Searchin.it: Wiener Startup bringt Suchmaschine für Sneaker-Freaks

Das Wiener Startup Searchin bringt auf seiner Online-Plattform Sneaker-Käufer und -Verkäufer zusammen. Die Idee zur Gründung entstand aus einer persönlichen Leidenschaft.
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(c) searchin: Hadi Reda, Günther Zott und Andreas Feichtinger
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Shops durchforsten, Angebote vergleichen: Online passende Turnschuhe zu einem günstigen Preis zu finden, kostet Zeit. Die Online-Plattform „Searchin.it“ will es Sneaker-Käufern erleichtern, das richtige Produkt zu finden. Sie können dort mit einer Suchabfrage das Angebot von über 100 Sneaker-Shops weltweit vergleichen.

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Nachfrage in der Sneaker-Szene

„Ich bin schon seit Jahren Sneaker-Sammler und Liebhaber“, erzählt Hadi Reda, einer der beiden Gründer des Startups. „In meinem Freundeskreis war ich bekannt dafür, immer ein günstigeres Angebot oder sogar Artikel, die teilweise schon ausverkauft waren, zu finden. So entstand die Idee zu Searchin.“ Das Projekt sei anfangs nur zum Eigenbedarf gedacht gewesen, sprach sich in der Sneaker-Szene aber schnell herum.

Mut zum Relaunch

Mit dem steigenden Traffic und Anfragen von Händlern, sich auf „Searchin.it“ listen zu lassen, entwickelte sich die Online-Plattform stetig weiter. Und das, obwohl sie damals noch „grottenschlecht“ gewesen sei, wie der Gründer erzählt. Günther Zott glaubte an die Idee seines langjährigen Freundes Reda und wurde Mitgründer von Searchin. Gemeinsam suchten die beiden ein passendes Team und beschlossen, die Seite neu aufzusetzen. Ein Wagnis, das sich gelohnt hat, wie Reda sagt: „Seit dem Relaunch konnten wir mit Searchin gute Umsätze erzielen, die alle reinvestiert werden.“

Über ein halbes Jahr lang arbeiteten Reda, Zott und Co. an der neuen Seite. „Die größten Hürden lagen hier im Development-Bereich“, erinnert sich Reda. „Unser System ist nun kein 08/15-Ding mehr, deswegen war es wichtig, gute Entwickler zu finden, was uns auch gelungen ist.“ Seit Anfang 2017 ist auch Andreas Feichtinger bei Searchin mit an Bord, der die Aufgaben Controlling und Operations übernommen hat.

„Niemanden mit Retargeting-Kampagnen nerven“

Die hohe Nachfrage war einer der Gründe, warum Searchin ins Leben gerufen wurde. Und darauf möchte sich das Team auch weiterhin verlassen. „Unsere Marketingstrategie beruht darauf, ein Produkt auf die Beine zu stellen, welches die Leute annehmen, ohne sie mit Retargeting-Kampagnen zu nerven“, betont Reda.

Ein Ziel sei es, in den asiatischen Markt einzutauchen. „Unsere Statistiken zeigen, dass wir hier sehr viel Potenzial haben.“ Und natürlich möchte man auch den mobilen Bereich verbessern, um auch hier alle Möglichkeiten auszuschöpfen. Ob die Gründung von Searchin hier in Österreich die richtige Entscheidung war, kann Reda noch nicht beantworten: „Das wird sich Ende des Jahres herausstellen.“ Sein Learning aus der Geschichte ist allerdings schon jetzt: „Nicht warten: Tun! Auch wenn etwas nur halbfertig ist…“

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die Redaktion

Ranking der reichsten Österreicher: N26-Gründer Stalf und Tayenthal als Aufsteiger

Das Wirtschaftsmagazin trend hat auch 2020 wieder ein Ranking der reichsten Österreicher veröffentlicht. Mit dabei: Die N26-Gründer.
/ranking-der-reichsten-osterreicher-2020/
N26
(c) N26: Die Co-Founder Maximilian Tayenthal und Valentin Stalf

Alljährlich veröffentlicht das Wirtschaftsmagazin trend ein Ranking der reichsten Österreicher – und in diesem finden sich auch Namen, die in der Startupszene bekannt sind. Dabei handelt es sich zwar meist um Investoren und CEOs von Corporates mit einer angehängten VC-Abteilung – erstmals schafften es im Jahr 2019 aber auch die beiden Gründer der Challenger-Bank N26, Valentin Stalf und Maximilian Tayenthal, ins Ranking der reichsten Österreicher. Im Jahr 2020 steigen die beiden Unternehmer im Ranking des trend um noch einen Platz auf.

