Rohla-Startup KastlGreissler holt 250.000 Euro über Crowdfunding für Deutschland-Expansion

Das Nahversorgungs-Startup um den "2 Minuten 2 Millionen"-Investor will nun mit Standorten in Bayern und Sachsen am deutschen Markt starten.
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Der KastlGreissler in Tulbing im Tullnerfeld
Der KastlGreissler in Tulbing im Tullnerfeld | Foto: KastlGreissler
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Das Nahversorgungs-Startup KastlGreissler hat in einer Crowdfunding-Kampagne 250.000 Euro erhalten – und will damit nun die Expansion nach Deutschland starten. „Mit Ihrer Investition verhindern Sie, dass Menschen 2 Tonnen Autoblech 20 Kilometer weit bewegen für 2 Liter Milch“, hatte der Aufruf von Mitgründer und „2 Minuten 2 Millionen“-Investor Martin Rohla zur Kampagne gelautet.

Und wie funktioniert das? Durch das Aufstellen von Selbstbedienungscontainern. In diesen namensgebenden „Kastln“ werden auf 15 Quadratmetern Fläche rund 450 unterschiedliche Produkte untergebracht. Mindestens 50 Prozent der Waren müssen dabei direkt aus der Region kommen, an manchen Standorten liegt der Anteil tatsächlich aber sogar bei 70 bis 80 Prozent.

Standorte in fünf Bundesländern

KastlGreissler basiert auf einem Franchise-System. Aktuell gibt es sechs Franchisenehmerinnern und -nehmer, die acht Standorte betreiben. Noch diese Woche starten zwei weitere Container in Osttirol und Oberösterreich. Damit ist das Konzept dann in fünf Bundesländern mit insgesamt zehn Containern vertreten. Bis Jahresende soll die Zahl in Österreich bis auf 40 steigen. Als Langfristziel peilt das Unternehmen 140 Container bis 2024 an.

Christoph Mayer, Mitgründer KastlGreissler; Moritz Schuschnigg, KastlGreissler im Mittelburgenland; Katrin Schöggl, KastlGreisslerin in der Region Neusiedlersee-Carnuntum; Gerald Gross, Geschäftsführer KastlGreissler
Christoph Mayer, Mitgründer; Moritz Schuschnigg, KastlGreissler im Mittelburgenland; Katrin Schöggl, KastlGreisslerin in der Region Neusiedlersee-Carnuntum; Gerald Gross, Geschäftsführer | Foto: KastlGreissler

Deutschland-Expansion startet mit Sachsen und Bayern

Nun steht aber zunächst einmal die Expansion nach Deutschland am Programm – zwei Jahre früher als ursprünglich geplant. In einem ersten Schritt soll das Modell nach Bayern und Sachsen gebracht werden. Die Crowdfunding-Kampagne dazu erreichte auf der Plattform Green Rocket im Februar nach nur 13 Minuten die Fundingschwelle von 50.000 Euro. Das Limit wurde daraufhin von 150.000 auf 250.000 Euro erhöht. Bereits im Vorjahr hatte das Unternehmen eine erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne durchgeführt.

„Wir haben mitten in der Krise gestartet und dabei von einem verstärkten Bedürfnis nach Regionalität profitiert“, sagt KastlGreissler-Geschäftsführer Gerald Gross. Genauso sei man aber davon überzeugt, dass der Wandel ein langfristiger sei und auch nach der Corona-Pandemie anhalten werde.

Martin Pacher

Neuer Trend: In Wien startet mit „Swapfiets“ bereits zweiter Fahrrad-Abo-Anbieter

Das niederländische Unternehmen Swapfiets startet in Wien mit einem Fahrrad-Abo-Service. Für eine monatliche Gebühr erhalten Mitglieder ein Fahrrad oder Elektrofahrzeug für den eigenen Dauergebrauch.
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Swapfiets
(c) Swapfiets

Mit monatlich bzw. jährlich kündbaren Fahrrad-Abos etabliert sich aktuell ein neues Mobilitätskonzept in Wien. Nachdem das österreichische Startup Eddi Bike bereits Ende März mit seinem Service in der Bundeshauptstadt gestartet ist, gesellt sich mit dem niederländischen Unternehmen Swapfiets nun ein zweiter Anbieter hinzu.

Abgrenzung zu Free-Floating-Systemen

Das Konzept der neuen Anbieter am Markt: Gegen eine Gebühr erhalten Mitglieder ein Fahrrad, das über die gesamte Dauer des Abos im ständigen Besitz der Nutzer bleibt. Sowohl Swapfiets als auch Eddi Bike wollen sich damit gegenüber Free-Floating-Leihsystemen abgrenzen, die in der Vergangenheit des Öfteren aufgrund des „unsachgemäßen Abstellens“ zu Problemen führten – teilweise landeten Fahrräder im Donaukanal oder auf den Gleiskörpern der U4.

Sofern das Rad kaputt geht, werden die Fahrräder zudem vor Ort bei den Kunden repariert oder gegen ein neues Rad getauscht. Mit den dauerhaften Rad-Abos inklusive Servicegarantie soll so ein Zeichen für mehr Nachhaltigkeit gesetzt werden.

Swapfiets Store in der Josefstädter Straße

Die Räder von Swapfiets, die als Markenzeichen über ein blaues Vorderrad verfügen, können laut dem niederländischen Unternehmen ab sofort über die Website des Unternehmens gebucht werden.

Hierfür müssen Kunden eine Termin über die Website vereinbaren. Anschließend kann das Fahrrad in einem eigenen Pop Up Store in der Josefstädter Straße im 8. Bezirk abgeholt bzw. eine Lieferung vereinbart werden. Der Store ist während des Lockdowns vorerst nur an Nachmittagen geöffnet.

E-Mobilität im Programm

Neben dem Schwerpunkt auf Fahrräder bietet Swapfiets gegen einen Aufpreis auch E-Mobilität an. Mit im Programm sind beispielsweise der faltbare Swapfiets e-Kick, das E-Bike Swapfiets Power 7 für Langstrecken zwischen innerstädtischen Gebieten und dem Stadtrand. Darüber hinaus wird auch ein e-Scooter der Marke NIU angeboten.

„Lebenswertere Städte sind möglich, wenn  intelligentere Mikromobilitätslösungen den Menschen helfen, ihr Auto zu Hause zu lassen.  Wir bauen unser Angebot in Städten aus, die dieses Problem ernst nehmen und bereit sind, noch mehr in eine bessere Fahrradinfrastruktur zu investieren“ so Marc de Vries, CEO von Swapfiets, im Zuge des Marktstarts des niederländischen Anbieters in Wien.


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10.03.2021

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Der KastlGreissler in Tulbing im Tullnerfeld | Foto: KastlGreissler

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