Pitch

Pitchen ist eine Kunst für sich und für Startups enorm wichtig. Denn wer mit einem guten Pitch überzeugt, kann geeignete Investoren, neue Kunden aber auch andere Unterstützer für sein Unternehmen gewinnen. Pitch ist aber nicht gleich Pitch. Wie auch in der Kunst, kann einiges schief gehen.
/pitch/

Zusammenfassung aus

Zusammenfassung ein

Ein Pitch sollte vor allem eines: Überzeugen! (kasto - Fotolia.com)
Der Summary Modus bietet einen raschen
Überblick und regt zum Lesen mehrerer
Artikel an. Der Artikeltext wird AI-basiert
zusammengefasst mit der Unterstützung
des Linzer-Startups Apollo AI.

Pitch: Was ist das?

Der Pitch-Begriff stammt eigentlich aus der Agentur- bzw. Werbeagenturbranche. Denn Agenturen treten im Rahmen eines Pitchs vor einem potentiellen Kunden gegeneinander an, um den Kunden zu überzeugen und Aufträge zu ergattern. So hat sich der Begriff „Pitch“ in der Startup-Szene entwickelt. Gründer haben so die Möglichkeit, vor Investoren innerhalb kürzester Zeit ihre Geschäftsideen zu präsentieren und sie davon zu überzeugen.

Pitch: Welche Präsentationsarten gibt es?

  • Elevator Pitch
  • Startup Pitch
  • Speed-Pitching-Sessions

Was ist ein Elevator Pitch?

Beim Elevator Pitch (“Aufzugspräsentation”) handelt es sich um die kürzeste Präsentationsart des Pitchens. Hier geht es darum innerhalb kürzester Zeit – ca. 30 Sekunden – einen zusammenfassenden und informativen Überblick seiner Geschäftsidee bzw. seines Startups zu präsentieren, um Investoren von der Idee zu überzeugen.

Die Bezeichnung Elevator Pitch stammt daher, weil junge Unternehmer früher oft nur in kurzen Aufzugsfahrten die Möglichkeit hatten, erfolgreiche Geschäftsleute von ihren Ideen zu überzeugen. Auch heute noch hat man meist nur wenige Sekunden Zeit das Interesse eines potentiellen Investors zu wecken. Beim Elevator Pitch werden daher auch keine zusätzlichen Unterlagen oder Präsentationen (Keynote, Power Point, etc.) verwendet. Denn sie würden bei solchen Bedingungen eher hinderlich als hilfreich sein.

Was ist ein Startup Pitch?

Bei einem herkömmlichen Pitch, der zeitlich nicht so stark begrenzt ist wie der Elevator Pitch, dienen meist Präsentationen als zusätzliches Hilfsmittel. So kann die Geschäftsidee und ihre Zusammenhänge besser dargestellt werden. Zwar steht für die Präsentation mehr Zeit zur Verfügung, dennoch macht es auch hier Sinn, den Pitch eher kurz als zu lange zu halten. Denn viele Investoren hören dutzende Präsentationen am Tag und müssen sich auf jeden einzelnen Pitch konzentrieren. Die Aufmerksamkeitsspanne ist daher dann meist nach wenigen Minuten erschöpft.

Was sind Speed-Pitching-Sessions?

Oft finden Speed-Pitching-Sessions im Rahmen von Veranstaltungen statt. Gründerteams haben hier die Möglichkeit innerhalb kurzer Zeit – ca. drei bis fünf Minuten – einen möglichen Investor von ihrer Startup-Idee zu überzeugen. Danach wechselt man den Gesprächspartner, den Investor, und präsentiert seine Geschäftsidee noch einmal. Diese Art des Pitchens ist an das Prinzip des Speed-Datings angelehnt. Speed-Pitching-Sessions haben für Startups den Vorteil, die Geschäftsidee mehreren potentiellen Investoren vorstellen zu können.

Was ist ein Pitchdeck?

Als Pitch Deck werden die Präsentationsfolien eines Pitchs bezeichnet. Die Folien oder Slides können z.B. mit Keynote, Power Point oder Prezi erstellt werden. Wichtig dabei ist es, auf den Inhalt der Folien und deren Aufbau zu achten. Die Anzahl der präsentierten Folien sollte gering gehalten – ca. 10-13 Folien – und alle wichtigen Informationen auf ihnen kurz und bündig zusammengefasst werden. Dabei ist es sehr wichtig, die Folien nicht mit zu viel Text zu beladen, da sich die Aufmerksamkeit des Publikums sonst mehr auf den Text als auf den Vortragenden selbst richtet.

Hier ein Bespiel:

Unbenannt

Das Grundkonzept eines Pitchs ist also eigentlich gar nicht so schwer. Man versucht seine Geschäftsidee in kurzer Zeit überzeugend zu präsentieren. Gelingt einem das, hat man gute Chancen neue Kunden, passende Investoren oder andere Unterstützer für das Unternehmen zu gewinnen. Das klingt im ersten Moment zwar simpel, sieht aber in der Umsetzung etwas schwieriger aus. Denn obwohl es hilfreiche Präsentationsvorlagen – Pitch Decks – gibt, ist es wichtig, dass man dennoch heraussticht und mit seinem einzigartigen Pitch den Investoren bzw. dem Publikum in Erinnerung bleibt.

