Regierungsklausur: Investitionsprämie und Verlustrücktrag geplant

Im Vorfeld der heute und morgen im Bundeskanzleramt stattfindenden Regierungsklausur wurden von der Regierung bereits mehrere angedachte Maßnahmen zur Linderung der Wirtschaftskrise kommuniziert.
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Schramböck - Investitionskontrolle - investitionsprämie und verlustrücktrag - covid-startup-hilfsfonds
Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck | (c) BKA
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Die Maßnahmen zur Bekämpfung der durch die Coronakrise hervorgerufenen Wirtschaftskrise gehen jetzt in die nächste Runde – das ist die Message, die bereits vor der heute und morgen stattfindenden Regierungsklausur im Bundeskanzleramt von der Bundesregierung vermittelt wurde. Mehrere im Rahmen des bereits seit einiger Zeit angekündigten Konjunkturpakets geplante Maßnahmen wurden bereits im Vorfeld der Klausur kommuniziert. In der gestrigen ORF-Pressestunde gab Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck auch einen ersten Einblick, was im Rahmen des Pakets für Unternehmen geplant ist. Konkret sprach sie von einer Investitionsprämie und der Möglichkeit zum Verlustrücktrag.

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Investitionsprämie: 7 Prozent für alle, weitere 7 Prozent in bestimmten Bereichen

Die Investitionsprämie soll von der Unternehmensgröße unabhängig sein und jenen Firmen gewährt werden, die sich „in den nächsten sechs Monaten zu Investitionen bekennen“. Dabei dürfte es eine Basisprämie von sieben Prozent für alle betrieblichen Investitionen und darauf aufbauend eine weitere Prämie in Höhe von sieben Prozent bei Investitionen etwa in Digitalisierung, Life Science oder Gesundheitswesen geben. Die insgesamt möglichen 14 Prozent scheinen aber noch nicht in Stein gemeißelt zu sein: „Ideal wäre eine Investitionsprämie von 20 Prozent“, meint Schramböck.

Verlustrücktrag: Steuern aus den Vorjahren zurückholen

Mit dem geplanten Verlustrücktrag sollen sich Unternehmen Steuern aus den beiden Vorjahren zurückholen können. Demnach sollen Verluste aus diesem Jahr steuerlich mit Einnahmen aus 2018 und 2019 gegengerechnet werden können. Zu den Details äußerte sich die Ministerin noch nicht. Weitere – nicht Unternehmens-bezogene – geplante Konjunktur-Maßnahmen, die nun bei der Regierungsklausur besprochen werden sollen, sind etwa eine mit 1. Jänner rückwirkende Senkung des Eingangssteuersatzes von 25 auf 20 Prozent sowie eine Einmalzahlung für Arbeitslose über 450 Euro mit eigenem „Familienbonus“ über einmalig 360 Euro pro Kind.

Applaus von der Wirtschaftskammer, Kritik von den NEOS

Applaus für die Investitionsprämie und Verlustrücktrag gibt es von der Wirtschaftskammer (WKÖ), die eigene Forderungen umgesetzt sieht. WKÖ-Präsident Harald Mahrer schreibt in einer Aussendung: „Die Investitionsprämie bringt uns ein weiteres Stück vorwärts. Unternehmen aller Größen sind durch die Corona-Krise massiv unter Druck geraten. Die Unterstützung bei Investitionen wirkt unmittelbar für das Unternehmen, erzeugt aber auch Nachfrage am angespannten Markt und schafft Arbeitsplätze. Eine verstärkte Investitionstätigkeit ist der sicherste, nachhaltigste Weg aus der Krise“.

NEOS-Wirtschaftssprecher Sepp Schellhorn kann in einer Aussendung den bisher von der Regierung gesetzten Maßnahmen und der Investitionsprämie nichts abgewinnen: „Schramböck hat heute einmal mehr gezeigt, dass sie das Hauptproblem immer noch nicht verstanden hat. Es ist die fehlende Liquidität, die den Unternehmen das Genick bricht“. Die Krise habe „das Eigenkapital in den Betrieben aufgefressen“, bei vielen reiche es oft nicht einmal mehr, um an einen Hilfskredit zu kommen. „Steuerstundungen und Kredite verschaffen den Unternehmerinnen und Unternehmern nur vorübergehend etwas Luft, jedoch nicht die so dringend notwendige Liquidität – aufgeschobene Steuern und Kredite müssen schließlich bald einmal auch zurückgezahlt werden“, so Schellhorn. „Und wie soll man Geld investieren, um in den Genuss einer Investitionsprämie zu kommen, wenn man kein Geld mehr hat? Betriebe brauchen Eigenkapital, wir müssen den Konsum ankurbeln, die Lohnnebenkosten senken, die Gewerbeordnung liberalisieren – kurzum: Wir müssen alles tun, um Unternehmerinnen und Unternehmern die Arbeit zu erleichtern“.

