Runway-Fonds nimmt nach langem Warten nächste Hürde

Der im Rahmen des Corona-Startup-Hilfspakets angekündigte Runway-Fonds lag zuletzt mehrere Monate lang beim Finanzministerium. Nun geht es mit einer Ausschreibung weiter.
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Endlich Neuigkeiten zum Runway-Fonds (c) BKA / Regina Aigner: Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck und Finanzminister Gernot Blümel
Endlich Neuigkeiten zum Runway-Fonds (c) BKA / Regina Aigner: Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck und Finanzminister Gernot Blümel
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  • Seit Monaten hieß es vom Wirtschaftsministerium, der Runway-Fonds liege beim Finanzministerium.
  • Nun ist die Finanzierungszusage da und die Sache wandert weiter zum aws, das nun mit den nächsten Schritten betraut ist.
  • Das Fondsvolumen soll – wie ursprünglich kolportiert – 50 Millionen Euro betragen – Garantien gibt es für 25 Millionen davon.
  • Zwei ganz zentrale Schritte fehlen aber noch, bis der Fonds überhaupt seine Investment-Tätigkeit aufnehmen kann.
  • Denn nun führt das aws, in dem für den Runway-Fonds eine neue Teilgesellschaft eingerichtet wird, erstens zunächst einmal eine Ausschreibung zum Fondsmanagement durch.
  • Erst wenn das Management steht, beginnt zweitens der Fundraising-Prozess für den Fonds.

Im April, also vor mehr als einem halben Jahr, wurde im Zuge der Präsentation des Startup-Corona-Hilfspakets auch ein mit staatlichen Garantien gestützter 50 Millionen Euro VC-Fonds angekündigt: Der „Runway-Fonds“. Doch seit der Ankündigung folgten kaum weitere Informationen von offizieller Seite. Seit Monaten hieß es vom Wirtschaftsministerium, die Sache liege beim Finanzministerium. Von dort gab es für den brutkasten keinen Kommentar dazu. In der Szene wurde indessen mitunter schon angezweifelt, ob der Fonds überhaupt noch zustande kommt.

Bis heute. Denn nun kam ein kräftiges Lebenszeichen des Hilfsinstruments aus dem Finanzministerium. Die Finanzierungszusage ist da und der Runway-Fonds wandert weiter zum aws, das nun mit den nächsten Schritten betraut ist. Eine Antwort auf die Frage, was im Ministerium so lange gedauert hat, gibt es aus dem Büro von Finanzminister Gernot Blümel nach wie vor nicht. Allerdings wurden weitere Details zu den Rahmenbedingungen genannt.

Details Runway-Fonds: 25 Mio. Euro Garantien bei 50 Mio. Euro Volumen

Demnach soll über den Fonds in 30 bis 40 Startups „mit Sitz oder Betriebsstätte im Inland“ investiert werden. „Mit dieser Startup-Hilfe wollen wir besonders technologieorientierte und innovative Startups gezielt fördern, die sonst aufgrund der Corona-Krise einen schweren Start gehabt hätten. Das System soll einen Anreiz für Investitionen in den Wirtschaftsstandort Österreich geben und unsere Startup Landschaft noch innovativer und stärker machen“, kommentiert Blümel.

Das Fondsvolumen soll – wie ursprünglich kolportiert – 50 Millionen Euro betragen. Allerdings gibt es die neu geschaffenen fondsgebundene Garantien nicht für die gesamte Summe. „Zum Zweck der Aufbringung von Risikokapital, soll eine marktübliche 50 Prozent-Garantie des Bundes die Einbringung von Eigenkapital durch private Investoren bis zu einem Gesamtrahmen der Kapitalgarantien von bis zu 25 Millionen Euro unterstützen“, heißt es aus dem Ministerium. Die Übernahme von Kapitalgarantien sei aufgrund des Covid-19 Zusammenhangs bis 31. Dezember 2021 befristet.

