RIZ Genius 2017: Großer Auftritt für Niederösterreichs Innovationen

Zum 16. Mal fand der RIZ Genius-Wettbewerb, bei dem niederösterreichische Startups und Innovationen prämiert werden, nun statt. Sechs Preise wurden vergeben. Die Bandbreite der Sieger war dabei beachtlich.
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„Wenn es hier kreative Menschen gibt, die gründen wollen, sollte man ihnen ein Ambiente bieten, in dem sie wie fertige Unternehmer auftreten können“, so fasste der Wiener Neustädter Bürgermeister Klaus Schneeberger in seiner Rede zur Preisverleihung des RIZ-Genius-Awards die Grundidee des RIZ (Regionales Innovationszentrum) zusammen. Er selbst war es, der 1987 zusammen mit anderen die niederösterreichische Gründeragentur ins Leben rief. Seit nunmehr 16 Jahren bietet das RIZ Jungunternehmern nicht mehr nur Platz, um ihr Business aufzubauen, es gibt ihnen mit dem jährlichen RIZ Genius-Award auch eine große Bühne für ihre Ideen, und nicht zuletzt attraktive Preisgelder.

+++ Traditionelle Industrie und Startups: Gegenseitiges Beschnuppern in NÖ +++

Insgesamt über 50.000 Euro Preisgeld

So wurden bei der diesjährigen Preisverleihung, die ob des Publikumsandrangs der letzten Jahre erstmals in der Arena Nova in Wiener Neustadt stattfand, insgesamt über 50.000 Euro an die Gewinner und Platzierten vergeben. Möglich ist das vor allem auch durch das große Interesse von Institutionen und etablierten Unternehmen an dem Award. So stellten neben dem RIZ selber, das Land Niederösterreich, die niederösterreichische Wirtschaftskammer, die Industriellenvereinigung Niederösterreich, Ecoplus, Raiffeisen, der Vienna International Airport, die Wiener Städtische, Novomatic und die EVN Gelder für die Preise bereit. Die ersten Plätze in den vier Hauptkategorien erhielten je 6000 Euro. Je 4000 bzw. 2000 Euro gingen an die Plätze zwei und drei

„Ein Gründer muss vom ersten Tag an alles können“ – Landesrätin Petra Bohuslav

„Eine wunderbare Zeit zu gründen“

Übergeben wurden die Preise von der niederösterreichischen Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav und der RIZ-Geschäftsführerin Petra Patzelt sowie von den jeweiligen Sponsoren. Patzelt kam bei ihrer Rede im Vorfeld der Preisübergabe ins Schwärmen: Es sei gerade eine wunderbare Zeit zu gründen. Bohuslav strich bei ihrer Ansprache die Wichtigkeit des RIZ für niederösterreichische Gründer hervor: „Ein Gründer muss vom ersten Tag an alles können“. Das RIZ unterstütze die Jungunternehmer kostenlos bei allem, was ihnen eben doch noch schwer fiele.

And the Winners are…

Zudem strich Bohuslav die Vielseitigkeit der niederösterreichischen Gründerlandschaft hervor, die sich auch in den Preisträgern des Awards wiederspiegle. Und tatsächlich war die Bandbreite der prämierten Startups und Projekte enorm: Von alternativen Pflanzenschutzmitteln auf Pilzbasis von MetCaot (Sieger Kategorie „Geniale Startups“) über MultiBaseline, ein Sockelsystem für Baustellen (Sieger Kategorie „Geniale UnternehmerInnen“), und ein biotechnologisches Implantat für Bandscheibenpatienten (Sieger Kategorie „Geniale Forschung & Entwicklung“) bis zu digitaler Patientenaufklärung mit Hilfe von 3D-animierten Videos von PExMedia (Sieger Kategorie „Digital Entrepreneurship“) wurden ganz unterschiedliche Bereiche abgedeckt. PExMedia bekam zusätzlich zum Preisgeld einen fixen Startplatz für den Brutkasten-Springcontest.

Die Sieger im Video-Interview:

Publikumspreis für automatisches Orgelstimmgerät

Mit den jeweils zweit- und drittplatzierten kamen unter anderem auch noch ein Stück Weltraumtechnologie, das für die ESA entwickelt wird, ein smarter Schuh für Sehbehinderte und ein Strahlendetektor fürs Smartphone dazu. Der Publikumspreis, der mittels Online-Voting ermittelt wurde, ging an einen Mechatroniker und Organisten, der ein Gerät zur vollautomatischen Stimmung von Orgelpfeifen entwickelt hat. Den Jugendpreise holten sich ex aequo ein Team von HTL-Schülern, die eine verbesserte Slackline-Spannvorrichtung entwickelt haben und ein weiteres HTL-Team, das ein mobiles Schlauchaufwicklungssystem für Feuerwehrschläuche konstruiert hat.

