Science Park Graz vergibt 12.000 Euro für die besten Gründer-Ideen

Kreative Köpfe können bei der Start-up Idea Competition des Science Park Graz bis 28. Februar ihre Ideen in insgesamt sechs Kategorien einreichen.
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Der Science Park Graz organisiert jedes Jahr die Startup Idea Competition, um Unternehmerinnen und Unternehmer aller Altersgruppen zu inspirieren und zu ermutigen, ihre Träume zu verwirklichen.
Dies ist die perfekte Gelegenheit, das Potenzial der eigenen Idee freizusetzen und einen Geldpreis in Höhe von jeweils 2.000 Euro in einer von sechs Kategorien zu ergattern.
Deadline für die Bewerbung ist der 28. Februar 2020.
Die besten Ideen in jeder Kategorie kommen in die engere Wahl, die entsprechende Shortlist wird im März 2020 verkündet.
Die Gewinner werden im Rahmen einer glanzvollen Abendveranstaltung bekannt gegeben, zu der alle Bewerber herzlich eingeladen sind.
Die Initiatoren der Startup Idea Competition betonen, dass sie das geistige Eigentum der Teilnehmer sehr ernst nehmen.
Jede eingereichte Idee ist durch ein None Disclosure Agreement (NDA) geschützt.

Der Science Park Graz organisiert jedes Jahr die Start-up Idea Competition, um Unternehmerinnen und Unternehmer aller Altersgruppen zu inspirieren und ermutigen, ihre Träume zu verwirklichen. Sie bietet die perfekte Gelegenheit, das Potenzial der eigenen Idee freizusetzen und einen Geldpreis in Höhe von jeweils 2.000 Euro in einer von sechs Kategorien zu ergattern.

+++Coronavirus: Grazer Start-up ganz vorne bei Suche nach Impfstoff+++

Gesucht werden Ideen aus den folgenden Kategorien:

  • Energie und Umwelt
  • Mobilität
  • Gesundheit
  • Gesellschaftlicher Mehrwert
  • Digitale Wirtschaft & ICT
  • Weltraum, bzw. Weltraum-Technologie im Alltag

Deadline und Ablauf der Start-up Idea Competition

Deadline für die Bewerbung ist der 28. Februar 2020. Die besten Ideen jeder Kategorie kommen in die engere Wahl, die entsprechende Shortlist wird im März 2020 verkündet.

Die selektierten Gründer werden anschließend eingeladen, die Jury in Graz mit einem 3-minütigen Pitch zu überzeugen. Bereits einige Stunden später werden die Gewinner im Rahmen einer glanzvollen Abendveranstaltung bekannt gegeben, zu der auch alle Bewerber herzlich eingeladen sind. Termin der finalen Pitching-Session inklusive der abendlichen Award-Zeremonie ist der 7. April 2020.

Fokus auf geistiges Eigentum beim Science Park Graz

Die Initiatoren der Start-up Idea Competition betonen, dass sie das geistige Eigentum der Teilnehmer sehr ernst nehmen. Jede eingereichte Idee ist durch ein None Disclosure Agreement (NDA) geschützt.

Veröffentlichungen der Ideen geschehen lediglich in enger Abstimmung mit den Teilnehmern und Teilnehmerinnen. Weitere Tipps und Details dazu gibt es unter anderem auf der Website des Österreichischen Patentamts.

Keine Startup-Gründung nötig

Außerdem wird betont, dass zwar auch bestehende Startups an dem Wettbewerb teilnehmen können, die Gründung eines Unternehmens allerdings keine Teilnahmebedingung ist – man kann also auch dann an dem Wettbewerb teilnehmen, wenn man bloß eine beeindruckende Idee hat.

Zudem ist es möglich, auch in mehreren Kategorien einzureichen. Die Idee muss außerdem nicht zwingend einen Tech-Background haben – viel wichtiger sind unternehmerische Kreativität und Innovationskraft. Auch Ideen mit alltäglichem Raumfahrtbezug (z. B. Nutzung von Navigation etc.) sind willkommen, wie etwa Satellitenprojekte.

==> Anmelden bis 28. Februar 2020 unter diesem Link

==> Nähere Informationen zum Ideenwettbewerb unter diesem Link

==> zu den Gewinnern des Vorjahres

Redaktionstipps

die Redaktion

Jetzt geht’s erst richtig los: Siegerprojekte der Innovation Challenge gehen in Umsetzung

Drei Konzepte aus der vorigen Wien Energie Innovation Challenge werden weiterverfolgt und umgesetzt: Das sind die Sieger.
/wien-energie-innovation-challenge-siegerprojekte/
Wien Energie: So sieht der Prototyp der smarten Paketbox im Innovation Challenge-Projekt WE Box aus
(c) Wien Energie: So sieht der Prototyp der smarten Paketbox im Innovation Challenge-Projekt WE Box aus
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Es ist bereits das fünfte Mal, das Wien Energie heuer für seine Innovation Challenge Startups und KMU sucht – derzeit läuft der Call. Was Teilnehmer potenziell erwartet, verrät am besten ein Blick auf die Projekte aus den vorangegangenen Challenges. Denn diese sind nach dem Finale, das dieses Jahr bei der Innovation Challenge #4 Corona-bedingt virtuell stattfand, keineswegs beendet.

