Storyball wird beim Pioneers19 zum Startup des Jahres gewählt

Unter den acht Finalisten konnte sich Storyball auf dem Pioneers19 als Startup des Jahres durchsetzen. Unter anderem gewinnt das Unternehmen eine Reise ins Silicon Valley.
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Als großes Finale des Pioneers 19 in der Wiener Hofburg ist Storyball zum Startup des Jahres gewählt worden (mehr über das Startup und das Team weiter unten). Die Founder konnten sich mit ihrem Pitch gegen sieben andere Finalisten durchsetzen.

Im Preis inkludiert sind unter anderem eine von Pioneers finanzierte Reise ins Silicon Valley und mehrere Treffen mit einigen der einflussreichsten Leute im kalifornischen Tech-Hub. Ebenfalls im Preis dabei: Die Chance, einen professionellen Video-Pitch mit dem österreichischen Fernsehsender Puls4 zu gestalten, sowie eine Talent Garden Flex Mitgliedschaft für zwei Teammitglieder. Die restlichen Top 8 Finalisten bekommen außerdem eine einjährige Talent Garden Club Mitgliedschaft für ein Teammitglied.

+++Pitching-Tipps von 500startups-Partner Marvin Liao+++

Acht Startups aus unterschiedlichen Ländern kämpften insgesamt im Finale um den Titel ‘Pioneer of the Year’. Zu den Finalisten gehörten:

  • SolCold (Israel): Wenn ein Auto mit der SolCold-Beschichtung überzogen wird, schützt diese den Innenraum vor Überhitzung. Die Temperatur im Auto bleibt meist unter 25 Grad. Zusätzlich könnten damit zum Beispiel Smartphones überzogen werden, um sie vor Überhitzung zu schützen. Airlines könnten Kosten reduzieren, indem sie ihre Flugzeuge damit beschichten.

 

  • auquan (UK/Indien): auquan bietet Machine-Learning-Lösungen und Crowdsourcing von Data-Science-Experten für die Finanzindustrie. Derzeit fokussiert man sich auf den billionenschweren Investmentmarkt, doch auch für Versicherungen oder die Berechnung von Darlehen soll die Lösung eingesetzt werden.

 

  • Ono (Deutschland): Die Mission von Ono ist, den LKW-Verkehr aus Städten zu verbannen. Dafür wurde ein elektrisches Gefährt gestaltet, das die Pakete in der Stadt transportiert. Rechtlich gesehen handelt es sich dabei um ein Fahrrad, wodurch auch Wege befahren werden können, die für Autos nicht verfügbar sind. Die Produktioskosten sollen sich auf 8000 Euro pro Stück belaufen.  Derzeit sucht man 3,5 Millionen Euro Kapital, um in die Serienfertigung zu gehen.

 

  • Oxford CellenTech (UK): Oxford CellenTech setzt auf Stammzellentherapie. Durch eine neue Technologie soll die Dauer des Prozesses verkürzt und damit die Kosten reduziert werden. Ähnlich wie bei 23andme sollen Rückschlüsse aus den gesammelten Daten gezogen werden. Man verhandelt bereits mit großen Pharmaunternehmen und möchte anschließend aus dem Cashflow weitere F&E finanzieren.

 

  • Contextflow (Österreich): Eine Lösung, mit welcher der Workflow für Radiologen vereinfacht wird. Dafür setzt man auf Bildsuche via Deep Learning. Das Unternehmen sucht derzeit Investments in Höhe von 500.000 Euro, um die nächsten Schritte zu setzen.

 

  • Story Ball (Israel): Story Ball ist ein smartes Spielzeug ohne Bildschirm, mit dem die Screentime von Kindern reduziert werden soll: Über Sensoren erkennt der Ball, wie sich das Kind bewegt und animiert es via Sprachausgabe zu weiteren Abenteuern – so werden die Kinder physisch und kognitiv gefördert. Unter anderem gibt es einen Licensing-Deal mit der beliebten Nickelodeon-Serie „Paw Patrol“. Die Hälfte des Umsatzes kommt aus der Hardware, ein deutlich höherer Anteil aus dem zusätzlich erhältlichen digitalen Content. Bei einer Kickstarter-Kampagne wurde das Funding-Ziel um 400 Prozent übertroffen.

