Bildungsministerin Rauskala zu Gast bei „Brain & Champagne“

Accenture und Avanade luden am Mittwochabend auf das Dach der Wiener Börse zur fünften Ausgabe von Brain & Champagne, einer Eventreihe die gesellschaftliche Herausforderungen in Bezug auf Digitalisierung thematisiert. Thema der Veranstaltung war die Bedeutung von Bildung im Zuge des digitalen Wandels. Als Gastrednerin war Iris Rauskala, Bundesministerin für Bildung, Wissenschaft und Forschung, geladen, die über den aktuellen Status Quo des Masterplans für Digitalisierung im Bildungswesen sprach.
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Rauskala
(c) Martin Pacher / der brutkasten: (v.l.n.r.): Michael Zettel, Country Managing Director Accenture, Iris Eliisa Rauskala, Bundesministerin für Bildung, Wissenschaft und Forschung, sowie Christiane Noll, Country Managerin Avanade Österreich
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Bei Brain & Champagne handelt es sich um eine Diversity-Networking-Eventreihe, die von Avanade-Österreich Geschäftsführerin Christiane Noll ins Leben gerufen wurde und gemeinsam mit Accenture veranstaltet wird. Zu dieser Veranstaltung sind Gäste aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung geladen, um über Herausforderungen der Digitalisierung zu diskutieren.

+++ Interview vom Brain and Champagne bei Accenture DACH +++

Bei der mittlerweile fünften Ausgabe von Brain & Champagne stand diesmal das Thema Bildung im Fokus. Zu Gast war unter anderem Iris Rauskala, Bundesministerin für Bildung, Wissenschaft und Forschung, die über die Digitalisierung im Bildungswesen sprach.

Digitaler Masterplan im Bildungswesen

Rauskala, die vor ihrer Ernennung zur Bundesministerin als Leiterin der Präsidialsektion des Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) tätig war, informierte die Gäste von Brain & Champagne über den aktuellen Status Quo des Masterplan Digitalisierung im Bildungswesen. Die Initiative wurde von ihrem Vorgänger Heinz Faßmann mitinitiiert und umfasst drei Hauptsäulen: die Digitalisierung der Lehrinhalte, Weiterbildung der Pädagogen sowie den technischen Ausbau der Infrastruktur in Schulen.

Finanzierung noch offen

Aufgrund der Abwahl der türkis-blauen Regierung und den bevorstehenden Neuwahlen im September sei die Finanzierungsfrage für den Masterplan Digitalisierung in der Übergangszeit allerdings noch offen. Dennoch würde sie sich gemeinsam mit ihrem Team für die Weiterentwicklung des Konzeptes einsetzen, damit dieses von der nächsten Regierung nahtlos aufgegriffen werden kann, so Rauskala. Dazu gehöre auch ein Erfahrungsaustausch mit europäischen Ministern im Rahmen der finnischen EU-Ratspräsidentschaft. Nach der Angelobung der neuen Regierung plane sie allerding ihre vorherige Position als Leiterin der Präsidialsektion wieder aufzunehmen.

Rauskala: Von Finnland lernen

Rauskala, die Tochter eines finnischen Wissenschaftlers ist und Teile ihrer Kindheit in Finnland verbrachte, betonte im Rahmen von Brain & Champagne, dass Österreich von den nordischen Ländern einiges lernen könne. Dazu zähle insbesondere der holistische Policy-Making-Ansatz, der Partikularinteressen in den Hintergrund stelle und verstärkt das Gemeinwohl betone. Dem stimmte auch Avanade-Geschäftsführerin Noll zu: “Wenn wir politisch und gesellschaftlich Dinge verändern und einen Impact haben wollen, müssen wir definitiv einen gesamtgesellschaftlichen Ansatz wählen. Dazu zählt auch, dass wir gemeinsame Werte in den Vordergrund stellen und diese auch kommunizieren.”

