Das sind die genialsten Startups und Innovatoren Niederösterreichs

Mit dem riz up Genius wurden auch dieses Jahr die innovativsten Köpfe in Niederösterreich ausgezeichnet. Das sind die Sieger.
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riz up: Das sind die Sieger des riz up Genius 2020
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  • Nun war es wieder soweit: Der riz up Genius 2020 wurde in vier Kategorien vergeben.
  • Konkret gab es den Preis für die innovativsten Köpfe Niederösterreichs wieder für „Geniale Startups“, „Geniale Unternehmerinnen und Unternehmer“, „Geniale Forschung und Entwicklung“ und „Genial digital“.
  • Den Sieg in der Kategorie „geniale Startups holte sich beim riz up Genius 2020 die Green-Bag Getränke GmbH aus Brunn am Gebirge.
  • Den zweiten Platz holten ex aequo die Startups MeinBau und ResqRack.
  • In der Kategorie „geniale Forschung & Entwicklung“ gewann das Korneuburger Forschungsprojekt „AutoMold“ vom IST Austria.
  • Den Siegerpreis in der Kategorie „geniale Unternehmerinnen und Unternehmer“ erhielt das Mechatronik-Unternehmen MH-Tec e.U.

Nun war es wieder soweit: Der riz up Genius 2020 wurde in vier Kategorien vergeben. Konkret gab es den Preis für die innovativsten Köpfe Niederösterreichs wieder für „Geniale Startups“, „Geniale Unternehmerinnen und Unternehmer“, „Geniale Forschung und Entwicklung“ und „Genial digital“. „Innovation ist ein entscheidender Wettbewerbsfaktor. Das Unternehmerland Niederösterreich braucht innovative Geschäftsideen und umsatzstarke Unternehmerinnen und Unternehmer. In unserem Land ist sehr viel Innovationsgeist vorhanden“, kommentierte Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger bei der Preisverleihung.

Geniale Startup: Saftkonzentrat, digitale Häuslbauer und effizientere Flughafenrettung

Den Sieg in der Kategorie „geniale Startups holte sich beim riz up Genius 2020 die Green-Bag Getränke GmbH aus Brunn am Gebirge. Das Startup bietet Saftkonzentrat für 100-prozentigen Bio-Fruchtsaft zum selber Mischen an, wodurch massive Einsparungen beim Transportgewicht möglich sind. Das soll sich stark positiv auf den CO2-Ausstoß auswirken. Den zweiten Platz holten ex aequo die Startups MeinBau und ResqRack. MeinBau bietet ein digitales Komplettpaket für „Häuslbauer“ und Sanierer, über das – je nach finanziellen und anderen Vorstellungen – ein Matching mit passenden Anbietern passiert. ResqRack hat sich auf die effiziente Rettung bei Großunfällen auf Flughäfen spezialisiert. Mit seinem System können mit einem Flughafenbus bis zu 15 Verletzte sicher transportiert werden.

Video-Talk von der Preisverleihung:

In der Kategorie „geniale Forschung & Entwicklung“ gewann das Korneuburger Forschungsprojekt „AutoMold“ vom IST Austria. Das automatisierte Design von Gussformen zielt darauf ab, die Produktivität von Kleinserienherstellung signifikant zu erhöhen. Den Siegerpreis in der Kategorie „geniale Unternehmerinnen und Unternehmer“ erhielt das Mechatronik-Unternehmen MH-Tec e.U. aus Gmünd. Die tragbare Hubarbeitsbühne soll als schneller und sicherer Ersatz der Stehleiter fungieren. Der Preis in der Kategorie „genial digial“ ging an das junge IT-Unternehmen „Digicust“ aus Schwechat. Dieses widmet sich der Entwicklung eines virtuellen Zollroboters und der Digitalisierung der Zollabwicklung entlang der Wertschöpfungskette einer Spedition.

Alle Preisträger beim riz up Genius 2020

Die Siegerprojekte der einzelnen Kategorien erhileten ja 6000 Euro Preisgeld. Für die zweiten Plätzte gab es 4000 Euro, für die dritten je 2000 Euro. Das sind alle Top-Platzierungen des riz up Genius 2020:

Kategorie „Geniale Startups“:

  1. Platz: Green-Bag concentrated. – Bernhard Gager, Martina Giczy
  2. Platz: MeinBau – Werner & Oxana Seidel
  3. Platz: RESQRACK – Die Notfallrevolution! – Andreas Czekierda

Kategorie „Geniale Forschung & Entwicklung“:

  1. Platz: AutoMold – Thomas Auzinger, Bernd Bickel
  2. Platz: Personalisierte Medizin für Autismus/Epilepsie – Gaia Novarino & Team
  3. Platz: Intelligente Lager für Fahrzeuge und Maschinen – Michele Schirru

Kategorie „Geniale UnternehmerInnen“:

  1. Platz: Tragbare Hubarbeitsbühne – Martin Höbarth
  2. Platz: BiOxi®-Isotonische Lufthygiene – Gerhard Brandner & Team
  3. Platz: Hardwareentwicklung&Online-Content aus einer Hand – Clemens Mayer

Kategorie „Genial digital“:

  1. Platz: Digicust – Matthias Pfeiler & Team
  2. Platz: LENA – der Lehrlingsnavigator – Manfred Hager & Team
  3. Platz: Sport und Bewegung digital unterstützt – Thomas Peroutka & Team

Der Sonderpreis über 2000 Euro ging an PADDIES von Camilo Wolff und Heidrun Weiß.

die Redaktion

Austria Limited: Versprechen mit vielen Fragezeichen

Die angekündigte neue Gesellschaftsform Austria Limited hat nicht nur Anhänger. Die Argumente in der Diskussion sind sehr unterschiedlich gelagert.
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Austria Limited - brutkasten Roundtable
(c) Adobe Stock / somartin / Stanislau

Viele Jahre lang gab es von mehreren Playern der Startup-Szene, darunter etwa den großen Organisationen AustrianStartups, aaia und AVCO, die Forderung, eine besonders für Startups geeignete neue Gesellschaftsform zu schaffen. Diese oft als „AG Light“ bezeichnete Rechtsform sollte unter anderem deutlich weniger bürokratisch in der Handhabung sein und Anteilsübertragung und Mitarbeiterbeteiligung erheblich vereinfachen. Diesen Sommer war es soweit: Der Bundeskanzler persönlich kündigte die Schaffung der „Austria Limited“ an.

Austria Limited, oder doch GmbH-Reform? Und was dann?

Doch damit ist die Diskussion nicht beendet – im Gegenteil. Denn noch ist es ein Versprechen mit vielen Fragezeichen. Dass in Wirklichkeit noch überhaupt nichts beschlossene Sache ist, wurde spätestens klar, als Justizministerin Alma Zadić kürzlich Vertreter der Startup-Szene zu einem informellen Austausch zum Thema einlud. Dort ging es nicht nur um die unterschiedlich ausgeprägten Wünsche an die Austria Limited, sondern generell um den anstehenden Reformbedarf im Gesellschaftsrecht. Im Anschluss stellte sie Ministerin auch im brutkasten-Gespräch klar, das noch nichts fix ist und nun Experten – „mit Hochdruck“ – am Zug sind. Tatsächlich steht noch eine weitere Option im Raum: Die Adaptierung der bestehenden Kapitalgesellschaftsformen GmbH und AG.

Diese Variante wird von verschiedenen Playern aus sehr unterschiedlichen Gründen favorisiert. Ins Treffen geführt wird etwa, dass eine neue Gesellschaftsform nicht ausreichend Rechtssicherheit bieten würde, weil viele Fragen zunächst noch nicht ausjudiziert wären. Andere Reform-Befürworter glauben schlicht nicht daran, dass die Schaffung einer Austria Limited in absehbarer Zeit tatsächlich realistisch wäre. Während die einen gerne gar keine allzu großen Änderungen sehen würden, hätten die anderen gerne eine grundlegend neue Struktur, die eben auch die bestehenden Kapitalgesellschaftsformen betrifft. Andernfalls „drohe“ die Austria Limited nicht halten zu können, was sie verspricht. Sprich: Es gibt auch große Differenzen bei den inhaltlichen Wünschen zu einer möglichen Reform.

Breites Spektrum der Dikussion beim brutkasten Roundtable

Dieses sehr diverse Spektrum der Diskussion zwischen (Langzeit-)Befürwortern mit unterschiedlichen Vorstellungen sowie konservativen und progressiven Kritikern will der brutkasten in einem Roundtable zur Austria Limited am 28. Oktober um 18:30 abbilden. Dabei sollen mögliche Lösungswege und Kompromisse für die Startup-Szene herausgearbeitet werden.

Es diskutieren Michael Umfahrer, Präsident der Österreichischen Notariatskammer, Keyvan Rastegar, Gründer der Wiener Wirtschaftskanzlei RPCK Rastegar Panchal, Sonja Bydlinski, Leiterin der Abteilung für Unternehmens- und Gesellschaftsrecht im Justizministerium, Philip Vondrak, Co-Founder und Partner bei Grama Schwaighofer Vondrak Rechtsanwälte und Laura Egg, Geschäftsführerin der aaia.

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