 

  • Zapiens (Spanien): Die Wettbewerbsfähigkeit von Teams durch Wissen verbessern, das ist die Mission von Zapiens. Dies läuft über einen virtuellen Assistenten, der das richtige Wissen an den entsprechenden Mitarbeiter vermittelt. Zielgruppe sind Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern, der Umsatz von Zapiens kommt durch ein Abomodell zustande. Bisher wurden 1,1 Millionen Euro Investment geraised, den Gründern gehören noch 80 Prozent des Unternehmens.

 

  • Cozyo (Österreich): Ein AI-Innenraumdesigner, der den Einkauf von Möbeln und die Einrichtung der eigenen Wohnung erleichtert. Ähnlich wie bei Tinder gibt es eine Swipe-Funktion, mit der man eine Einrichtung wählen oder abwählen kann. Dahinter steckt eine clevere AI. Die Händler profitieren von weniger Retouren und mehr Umsatz, wenn sie die SaaS-Lösung nutzen.
Redaktionstipps

 

die Redaktion

CamTag: Wiener Kickstarter-Erfolg mit Kamera-Privacy-Pickerl

Unter der Marke TabTag versorgt der Wiener Designer Volker Lobmayr seit 2014 Macbook-User mit Stickern für das leuchtende Apple-Logo am Notebook. Mit CamTag nahm er sich nun des Themas Privacy an.
/camtag-kamera-privacy-sticker-kickstarter/
CamTag - Kamera-Privacy-Sticker
(c) CamTag

Mit Aufklebern, die auf das leuchtende Apple-Logo am MacBook geklebt werden und dann selbst leuchten, hat der Wiener Designer Volker Lobmayr in den vergangenen Jahren eine gewisse Markenbekanntschaft erlangt. Zu diesem ersten Produkt – TabTag – kam nun ein zweites dazu. Und es sind wieder Pickerl. Unter der Marke CamTag bietet Lobmayr nun Privacy-Sticker-Sets zum Überkleben von Laptop- Tablet- und Smartphone-Kameras an.

+++ Angriff auf Zoom: Google Meet wird für alle gratis +++

CamTag: Auch individuell für Branding

Die Sticker hinterlassen keine Klebstoff-Spuren und können wiederverwendet werden. Geliefert werden sie in einem Briefchen, das ins Kreditkartenfach passt, mit insgesamt 25 Stück in fünf verschiedenen Größen. Neben einer großen Auswahl sind auch individuelle Designs möglich – etwa für Branding-Zwecke.

Nach TabTag 2014 zum zweiten Mal auf Kickstarter

Nach einer erfolgreichen Kampagne mit TabTag im Jahr 2014 geht Lobmayr für den Release auch mit CamTag den Weg über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter. Eines der besagten Privacy-Sticker-Sets ist dort für acht Euro zu haben und soll im Oktober ausgeliefert werden. Später soll es zehn Euro kosten. Zudem werden im Rahmen der Kickstarter-Kampagne zahlreiche Packages mit Mengenrabatten bis hin zu 20 Sets für 89 Euro angeboten. Nach kurzer Zeit hat die aktuelle Kampagne bereits mehr als das dreifache Kickstarter-Ziel erreicht, das allerdings auch nur bei 3000 Euro liegt.

Viele Kamera-Privacy-Sticker am Markt

Lobmayr ist freilich nicht der einzige, der auf Kamera-Sticker setzt. Für Aufregung sorgte vor einigen Jahren ein Foto vom Arbeitsplatz des Facebook-Gründers Mark Zuckerberg, der selbst seine Kamera abgeklebt hatte. Nicht nur das brachte viele auf die Idee, wodurch es zahlreiche Produkte am Markt gibt. Einen anderen Weg geht etwa das Grazer Startup Horus, das Handyhüllen entwickelt hat, bei denen die Kamera mit einem Schieber verdeckt werden kann.

⇒ Zur Page von TabTag

⇒ Zur aktuellen Kickstarter-Kampagne

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