⇒ Margarete Schramböck in der ORF-Pressestunde

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die Redaktion

Warum das DHDL-Startup FH2OCUS nun Flowkiss heißt

Bei der Aufzeichnung von "Die Höhle der Löwen" hießen sie noch "FH2OCUS". Doch das führte oft zu Missverständnissen. Nun nennt sich das Startup einfach Flowkiss.
/dhdl-startup-fh2ocus-flowkiss/
Nach der DHDL-Aufzeichnung haben sich die Fh2OCUS-Gründer in Flowkiss umbenannt.
Nach der DHDL-Aufzeichnung haben sich die Fh2OCOS-Gründer in Flowkiss umbenannt. (c) Flowkiss

Wer einen Muntermacher-Kick braucht, der greift normalerweise zu koffeinhaltigen Getränken, wie etwa Kaffee, Cola oder Energy Drinks. Das deutsche Startup Flowkiss präsentiert – zum Zeitpunkt der Aufzeichnung noch als „FH2OCUS“ – im Rahmen der Vox-Gründershow „Die Höhle der Löwen“ eine Alternative dazu: Ein Sprudelwasser mit Koffein.

Der Website von Flowkiss, bzw. FH2OCUS hat das Koffein-Wasser drei Besonderheiten:

  • Geschmack: Das Flowkiss Koffeinwasser schmeckt wie ein kühles Glas Sprudelwasser, garniert mit einer frisch geschnittenen Scheibe Zitrone und soll dementsprechend „einfach herrlich erfrischend und prickelnd“ schmecken.
  • Koffeingehalt: In der 500 ml Flasche FLOWKISS steckt so viel Koffein wie in einem großen Becher Kaffee (20 mg/100 ml). Dadurch soll es sich gut eignen, um es mitzunehmen und unterwegs kalt zu trinken.
  • Zusatzstoffe: Flowkiss enthält keine künstlichen Geschmacks- und Farbstoffe und ist komplett zucker- und kalorienfrei.

Generell wirkt es so, als wolle das Startup Flowkiss sich als Alternative zu Energy Drinks wie Red Bull oder zu abgepackten Kaffees aus dem Supermarkt positionieren – im Fokus der Kommunikation steht die Anwendung beim Sport, im Büro und auf Reisen.

Flowkiss: Koffein ohne Zusatzstoffe

Dementsprechend liest sich auch die Gründergeschichte von Flowkiss. Auf einer längeren Reise kam dem Gründerduo die Idee, „etwas Eigenes zu erschaffen, ein eigenes Unternehmen zu gründen und damit etwas zu verkaufen, für das wir beide uns voll und ganz begeistern können.“

Wieder zurück in Deutschland suchten sie dementsprechend nach Produktideen, die sie interessierten und die ihnen Spaß machten. Dabei kam man auf die Idee eines Getränks mit Koffein, das jedoch weder Zucker noch Süßstoffe enthielt.

FH2OCUS nach DHDL-Aufzeichnung umbenannt

Gegründet wurde mit dem Namen „FH2OCUS“ – jedoch musste man feststellen, dass dieser Name etwas sperrig war und man ihn oft erklären musste.

Dieses war auch Thema der Teilnahme an der Vox-Gründershow „Die Höhle der Löwen“. „Daher haben wir uns dann im Anschluss an die Dreharbeiten dazu entschlossen, unseren Namen noch einmal zu verändern“, heißtes auf der Website: „Und so wurde FH2OCUS zu FLOWKISS – „FLOW“ als Symbol für das fließende Wasser und „KISS“ ist in unserem Fall die Abkürzung für Keep IShort & Simple.“

Denn dies zeige sich auch in der Rezeptur, in der nur vier Inhaltsstoffe verwendet werden. Einfach, simpel und somit halt auch gesund – ohne unnötige Zusatzstoffe.

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