Pitch: Dos and Don’ts

  • Geschichten und Emotionen: Jeder liebt Geschichten, auch Investoren. Erzählt also eine Geschichte passend zu eurer Geschäftsidee.
  • Slides – weniger ist oft mehr: Versucht eure Slides nicht mit Informationen zu überladen. Das Publikum soll sich auf die Vortragenden konzentrieren und nicht durch die Präsentationsfolien zu sehr abgelenkt werden.
  • Erster Eindruck: Der erste Eindruck bei einer Präsentation ist enorm wichtig. Versucht in den ersten zwei bis drei Minuten von euch zu überzeugen und das Publikum nicht zu langweilen!
  • Team: Zeigt die Menschen hinter eurer Idee. Fokussiert euch dabei auf die herausragenden und interessanten Eigenschaften der Team-Mitglieder. Zu einer guten Geschäftsidee gehört auch ein erstklassiges Team!
  • Bleibt einheitlich: Gestaltet eure Präsentationsfolien im selben Design. Verwendet die gleichen Farben und Schriftarten.
  • Kennt eure Metrik und Zahlen: Kennzahlen sprechen mehr als Worte!
  • Keep it short & simple: Durchschnittlicher Pitch: 38 Slides. Durchschnittliche Investoren-Aufmerksamkeitspanne: 10 Slides. Die Rechnung ist also einfach!
  • Vorbereitung ist alles: Seid auf alle mögliche Fragen vorbereitet! Am Ende der Präsentation wird von Investoren gerne nachgehakt, um zu sehen, ob ihr euch auch wirklich umfassende Gedanken über eure Geschäftsidee gemacht habt. Hier sollt ihr Rede und Antwort stehen können.

Pitch Decks – Beispiele bekannter Startups

die Redaktion

Grow F sucht wieder die vielversprechendsten weiblich geführten Startups Europas

Am Demo Day am 21. Jänner präsentieren sich die zehn Teilnehmer-Startups von Grow F, dem Accelerator von Female Founders. Und der nächste Call läuft bereits.
/grow-f-demo-day-und-call-batch-5/
Female Founders: Die aktuellen Grow F-TeilnehmerInnen
(c) Female Founders: Die aktuellen Grow F-TeilnehmerInnen
kooperation

Mehr als 90 Prozent der VC-Investments in Europa gehen an rein männliche Teams. Grow F, der Accelerator von Female Founders, hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Zahl zu senken und weiblich geführte Startups beim Fundraising zu unterstützen.

Die jüngsten Erfolge des Programms sehen vielversprechend aus: Die 39 Alumni haben bisher mehr als 6,5 Millionen Euro Kapital aufgenommen und regelmäßig weitere Erfolge zu verkünden. Mehr als 200 Arbeitsplätze wurden im Portfolio geschaffen und es können namhafte Kunden wie Netflix, Adidas und Google vorgewiesen werden. „Wir sind unglaublich stolz auf das, was unsere Startups erreichen“, sagt Lena Hödl, Leiterin des Accelerators.

Grow F – Der Demo Day

Am 21. Jänner ist es soweit und die zehn Startups des vierten Batches präsentieren sich vor einer internationalen Investoren-Community. „Gemeinsam mit dem brutkasten holen wir die vielversprechendsten weiblich geführten Startups Europas auf die Bühne“, so Lisa-Marie Fassl, CEO von Female Founders. „Mehr als 300 Investorinnen und Investoren aus unserem internationalen Netzwerk sind bereits angemeldet und viele unserer Partnerinnen und Partner werden auch während des Demo Days einen Beitrag liefern“.

Startups aus fünf Ländern präsentieren sich vor dem Publikum – aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Frankreich und den USA. Die Unternehmen sind in ganz unterschiedlichen Branchen aktiv, wie ClimateTech, Media & Content und Consumer – es gibt jedoch einen Überhang an Enterprise SaaS Pitches. „Dies ist auch im Dealflow unsere stärkste Gruppe und wir sehen, dass sie in unserem InvestorInnen-Netzwerk auf großes Interesse stößt“, so Fassl.

Interessierte können sich noch bis zum 21.01. HIER ein gratis Ticket über Hopin.

Grow F – Das Programm

Für den fünften Durchgang sucht Female Founders aktuell nach den vielversprechendsten early-stage Startups aus ganz Europa. Teams mit mindestens einer weiblichen Mitgründerin können sich noch bis Ende Jänner für das digitale Programm bewerben. Grow F bietet rund 45 Stunden online Workshops, mit einem Fokus auf Investment Readiness, sowie Persönlichkeitsentwicklung der Gründerinnen.