IT-Infrastruktur mit Fachdidaktik verknüpfen

Ein holistischer Ansatz müsste laut Rauskala auch im Bildungswesen viel stärker forciert werden. Demnach reiche es nicht aus die Schüler lediglich mit Tablets auszustatten, sondern diese müssten auch mit der entsprechenden Fachdidaktik verknüpft werden. Im Bereich der Wissenschaft bedürfe es zudem eines stärkeren interdisziplinären Austausches der einzelnen Fachrichtungen – so müssten sich nicht nur die technischen und naturwissenschaftlichen Studien mit der Digitalisierung befassen, sondern auch die Geisteswissenschaften.

Zukunftsthema Quantencomputer

Als ein Zukunftsthema nannte sie die Entwicklung eines marktreifen Quantencomputers, um die nötige Rechenleistung für künftige AI-Anwendungen zu gewährleisten. Hier sei Österreich gut aufgestellt – insbesondere mit der Expertise des international renommierten Quantenphysikers Anton Zeilinger – dennoch würden derartige Projekte gesamteuropäische Lösungen erfordern. Zum Abschluss der Veranstaltung betonte Accenture Österreich Geschäftsführer Michael Zettel, dass eine erfolgreiche Digitalisierung im Bildungsbereich, die Voraussetzung für den künftigen Wohlstand des Landes sei. „Die Digitalisierung der Bildung ist nicht nur erfolgsentscheidend für jedes Unternehmen, sondern für die Zukunft des Landes. Daher sind wir als Accenture massiv daran interessiert, dass die Bildung digitaler wird“, so Zettel.


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die Redaktion

4 Tech Trends für 2021

Die Coronakrise hinterlässt auch in den Tech Trends 2021 von Deloitte deutliche Spuren. Große Überraschungen bleiben aber aus.
/tech-trends-2021-deloitte/
Tech Trends 2021
(c) Adobe Stock - H_Ko

In den von den Beratungsunternehmen ausgegebenen Trends für 2020 war die Coronakrise noch nicht absehbar. Dass dadurch letztlich andere Themen, als ursprünglich prognostiziert worden waren, bestimmend wurden, liegt auf der Hand. Dieses Jahr könnte wieder mehr Berechenbarkeit gegeben sein. Ob Deloitte mit seinen Tech Trends 2021 richtig liegt, bleibt freilich dennoch abzuwarten. Die Chancen stehen jedoch gut. Denn wie schon in den Vorjahren sind die Prognosen nicht gerade waghalsig und bergen für Beobachter der technologischen Entwicklung des Planeten wenig Überraschungen.

Das Beratungsunternehmen identifizierte für dieses Jahr neun große Entwicklungen. Deloitte Österreich griff vier Tech Trends 2021 heraus, auf die hierzulande ein besonderes Augenmerk zu legen ist. Bernhard Göbl, Director bei Deloitte Österreich, kommentiert: „Durch digitale Transformation können Unternehmen ihre Prozesse effizienter gestalten und besser auf die dramatischen Schwankungen von Nachfrage und Kundenerwartungen reagieren. Viele haben dieses Potenzial in den letzten Monaten bereits genutzt und dabei Anpassungsfähigkeit sowie Reaktionsschnelligkeit bewiesen. Nun gilt es, den Fokus auf die richtigen Themen zu legen“.

Tech Trends 2021: Daten als dominantes Thema

Und das sind die vier Deloitte Tech Trends 2021, auf die Göbl seinen Fokus legt:

1. „Gezielte Datennutzung“

Laut Deloitte Tech Trends 2021 sollte die verstärkte und zielgerichtete Datennutzung mittels Big Data und Data Analytics in den nächsten Monaten eine zentrale Rolle für die österreichischen Unternehmen spielen. Moderne Methoden der Datenerfassung und -strukturierung sowie die Verbindung großer Datenmengen aus unterschiedlichen Systemen ermöglichen Entscheidungen in Echtzeit für Menschen und Künstliche Intelligenz.

„Die wachsende Bedeutung gezielter Datenanalysen zieht sich heuer durch die gesamte Trendprognose. Unternehmen werden neue Technologien einsetzen müssen, um die wachsenden Datenmengen optimal nutzen zu können. Gerade in Krisenzeiten können sich Unternehmen damit einen Wettbewerbsvorteil verschaffen“, so Göbl.

