Pier 4: Fünf weitere Großunternehmen auf Startup-Suche

Neun Großunternehmen waren von Beginn an beim Linzer Corporate-Startup-Collaboration-Programm Pier 4 von tech2b an Bord. Nun kamen mit Borealis, KTM, Leitz, Scheuch und Wacker Neuson fünf weitere dazu.
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(c) Foto Eder Linz: Die PIER 4-Partner (v.l.) Patrick Sagmeister (Außenwirtschaft), Franz Rimböck (Wacker Neuson), Stefan Scheuch (Scheuch), Walter Sieberer (KTM), Günther Kamml (Leitz), Stefan Stallinger (Energie AG), Daniel Haider (Raiffeisen Landesbank Oberösterreich) und Markus Manz (tech2b)
(c) Foto Eder Linz: Die PIER 4-Partner (v.l.) Patrick Sagmeister (Außenwirtschaft), Franz Rimböck (Wacker Neuson), Stefan Scheuch (Scheuch), Walter Sieberer (KTM), Günther Kamml (Leitz), Stefan Stallinger (Energie AG), Daniel Haider (Raiffeisen Landesbank Oberösterreich) und Markus Manz (tech2b)
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Etwas mehr als ein Jahr ist es nun her, das der oberösterreichische Startup-Inkubator tech2b mit PIER 4 in Linz ein Multi Corporate Venturing startete. Das Ziel: Oberösterreichische Leitbetriebe unterstützt durch tech2b-Expertise mit internationalen Startups zusammenbringen. Nun zieht tech2b-Geschäftsführer Markus Manz eine erste Zwischenbilanz: „Unser Vorhaben, den ober-österreichischen Firmen einen Zugang zur weltweiten Startup-Szene zu ermöglichen, ist aufgegangen. Wir haben zahlreiche Jungunternehmen zu den definierten Suchfeldern in Israel, USA, Deutschland, Tschechien, Polen und vielen anderen Länder gefunden und die besten nach Linz gebracht“.

+++ “Sponsion”: Der Linzer Inkubator tech2b macht 35 Startups marktreif +++

Video-Interviews zu PIER 4:

der brutkasten bei Pier 4, der Landebrücke für Start-ups

Wir haben bei Pier4 mit Markus Manz, Geschäftsführer von tech2b, Günther Kamml, Geschäftsführer von Leitz Österreich, Stefan Scheuch, Geschäftsführer der Scheuch GmbH, Franz Rimböck, Head of Corporate Digitilization der Wacker Neuson Linz GmbH und Walter Sieberer, Executive Managing Director bei KTM Official Fanpage Innovation Gmbh gesprochen.

Gepostet von DerBrutkasten am Dienstag, 16. Oktober 2018

9 + 5 Großunternehmen an Bord

Von Beginn an waren neun Großunternehmen an Bord: Energie AG, die Amag, ELIN, Fabasoft, GE Healthcare Austria, Lenzig AG, Miba, Primetals Technologies und TGW. Und die Erfolge des ersten Jahres haben nun weitere Partner überzeugt. Wie gestern in Linz verkündet wurde, sind im kommenden Durchgang auch Borealis, KTM, Leitz, Scheuch und Wacker Neuson dabei. Walter Sieberer, Managing Director KTM Innovation GmbH, skizziert die Strategie in der Corporate-Startup-Collaboration: „Innovation ist ein kollaboratives Thema. Es ist uns wichtig, dass alle betroffenen Mitarbeiter eingebunden sind, und in uns eine Anlaufstelle und Unterstützung für ihre Vorhaben vorfinden und Themen vorschlagen können, die im normalen Unternehmensalltag keinen Platz finden“.

+++ Fokus: Corporate Innovation +++

„Für uns ist die Zusammenarbeit mit Startups Neuland“

„Leitz ist ein Familien- und Traditionsbetrieb, bei dem die Innovation zur Tradition geworden ist. Die Digitalisierung hält viele neue Chancen, aber auch Herausforderungen bereit. Gerade diese Verbindung von Tradition mit Zukunft macht PIER 4 für unser Unternehmen so interessant“, sagt Günther Kamml, Geschäftsführer Leitz Österreich. Und Stefan Scheuch, CEO Scheuch GmbH kommentiert: „Der Austausch mit Startups ist für uns ein wichtiger Baustein, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Für uns ist die Zusammenarbeit mit Startups Neuland und PIER 4, mit den Expertinnen und Experten von tech2b im Hintergrund, eine gute Chance, dieses Feld zu bearbeiten“.