Von den acht Finalisten-Projekten, die im Rahmen der vergangenen Challenge einen Proof of Concept erarbeitet haben, können freilich nicht alle umgesetzt werden. „Die Entscheidung war für die Jury auch diesmal alles andere als leicht“, erzählt dazu Stefan Kermer, Head of Innovation & Strategic Programs vonWien Energie. Letztlich konnte man sich aber auf drei sehr unterschiedliche Projekte einigen, die ihrerseits die Bandbreite des Angebots des gesamten Unternehmens zeigen:

Koid-Woarm für Z’haus: Heizen und Kühlen leicht gemacht

Fernwärme und Fernkälte ist nicht überall verfügbar und dezentrale Lösungen von Wien Energie gab es bislang nur im Business- und Mehrparteien-Bereich. Das will das Team „Koid-Woarm für Z’haus“ in Zusammenarbeit mit dem Wärmepumpen-Unternehmen iDM ändern: Künftig soll es ein dezentrales Wärme- und Kälte-Angebot auch im Privatbereich für Einfamilienhäuser geben. Im geplanten Angebot liefert und installiert iDM das Wärmepumpen-System und übernimmt die Betriebsführung und Wartung sowie Fernwartung und –Optimierung. „Sie regeln, dass alles optimal für den Kunden läuft“, erklärt die Projektverantwortliche Stephanie Miklautsch von Wien Energie. „Geplant ist ein Komplettpaket mit Stromvertrag, in dem Wien Energie den Kunden den Stromverbrauch für Heizen und Kühlen fünf Jahre lang schenkt“. Wenn alles nach Plan laufe, soll das Angebot ab kommendem Jahr verfügbar sein, so Miklautsch.

WE Box: Kein Ärger mehr mit der Paketzustellung

Ursprünglich gedacht war das Projekt WE Box eigentlich für die interne Paketlogistik an Wien Energie-Standorten, die oft Hunderte Mitarbeiter haben. Die smarte Paketbox, die in Zusammenarbeit mit dem Startup Tableconnect entwickelt wurde, soll sowohl Lieferanten als auch Belieferten das Leben erleichtern, indem sie das Hinterlegen von Packerl massiv vereinfacht. Nun soll sie auch über den internen Bereich hinaus zum Einsatz kommen. „Der Prototyp der WE Box wurde am Standort Spittelau aufgebaut und getestet. Das Projekt ist bei allen Beteiligten auf großen Anklang gestoßen. Neben der Nutzung als vollautomatisierte Paketstation an den Standorten Simmering und Simmeringer Haide wollen wir die WE Boxen in Zukunft auch für PrivatkundInnen nutzbar machen. Gemeinsam mit Wiener Wohnen wird daher ein ‚Digitaler Hauseingang‘ in einer Wohnhausanlage aufgebaut und getestet“, erzählt die Innovation Challenge-Verantwortliche Katharina Muskat, Innovation Manager bei Wien Energie.

IoT.A: Digitalisierungsschub für die Müllverbrennungsanlage

Die Müllverbrennung in den Wien Energie-Anlagen in Wien ist ein hoch komplexer Prozess. In diesem gebe es derzeit noch Optimierungspotenzial, erklärt Katharina Muskat: „zum Beispiel werden unterschiedliche EDV-Systeme genutzt, es gibt noch Papier-Lieferscheine und die Kommunikation läuft teilweise über Funk unter Nutzung nur eines Bruchteils der vorhandenen Informationen“. Das Team IoT.A in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Berthold will hier für einen Digitalisierungsschub sorgen. „Mit einer automatisierten Informationserfassung und -verarbeitung werden zukünftig ungenutzte Informationen zur laufenden Optimierung des Prozesses genutzt“, erklärt Muskat.​ „Kurz: Durch eine bessere und digitalisierte Anlieferlogistik können wir den Verbrennungsprozess und die Mülldurchmischung in der Anlage selbst optimieren“, so die Challenge-Verantwortliche.

Die Innovation Challenge macht keine Pause

Wie eingangs erwähnt ist der Call für die Wien Energie Innovation Challenge #5 bereits offen, während die Siegerprojekte der vierten Challenge noch ausgearbeitet werden. Auch durch Corona will man sich davon nicht abhalten lassen. „Es ist für uns klar, den Kurs weiter zu halten“, sagt Stefan Kermer, „die Ergebnisse zeigen jedes Jahr, wie viel Energie die MitarbeiterInnen haben und wie wertvoll die Kooperation mit externen PartnerInnen wie Startups und KMU sind. Darum führt Wien Energie die Innovation Challenge nun bereits zum fünften Mal durch. Denn immer wieder sind innovative Projekte dabei. Das zeigt, dass Wien Energie viel Potential hat und diese Challenge dabei hilft, dieses Potential gemeinsam mit Startups, KMU und strategischen Partnern zu nutzen“.

Aktueller Video-Talk zur Innovation Challenge #5

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