2. „Optimierung der Lieferketten mit neuen Technologien“

Auch bei der Optimierung der Lieferketten spiele die Datenanalyse eine immer wichtigere Rolle, heißt es in den Tech Trends 2021. Denn durch die Corona-Pandemie hätten sich die Lieferketten deutlich verändert – Grenzschließungen und Lockdowns hätten ihre Spuren hinterlassen. Unternehmen sollten die Automatisierung und das Know-how über die Daten nutzen, um die bisherigen, meist rein kostenfokussierten Partnerschaften in der Lieferkette in kundenorientierte, widerstandsfähige Liefernetzwerke umzuwandeln.

Bernhard Göbl kommentiert die Deloitte Tech Trends 2021
(c) Rauchensteiner/Hackl: Bernhard Göbl

„Im Management der Lieferketten können Unternehmen von den Daten profitieren, die sie sammeln, analysieren und über ihre Liefernetzwerke austauschen. Daneben kommen auch Roboter, Drohnen und fortschrittliche Bilderkennung verstärkt zum Einsatz, um die physischen Interaktionen entlang der Lieferkette effizienter und für die Mitarbeiter sicherer zu machen“, so Göbl. „Ein konkretes Anwendungsbeispiel dafür ist die Inspektion und Wartung von Verschleißkomponenten in Produktionsstätten, die schwer zugänglich oder messbar sind: Durch den Einsatz von Drohnen mit Infrarotkameras und Image Recognition kann ein Verschleiß der Materialien frühzeitig erkannt werden“.

3. „Bessere Gestaltung des digitalen Arbeitsalltags“

Natürlich dürfen auch die Corona- bzw. Lockdown-bedingten Digitalisierungsschritte für Remote Working, virtuelle Kundenmeetings oder das Umsatteln auf Online-Services nicht in den Tech Trends 2021 fehlen. Der Umstieg habe bei einigen Unternehmen zu Unsicherheiten geführt – gerade hinsichtlich Produktivität und Zusammenarbeit der Mitarbeiter im Home Office, heißt es von Deloitte. In Zukunft soll daher der Fokus auch in diesem Bereich auf die von Tools und Plattformen generierten Daten gelenkt werden.

„Wenn die vorhandenen Daten rund um Home Office und neue Arbeitsweisen effektiver genutzt werden, können die individuellen Mitarbeitererfahrungen deutlich verbessert werden. Auch auf Kundenseite müssen Unternehmen eine nahtlose Verknüpfung von digitalem und persönlichem Service schaffen. Hier können gut aufbereitete Daten ebenfalls hilfreich sein“, meint Göbl.

4. „Umsetzung von Modernisierungsvorhaben“

Des Weiteren sollten sich die Unternehmen im neuen Jahr auch auf die Modernisierung ihrer technologischen Infrastruktur und Anwendungen fokussieren, meint am bei Deloitte. Wichtig seien hier Enterprise-Ressource-Planning-Upgrades, Cloud-Migrationen sowie die Optimierung der IT-Infrastruktur und Software-Landschaft. Hierzulande sei dieser Trend bereits aufgegriffen worden: Laut Studie liege Österreich bei den geplanten IT-Vorhaben im Bereich ERP-Updates und IT-Modernisierungen mit 53 Prozent sogar etwas über dem west- und mitteleuropäischen Durchschnitt von 50 Prozent.

Die Modernisierung von älteren angewandten Technologien könne zur Freisetzung von großen Potenzialen führen, meint Bernhard Göbl: „Modernste Technologien in der IT-Infrastruktur und Software-Landschaft sind deutlich energie- sowie platzsparender und weisen eine höhere Ressourcenleistung auf. Durch die damit eingesparten Kosten stehen folglich mehr Ressourcen für andere Maßnahmen zur Verfügung. In Zeiten von anhaltender Unsicherheit sollten innovative Ansätze und größtmögliche Flexibilität deshalb bei jedem CIO ganz oben auf der Agenda stehen“.

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