tech2b: 250 erfolgreiche Gründungen mit 1200 Beschäftigten

Im Rahmen des Programms PIER 4 scoutet tech2b weltweit Startups, bringt sie mit den Industriebetrieben zusammen und begleitet die Kooperationen. Internationaler Scouting-Partner für die Startup-Suche ist die Außenwirtschaft Austria. Finanzpartner ist die Raiffeisen Landesbank Oberösterreich und auch die Anwaltskanzlei Herbst Kinsky unterstützt die Initiative. Mit seinem Inkubator-Programm kann tech2b bis dato auf über 250 erfolgreiche Gründungsvorhaben mit mehr als 1200 Beschäftigten verweisen.

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die Redaktion

Großbritannien schließt Huawei bei 5G aus – Österreich macht weiter

Großbritannien wird sein 5G-Netz ohne den chinesischen Anbieter Huawei ausbauen. In Österreich ist diese Entscheidung den Unternehmen überlassen.
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Liste: In diesen 129 österreichischen Gemeinden gibt es ab 25. Jänner das 5G-Netz von A1 - 31 Gemeinden 5G-Netz von Magenta
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Der neue Mobilfunkstandard 5G soll unter anderem durch seine hohe Geschwindigkeit und durch die niedrige Latenzzeit Anwendungen wie autonomes Fahren oder Telemedizin verbessern oder überhaupt erste ermöglichen. Diskutiert wird dabei aber auch seit geraumer Zeit, welche Hardware dabei zum Einsatz kommt und ob man sich in diesem Kontext von diversen – vor allem chinesischen – Anbietern abhängig macht. Großbritannien geht dabei nun den nächsten Schritt und sperrt den chinesischen Technologiekonzern aus dem Ausbau des 5G-Netzes aus.

Demnach soll für Netzwerkanbieter in Großbritannien der Kauf von Huawei-Komponenten bis Jahresende verboten sein, bereits verbaute Komponenten sollen bis 2027 entfernt werden. Das bestätigte Oliver Dowden, britischer Staatssekretär für Digital, Kultur, Medien und Sport, am Dienstag im britischen Parlament.

Großbritannien, USA, China: Wohin nach dem Brexit?

Der Grund dafür sind neben Sicherheitsbedenken der britischen Regierung auch die US-Sanktionen gegen Huawei. Nach dem Brexit hofft Großbritannien nun auf verstärkte Handelsbeziehungen mit den USA, wie Der Standard berichtet. Zugleich dürfte dieser Schritt Londons Beziehungen mit China nicht unbedingt gut tun. Hinzu kommt die Tatsache, dass die Entwicklung von 5G in Großbritannien laut Marktbeobachtern nun um Jahre zurückgeworfen wird.

Österreich: Magenta und Liwest mit 5G von Huawei

In Österreich nutzt Magenta die Technologie von Huawei ebenso für die 5G-Ausbau wie die Linz AG-Tochter Liwest, wie Der Standard weiter berichtet. Auch auf politischer Ebene werden keine Probleme gesehen: Im April hatte Bundeskanzler Sebastian Kurz im Rahmen einer parlamentarischen Anfrage erklärt, dass er „keine Kenntnisse“ über Spionageaktivitäten seitens Huawei habe. Generell hält sich die Regierung in dieser Thematik zurück und überlässt die Wahl der Hardware-Lieferanten den Mobilfunkern – diese müssten allerdings auf Sicherheit und Datenschutz achten, heißt es laut Standard-Bericht aus dem zuständigen Landwirtschaftministerium.

5G von Huawei: Auch Deutschland hält sich zurück

Und auch in Deutschland will man Huawei vorerst nicht aus dem 5G-Ausbau ausschließen, wie es unter anderem in einem Bericht von zeit.de heißt. Die deutsche Bundesregierung wünscht sich hier eine einheitliche europäische Abstimmung, bei der sicherheitspolitische Aspekte im Vordergrund stehen. Die USA hatten zuletzt verstärkt Druck auf ihre Partner ausgeübt und damit gedroht, den Austausch von Geheimdienstinformationen stark einzuschränken, falls diese Huawei nicht auch aus ihrem 5G-Ausbau ausschließen.

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