Pitching Battle Trentino: „Startup-Austauschprogramm“ mit Italien

Am 24. Oktober veranstaltet die Außenwirtschaft Austria zum zweiten Mal im Trentino ein Pitching Battle für österreichische und Italienische Startups. Gesucht wird in den Bereichen ICT, Mechatronics und Green/CleanTech. Business Angels beider Länder sitzen in der Jury. Die Sieger erhalten Inkubator-Plätze im jeweils anderen Land. Anmeldung bis 15. September.
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Österreich und Italien verbinden enge Wirtschaftsbeziehungen. Sowohl bei Importen, als auch bei Exporten ist das südliche Nachbarland der zweitgrößte Handelspartner Österreichs. Bei Startups beider Länder steht das jeweils andere Land jedoch meist nicht ganz oben auf der Liste der Zielgebiete. Mit einem Pitching Battle am 24. Oktober will die Außenwirtschaft Austria, im Rahmen der Initiative go-international, nun eine Gelegenheit für Jungunternehmen der beiden Nachbarländer bieten, jenseits des Brenners Fuß zu fassen.

+++ Es muss nicht immer Hongkong, Singapur oder Tokio sein, auch Taipei ist spannend für Startups +++

Zehn Business Angels mit virtuellen Millionen

Ausgetragen wird der Wettbewerb im Trentino. Schauplatz ist die Stadt Rovereto ganz im Süden der Provinz. Elf österreichische und elf italienische Startups haben dabei die Möglichkeit vor jeweils rund fünf Business Angels der beiden Länder je vier Minuten lang zu pitchen. Der Fokus liegt dabei auf den Bereichen ICT, Mechatronics und Green/CleanTech. Die Business Angels verteilen einen virtuellen Gesamtbetrag von zwei Millionen Euro auf die Startups.

Preis: Zwei Monate im Inkubator jenseits der Grenze

Aus der investierten virtuellen Summe wird dann ein Sieger-Startup pro Land ermittelt. Der österreichische Gewinner bekommt eine zweimonatige Aufnahme in den Inkubator Trentino Sviluppo. Das italienische Sieger-Startup bekommt zwei Monate im InnCubator in Innsbruck oder in der Werkstätte Wattens. Die Anmeldung läuft noch bis Freitag, den 15. September.

+++ Unterschiede zwischen Accelerator und Inkubator – Was Startups wissen sollten +++


⇒ mehr Information und Anmeldung

Momcilo Nikolic

83 Millionäre fordern: „Tax us. Tax us. Tax us. It is the right choice.“

Aufgrund der Corona-Krise fordern 83 Millionäre aus verschiedenen Ländern eine höhere Besteuerung der "Superreichen". Darunter die deutsche Startup-Investorin Mariana Bozesan.
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(c) Stock.Adobe/Anton Petrus - Über 80 Millionäre fordern eine höhere Besteuerung der Reichen, um die Folgen der Corona-Krise abzufangen.

Laut dem Global Wealth Report 2019 der Schweizer Großbank Credit Suisse gibt es in Österreich 313.000 US-Dollar-Millionäre. Bis 2024 sollen es 425.000 sein, die diese magische Grenze überspringen. Zudem behaust die Republik neun US-Dollar Milliardäre, angeführt von Red Bull Boss Dietrich Mateschitz, gefolgt von Novomatic-Chef Johann Graf, Signa Holding-Gründer René Benko, Investor Georg Stumpf und der einzigen Frau in der Riege, Heidi Horten. Weltweit gibt es hingegen rund 47 Millionen US-Dollar-Millionäre – bei über 2000 Milliardären, an deren Spitze Amazon Gründer Jeff Bezos thront.

Hier und da sind seit der Corona-Krise einzelne der so genannten „Superreichen“ medial aufgefallen: Sei es durch hohe Spenden im Kampf gegen den Klimawandel oder Covid-19, durch finanzielle oder anderweitige Unterstützung von Parteien oder auch dem Fernbleiben des U-Ausschusses.

„Besteuert die Reichen“

Jetzt jedoch hat die Vereinigung „Millionaires for Humanity“ mit einem äußerst bemerkenswerten Brief für Aufsehen gesorgt. Sie fordern in einem offenem Schreiben von der Politik eine „Besteuerung der Reichen“.

„Sofort. Umfangreich. Permanent.“

Im Wortlaut heißt es dort: „Während Covid-19 die Welt erobert, spielen Millionäre wie wir eine entscheidende Rolle bei der Heilung unserer Welt. Nein, wir sind nicht diejenigen, die sich auf Intensivstationen um die Kranken kümmern. (…) Aber wir haben viel Geld. Geld, das jetzt dringend benötigt wird und auch in den kommenden Jahren benötigt wird, wenn sich unsere Welt von dieser Krise erholt. Heute fordern wir, die unterzeichnenden Millionäre, unsere Regierungen auf, Steuern auf Menschen wie uns zu erheben. Sofort. Umfangreich. Permanent.“

Deutsche Startup-Investorin & Eismacher

Die Unterzeichner, wie etwa die deutsche Startup-Investorin und Philanthropin Mariana Bozesan, der Gründer der Warehouse Group Sir Stephen Tindall, die US-Filmemacherin Abigail Disney und der Mitgründer der US-Eismarke Ben & Jerry’s, Jerry Greenfield, warnen vor den Folgen der Corona-Krise, die eine halbe Milliarde Menschen in die Armut treiben könnte.

Fast eine Milliarde Kinder außerhalb der Schule

„Hunderte Millionen Menschen werden ihren Arbeitsplatz verlieren, wenn Unternehmen schließen, davon einige dauerhaft. Es gibt bereits fast eine Milliarde Kinder außerhalb der Schule, von denen viele keinen Zugang zu den Ressourcen haben, die sie benötigen, um weiter zu lernen“, heißt es weiter im Brief.

Aufruf an Politik: „Dauerhafte Steuererhöhung für Reiche wie uns“

Weiters wird betont, dass man den Problemen, die durch Covid-19 ausgelöst werden, nicht mittels Wohltätigkeitsprogrammen habhaft werden kann. Regierungschefs müssten die Verantwortung dafür übernehmen, die benötigten Mittel aufzubringen und fair auszugeben: „Wir können sicherstellen, dass wir unsere Gesundheitssysteme, Schulen und Sicherheit durch eine dauerhafte Steuererhöhung für die reichsten Menschen auf dem Planeten, Menschen wie uns, angemessen finanzieren.“

Millionäre erinnern an kollektive Schuld

Gegen Ende gehen die Milliönäre auf die kollektive Schuld gegenüber den Menschen ein, die an der Front dieses globalen Kampfes arbeiten Die meisten wichtigen Arbeitnehmer (die man hierzulande als systemrelevante Berufe bezeichnet und beklatscht hat) seien für die von ihnen getragene Last stark unterbezahlt.

Besteuern sie uns – es ist die richtige Wahl

Und die Millionäre appellieren: „Im Gegensatz zu zig Millionen Menschen auf der ganzen Welt müssen wir uns keine Sorgen machen, dass wir unseren Arbeitsplatz, unser Zuhause oder unsere Fähigkeit verlieren, unsere Familien zu unterstützen. Wir kämpfen nicht an der Front dieses Notfalls und es ist viel weniger wahrscheinlich, dass wir seine Opfer sind. Also bitte. Besteuern Sie uns. Beteuern Sie uns. Besteuern Sie uns. Es ist die richtige Wahl. Es ist die einzige Wahl.“

Anmerkung: Österreichische Millionäre fehlen in der Liste.

Deutsche Investorin Mariana Bozesan: „What Economics Does a Full World Need?“


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