Syrischer Programmierer von refugees{code} startet bei Shpock

Shpock ist österreichweit das erste Unternehmen, das einen von der Initiative refugees{code} zum Programmierer ausgebildeten Flüchtling anstellt.
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(c) Shpock: Coder Majd Zaour und Shpock-CTO Stefan Lingler
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Vier Monate, von Februar bis Mai 2017 besuchte Majd Zaour die Programmierschule refugees{code}, die von Stefan Steinberger, Daniela Wolf und Alexander Hartveld ins Leben gerufen wurde. Nur wenige Monate später ist der 25-jährige Syrer Teil des Entwickler-Teams der Flohmarkt-App Shpock. Als erster Student der Wiener Flüchtlingsinitiative konnte Zaour an ein österreichisches Unternehmen vermittelt werden. „Es ist ein unglaublicher Erfolg, dass Majd jetzt bei Shpock durchstarten kann. Unser Ziel ist es, geflüchtete Menschen in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Das ist uns dank Shpock nun erstmals gelungen“, sagt Stefan Steinberger, Co-Founder von refugees{code}.

+++ refugees{code}: Flüchtlinge zu Programmierern machen +++

„Für uns zählen Teamfit und die richtige Einstellung“

Shpock beschäftigt inzwischen insgesamt etwa 130 Mitarbeiter aus 30 Nationen. „In unserer Philosophie haben Herkunft, Hautfarbe, Religion, sexuelle Orientierung oder Muttersprache noch nie eine Rolle gespielt. Für uns zählen Teamfit und die richtige Einstellung. Da Majd beides erfüllt und den Startup-Drive mitbringt, freuen wir uns über diese Verstärkung im Team“, sagt Shpock-CTO Stefan Lingler, der zum Gründungsteam der 2012 gelaunchten Flohmarkt-App gehört.

Zusammenarbeit von refugees{code} und Shpock seit Februar 2017

Nachdem Steinberger bei einer sektor5-Podiumsdiskussion Shpock-Gründerin Katharina Klausberger kennenlernte, konnte er sie von seinem Konzept überzeugen – woraus direkt ein Workshop mit vier Studenten der Flüchtlingsinitiative hervorging. „Das Projekt hat mich von Anfang an überzeugt. Deshalb habe ich auch nicht gezögert als refugees{code} uns ein Bewerbungsgespräch mit Majd vorgeschlagen hat“, erzählt Lingler. Bei aller Freude über den Erfolg ist Steinberger in einem Punkt noch nicht zufrieden: „In Zukunft wollen wir auch vermehrt Frauen für unser Programm begeistern“, sagt er. (PA/red)

+++ Female Founders Report: Was Frauen am Gründen hindert +++

die Redaktion

Digital Days 2020 machen Wien zur „digitalen Hauptstadt der Menschen“

Am 30.9. und 1.10. werden die Digital Days der Stadt Wien online übertragen. Unter anderem gibt es News zum Kultur-Token. die Teilnahme ist kostenlos.
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Das waren die Digital Days 2019
Das waren die Digital Days 2019. Im Jahr 2020 wird das Event online übertragen. (c) David Bohmann
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Die Digital Days werden dieses Jahr noch digitaler, denn sie finden von 30. September bis 1. Oktober 2020 auch als kostenlose Onlinekonferenz statt – Vorträge, Pitches und Paneldiskussionen werden live von der Hauptbühne am Erste Campus gestreamt.

Die Workshops und Partnerevents finden virtuell auf der „Bee-Stage“ statt. Als Plattform dient das Networkingtool b2match des gleichnamigen Wiener Startups, mit dem sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bestmöglich vernetzen können. So können noch mehr Interessierte teilnehmen und sich zu digitalen Trends und Innovationen für die Stadt von morgen austauschen.

