Der Salzburgring bekommt ein eigenes 5G-Netz

Passend zum Motorsportfestival wird auf dem Salzburgring ein 5G-Campus geschaffen. Dahinter stecken die von der Salzburg AG ersteigerten 5G-Frequenzen.
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  • Der neue Mobilfunkstandard 5G fasst in Österreich zunehmend Fuß, wie sich auch zuletzt bei einer Diskussion mit allen heimischen Telco-CEOs zeigte.
  • Nun geht das schnelle Internet eine Synergie mit einer Branche ein, die per se für atemberaubende Geschwindigkeiten steht: Der Motorsport.
  • Denn zeitgleich mit dem neuen Motorsportfestival präsentierte sich der Salzburgring als erste österreichische Rennstrecke mit 5G Campus.
  • Dahinter steht unter anderem die Salzburg AG, welche ebenfalls 5G-Frequenzen ersteigert hatte.
  • Mit dem 5G Campus Salzburgring können Veranstalter und andere Nutzer die neue Möglichkeit des Datentransfers dort nutzen.

Der neue Mobilfunkstandard 5G fasst in Österreich zunehmend Fuß, wie sich auch zuletzt bei einer Diskussion mit allen heimischen Telco-CEOs zeigte. Nun geht das schnelle Internet eine Synergie mit einer Branche ein, die per se für atemberaubende Geschwindigkeiten steht: Der Motorsport. Denn zeitgleich mit dem neuen Motorsportfestival präsentierte sich der Salzburgring als erste österreichische Rennstrecke mit 5G Campus. Dahinter steht unter anderem die Salzburg AG, welche ebenfalls 5G-Frequenzen ersteigert hatte. Das Funknetz ist dabei so ausgelegt, dass in der für 2021 angestrebten Ausbaustufe die komplette Rennstrecke erfasst wird. Außerhalb der Rennstrecke nimmt die Signalstärke rasch ab. 

Video: 5G Campus am Salzburgring

Die Technologie: Ein geschlossenes Mikronetz

Worum geht es nun beim 5G-Netz am Salzburgring? Neben der Versorgung mit Breitbandinternet an Standorten an denen kein Kabelnetz zur Verfügung steht, können durch 5G auch lokal begrenzte Mikronetze errichtet werden. Dabei kommen sogenannte Small Cells mit geringer Sendeleistung zum Einsatz. Von einem 5G Campus spricht man daher, wenn solche Mikronetze einer begrenzten Anzahl von Nutzern exklusiv zur Verfügung gestellt werden.

Was der Salzburgring mit 5G plant

Mit dem 5G Campus Salzburgring können Veranstalter und andere Nutzer die neue Möglichkeit des Datentransfers dort nutzen. „Mit dem 5G Campus schwebt uns vor, Forschung und Entwicklung, wie auch moderne, innovative Nutzungsideen auf den Salzburgring zu holen – speziell für Automobilkonzerne, autonome Fahrbetriebe, für den Rennsport der Zukunft – ganz egal welches Antriebsprinzip und welcher Motor im Fahrzeug steckt. Ready zu sein und eine Plattform zu bieten, die vielleicht auf anderen Rennstrecken in der nahen Zukunft oder mittelfristig noch gar nicht möglich ist“, sagt Ernst Penninger, Geschäftsführer des Salzburgring.

Die in Kooperation mit Smart Mobile Labs angebotene Kamera- und Transmittertechnologie bietet Anwendungsmöglichkeiten vom hochverfügbaren Kommunikationskanal für Festival-Security und Blaulichtorganisationen, über hochwertige Echtzeit-Livebilder bis hin zum Einsatz bei Forschung und Trainingsfahrten z.B. durch gleichzeitige Übertragung von Bild- und Messdaten aus den Fahrzeugen. 

„Die von der Smart Mobile Labs AG in München gelieferten 5G Video-Encoder, EVO-Server und Android Apps erlauben nun die LIVE Verfolgung aller mobilen Fahrzeuge in Echtzeit über 5G 3.4 GHz Frequenzen und damit in einem geschützten Bereich gegenüber öffentlichen Mobilfunknetzen in anderen Frequenzbereichen. Damit steht dem Salzburgring als erster Rennstrecke weltweit ein operatives 5G Netz zur Video-Übertragung in Realzeit über normale Smartphones mit vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten zur Verfügung. Der EVO-Server erlaubt zudem die Verteilung der Video-Ströme an viele Smartphones zur gleichen Zeit. Mit unserer Video Lösung lassen sich nun Livebilder überall an der Rennstrecke in Realzeit anschauen“, erklärte Klaus Nagora, Gründer und CTO der Smart Mobile Labs AG.