Die Fondslaufzeit betrage bis zu 15 Jahre. Die Abrechnung der Garantie erfolge am Ende der Fondslaufzeit nach Vorliegen des Jahresabschlusses und des Gewinnverteilungsbeschlusses für das letzte Jahr der Fondslaufzeit und unter Berücksichtigung allfälliger noch im Fonds befindlicher Vermögenswerte. „Um eine marktübliche Ausgestaltung im Sinne des europäischen Beihilferechts sicherzustellen, hat der Investor ein marktübliches Garantieentgelt zu leisten“, heißt es weiter.

Ball nun beim aws – das lange Warten hat noch kein Ende

Zwei ganz zentrale Schritte fehlen aber noch, bis der Fonds überhaupt seine Investment-Tätigkeit aufnehmen kann. Denn nun führt das aws, in dem für den Runway-Fonds eine neue Teilgesellschaft eingerichtet wird, erstens zunächst einmal eine Ausschreibung zum Fondsmanagement durch. Erst wenn das Management steht, beginnt zweitens der Fundraising-Prozess für den Fonds. Konkrete Fristen für diese Schritte werden zumindest seitens des Finanzministeriums nicht genannt. Eines steht aber jedenfalls fest: Das lange Warten auf den Runway-Fonds hat noch kein Ende.

die Redaktion

Das sind die Siegerteams von greenstart

„Traivelling“ als das erste Bahnreisebüro für klimafreundliches Reisen, „Green Sentinel“ mit ihrem Verfahren zur Aufbereitung von Klärschlamm und „Rebel Meat“ mit Burgerpatties, die nur aus 50 Prozent Fleisch bestehen: Das sind die Sieger-Teams des fünften Durchgangs des Startup Wettbewerbs greenstart.
/greenstart-sieger-funfter-durchgang/
greenstart
Die drei Siegerteams | (c) Greenstart
kooperation

Am Donnerstag ging für die zehn Finalisten von greenstart, dem Startup Wettbewerb des Klima- und Energiefonds in Kooperation mit dem  Bundesministerium für Klimaschutz (BMK), der aktuelle Durchgang zu Ende. Bei der  virtuellen Preisverleihung wurden die drei Gewinner-Teams prämiert.

Dieses Jahr  konnten sich die Startups Green Sentinel, Traivelling und Rebel Meat über den  Titel „greenstar 2020“ sowie über ein Preisgeld von je 15.000 Euro freuen.

Der  Wettbewerb für nachhaltige Business-Ideen geht laut den Initiatoren nun erstmals gleich ohne Pause in den nächsten Durchgang, denn schon ab heute (bis 8. März 2021,  12 Uhr) können grüne Startups wieder ihre nachhaltigen Ideen unter  www.greenstart.at einreichen.

Die TOP-10 Startups

Im letzten halben Jahr konnten alle TOP-10 Startups ihre Geschäftsideen mit Workshops, Coachings und Expertenberatung erfolgreich weiterentwickeln und von der finanziellen Unterstützung des Programms profitieren – der brutkasten berichtete.

Die zehn  Startups stellten sich anschließend erneut einer Fachjury und einem Online Voting, bei dem die Öffentlichkeit für ihre Favoriten-Teams stimmen konnte. 

Die drei Siegerteams

Das Team von Rebel Meat hilft mit ihren Bio Burgerpatties bestehend aus 50 Prozent Fleisch und 50 Prozent hochwertigen Pilzen, Hirse  und Gewürzen, den Fleischkonsum zu reduzieren – ohne auf das Fleischerlebnis  verzichten zu müssen – mehr über Rebel Meat könnt ihr hier lesen.

Rebel Meat | (c) greenstart

Eine Alternative zu Reisen mit dem Flugzeug bietet das  Vater-Sohn-Gespann von Traivelling, die mit ihren Ticketpaketen  klimaschonende Bahnreisen in Europa und sogar bis nach Asien ermöglichen – mehr über Traivelling könnt ihr hier lesen.

Traivelling | (c) greenstart

Das  Green Sentinel-Team hat ein neuartiges Verfahren entwickelt, mit welchem  werthaltige Produkte aus Klärschlamm gewonnen und wiederaufbereitet werden  können – mehr über Green Sentinel könnt ihr hier lesen.

Green Sentinel | (c) greenstart

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09.11.2020

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