Video: So werden die Digital Days 2020

Peter Hanke: Alle auf den Weg mitnehmen

Die Digital Days sind eine Veranstaltung der Stadt Wien, der Wiener IKT-Wirtschaft und Urban Innovation Vienna, einem Unternehmen der Wien Holding. Mit dem Motto der diesjährigen Veranstaltung – „Digitale Hauptstadt der Menschen“ – macht die DigitalCity.Wien deutlich, wie wichtig es ist, die Menschen in den Mittelpunkt der digitalen Transformation zu stellen. „Am Weg zur Digitalisierungshauptstadt Europas müssen wir alle Bürgerinnen und Bürger mitnehmen: die Jungen, die in Ausbildung sind, über Erwerbstätige bis hin zu Seniorinnen und Senioren“, sagt Peter Hanke, Stadtrat für Finanzen, Wirtschaft, Digitalisierung und Internationales.

Die Politik müsse allen die Chance geben, in einer digitalen Welt von morgen selbstbestimmt zu handeln. Daher sei das lebenslange Lernen auch ein Kernthema der Digitalisierung. „Die DigitalCity.Wien-Initiative mit ihrem Eventhighlight der Digital Days macht für die Bevölkerung Digitalisierung greifbarer. Nur so können wir gemeinsam eine internationale Vorreiterrolle einnehmen“, sagt Hanke weiter.

Video: Digitale Bildung in Wien

Inhaltliche Schwerpunkte der Digital Days 2020

Im Zentrum der zweitägigen Veranstaltung steht die Frage, wie Digitalisierung in Sachen Wirtschaft, Bildung, Ethik, Medizin und Sicherheit die Menschen unterstützt, aber auch welche Spannungsfelder sich daraus ergeben. Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Verwaltung halten hierzu Keynotes und laden zum Austausch ein.

„Diese Diskussion mit dem Publikum ist essenziell, um die Anliegen der Bevölkerung zu Themen der Digitalisierung ernst zu nehmen und zu berücksichtigen. Nur so gelingt es, dass der technische Fortschritt nicht die Menschen beherrscht, sondern deren Lebensweise verbessert“, sagt Wiens Bürgermeister Michael Ludwig. Damit betont er die Bedeutung dieses Netzwerktreffens, das den Austausch unter Bevölkerung und IKT-Wirtschaft sowie Politik fördert.

Präsentation der digitalen Bildungsstrategie

Eines der Highlights ist die Präsentation der digitalen Bildungsstrategie am Eröffnungstag, die Ende September 2020 im Gemeinderat beschlossen wird. Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorszky skizziert die Eckpfeiler der Initiative und diskutiert im Anschluss mit Vertreterinnen und Vertretern aus Schulen und dem Bildungswesen.

Neuigkeiten zum Kultur-Token

Covid-19 hat außerdem das Mobilitätsverhalten der Wienerinnen und Wiener und auch das Kulturangebot derart beeinflusst, dass der Testbetrieb des Kultur-Token gestoppt werden musste. Diese Zwangspause erlaubte jedoch Optimierungen. Zurzeit arbeiten die Entwicklerinnen und Entwickler an Produktdesign, Prozessoptimierung, etwa was die „Kassen-App“ für die Abläufe seitens der Kulturinstitutionen betrifft sowie an einem zielgerichteteren „Community-Management“ für die Test-Userinnen und -User. Am 1. Oktober wird bei den Digital Days der genaue Fahrplan für die Wiederaufnahme des Piloten Kultur-Token bekanntgegeben. Denn fix ist: Der Kultur-Token kommt.

Verleihung des Hedy Lamarr Preis 2020

Zum Abschluss des zweitätigen Events verleiht die Stadt Wien gemeinsam mit der DigitalCity.Wien bereits zum dritten Mal den Hedy Lamarr Preis an eine Frau für ihre außergewöhnlichen Leistungen in der Informationstechnologie. Die Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert, welche die Urban Innovation Vienna stiftet. Der Hedy Lamarr Preis unterstreicht die Rolle und Bedeutung von Frauen in der IT. Die Nominierten dienen kommenden Generationen als Vorbilder und motivieren junge Frauen, einen Beruf in der IKT-Branche zu ergreifen. Bisherige Preisträgerinnen sind Verena Fuchsberger-Staufer (Universität Salzburg) und Martina Lindorfer (TU Wien).

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