5G und die Salzburg AG

Die Salzburg AG betreibt seit vielen Jahren ein Funknetz im Frequenzbereich von 3,4 GHz. Dieses Funknetz wurde bislang primär für interne Zwecke genutzt (u.a. Wasserstandsmeldungen für die Kraftwerke, Anlagensteuerung,..). Im Rahmen der letztjährigen 5G-Lizenz-Versteigerungen wurde diese Funk-Frequenz erneuert und zum Aufbau eines 5G-Funknetzes in Salzburg und der Steiermark erworben.

Die Ersteigerung der 5G-Lizenzen 2019 war dabei ein strategisches Investment der Salzburg AG, wie Vorstandssprecher Leonhard Schitter sagt: „Mit 5G Campus-Lösungen leisten wir einen wichtigen Beitrag für die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Salzburg und der Steiermark. Dabei unterstützen wir unsere Kunden bei der Entwicklung von spezifischen Campus-Anwendungen und arbeiten mit Partnern an der Weiterentwicklung individueller Lösungen.“

Aktuell ist das Salzburg AG Funknetz als LTE-Advanced-Netz (Neueste 4G-Technologie) in Betrieb. Damit kann an Standorten, an denen kein Kabelanschluss zur Verfügung steht Breitbandinternet auf Funkbasis bis zu 80 Mbit/s angeboten werden. Die ab Anfang 2021 geplante schrittweise Umstellung der Übertragungstechnologie auf den neuen 5G Standard ist dann ein weiterer Meilenstein bei der Internetversorgung für Salzburg.

die Redaktion

Von Facebook entfernt: Trump schaltete 88 Ads mit „Nazi-Symbol“

Facebook entfernte großflächig Werbekampagnen des "Trump Make America Great Again Commitee", mit der Begründung, sie enthielten Nazi-Symbolik. Twitter labelte indessen ein von Donald Trump gepostetes Video als "manipulated media".
/facebook-entfernt-trump-ads-mit-nazi-symbol/
Donald Trump vs. Twitter - Facebook & Nazi-Symbol
(c) wikimedia commons / Luke Harold: Donald Trump-Ballons gefüllt mit heißer Luft

Nachdem Twitter sich inzwischen in einer gewissen Regelmäßigkeit mit dem US-Präsidenten Donald Trump anlegt, kam nun auch von Facebook eine ungewöhnlich scharfe Aktion gegenüber Beiträgen des Präsidenten und anderer hochrangiger Republikaner bzw. ihnen nahe stehender Gruppen. In einer vom „Trump Make America Great Again Commitee“ bezahlten Kampagne wurden laut der politischen Whatchdog-Organisation Media Matters for America genau 88 Ads geschalten, die ein „Nazi-Symbol“ enthalten. Facebook entfernte diese mit Bezug auf seine „policy against organized hate“.

Rotes Dreieck: Antifa- oder Nazi-Symbol?

Konkret handelt es sich bei dem Symbol um ein rotes Dreieck, dessen Spitze nach unten zeigt. Dieses wurde in den Konzentrationslagern der Nationalsozialisten zur Kennzeichnung politischer Häftlinge genutzt. Auch die Zahl 88 ist bekanntlich ein bei Neo-Nazis weit verbreiteter Code. In den gelöschten Ads wettern Trump, Vizepräsident Mike Pence und weitere jeweils mit dem selben Text gegen einen „Mob“ der Antifa im Zuge der „Black Lives Matter“-Demonstrationen. Die links-gerichteten Aktivisten werden dabei u.a. als „terroristische Organisation“ bezeichnet, die ganze Städte zerstören würden. Es sei „absoluter Wahnsinn“.

Seitens den Organisatoren der Trump-Kampagne heißt es dazu über den Twitter-Account @TrumpWarRoom, das verwendete Symbol werde von der Antifa selbst regelmäßig genutzt. Zudem handle es sich um gängiges Emoji. Bei Facebook will man das nicht gelten lassen und sagt gegenüber dem Magazin TechCrunch: „Unsere Politik verbietet es, das Symbol einer verbotenen Hassgruppe, um politische Gefangene zu identifizieren, ohne Kontext zu verwenden, in dem das Symbol verurteilt oder diskutiert wird“.

Twitter mit nächstem Schlag gegen Trump

Auch seitens Twitter gab es zuletzt eine weitere Warn-Kennzeichnung eines Trump-Tweets, die Aufsehen erregte. Diesmal klassifizierte der Kurznachrichtendienst ein vom US-Präsidenten gepostetes Video als „manipulated media“.

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