+++Mehr über das Ranking des Vorjahres+++

Belegten die Stalf und Tayenthal im Vorjahr noch die Plätze 87 und 88 des Rankings, so steigen sie nun auf die Plätze 86 und 87 auf. Mit einem Anteil von je 11,3 Prozent an N26 und einer Valuation der Bank von 3,5 Milliarden US-Dollar beläuft sich ihr Vermögen auf jeweils 395,5 Millionen Dollar (rund 350 Millionen Euro). Im Vorjahr waren die Anteile der beiden Founder noch jeweils 260 Millionen Euro wert gewesen.

Investment für N26 im Mai 2020

Anfang Mai hatte N26 ein Investment in Höhe von über 100 Millionen US-Dollar an Land gezogen. Im Live-Talk mit General Manager DACH Georg Hauer sprachen wir über alle Details und Hintergründe des Investments.

Die reichsten Österreicher laut Ranking

Angeführt wird das Ranking von den Familien Porsche und Piech, welche laut trend auf ein Vermögen von 34,8 Milliarden Euro kommen. Die reichste Einzelperson ist unverändert Red Bull-Gründer Dietrich Mateschitz mit einem Vermögen von 14,7 Milliarden Euro, gefolgt von Johann Graf (Novomatic Gruppe) mit 5,75 Milliarden Euro Vermögen.

Bekannte Startup-Investoren und ihr Vermögen

2 Minuten 2 Millionen„-Investor und Strabag-Chef Hans Peter Haselsteiner hält zugleich auch 26 Prozent an der Strabag und kommt laut trend auf ein Vermögen von 1,75 Milliarden Euro. Die Familie Kapsch – zuletzt in der Szene aufgefallen durch eine Kooperation mit dem Elevator Lab der RBI – findet sich auf Platz 61 des Rankings, ein konkretes Vermögen wird hier nicht genannt.

Als weiterer bekannter Player der Szene findet sich Hermann Hauser, Amadeus Capital, im Ranking der 100 reichsten Österreicher. Er findet sich auf Platz 97 wieder, also hinter den N26-Gründern. Diese Position im Ranking ist unverändert im Vergleich zum Vorjahr.

Österreicher haben durchschnittlich rund 100.000 Euro Vermögen

In der Coverstory des trend wird außerdem eine Studie von BCG zitiert, die zuletzt auch in der Redaktion des brutkasten für Aufsehen gesorgt hatte. Demnach erhöhte sich das Finanzvermögen der Österreicher 2019 in Summe um zehn Prozent auf knapp 800 Milliarden Euro. Umgerechnet auf die Zahl der Einwohner bedeutet das, dass jeder Österreicher im Schnitt ein Vermögen von rund 100.000 Euro hat – Kinder mit gerechnet. Eine Familie mit zwei Kindern sollte demnach rund 400.000 Euro Finanzvermögen haben.

Allerdings entfällt ein Drittel dieser besagten 800 Milliarden Euro auf nur 320 Personen. Der Rest der Bevölkerung, der nicht zur Riege der Superreichen gehört, teilt sich die übrigen zwei Drittel auf.

Online-Rechner: Wie reich bin ich?

Einen guten Überblick dazu, wie reich man im Vergleich zum Rest der Bevölkerung ist, gibt jedoch ein Online-Rechner, den „Der Standard“ gemeinsam mit dem Wifo entwickelt hat. Hier gibt man Daten wie das eigene Einkommen und die Größe des Haushalts ein – und wer in einer Eigentumsimmobile wohnt, gibt ein entsprechendes Äquivalent zur Miete an. Anschließend bekommt man eine Auswertung. Die Daten stammen zwar aus Pre-Corona-Zeiten und sind daher nicht mehr ganz aktuell, einen guten Überblick gibt der Online-Rechner aber trotzdem. Der Online-Rechner ist unter diesem Link abrufbar.

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