Der Elevator-Pitch ist in der Startup-Welt weit verbreitet. Dabei wird die Idee, das Konzept oder das bereits gegründete eigene Startup in wenigen Sätzen präsentiert. Zeitrahmen ist die (gedachte) Dauer einer Aufzug-Fahrt. Anders ist es beim Railjet-Pitch: Er hat am Morgen des 7. September auf der Strecke von Wien Hauptbahnhof nach Linz Hauptbahnhof seine Premiere. Genau eine Stunde und 16 Minuten dauert die Fahrt mit dem ÖBB-Schnellzug planmäßig. Doch keine Sorge – so lange muss nicht gepitcht werden.

Hochkarätig besetzter Eisenbahnwagon

Drei AI-Startups bekommen über den Brutkasten die Chance, im Railjet ihr Konzept vor dem Management der ÖBB, darunter CIO Marcus Frantz, zu präsentieren. Der Grund für die hochkarätige Besetzung des Eisenbahnwagons ist das gemeinsame Ziel: Es geht zur Ars Electronica nach Linz. Um 7:30 Uhr geht es am Wiener Hauptbahnhof los. Die drei Startups können auf der Fahrt das ÖBB-Management von ihrer Idee überzeugen. Der Mobility-Konzern ist auf der Suche nach langfristigen Partnerschaften mit AI-Startups. Auch das Zugticket und die Festival-Pässe für die Ars Electronica, die dieses Jahr unter dem Motto “Artificial Intelligence – das andere ich” steht, werden natürlich von der ÖBB zur Verfügung gestellt.

AI für die Mobilität der Zukunft

Die ÖBB sucht mit dem Railjet-Pitch nach AI-Konzepten für die Mobilität der Zukunft. Die Startups, die die drei Pitching-Tickets bekommen, sollten sich bereits mit dem Thema Future Mobility beschäftigen. Konkret interessieren die ÖBB etwa Logistik-Konzepte, Algorithmen zur Mobilitätsverbesserung und Technologien in den Bereichen automatisiertes Fahren und Drohnen, aber auch stark Fahrgast-zentrierte Konzepte, wie etwa ein Messenger-Chatbot für Reisen.

Interessierte Startups können sich unter diesem Link mit einer Beschreibung ihres Konzepts bewerben. Eine interne Jury der ÖBB wählt dann jene drei Startups aus, die bei der Zugfahrt dabei sind. Die Bewerbungsfrist endet am 1. September 2017 um 24:00Uhr.