+++ Startup Barcamp: Wie Niederösterreich Gründer überzeugen will +++

 

die Redaktion

League of Legends European Championship: Erste Group wird Hauptsponsor

Die Erste Group engagiert sich im Bereich E-Sports und wird ein Hauptsponsor der League of Legends European Championship (LEC) Playoffs.
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(c) Riot Games / League of Legends

Der Erfolg von E-Sports ist nach wie vor ungebrochen. Und der 2009 veröffentlichte Gratis-Spieltitel League of Legends zählt mit mehr als 100 Millionen monatlichen Spielern zur Spitze dieser Entwicklung. Nun engagiert sich auch die Erste Group im Bereich des E-Sports und wird ein Hauptsponsor der League of Legends European Championship (LEC) Playoffs. 

Die LEC-Playoffs umfassen die wichtigsten Ligaspiele in der höchsten europäischen Spielklasse des Riot Games-Titels League of Legends.  Die LEC-Playoffs der Sommer-Saison 2020 werden Ende August stattfinden. Sie dienen als Sprungbrett für die teilnehmenden Teams, um sich für die „Worlds“, der Weltmeisterschaft in League of Legends, zu qualifizieren. 

Erste Group kooperiert mit Riot Games

Mit Fokus auf Zentral- und Osteuropa ist die Erste Group eine der ersten großen Marken, die die wachsende Popularität des E-Sports erkannt hat. Dabei wird mit dem Spieleentwickler und E-Sports-Turnierveranstalter Riot Games zusammengearbeitet, um das Wachstum von E-Sports in den Kernmärkten der Bankengruppe zu unterstützen. „Wir wollen als Hauptsponsor der LEC dazu beitragen, das Potential von E-Sports den Menschen in unserer Region besser zugänglich zu machen“, sagt dazu Peter Bosek, CEO der Erste Bank Oesterreich.

LOL-Kooperation trotz Corona

Die Erste Group hat sich zu dieser strategischen Partnerschaft entschieden und auch die Corona-Pandemie hat nichts daran geändert. „Wir stehen zu unseren Partnern und sind überzeugt, dass E-Sports ein Megatrend ist, der immer stärker wird. Erstmals setzen wir mit unseren Tochterbanken ein so großes und strategisch wichtiges Sponsoring gemeinsam um“,  betont Martin Radjaby-Rasset, Leiter Markenstrategie und Kommunikation der Erste Group.

„Mit der Erste Group als innovativste Bankengruppe Österreichs und der CEE-Region haben wir einen großartigen Partner an Bord geholt, der gemeinsam mit uns E-Sports in der Region stärken und verankern will – nicht nur durch Werbemaßnahmen, sondern auch als starker Infrastrukturpartner“, so Alban Dechelotte, Head of Partnerships and Business Development EMEA bei Riot Games.

Siegeszug des E-Sports…

Die Popularität von E-Sports hat in den letzten Jahren massiv zugenommen. Rund um E-Sports haben sich professionelle Teams, Ligen, Strukturen, Medien und völlig neue Wirtschaftszweige entwickelt. Die Gesamtzahl der E-Sports-Zuschauer umfasst heute über 490 Millionen Fans weltweit (mit einer Wachstumsrate von 11,7% im Jahr 2020), davon allein über 50 Millionen in Europa.

Entgegen weit verbreiteter Missverständnisse befinden sich in der größten einzelnen Altersgruppe unter den E-Sports-Fans Menschen im Alter zwischen 21 und 35 Jahren. Diese machen 38% der Gesamtzuschauerzahl aus. Darüber hinaus sind fast 40% der Fans Frauen.

Die vielfältige und attraktive Demografie der Millionen von Fans, die E-Sports in Live-Streams und Stadien verfolgen, hat auch zu wachsendem Sponsoringinteresse internationaler Marken wie McDonald’s, BMW, Mercedes-Benz oder Louis Vuitton geführt.

…und trotzdem Akzeptanzprobleme

Dennoch müssen Gamer nach wie vor mit Akzeptanzproblemen kämpfen. Das reicht von den Eltern und ihren Anordnungen, man solle doch „etwas Vernünftiges mit seinem Leben machen“ über Nerd-Mobbing in der Schule bis zum Fakt, dass jeder einzelne Twitch-Streamer in der Anfangszeit um Anerkennung und Aufmerksamkeit kämpft.

Die Erste Group hat daher einen emotionalen Imagefilm produzieren lassen, der das #glaubandich-Motto der Erste Bank markenadäquat in den E-Sports-Bereich übersetzt. Das Video macht den Zuschauer mit den Zweiflern und Kritikern bekannt, mit denen sich E-Sports als junger Sport regelmäßig konfrontiert sieht. Außerdem werden die emotionalen Hürden veranschaulicht, mit denen sich junge E-Sports-Profis konfrontiert sehen. Gleichzeitig unterstreicht der Film den Glauben der Erste Group an E-Sports und ermutigt die junge Generation von Spielern, an sich selbst zu glauben.

Darüber hinaus wird die Erste Group ein zusätzliches Edutainment-Angebot bereitstellen, dessen Social Media-basierte Inhalte sich in erster Linie an E-Sports-Fans richten. Durch die Bereitstellung von Hintergrundinformationen soll jedoch auch die breite Öffentlichkeit mit E-Sports in Kontakt kommen.

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