ermöglicht werden, zum Jahresendspurt nochmal Umsatz zu generieren.

„In diesem außergewöhnlichen Jahr setzen wir alles daran, dass Prime Day der erfolgreichste aller Zeiten für kleine und mittlere Unternehmen wird. Mitglieder weltweit können so beim Kauf von Produkten, die sie lieben und brauchen, Geld sparen und gleichzeitig lokale Unternehmen unterstützen“, sagt Ralf Kleber, Geschäftsführer Amazon.de.

Das Ökosystem ist dabei auch für Amazon selbst wichtig. Mehr als die Hälfte des Handelsumsatzes von Amazon stammt von den größtenteils kleinen und mittleren Verkaufspartnern auf dem Amazon Marketplace.

So gibt es die 10 Euro zum Prime Day zurück

Amazon bietet dabei auch eine Anleitung, wie Endkunden in den Genuss des KMU-Rabatts kommen.

  • Amazon Storefronts: Amazon hat die Produkte der KMU unter Amazon.de/storefronts zusammengestellt. Ähnliche kuratierte Kollektionen sind auch in Österreich, den Vereinigten Staaten, Großbritannien, Spanien, Singapur, den Niederlanden, Mexico, Japan, Italien, Frankreich, Kanada und Australien verfügbar.
  • 10 Euro für Prime Day sichern: Kunden, die vom 28. September bis zum 12. Oktober für mindestens 10 Euro bei kleinen und mittleren lokalen Unternehmen kaufen, erhalten 10 Euro Guthaben für den Prime Day, das sie für fast alle Produkte von Amazon einsetzen können. Ähnliche Aktionen laufen in Italien, Spanien, Frankreich, Großbritannien und Japan.
  • Prime Day Deals: Mit Beginn des Prime Day können Mitglieder dieses Guthaben auch für Produkte aus dem Sortiment kleiner und mittlerer Unternehmen einlösen. Mehr als die Hälfte der Artikel, die bei Amazon weltweit verkauft werden, kommen von Drittanbietern – hauptsächlich kleine und mittelgroße Unternehmen. Zum diesjährigen Prime Day gibt es für Mitglieder weltweit hunderttausende Angebote aus dieser Rubrik.

Alle weiteren Angebote gibt es dann am Prime Day, für den sich Prime-Neukunden unter Amazon.de/primeday anmelden können.

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