Powerinsole hat bewegte Monate hinter sich. Seit der Aufzeichnung von “2 Minuten 2 Millionen” im Oktober, bei dem das Startup rund um Gründer Martin Masching einen Deal mit Katharina Schneider ergattern konnte, ist Einiges passiert. “Der Faux-Pas der Investorin, die irrtümlich zur doppelten Bewertung investieren wollte, hatte in den Nachverhandlungen keine Auswirkung”, wie der Founder erzählt. Abgeschlossen wurde der Deal jedoch noch nicht.

+++ WienerWürze: 2 Minuten 2 Millionen-Deal nach dem Dreh abgesagt +++

Investment abhängig von Verkaufszahlen nach Ausstrahlung

“Rund eine Woche nach der Sendung hat sich das Team von Katharina Schneider bei uns gemeldet und wir führten eine Skypekonferenz, in der mögliche Vertriebswege und Kooperationen besprochen wurden. Uns wäre eine Listung mit einer neuen Powerinsole direkt im Mediashop sehr wichtig und der perfekte Vertriebsweg für unser Produkt. So hätten wir die Zeit und die Möglichkeit mit neuen Messmethoden den Effekt sofort zu zeigen”, sagt Masching. “Dies hängt jedoch unter anderen von den Verkäufen nach der Ausstrahlung ab. Bei unseren Gesprächen wurde der Irrtum aus der Show nicht mehr erwähnt, sondern die fixierten 100.000 Euro für fünf Prozent Anteile besprochen. Es wurde aktuell zurückgestellt, sollte es aber zu einem Investment kommen, steht diese Bewertung noch”.

100.000 Euro Kapital vom neuen Investor

Auch mit dem zweiten interessierten Investor aus der Show, Hans Peter Haselsteiner und dessen Ansprechpartner für Startups, pflege der Entrepreneur weiterhin guten Kontakt. Und das, obwohl bereits ein neues Investment an Land gezogen wurde. “Dazu kam es nicht ’nur‘ durch die Sendung, sondern auch durch unser intensives Handeln im Vertrieb und diverse Pitches, etwa bei 4Gamechangers und der ‚Glaub an Dich Challenge‘. So konnten wir einen neuen Investor gewinnen. Auch hier steht die Bewertung von Katharina Schneider mit fünf Prozent für 100.000 Euro an. Der Investor kennt uns jedoch schon länger und konnte sich so ein gutes Bild von unserem nachhaltigen Vertriebsaufbau und auch von möglichen Weiterentwicklungen und Studien machen”, so Masching.

Wie baut man einen Schuh?

Begonnen habe die Idee zu Powerinsole mit Rückenschmerzen, die der Gründer einst hatte. Der Wunsch, einen Schuh zu entwickeln, der das Wohlbefinden steigere, entstand. Er traf aber auf das Problem, so gar kein Know-How im Schuh-Bau zu haben. Diese Idee wurde daher schnell ad acta gelegt und der Blickwinkel gewechselt. “Da ich Techniker bin, haben wir die Idee aus technischer Sicht betrachtet. Einen Pulsgurt kennt jeder, der macht nichts anderes als Daten (die Herzfrequenz) abzurufen, zu digitalisieren und an die Uhr zu senden. Wir gehen den umgekehrten weg”, erklärt Maschnig.

Nach drei Minuten besser atmen

Bei Powerinsole werden durch ein eigens entwickeltes System wechselseitige Magnetfelder erzeugt, die so abgestimmt seien, dass sie das Zellmembranpotential steigern würden, erklärt der Gründer. Nach drei Minuten soll es bereits eine bessere Sauerstoffanreicherung geben und sich auch die Muskeltemperatur erhöhen. Das soll für weniger Verspannung und Verletzungsgefahr sorgen, wie es auch in der Puls 4-Show betont wurde.

Born Global Champion-Award und Hillinger als Testimonial

Doch nicht nur der Auftritt bei “2 Minuten 2 Millionen” war eines der Highlights in den drei Jahren seit Bestehen des Unternehmens. Das Startup aus Obertrum, Salzburg, wurde heuer beim 4Gamechangers-Festival von der von der Wirtschaftskammer Österreich als “Born Global Champion” in der Kategorie Sport und Gesundheit ausgezeichnet. Zudem konnte mit Star-Winzer und “2 Minuten 2 Millionen-Investor” Leo Hillinger ein berühmtes Testimonial gewonnen werden, wie Masching berichtet.

“Leo Hillinger hat uns in der Sendung erzählt, dass er die Powerinsole testet und sich dann mit einem Statement bei uns melden wird. Nach rund zwei Wochen war es soweit und er hat zugesagt, dass wir ein öffentliches Feedback inklusive Foto zu unserer freien Verwendung bekommen, sobald die Sendung ausgestrahlt ist. Ehrlich gesagt haben wir das nicht wirklich geglaubt und waren sehr erfreut, als es geklappt hat. Wir können nur sagen ‚Leo steht zu seinem Wort'”, erzählt Masching. In den nächster Zeit soll es zwischen dem TV-Star und Powerinsole zu einem weiteren Treffen kommen. Man möchte die Möglichkeiten ausloten, inwiefern man bei Hillingers Radrennen zusammenarbeiten könne und auch andere Ideen besprechen.

PowerInsole, Leo Hilinger, Testimonial

(C) Hillinger/Powerinsole – Das Tech-Startup Powerinsole konnte mit seinem Chip im Geld-Pad für den Schuh Hobby-Sportler Leo Hillinger für sich gewinnen.

Keine Pause für Powerinsole

Wer denkt, Martin Masching und seine Frau Sonja ruhen sich nach dieser ereignisreichen Zeit aus und genießen den Erfolg, der irrt. Kein Durchschnaufen bei Powerinsole: Masching erzählt von der Kooperation mit neuen einzelnen Händlern und einem Großhändler, der den deutschen Markt exklusiv betreuen werde. “Weitere Produkte werden noch dieses Jahr folgen. Zudem läuft gerade eine große Anwender-Studie mit sehr bekannten internationalen Unternehmen. Parallel dazu befinden wir uns noch in Gesprächen mit anderen Investoren”, sagt Masching.

Österreich, Deutschland und USA

Das nächste Ziel, nach der Stärkung des Vertriebs in Österreich und Deutschland, ist der Release eines neuen Produkts im Juli. Es soll Verspannungen im Nacken und Schulterbereich lösen. Masching dazu: “Da wir im DACH-Raum ein Potential von circa 80 Millionen Kunden haben, wartet genug Arbeit auf uns. Natürlich möchten wir weitere Studien machen, um die Basis noch mehr zu stärken”. Außerdem habe man fest den nächsten großen Schritt in der Powerinsole-Expansionsstrategie im Blick: Die Expansion über den Teich.


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