Gut die Hälfte aller Grow F Sessions dreht sich um den Investmentprozess. „Wir wollen hier mit den Mythen rund um den Investmentprozess aufräumen und starten ganz am Anfang. Mit welcher Zeitspanne muss ich rechnen? Wie finde ich die richtigen Investorinnen und Investoren? Wie komme ich an diese heran? Welche Dokumente muss ich wie vorbereiten?“, erklärt Lena Hödl. „Unser Programm ist super hands-on und wir bringen unser Netzwerk von führenden VCs und Business Angel-PartneriInnen zusammen, um unsere Teilnehmerinnen bestmöglich auf den Fundraising Prozess vorzubereiten“. In den vergangenen Durchgängen von Grow F sprachen Expertinnen und Experten von Creandum, Balderton, Dawn, Speedinvest, Atomico und viele weitere Risikokapitalgeberinnen und -geber. „Nachdem wir die Grundlagen bearbeitet haben, gehen wir in die Tiefe und diskutieren zu Investors Relations, Term Sheets und vielem mehr“ so Hödl.

„Die zweite Säule des Programms dreht sich um Persönlichkeitsentwicklung“, erklärt Nina Wöss, Co-Gründerin von Female Founders. „Das Team steht im Zentrum jedes wirtschaftlichen Erfolges, und sich aktiv um dessen Entwicklung zu kümmern, ist von immenser Bedeutung“. Grow F setzt hier auf den Austausch unter den Gründerinnen selbst und neben Personal Development Sessions, teilen auch erfahrene Gründerinnen wie Josefin Landgard (u.a. KRY) und Jessica Holzbach (Penta) ihre Geschichte. Bewerben können sich interessierte Gründerinnen noch bis 31. Jänner.

Für Unternehmen, die erkannt haben dass Diversität auch im Bereich Startup-Kollaboration und Innovation ein Wettbewerbsvorteil ist, bietet Female Founders Partnerschaften mit Grow F an. Das Programm bietet Services im Bereich Scouting, Acceleration und Positioning im Europäischen Ökosystem und ist dazu mit ersten Partnern in Verhandlung.

An einer Partnerschaft interessierte Corporates melden sich bei [email protected]


Über Female Founders

Female Founders ist die pan-europäische Organisation für unternehmerisch denkende Frauen und alle, die sie unterstützen. Die Welt, in der wir heute leben, steht vor vielen Herausforderungen. Es braucht einen Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft und Entrepreneurial Minds werden den Weg in eine vielversprechende Zukunft ebnen. Plus: Es ist endlich an der Zeit, auf die ungenutzte Kreativität, die Leidenschaft und das wirtschaftliche Potential von Frauen zuzugreifen. Mehr Frauen in Schlüsselpositionen, wie zukunftsorientierten Tech Startups, Unternehmensführung und Investment sind der Schlüssel zu einer nachhaltigeren Zukunft.

Über Grow F

Grow F wurde 2019 ins Leben gerufen und findet zweimal jährlich statt. Der Fokus liegt auf der “Investment-readiness” sowie Persönlichkeitsentwicklung der TeilnehmerInnen. Das Programm findet online statt und hosted dabei top SpeakerInnen führender Europäischer Investmentfonds, wie Sitar Teli von Connect Ventures und Ben Blume von Atomico. Weiters erhält jedes Startup Unterstützung von einer/m persönlichen MentorIn über den gesamten Zeitraum von drei Monaten. Zu den Persönlichkeiten, die hands-on Support leisten, zählen Georg Hauer von N26 oder Peter Windischhofer von Refurbed.

Der Accelerator scoutet innovative und skalierbare Ideen, mit einem existierenden MVP/Prototypen und Teams die Unterstützung auf ihrem Weg zur nächsten Fundraising Runde suchen. Das Programm ist offen für alle Verticals, scoutet aber speziell in den Branchen Healthtech, Fintech/Insurtech, Femtech, Deep Tech, Marketplaces/ Platforms, Mobility & Logistics, GovTech und GreenTech.

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.
Möchtest du in Zukunft mehr von diesen Artikeln lesen?

Dann melde dich für unseren Newsletter an!

Navigation

News

Video

Events

Jobsuche

Leselisten zum Schmökern

Neueste Nachrichten

Pitch

29.01.2016

Ein Pitch sollte vor allem eines: Überzeugen! (kasto - Fotolia.com)

Pitchen ist eine Kunst für sich und für Startups enorm wichtig. Denn wer mit einem guten Pitch überzeugt, kann geeignete Investoren, neue Kunden aber auch andere Unterstützer für sein Unternehmen gewinnen. Pitch ist aber nicht gleich Pitch. Wie auch in der Kunst, kann einiges schief gehen.

Summary Modus

Pitch

Pitch

Internationalisierung

Das digitale brutkasten Event

Tage
Stunden
Minuten
Sekunden

Es gibt neue Nachrichten

Auch interessant